Nikon D1

Erhältlich in: 3 Shops
Produkttyp: Nikon Digitalkameras
Neuester Testbericht: ... sind durchaus auch schon 4 oder 5 Megapixel erhältlich, vor allem in dieser Preisklasse. Doch lohnt es sich auch, einen solch hohen Preis... mehr
Das pure Profiwerkzeug
Nikon D1

Name des Mitglieds: User70
Produkt:
Nikon D1
Datum: 14.03.00, geändert am 14.03.00 (582 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Scharfe Bilder in Nullkommanichts
Nachteile: kein Wechselsuchersystem
Das Beste aus zwei Welten vereint die Nikon D1 in sich. Das Gehäuse ist eine gelungene Mischung aus F5 und F100 und hebt sich dabei vom Gros der Digitalkameras ab. Bis auf den LCD-Monitor auf der Rückseite, verrät auf den ersten Blick nichts, dass es sich bei der D1 um eine Digitalkamera handelt. Die Bautiefe des Bodys verrät jedenfalls nichts vom rein elektronischen Innenleben.
Mit ihren Daten stellt die D1 die Welt der Digitalkameras auf den Kopf. Leistungen wie eine akzeptable Auflösung, eine ausreichend hohe Lichtstärke der Chips und die Verarbeitungsgeschwindigkeit mit Bilderserien bis zu 21 Schuss in Reihe suchte der Profifotograf bislang vergebens. Für nur annähernd ähnliche Leistungsdaten musste bislang das zwei- bis dreifache an Preis bezahlt werden.
Nun ist die D1 mit einem Gehäusepreis von 10.000 DM noch immer kein Sonderangebot. Vor allem, wenn nochmal gut 5000 DM für Objektiv, Blitzgerät sowie Speicherkarten- bzw. Soft- und Hardware-Zubehör (Verbindungskabel, Akku, Ladegerät...) anfallen, bis tatsächlich das erste Foto gemacht werden kann. Doch gerade im Profibereich hat schon die Ankündigung der Kamera aus dem Hause Nikon für hohe Wellen auf dem Markt gesorgt.
In der Praxis kann die D1 eigentlich nur Begeistern. Die Software ist tatsächlich hervorragend. Rauschen in dunklen Bildpartien wird wirkungsvoll und unauffällig unterdrückt. Die Schärfe der Bilder - in der höchsten Auflösung sowieso - ist bestechend. Und selbst mit einer "Volks"-Auflösung, die der Speicherkapazität gleich ungemein zugute kommt, reichen die Ergebnisse für einen Tageszeitungsdruck allemal.
Ganz hervorragend und sehr solide gelöst ist die Klappe auf der Griff-Rückseite der Kamera, in der das Speichermedium verschwindet (zu empfehlen ist übrigens, etwas mehr geld auszugeben und in ein IBM-Microdrive zu investieren. Selbst die 64-MB-Karte ist einfach zu schnell voll). Wenig vertrauenserweckend erscheint dagegen die Gummiabdeckung an der Kamerafront, hinter d
er sich zum Beispiel der Video-Ausgang versteckt.
Das Tüpfelchen auf dem "i" wäre das Gehäuse mit Wechselsuchersystem. Da sich bei der D1 - eigentlich schon Digitalkamera-typisch - die Brennweite um den Faktor 1,5 verlängert, drängt sie sich für Sportfotografen geradezu auf. Gerade die sind abermanchmal über die Möglichkeit, zum Sportsucher zu wechseln, sehr froh.
Mit ihren Daten stellt die D1 die Welt der Digitalkameras auf den Kopf. Leistungen wie eine akzeptable Auflösung, eine ausreichend hohe Lichtstärke der Chips und die Verarbeitungsgeschwindigkeit mit Bilderserien bis zu 21 Schuss in Reihe suchte der Profifotograf bislang vergebens. Für nur annähernd ähnliche Leistungsdaten musste bislang das zwei- bis dreifache an Preis bezahlt werden.
Nun ist die D1 mit einem Gehäusepreis von 10.000 DM noch immer kein Sonderangebot. Vor allem, wenn nochmal gut 5000 DM für Objektiv, Blitzgerät sowie Speicherkarten- bzw. Soft- und Hardware-Zubehör (Verbindungskabel, Akku, Ladegerät...) anfallen, bis tatsächlich das erste Foto gemacht werden kann. Doch gerade im Profibereich hat schon die Ankündigung der Kamera aus dem Hause Nikon für hohe Wellen auf dem Markt gesorgt.
In der Praxis kann die D1 eigentlich nur Begeistern. Die Software ist tatsächlich hervorragend. Rauschen in dunklen Bildpartien wird wirkungsvoll und unauffällig unterdrückt. Die Schärfe der Bilder - in der höchsten Auflösung sowieso - ist bestechend. Und selbst mit einer "Volks"-Auflösung, die der Speicherkapazität gleich ungemein zugute kommt, reichen die Ergebnisse für einen Tageszeitungsdruck allemal.
Ganz hervorragend und sehr solide gelöst ist die Klappe auf der Griff-Rückseite der Kamera, in der das Speichermedium verschwindet (zu empfehlen ist übrigens, etwas mehr geld auszugeben und in ein IBM-Microdrive zu investieren. Selbst die 64-MB-Karte ist einfach zu schnell voll). Wenig vertrauenserweckend erscheint dagegen die Gummiabdeckung an der Kamerafront, hinter d
er sich zum Beispiel der Video-Ausgang versteckt.
Das Tüpfelchen auf dem "i" wäre das Gehäuse mit Wechselsuchersystem. Da sich bei der D1 - eigentlich schon Digitalkamera-typisch - die Brennweite um den Faktor 1,5 verlängert, drängt sie sich für Sportfotografen geradezu auf. Gerade die sind abermanchmal über die Möglichkeit, zum Sportsucher zu wechseln, sehr froh.
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich Digitalkamera

