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Produkttyp: Nikon Digitalkameras
Neuester Testbericht: ... gar nicht erkannte. Ich konnte w98 nicht überzeugen, meine Kamera zu akzeptieren. Da musste ein USB 2.0 Lesegerät um 9,90 her. Dann konnte ... mehr
Ein nicht so cooles Requiem für meine SQ
Nikon Coolpix SQ

Name des Mitglieds: celles
Produkt:
Nikon Coolpix SQ
Datum: 24.11.11, geändert am 22.05.12 (88 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: schwenkbares Objektiv
Nachteile: Akku totaler Müll
Grüß Gott aus Wien !
Heute abend gibt es einen Bericht über meine Kamera, die ich eingemottet habe. Der Grund ist, dass der Auslöser vor kurzem einfach nicht mehr reagierte. Ich konnte drücken, was ich wollte, aber die Kamera machte keine Bilder mehr. Vorher konnte ich das noch etwas mit dem Selbstauslöser austricksen.
Die Kamera habe ich seit 2003. Es war meine erste Kamera und ich habe sie beim Hartlauer in Wien 10 um 199 Euro im Sonderangebot gekauft.
Ich hatte eigentlich von Anfang an viele Probleme mit der Kamera. Die mitgelieferte Speicherkarte von 16MB reichte nicht einmal lange für die Fotos von rund 200 - 500 KB. Also kaufte ich gleich eine 128 MB Karte und später eine 256 MB Karte nach. Die waren diese großen, quadratischen Dinger. Flashcards, die jetzt der schlanken SD den Platz machten.
Das erste Problem war, dass mein FUJITSU die Kamera gar nicht erkannte. Ich konnte w98 nicht überzeugen, meine Kamera zu akzeptieren. Da musste ein USB 2.0 Lesegerät um 9,90 her. Dann konnte ich endlich die gemachten Fotos ansehen.
Der nächste Wermutstropfen war, dass der Akku wirklich 0 Kapazität hatte. Nach 20 Aufnahmen war er fast leer und musste laufend aufgeladen werden. Dazu musste ich die Kamera in die graue Ladestation stecken, wo die rote Lampe fast 45 Minuten blinkte. Dann war der Akku voll für weitere 20-30 Aufnahmen.
Wir fuhren im Sommer 2005 auf eine 25tägige USA Rundreise und ich habe so oft geflucht. Nach 30 Fotos war der Akku leer. Dann waren nach 20 Tagen die beiden Karten voll und ich habe die 16 GB noch verwendet und die Hawaii Aufenthaltsfotos in der niedrigsten Qualität abgespeichert.
Nach 2 Jahren haben wir einen neuen Akku gekauft für 35 Euro. Der ist jetzt auf Freiersfüßen und nicht mehr zu verwenden. Der war aber dann besser und hatte 120 Fotos augehalten.
Was mir an der Kamera gut gefiel, war die Tatsache, dass ich das Objektiv in beide Richtungen stark schwenken konnte. So war es möglich, OHNE Stativ beim Ausschalten des Blitzes scharfe Fotos zu machen. Das habe ich vor allem in Wien gemacht. Nach der 3. Reise habe ich die Kamera verstoßen und lange nicht genutzt.
Die Auflösung war 3,1 Megapixel bei dreifachem optischen und vierfachem digitalen Zoom und einer Brennweite von 37 bis 111 mm. Ich konnte mit ihr Fotos bis 2016 x 1512 machen.
Unangenehm war die Form von 8.2 cm x 2.6 cm x 8.2 cm. Die Kamera brauchte meinen ganzen Hosensack. Ich hatte zwar eine graue Schlaufe, aber sie war sperrig zu halten. Vorne am Objektiv war eine Plastikklappe mit Band. Das Band riss und die kleine Klappe blieb. Die habe ich oft verloren und immer wieder gefunden.
Das Display war mittelgroß und die Funktionstasten ringsum nahmen viel Platz ein. Die Modi waren für damals nicht übel: Makro, Panorama-Assistent, Museum, Nacht, Dämmerung, Sonnenuntergang,...
Ich konnte mit ihnen aber nie wirklich arbeiten. Der Blitz war stark, aber wenig effektiv. Er hat aber immer funktioniert.
Manchmal habe ich Videos gemacht. Die waren von schlechter Qualität und ich brauchte Apple Quicktime zum Betrachten. Die Fotoqualität war meist nicht verrauscht. Die Bilder wurden mir aber zu 20 % unscharf. Mit dem digitalen Zoom waren sie zu vergessen.
Mein Fazit: Die Kamera machte brauchbare Bilder. Die Motivprogramme haben sich nicht bewährt. Das Installationsmenü war leicht zu verstehen und das Löschen der Bilder ging schnell. Der Auslöser war für damals sicher in Ordnung.
Was ich an der Kamera sehr schätze, war das drehbare Objektiv, das Fotos von sich selbst und anderen zuließ. Auch ein Stativ machte sich dadurch entbehrlich.
Danke fürs Lesen
Celles
Fazit: s.o.
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