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Produkttyp: Nikon Digitalkameras
Neuester Testbericht: ... teuer und ist auch speziell für D-SLR Kameras gerechnet. Eine etwas seltsame Eigenart der D100 ist es, daß die Bildqualität nicht so wir... mehr
Auch für professionelle Ansprüche
Nikon D100

Name des Mitglieds: hzimmer
Produkt:
Nikon D100
Datum: 05.03.03, geändert am 10.01.05 (2329 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Einfache, zweckmäßige Bedienung, Preis/Leistung, Keine mekrliche Auslöseverzögerung
Nachteile: Kein TTL-Blitz mit "alten" Blitzgeräten
Über sechs Megapixel, einen schnellen Autofocus, einen hellen, klaren Bildschirm, einfache Bedienung, robustes Gehäuse - das sind Merkmale der Nikon D100. Endliche eine digitale Spiegelreflexkamera, die in preisliche Regionen vordringt, die sich rechnen lassen. (Anmerkung: ich verdiene als freiberuflicher Fotojournalist gelegentlich Geld mit der Kamera, sonst hätte ich sie mir nicht leisten können.)
Ich habe mir die Nikon D100 mit passendem Griff MB-D100 im November vergangenen Jahres gekauft. Der Listenpreis lag zur der Zeit bei knapp 3000 Euro für das Gehäuse, 400 Euro für den Griff. Beides zusammen habe ich für knapp 2600 Euro gekauft. Die Händler lassen mit sich sprechen. (Alle Preise inkl. MwSt.).
Seither bin ich hin und weg: ich hätte niemals gedacht, dass Digitalfotografie so viel Spaß machen kann. Keine Auslöseverzögerung verdirbt einem die Bilder: draufdrücken und tut. Der Autofokus ist schnell genug, um auch bei Sportbildern tauglich zu sein. Serienbilder sind kein Problem. Und das, obwohl ich "nur" Objektive von Sigma und keine Nikon-Linsen verwende. Auch bei Dunkelheit gelingt es, schnell scharf zu stellen. Hilfreich oder nicht: die D100 hat ein kleines Lämpchen eingebaut, das nachhilft, falls es mal zu dunkel für den Autofokus sein sollte. Kann man zum Glück auch ausschalten. In Sachen Serienbilder ist auch erfreulich, dass die Kamera die Bilder schnell genug auf die Karte (Compact Flash) bringt.
Was die Tauglichkeit des Gehäuses anbelangt, habe ich nun einschlägige Erfahrung auch bei klirrender Kälte auf der Schwarzwaldhochstraße, bei Schnee und bei Regen: die Kamera nimmt scheinbar nichts übel. Auch ein paar Stöße hat die D100 schon abbekommen und schadlos überstanden.
Bei Kälte sollte man allerdings immer mindestens einen Ersatz-Akku am Körper mit sich tragen, denn der gibt bei Minusgraden so schnell auf, dass man schon von "plötzlich" sprechen kann. Ansonsten ist die Leistung des mitgeliefert
en Akku super: mit der vergangenen Ladung habe ich über 1000 Bilder auf die Platte gebracht.
Da ich bisher mit Nikon F100 und Nikon F70 fotografiert habe, besitze ich noch einen Blitz Bikon SB-28 (ohne das "D"), der für TTL-Messung mit Digitalkameras nicht geeignet ist. Ich hatte schon einen neuen eingeplant, aber diesen Plan wieder verworfen: selbst mit dem SB-28 bringt man super Bilder zustande, vorausgesetzt, man kennt sich mit dem Blitz ein wenig aus. Hier wird der Vorteil der Digitalfotografie sofort ersichtlich: man sieht just nach dem Abdrücken, was man angestellt hat und kann sofort korrigieren. Der Lerneffekt ist enorm, was sich bei mir bei Blitzfotografie auch bei den analogen Fotos bemerkbar gemacht hat. Mit Blitz stand ich bis dato auf Kriegsfuß.
Zusätzlich bietet die D100 einen eingebauten Blitz, der als Retter in der Not erstaunlich gute Dienste leistet. Allerdings darf das Objektiv keinen großen Durchmesser haben, da sonst Schatten zu sehen sind. Sonnenblende auf alle Fälle abnehmen.
Was soll ich sagen? Eine wunderbare Kamera für einen erstaunlich guten Preis. Tauglich auch für professionelle Ansprüche, wenn auch vielleicht des Images wegen eine Nikon D1 gekauft werden muss. Dass die nochmals eins drauf setzt, ist klar. Die Zeit wird zeigen, ob der erste Eindruck des robusten Gehäuses hält, was ich derzeit erwarte. Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich mehr als zufrieden bin. Kein Cent reut mich.
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich Digitalkamera

