Minox Digital Classic Camera Leica M3 5.0
N U R ... Nostalgie und Individualismus - Minox Digital Classic Camera Leica M3 5.0 Digitalkamera

Produkttyp: Minox Digitalkameras

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N U R ... Nostalgie und Individualismus
Minox Digital Classic Camera Leica M3 5.0

Yolante

Name des Mitglieds: Yolante

Produkt:

Minox Digital Classic Camera Leica M3 5.0

Datum: 23.11.10

Bewertung:

Vorteile: sehr schick, winzig, edle Verpackung, etwas für die Vitrine und für Sammler

Nachteile: einige Handys machen bessere Bilder, leider sehr schlechte Qualität

Eine Leica ist mehr als eine Kamera. Eine Leica erobert die Herzen von Fotografen und Kennern im Sturm. So auch die Leica M3, die 1954 ihre Geburtsstunde hatte. Mit ihrem eingebauten Leuchtrahmen-Meßsucher (der das Bild nahezu in Lebensgröße abbildete) und der innovativen Bajonette-Wechselvorrichtung für das Objektiv wurde sie zur technischen Revolution. Der Verschluss war wesentlich leiser als jener der Schraubleicas. Mit einer Gesamtauflage von 227.000 Stück gilt sie bis heute als erfolgreichste Leica aller Zeiten. Das Original kann man zum Beispiel im Technikmuseum Berlin bewundern.
Wem das nicht genügt, der kann sich die Legende bereits seit einigen Jahren als digitale Miniversion in das Wohnzimmer holen. Jetzt gibt es eine Neuauflage der Mini Leica M3 von Minox mit 5 Megapixeln.




Minox DCC Leica M3 5.0




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Vorgeschichte und Kauf
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Ich hatte seit längerer Zeit mit der Kamera geliebäugelt, weil sie so originalgetreu dargestellt ist und in ihrem Miniaturformat einfach ansprechend aussieht. Ich habe mich von der Werbung leiten lassen, bei der sie auf einer Hand steht und somit das Miniaturformat hervorgehoben wird. Da ich mich von filigranen Teilen angezogen fühle, wollte ich sie unbedingt haben. Obwohl Berichte der älteren Modelle mit 3 bzw. 4 Megapixeln schon schlecht ausgefallen waren (dort wurde vor allem die schlechte Bildqualität hervorgehoben), habe ich sie trotzdem bestellt. Ich dachte, da sie nun 5 Megapixel hat und der technische Fortschritt nicht rückwärts läuft, wird sie sicher besser sein als die Vorgängermodelle. Ob sich meine Vermutung bestätigt hat, könnte ihr in den nächsten Abschnitten nachlesen.

Zunächst möchte ich noch einige Details aus der Werbung aufführen, mit denen die Mini Leica in den höchsten Tönen gelobt wird. Da ist von Kultobjekt und hochpräziser Spitzentechnologie die Rede, von Extravaganz und beeindruckenden Bildergebnissen. Die Fotos sollen äußerst scharf und detailreich sein. Soweit die Werbung. Für die ungeduldigen unter euch kann ich das schon vorweg nehmen. Die Werbung gibt wahrscheinlich eine Wunschvorstellung des Herstellers wieder, aber es ist definitiv keine ernstzunehmende Aussage. Ich bin enttäuscht. Die Extravaganz muss man der Kamera allerdings lassen. Aber nur um der Exklusivität Willen ist sie mir zu teuer.
Die DCC Leica M3 von Minox kostet 199,- Euro (UVP). Wenn man über die Homepage von Minox bestellt kostet sie sogar 229,- Euro. Im Internet gibt es verschiedene Angebote, die von 130,- Euro bis 179,-Euro reichen.
Ich habe die Kamera bei Foto Walser bestellt für 169,99 Euro. Die Bestellung und Lieferung war unkompliziert und unerwartet schnell. Bereits nach zwei Tagen hatte ich die Kamera in der Hand.





