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Produkttyp: Nikon Digitalkameras
Neuester Testbericht: ... einigen Einstellungen, wie zB bei Nachtaufnahmen. Hier war ich von meiner vorherigen Cam, deren Nachtaufnahmen einfach spitze waren, sehr... mehr
Gute Kamera mit kleinen Schwächen
Nikon Coolpix P7000

Name des Mitglieds: JustOliver
Produkt:
Nikon Coolpix P7000
Datum: 28.12.11
Bewertung:
Vorteile: Verarbeitung, Möglichkeiten, Bildqualität
Nachteile: Teils Automatikprogramme, Handbuch
WARUM COOLPIX P7000
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Bei der Suche nach einer Kamera war für mich vor allem wichtig, dass ich eine leistungsfähige Kamera habe, die in Bildqualität und Funktionsumfang nahe an eine digitale Spiegelreflexkamera herankommt, bei der ich jedoch nicht bei Trekking-Reisen gleich 5kg zusätzliches Marschgepäck samt zusätzlichem Objektiv etc. herumtrage. Von daher konzentrierte ich meine Suche von Beginn an auf fortgeschrittene Kameras aus dem Kompaktbereich. Wichtig war mir zudem, mich nicht auf den Wahnsinn bzgl. Pixeljagd und Superzoom einzulassen, da hierbei vielfach die Bildqualität auf der Strecke bleibt.
LIEFERUMFANG
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Der Lieferumfang ist wie folgt:
-- Kamera
-- Audio/Video EG-CP16-Kabel (Anschluss Fernseher und Videorekorder)
-- Akku EN-EL14-Akku
-- Akkuladegerät MH-24
-- ViewNX2-Software
-- USB-Kabel UC-E6
-- Trageriemen AN-CP22
Was nicht im Lieferumfang enthalten ist, ist eine Speicherkarte. Zudem wird die Bedienungsanleitung nur als pdf auf einer separaten CD bereitgestellt, so dass man den Ausdruck selbst übernehmen muss. Hierbei sei angemerkt, dass der Ausdruck extrem klein ist und ich diese Form der Bereitstellung einfach nicht angemessen finde für eine Kamera dieser Preisklasse. Preisklasse bedeutet hierbei, dass die Kamera inzwischen bei Amazon für 329,-- EUR zu haben ist. Auch für 299,-- EUR habe ich die Kamera schon im Angebot bei hiesigen Fotoläden gesehen.
ALLGEMEINE LEISTUNGSMERKMALE
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* Effektive Auflösung: 10,1 Megapixel
* Bildsensor: 1/1,7-Zoll RGB-CCD, 10,39 Megapixel gesamt
* Objektiv: NIKKOR-Objektiv mit optischem 7,1-fach-Zoom
* Brennweite: 6,0 bis 42,6 mm (entspricht 28 bis 200 mm bei Kleinbild)
* Blende: 1:2,8 bis 1:5,6
* Digitalzoom: bis zu 4-fache Fokusbereich (ab Objektiv): ca. 50 cm bis unendlich (in Weitwinkelstellung)
* Bildstabilisator (VR)
* ISO-Empfindlichkeit: ISO 100, 200, 400, 800, 1.600, 3.200 (3.648 x 2.736), rauscharmer Nachtmodus (ISO 400 bis 12.800)
* 7,5 cm (3,0 Zoll) großer TFT-LCD-Monitor (VGA
* Speichermedien: Interner Speicher (ca. 79 MB), SD/SDHC/SDXC-Speicherkarte*
* Blinzelwarnung
* Erweiterte Rote-Augen-Korrektur
* Motivverfolgung**
* 18 Motivprogramme
* Sechs Motivautomatiken
* Film: HD 720p: 1.280 x 720 mit 24 fps, VGA: 640 x 480 mit 30 fps,
* Schnittstelle: Hi-Speed-USB, Audio-/Video-Ausgang (analog und HDMI Typ C) Stromversorgung: Lithium-Ionen-Akku EN-EL14 (7,4 V, 1030 mAh)
* Abmessungen (H x B x T): ca. 77,0 x 114,2 x 44,8 mm
* Gewicht: ca. 310 g (nur Kameragehäuse)
DIE VERARBEITUNG
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Hier kann man einfach nicht meckern. Die Verarbeitung ist top. Kein Wackeln, kein Klemmen... Nichts. Zudem macht die Kamera, und das kann man eigentlich auch nicht anders erwarten, einen sehr hochwertigen Eindruck. Plastik ist zwar das bevorzugte Verarbeitungsmaterial, das wirkt aber nicht billig, sondern sehr robust.
