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Produkttyp: Nikon Digitalkameras
Neuester Testbericht: ... sind durchaus auch schon 4 oder 5 Megapixel erhältlich, vor allem in dieser Preisklasse. Doch lohnt es sich auch, einen solch hohen Preis... mehr
Ermöglicht schnelles, unbeschwertes arbeiten
Nikon D1

Name des Mitglieds: joerntornow
Produkt:
Nikon D1
Datum: 06.10.00, geändert am 06.10.00 (368 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: schnell, und einfach zu bedienen
Nachteile: für viele unerreichbar teuer
Nachdem ich mich mit zwei preiswerten Amateurkameras ein Jahr lang abgequält hatte, nutze ich seit 6 Monaten die Nikon D1.
Meine Erfahrungen mit der D1:
-Sie ist sehr stabil gebaut und man merkt es ihr an das sie auch bei täglichen Einsatz Jahrelang durchhält.
-die Bedienungsmöglichkeiten sind sehr umfangreich, aber da keine Menuesteuerung oder Mehrfachbelegungen von Tasten (im Fotomodus) zur Anwendung kommen, kann man ohne überflüssiges Suchen die gewünschten Einstellungen vornehmen.
-Die Bildqualität reicht für doppelseite Fotos bei 300dpi + Vierfarbdruck auf Hochglanzpapier aus, wenn man Bibble (Shareware: http://home.austin.rr.com/goce/bibble) oder Nikon Capture Software (1000DM, nicht im Lieferumfang der D1) benutzt um die speziellen *.NEF -Dateien (ca. 4MBytes) zu öffnen.
die Shareware (Bibble) ist übrigens besser als Nikon Capture (obwohl sie 1000DM kostet!)
-kurze Auslöseverzögerung, schneller und sehr sicherer Autofocus (funktioniert bei wenig Licht, fokussiert auch schwierige Sachen wie Wasseroberflächen ect.) und Bildfrequenz 4,5Bilder/sek. machen sie zur fast idealen Sportfotografie-Kamera (die F5 von Nikon oder die EOS 1V von Canon ist natürlich noch besser! aber "nur" analog)
-bei Hallensport benutzte ich die ISO-1600-Einstellung und die Bildqualität ist nicht schlechter als mit Farbnegativfilm (mit ISO 1600), das finde ich sehr gut, da ich bei Sportaufnahmen (und bei den meisten meiner Aufnahmen) nicht das Blitzgerät benutzte
-der Verlängerungfaktor von 1,5 ist kein Problem! Ich habe ein Sigma 14mm/2,8 (ca. 2300 DM) und das entspricht einem 21mm-KB-Objektiv, mehr Weitwinkel ist wegen der übertriebenen Pespektive meistens nicht sehr ästhetisch (verzerrte Köpfe!). Aus einem 200mm-Tele wird ein 300mm-Tele, das ist doch O.K., oder?
-Nachteil 1: die Belederung ist nicht besonders gut festgeklebt (insbesondere der Gummi auf der CF-Karten-Tür)
-Nachteil 2: die CCD muß oft gereinigt werden um keine F
lecken im Bild zuhaben (Canon-Digital-SLR haben Vorteilhafterweise den Infrarot-Filter zwischen Objetiv und Schwingspiegel und sind deshalb im Vorteil), aber mit Geschick kann der mutige D1-Besitzer mit anhauchen und Wattestäbchen den Filter vor der CCD reinigen (Achtung wenn der Filter kaputt geht kostet es ca.: 3000 DM), ich habe das sehr oft gemacht: es geht!
-man kann die Kamera einem Laien in die Hand geben und er macht ohne Schwierigkeiten korrekt Fotos (früher waren AF-Systeme langsamer und unzuverlässig und dadurch hatten manche Laien bei der ersten Benutzung Schwierigkeiten und haben erst nach 5,6 Knopfdrücken ein Foto zustande bekommen), auf diese Weise habe ich endlich Fotos von mir selbst!
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich Digitalkamera
- Mein lieber Begleiter auf allen Wegen
- Oregon nein danke
- Verwendung von Polfiltern bringt bessere Ergebnisse
- SuperKamera mit Wermutstropfen
- Bitte lächeln! Digitalkamera mit kleinen Macken
- Klein und überhaupt nicht gemein...
- Ultrakompaktkamera mit allem was die Technik heute bietet!
- Meine neue Kamera ^^