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Design und Extravaganz
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Nachdem ich die silberne Umverpackung entfernt hatte, kam ein rotbraunes Holzkistchen zum Vorschein, das ein wenig an einen Humidor erinnerte. Das ließ mein Herz höher schlagen. Ich fühlte zunächst das dunkle Holz, bevor ich den Verschluss öffnete. Der Verschluss war fest verschlossen, es klickte beim Öffnen. Das war schon mal gut, denn ein klappriger Verschluss hätte mich bei der edlen Kiste gestört. Die Kiste ist innen mit schwarzer Seide verkleidet, in die die Kamera eingebettet ist. Das ist wirklich sehr exklusiv. Am liebsten hätte ich sie darin liegen lassen, nicht das man etwas beschädigt. Für Nostalgiker kann ich die Kamera daher uneingeschränkt empfehlen. Das Gefühl, das einen übermannt, wenn man sie aus dieser luxuriösen Verpackung herausnimmt, erinnert an das Öffnen eines Briefumschlages mit äußerst wichtigem Inhalt. Uns sie dann in Händen zu halten ist etwas Besonderes. Ich habe das Metall berührt und die schwarze Gummierung, hier gedreht und den Rückspulknopf betätigt, das könnte ich immer wieder tun. Die Gravur auf der Oberseite kann man mit den Fingern spüren. Die filigrane Verarbeitung und der Perfektionismus des Designs haben mich in den Bann gezogen. Zweifellos etwas für Individualisten und Nostalgiker. Das 1:3 Format entspricht wirklich der Leica M3, alle Details sind angebracht und zum Teil funktionsfähig. Hier erinnerte ich mich wieder an das Werbefoto, welches das Design nicht besser rüberbringen könnte. Sie sieht genauso aus wie ich mir die Kamera vorgestellt hatte. Auf der Rückseite ist ein kleines Display eingearbeitet, das die Originalität des Produktes nicht einschränkt, sondern modern und klassisch zugleich erscheinen lässt. Das Display ist sehr klein (1,5" Farbmonitor), aber man kann die geschossenen Fotos gut erkennen, wenn auch das Display die Fotos schärfer erscheinen lässt als sie auf dem Computermonitor tatsächlich sind. Der USB-Anschluss und das Batterie- und Speicherkartenfach sind fast unmerklich ins Design eingearbeitet. Man muss die Fächer suchen, sonst fallen sie nicht auf.

Vom Design und der exklusiven Verarbeitung her ist die Kamera eher für die Vitrine geeignet als für die Handtasche.




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Erstes Einschalten und Menüführung
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An der Rückseite befinden sich drei winzige Knöpfchen. Der obere dient zum Einschalten und zur Navigation im Menü. Zum Einschalten muss man den Knopf zwei Sekunden halten. Dann erscheint eine Eieruhr und kurz darauf kann man den Bildausschnitt auf dem Display erkennen. Ich habe gleich den Auslöser gedrückt. Da fiel mir gleich die Auslöseverzögerung auf. Die Schnelligkeit ist etwa mit der Kamera eines Handys zu vergleichen. Bewegungen lassen sich nicht festhalten. Die Kamera hat keinen Blitz und das sieht man auch an der Bildqualität. Meine ersten Bilder (abends geschossen) waren dunkel und es war leider nur wenig zu erkennen.
Nach der anfänglichen Enttäuschung wollte ich die Kamera erst mal näher kennen lernen. Also steuerte ich ein wenig durch das Menü. Das Lesen der Bedienungsanleitung ist eigentlich überflüssig. Mit ein bisschen Übung kommt man leicht zurecht. Man muss nur das Prinzip verstehen.
Nach einer Weile konnte ich bereits die Bildauflösung verstellen, ein Video drehen, die geschossenen Bilder im 4 Bilder oder 9 Bilder Miniformat auf dem Display auswählen. Ich konnte ein Bild oder alle löschen, eine Diashow laufen lassen und den Weißabgleich manuell einstellen. Die Selbstauslöserfunktion hatte ich auch schnell gefunden und ausprobiert. Der Auslöser ist gleichzeitig Auslöser und Menüknopf. Man muss ihn betätigen, um einige Menüpunkte anwählen zu können und natürlich um Bilder zu machen. Er lässt sich leicht drücken.
Menüsprache war Englisch, was sich aber schnell verstellen ließ. Insgesamt standen 9 Sprachen zur Auswahl, unter anderem sogar Japanisch und Chinesisch.
Wenn man die Kamera ausschalten möchte, braucht man ein bisschen Übung in Menüführung. Aber zum Glück schaltet sie sich nach 60 Sekunden automatisch ab.