DIE BEDIENUNG
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Bei der Suche im Internet wurde die Bedienung der P7000 vielfach als kompliziert dargestellt. Das hat mich doch ein wenig abgeschreckt, denn zu kompliziert sollte die Kamera auch nicht sein. Und auch als ich die Kamera ein erstes Mal in der Hand hielt, war ich doch ein wenig skeptisch, verwirrten mich bei dem Erstkontakt im Saturn doch einige mir bislang unbekannte Schalter.
Nachdem ich die Kamera aber nach dem Kauf ein erstes Mal ein wenig länger in Händen hielt und mit Unterstützung der Bedienungsanleitung erkundete, fand ich die Bedienung gar nicht mehr so abschreckend. Eher das Gegenteil ist der Fall. Ja, die Kamera verfügt sicherlich über den einen oder anderen Knopf, den ich von meinen bisherigen Kameras nicht kannte. Aber hat man deren Funktionen erst einmal kennen und nutzen gelernt, wird man merken, dass diese das Leben deutlich einfach machen. Muss man bei vielen Kameras bspw. den Weißabgleich durch umständliches Suchen im Menü anpassen, so kann dies bei der P7000 direkt über ein Stellrad an der Oberseite vorgenommen werden.
Zudem gibt es die Möglichkeit, sich ein benutzerdefiniertes Menü zu gestalten, will heißen, Funktionen, die man häufig braucht, kann man sich in einem separaten Menü zusammen stellen. Dieses Menü wird dann über einen einfachen Knopfdruck aufgerufen und schon hat man die Funktionen, die man am häufigsten benötigt im Zugriff.
Ansonsten ist die Bedienung mindestens genau so einfach wie bei anderen Digitalkameras. Über den Menüknopf auf der Rückseite wird in dem Display das Menü für die Kameraeinstellungen aufgerufen. Über den Ring rund um den Menüknopf wird dann durch das Menü navigiert und die gewünschten Einstellungen können vorgenommen werden. Hierbei richten sich die zur Verfügung stehenden Einstellmöglichkeiten nach dem gewählten Programm. Dieses wird, wie bei fast allen gängigen Digitalkameras, über ein Stellrad, an der Oberseite der Kamera eingestellt. Über dieses Rad ist ein Automatikmodus ebenso aufrufbar wie verschiedene Programme, von der Videofunktion bishin zu völlig freien Einstellungen.
Wie gesagt, der erste Eindruck mag ein wenig abschreckend sein. Wenn man aber ein wenig im Umgang geübt ist und sich ein bisschen Zeit zusammen mit der Bedienungsanleitung gegeben hat, wird schnell klar, dass die Kamera eigentlich gar nicht kompliziert ist.
DIE VERSCHIEDENEN PROGRAMME
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Zunächst ist es möglich, manuellen Einstellungen vorzunehmen. Hier gibt es im Grunde drei Programme. Bei einem wird die Blende automatisch eingestellt, bei dem anderen die Belichtungszeit und bei dem dritten sind beide Einstellungen komplett manuell steuerbar. Bei diesen Einstellungen können dann auch ISO- und Weißabgleicheinstellungen manuell gesteuert werden.
Neben den manuellen Einstellungen kann bei der NIKO P7000 auch auf verschiedenste Automatikprogramme zurückgegriffen werden. Diese sind die folgenden:
- Porträt,
- Landschaft,
- Sport,
- Nachtporträt,
- Innenaufnahme,
- Strand,
- Schnee,
- Sonnenuntergang,
- Dämmerung,
- Nachtaufnahme,
- Nahaufnahme,
- Food,
- Museum,
- Feuerwerk,
- Dokumentkopie,
- Gegenlicht,
- Panorama-Assistent
MEINE ERFAHRUNGEN
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Eine Menge Erfahrungen habe ich ja schon im Bereich der Bedienung beschrieben. Hier will ich also noch ein paar Ergänzungen zu weiteren Funktionen machen.
Wie gesagt ist die Bedienung eigentlich recht einleuchtend, wenn man sich von der ggü. anderen Kameras abweichenden Anordnung gewöhnt hat. In den letzten Monaten habe ich die Kamera in den verschiedensten Situationen genutzt.
