
Produkttyp: Minolta Digitalkameras
Neuester Testbericht: ... man das Objektiv von der Kamera ab und steckt einen Ladeadapter auf, der mit USB-Anschluß ausgestattet ist. Mir kommen immer wieder Zweif... mehr
Einfaches Fotographieren mit guten Ergebnissen
Minolta Dimage EX

Name des Mitglieds: nibo04
Produkt:
Minolta Dimage EX
Datum: 24.11.00, geändert am 24.11.00 (368 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Klein und handlich
Nachteile: unterdemensionierter Blitz und zu hoher Energieverbrauch
Schon vorher habe ich auif die Objektive meiner Minolta Kameras geschworen, dies war aber die erste digitale Kamera.
Mit 1,3 Megapixeln ist die Auflösung für den täglichen Einsatz durchaus genügend. Für die Verarbeitung von Fotos mit höherer Auflösung muß man nämlich auch den entsprechenden PC besitzen, denn der Arbeitsspeicher ist sonst relativ schnell überlastet.
Mit der Kamera kommt eine Software, die die Bildverarbeitung auch für auf dem PC ungeübte relativ einfach durchführen läßt. Die Ladegeschwindigkeit der Fotos auf die Festplatte ist auf meinem PIII 450Mhz ziemlich langsam. Das nervt.
Zum Laden nimmt man das Objektiv von der Kamera ab und steckt einen Ladeadapter auf, der mit USB-Anschluß ausgestattet ist. Mir kommen immer wieder Zweifel, wie oft die Kamera dieses Wechseln mitmacht, bis es die ersten Kontaktprobleme gibt, bisher ging aber alles prima.
Mir hat schon von Anfang an die Handlichkeit der leichten Kamera mit kleinen Abmessungen gefallen. Sony bot zwar die Möglichkeit des Speicherns direkt auf 5 1/2-Zoll-Disketten, die Kameras waren aber monstruös und unhandlich. Die Smart-Media-Card mit 8MB reicht für etwa 15 Fotos, sie kann aber gegen Aufpreis in eine größere getauscht werden.
Der Blitz ist wie bei vielen Kompaktkameras zu schwach und läßt kaum gute Bilder bei Nacht zu. Die Bilder sind zwar mit der Software aufhellbar, die Auflösung wird aber bei zu wenig Licht schlechter und wie bei normalen Kameras werden die Bilder dann auch oft verwackelt.
Positiv ist das Display, da man Bilder, die nicht o.k. sind, einfach wegdrücken kann.
Was am meisten nervt ist die relativ lange Zeit, die das Objektiv benötigt auszufahren, was einen schon gar nicht auf die Idee bringt etwa Schnappschüsse machen zu wollen. Ist die Kamera endlich betriebsbereit, ist das Motiv meistens längst verschwunden. Auch die Zeit zwischen dem Auslösen und der eigentlichen Aufnahme, die durch einen grünen Blitz und einen
Ton quittiert wird ist unterschiedlich lang. Es kann also passieren, daß man meint "da kommt nichts mehr" und just da blitzt es. Zum Glück kann das mißlungene Foto gelöscht werden.
Besitzern dieser Kamera kann man nur raten zwei Batterie(Akku-)sätze zu kaufen. Besonders bei eingeschaltetem Display und bei mehrmaligem Ein- und Ausfahren des Objektivs ist die Batterie meistens schon vor dem Erreichen der 15 Fotos alle.
Die Zoomfunktion nutze ich sehr selten, es liegt vielleicht daran, daß man weiß, daß die Bilder nachträglich manipulierbar sind und Ausschnitte hergestellt werden können, diese sind aber dann zuweilen recht stark gekörnt.
Alles in allem bin ich sehr zufrieden, habe aber auch keine Vergleichmöglichkeiten mit neueren Produkten.
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich Digitalkamera
- Erstaunliche Bildqualität....und ein paar Macken
- klein und fein
- Genialer Knips-Zwerg!
- Eben ein Hight-End-Produkt, was sonst!
- >> Knipsen für den Hobbyfotografen <<
- Technik schnell kaputt, Farben matt, Innenraumaufnahmen mangelhaft
- Bleib ruhig weit weg, ich hol dich ran...14 Fach zoooooom - Klasse
- Sie überzeugt! Man will sie nie wieder hergeben! EIN TRAUM...