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Akku, Ein-/Ausschalten, Erstes Bild
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Was ich ganz toll finde ist der Ladevorgang des Akkus. Man legt den Li-Ionen Akku ein und kann gleich fotografieren, ohne ihn vorher aufzuladen. Der Ladevorgang erfolgt automatisch, wenn man die Kamera an den USB-Anschluss des PC anschließt. Somit kann man während der Übertragung der Bilder gleichzeitig den Akku laden. Im Lieferumfang ist aber ein Ladeadapter für die Steckdose enthalten. Damit kann man den Akku auch laden, wenn der PC gerade aus ist. So etwas hatte ich vorher noch nicht gesehen und ich finde das sehr innovativ.
Während des Ladevorgangs am PC kann die Kamera nicht benutzt werden.
Wie bereits erwähnt muss man den Mode-Knopf kurz halten und die Kamera ist an. Man befindet sich dann sofort im Foto-Modus. Um die Kamera auszuschalten, muss man den Modusknopf so oft drücken bis das Einstellungsmenü erscheint. Dann wird der Abwärts-Knopf betätigt, bis Ausschalten ausgewählt ist, zum Schluss betätigt man den Auslöser und die Kamera schaltet sich ab. Diesen Weg finde ich echt umständlich, ich warte lieber bis sich die Kamera automatisch abschaltet.

Da die Kamera gleich nach dem Einschalten im Fotomodus bereit zum Fotografieren ist, war es nicht schwer, das erste Bild zu machen. Man drückt den Auslöser bis man einen Signalton hört, der die Aufnahme bestätigt. Das dauert einen Augenblick. Mir hat es zu lange gedauert. Von einer Digitalkamera hatte ich etwas anderes erwartet. Die Verzögerung war ziemlich lang. Das Bild erschien nach der Aufnahme auch nicht im Display, man muss erst in den Wiedergabe-Modus wechseln, um es anzusehen. Das ist nur ein Tastendruck. Im Wiedergabe-Modus kann man dann zoomen, vor- und zurückblättern, löschen, eine Dia-Show starten, man kann sich auch mehrere Bilder gleichzeitig ansehen. Mein erstes Bild sah trotz schlechter Lichtverhältnisse und fehlendem Blitz auf dem Display gar nicht so schlecht aus.




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Bilder
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Obwohl das Bild auf dem TFT Monitor ganz ok aussah, war das Ergebnis eine einzige Katastrophe. Mein Handy macht bessere Bilder. Die Farben waren zwar gut abgebildet, es gab keine Rot- oder Grün-Stiche, aber die Schärfe, die in der Werbung so hervorgehoben wurde, war echt mehr als mangelhaft. Von Schärfe konnte man genau genommen gar nicht reden. Man muss schon ein Stativ benutzen, um scharfe Bilder hinzubekommen. Und das lag nicht nur an den dunklen Lichtverhältnissen, die bei der Aufnahme meines ersten Bildes herrschten, sondern das war tatsächlich mangelhaft. Auch bei Tageslicht aufgenommene Bilder, draußen und bei Sonnenschein, waren verwackelt und unscharf.
Alle Bilder waren verrauscht. An zoomen war nicht zu denken. Je zoom, desto schlechter.
Selbst mit Stativ wurde die Leistung kaum besser. Ich hätte gedacht, dass zumindest Aufnahmen mit dem Selbstauslöser schärfer und detailreicher werden würden, aber Fehlanzeige. Die Bilder waren in jedem Fall die reinste Enttäuschung. Egal ob dunkel oder hell, von Hand oder mit Stativ, die Bilder waren alle gleichermaßen schlecht. Das hat nichts mit Innovation oder beeindruckender Bildqualität zu tun. Die Bilder sind genauso nostalgisch wie das Design, 5 Megapixel hin oder her. Ich bezweifle sogar, dass die Bilder mit dem externen Blitz, der als Zubehör bestellt werden kann, von besserer Qualität sind. Der Blitz zudem kostet fast soviel wie die Kamera selbst. Dafür bekommt man schon zwei Handys, von denen wahrscheinlich jedes bessere Bilder macht als die Mini Leica zusammen mit dem Blitz.