KAMERA IM GEPÄCK
Hierbei ist es für mich zunächst einmal wichtig, dass die Kamera gut für unterwegs mitzunehmen ist. Das ist gar kein Problem. Zwar ist die Kamera sicherlich keine für die Hosentasche, dennoch kann man sie sich ohne Probleme in den Rucksack stecken. Das Gewicht fällt hierbei eigentlich kaum auf. Ich bevorzuge jedoch eine Kameratasche, die ich über die Schulter tragen kann. Und auch hier ist die Kamera weder zu schwer noch sonst wie störend.
HANDHABUNG
Bzgl. der Handhabung kann ich schon mal gar nicht meckern. Denn hier profitiert die Kamera einfach davon, dass sie im Vergleich zu den Kompaktkameras etwas größer ist. Die verschiedenen Stellräder und Knöpfe sind auch für Menschen mit größeren Fingern ohne jede Probleme zu bedienen. Das Display (Größe 7,5 cm) zeigt auch bei Licht eine hervorragende Vorschau auf das Bild. Zudem sieht man halt wirklich etwas, was allein die Größe des Displays schon mitbringt.
AUTOMATIKPROGRAMME
Jeder kennt es. Ab und an, mag man halt nicht unbedingt an vielen Einstellungen spielen, um das perfekte Bild hinzubekommen. Umso wichtiger, dass eine Kamera dann über brauchbare Automatikfunktionen verfügt, mittels derer man auch mal schnell ein wenig knipsen kann. Bei diesen enttäuscht die Kamera jedoch bei einigen Einstellungen, wie zB bei Nachtaufnahmen. Hier war ich von meiner vorherigen Cam, deren Nachtaufnahmen einfach spitze waren, sehr verwöhnt. Nicht so bei der Nikon P7000. Nutzt man das Automatikprogramm, so sind die Bilder absolut überbelichtet. In mehreren Situationen hatte ich das Problem, dass Aufnahmen so aussehen, als sei es hellichter Tag oder als ob die Gebäude, die ich aufgenommen habe, intensivst angestrahlt werden. So ist diese Automatikfunktion im Grunde nicht einsetzbar.
Bei anderen Automatikprogrammen habe ich ab und an leichtere Probleme mit der Schärfe der Bilder. Diese treten jedoch nur vereinzelt auf und insbesondere bei ungünstigen Lichtverhältnissen.
DIE MANUELLEN EINSTELLUNGEN
Bei den manuellen Einstellungen geht es vor allem darum, Übung zu entwickeln. Die Einstellungen für ISO, Blende etc. lassen sich eigentlich sehr einfach vornehmen. Hier muss man sich nur ein wenig an das andere Vorgehen gewöhnen.
Und was die Einstellungen an sich angeht muss man halt rausfinden, welche Einstellungen für welche Situation am geeignetsten sind. Erfahrene Fotografen mit gehobenen Kameras werden sich hier sicher schnell zurecht finden. Ich musste mich erst mal ein wenig einfinden.
Um dennoch in Zukunft dann schnell knipsbereit zu sein, besteht die Möglichkeit für gängige Motive die benutzerdefinierten Einstellungen zu speichern.
Wie gesagt, letzten Endes ist es eine Frage der Gewöhnung. Mit ein bisschen Übung findet man sich in die Bedienung ein und mit den manuellen Einstellungen kann man die Defizite der Automatikprogramme auf jeden Fall ausgleichen.
BILDQUALITÄT
Aufgrund der beschriebenen Sachverhalte gibt es hier ein paar Abzüge. Diese beziehen sich primär auf die Defizite bei den Automatikprogrammen. Ansonsten ist die Bildqualität aus meiner Seite jedoch top und bietet kaum Anlass zur Beanstandung.
DIE VIDEOFUNKTION
Die habe ich und werde ich auch nicht testen.
FAZIT
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Wie mein Bericht zeigt, ist die P7000 aus dem Hause Nikon sicherlich nicht unbedingt die Kamera für den schnellen Schnappschuss. Die hierzu zur Verfügung stehenden Automatikprogramme funktionieren bei guten Lichtverhältnissen zwar wirklich gut, bei anspruchsvolleren Lichtsituationen reichen diese jedoch nicht mehr aus. Hier muss auf die manuellen Einstellungsmöglichkeiten zurückgreifen. Das geht recht gut und nach etwas Eingewöhnungszeit auch einfach. Dennoch gibt es für die Automatikprogramme Abzug, ebenso wie für die meines Erachtens unglückliche Bereitstellung des Benutzerhandbuchs.
Fazit: s. Text
| Verarbeitung: | ||
| Zuverlässigkeit: | ||
| Bedienkomfort: | ||
| Ausstattung: | ||
| Bildqualität: | ||
| Akkulaufzeit: |