Man kann zwar an der Bildqualität herumschrauben und eine Abstufung von niedrig, mittel und hoch bei der Auflösung vornehmen, aber das macht sich nur bedingt bemerkbar. Je niedriger die Auflösung umso weniger kann man auf den Bildern erkennen. Ich habe ein paar Beispielbilder geschossen, die ihr euch unten ansehen könnt. Alle wurden mit höchster Auflösung gemacht.
Bei niedrigster Auflösung speichert der interne 32 MB Speicher 50 Bilder ( 2048 x 1536 Pixel), bei mittlerer Auflösung sind es 30 Bilder (2048 x 1536) und bei höchster Auflösung kann man 20 Bilder (2560 x 1920 Pixel, durch Interpolation) machen. Wenn man bedenkt, dass die Bilder bei höchster Auflösung gemacht werden müssen, um überhaupt einigermaßen erkennbare Bilder zu erhalten, ist das mehr als dürftig. Der Belichtungswert kann bei schlechten Lichtverhältnissen zwar manuell eingestellt werden, aber selbst dann werden die Bilder nicht merklich besser.





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Videos
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Ihr werdet euch schon denken können, dass die Qualität der Videos genauso schlecht ist wie die der Fotos. Und dem ist auch so. Schließlich braucht man hier ein noch ruhigeres Händchen als bei Fotos. Die Videoqualität ist echt mangelhaft, verwackelt, kaum etwas zu erkennen. Die Kamera passt sich auch nicht automatisch den Lichtverhältnissen an. Hält man zuerst auf ein dunkles Objekt sieht man dieses deutlich im Display. Wenn man umschwenkt auf etwas helles, vielleicht sogar ein Fenster oder eine weiße Wand, dann ist das Bild total überstrahlt. Umgekehrt genauso. Filmt man zum Beispiel auf dem Balkon sieht das Bild ok aus, wechselt man dann in den Innenraum ist alles total dunkel und man erkennt fast nichts mehr. Also auch hier: Daumen runter, nicht geeignet.
Ein Video kann nicht unbegrenzt aufgenommen werden, sondern die Aufnahmezeit ist jeweils auf 1 Minute begrenzt. Man kann bei höchster Auflösung etwa 3,5 Minuten Filmaufnahmen machen. Sobald der Speicher voller wird, verringert sich die anfängliche Aufnahmezeit von 1 Minute auf 38 Sekunden, dann auf 14 Sekunden, auf 6, 2 und so weiter bis kein Platz mehr übrig ist, die Kamera macht dann 7 kurze Videos wobei die ersten länger sind als die letzten. Bei niedrigster Auflösung können bis zu 8 Mini-Videos gedreht werden. Aber wem nützt's bei der schlechten Qualität.





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Selbstauslöser, Weißabgleich, Belichtungswert
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Die Kamera verfügt über einen Selbstauslöser, der schnell eingestellt ist. Die Zeit kann nicht ausgewählt werden. Nachdem der Auslöser betätigt wurde, ertönt in immer schneller werdenden Abständen ein Piepston bis die Kamera auslöst. Man hat zehn Sekunden Zeit, sich selbst im Bild zu positionieren.
Die Kamera verfügt über einen automatischen Weißabgleich. Man kann aber bei kritischen Lichtverhältnissen den Weißabgleich anpassen. Allerdings geht das nicht über den Belichtungsmesser, sondern über Voreinstellungen. Man kann im WB-Menü Einstellungen vornehmen von Automatisch, über bewölkt bis Nacht.
Auto
Tageslicht
Bewölkt
Glühbirne
Kunstlicht
Nacht
Der Bildqualität tut es allerdings auch nicht besser. Leider.

Außerdem kann man bei kritischen Lichtverhältnissen die Helligkeit der Aufnahmen manuell regulieren über das Einstellen des Belichtungswertes. Der Wert kann von - 1,8 bis + 1,8 variiert werden. Leider werden Die Bilder durch die veränderten Einstellungen auch nicht schärfer, sondern lediglich heller.




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Datenübertragung
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Bevor man die Kamera an den USB-Anschluss des Computers anschließt, muss man sie einschalten. Beim ersten Anschließen erkennt der PC die Kamera als neue Hardware und Treiber werden automatisch installiert. Sobald der PC über die Installation informiert hat, kann man auf die Bilder des internen Speichers oder der SD Karte zugreifen.
Nachdem die Kamera angeschlossen und eingeschaltet ist, erscheint ein neues Festplattensymbol in der Liste und innerhalb dieser Festplatte findet man einen Ordner mit Unterordner, worin sich die Bilder befinden.
Die Festplatte trägt den Namen NO NAME, kann aber nach belieben umbenannt werden.
Über den USB-Anschluss kann man auch andere Daten auf dem internen Speicher ablegen. So kann man die Kamera wenigstens als eNotizbuch verwenden, wo sie schon so schlechte Bilder macht.




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technische Details und Wartung
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- CMOS Sensor 5.0 MP (3,2 MP Hardware-Auflösung)
- Standbild: 2560 x 1920 Pixel (Interpoliert), 2048 x 1536 Pixel, Videoclip: 320 x 240 Pixel
- Interner Speicher: 32 MB
- Externer Speicher: SD Karte bis 4 GB
- Optischer Sucher (Galilei-Typ)
- 1,5" TFT LCD Monitor
- Objektiv: 4 Elemente Glaslinsen mit IR Filterglas
- Brennweite: 8,5 mm
- Blende F 3.0
- 4-fach Digitalzoom
- aufladbarer Li-Ionen Akku
- USB-Kabel
- WIN 98 / SE / ME / 2000 / XP / Mac compatibel
- 74 mm x 47 mm x 44 mm (B x H x T)
- 106 g (mit Akku, ohne SD Karte)
Hersteller:

Minox GmbH
Walter-Zapp-Str. 4
D-35578 Wetzlar
Tel: 06441 / 917 - 0
Fax: 06441 / 917 - 612
info@minox.com
www.minox.com


Die Kamera ist pflegeleicht. Um Beschädigungen am Gehäuse zu vermeiden, sollte man sich eine Tasche zulegen. Es wäre schade, wenn die extravagante Hülle durch Kratzer usw. beschädigt würde.
Weiterhin sollte man sie nicht:
An feuchten, schmutzigen oder staubigen Orten lagern
Direkter Sonneneinstrahlung aussetzen
Kalt lagern
An Orten benutzen, die starken Vibrationen, Magnetfeldern, Rauch oder Dampf ausgesetzt sind
Also sollte man die Kamera bei Flugreisen lieber nicht ins Reisegepäck legen, sondern sie im Handgepäck mitführen. Eigentlich sollte man die Kamera wie ein rohes Ei behandeln. Beim Reinigen genügt ein Pinsel und ein trockenes Tuch. Auf keinen Fall chemische Reiniger verwenden, am besten auch kein Wasser. Wischen genügt.




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Empfehlung für Nostalgiker
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Bei einem Preis UVP von 199,- Euro sollte man Präzision und hochauflösende Bilder erwarten. Damit kann die DCC Leica M3 von Minox leider nicht dienen. In allen Punkten, was meine Ansprüche an eine moderne Digitalkamera betrifft, ist die Kamera durchgefallen. Alle Bilder waren verrauscht und unscharf, hoch aufgelöste Bilder genauso wie die mit niedriger Auflösung. Selbst mit Stativ sind keine scharfen Bilder möglich. Manuelle Einstellungen wie Weißabgleich, Belichtungseinstellungen und Auflösung sind Spielerei. Videos sind ein Witz.
Lediglich mit dem Design und der exklusiven Verarbeitung kann die Kamera punkten. Die liebevoll verkleidete Holzkiste und die filigrane Verarbeitung des Materials lassen mein Herz trotz allem höher schlagen. Um sie mir nur in die Vitrine zu stellen ist sie mir aber doch zu teuer. Wer aber gerne ein Sammlerstück haben möchte, der kann sie sich ruhig kaufen. Ich nehme sie gerne in die Hand, fühle gerne das hochwertige Material und sie zieht immer wieder meinen Blick auf sich. Für Nostalgiker und Individualisten ist die Kamera durchaus eine Empfehlung wert, aber eben nur für die.
Danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.

Yolante

Fazit: Für Nostalgiker und Individualisten ist die Kamera durchaus eine Empfehlung wert.

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Ausstattung:    
Bildqualität:    
Akkulaufzeit: