
Produkttyp: Maginon Digitalkameras
Neuester Testbericht: ... technisch etwas geschickten intuitiv benutzen. Zumindest für die ersten Schnappschüsse, denn die Kamera erledigt grundsätzlich alles von se... mehr
Für Einsteiger und preisbewußte Ideal! DC 2350
Maginon DC 800

Name des Mitglieds: goose25
Produkt:
Maginon DC 800
Datum: 28.08.02, geändert am 28.08.02 (410 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
Nachteile: zu lichtschwach, hoher Energieverbrauch
Nachdem ich schon einige verschiedene Digi-Cams besessen habe, bin ich jetzt bei einer "Billig-Marke" gelandet.
Mir hat zumindest der Name Maginon überhaupt nichts gesagt. Meine letzte Kamera war eine Kodak DC 3800, mit der ich zwar auch sehr zufrieden war, dort fehlte mir aber der optische Zoom.
Diesen kann die DC 2350 aufweisen, hier also ein paar technische Daten:
-3fach optischer Zoom / 2fach digital
-2,1 Megapixel
-Auflösung: 1600x1200 Pixel
-Autofokus Zoomlinse (f.5,4-16,2 mm; Brennweite: 0,2 m bis unendlich)
-Blende F2,8
-Verschluß: 1/10-1/800 sek
-interner Speicher (8 MB), sonst. CompactFlash
-LCD-Monitor,USB-Anschluss,Video-Out (NTSC od. PAL)
-4 Batterien/Akkus
-ca. 230 g (ohne Batterien)
Aber das nur für die Profis. Für Einsteiger zählt ja mehr das einfache Handling. Die Kamera läßt sich für jeden technisch etwas geschickten intuitiv benutzen. Zumindest für die ersten Schnappschüsse, denn die Kamera erledigt grundsätzlich alles von selbst. Drückt man den Auslöseknopf leicht, wird das Bild scharfgestellt. Drückt man dann ganz wird ausgelöst, das kennt man ja von herkömmlichen Fotokameras.
Etwas störend ist es, daß man das Datum bei jedem Batterienwechsel neu einstellen muss, soweit man es überhaupt will. Desweiteren speichert die Kamera die Bilder nachdem man die alten von der Karte auf den PC übertragen hat immer wieder bei der Ziffer 1 beginnend, das bedeutet man bekommt unzählige Bilder die denselben Namen aufweisen. Wer seine Bilder nicht immer umbenennen will wird durch diese Vorgabe dazu gezwungen.
Die Bilder sind ganz ok in ihrer Qualität. Allerdings werden sie schnell pixlig sobald bei Dunkelheit oder Dämmerung fotografiert wird. Der eingebaute Blitz schafft dabei anscheinend keine Abhilfe. Für Hobbyfotografen, die ihre Bilder eh nur mal auf dem PC anschauen oder in herkömmlichen Fotogrößen ausdrucken, stellt das wohl kein Problem dar. Wer aber auch m
al Vergrößerungen vornimmt, der hat mit solch pixeligen Aufnahmen keine rechte Freude.
Eins habe ich ja schnell festgestellt als ich in die Digitalfotografie eingestiegen bin: alle Digi-Cams sind reine Energiefresser. So auch diese Kamera. Obwohl ich 4 Hochleistungsakkus (1800 mAh) benutze reichen diese für etwa 20 Bilder mit LCD-Display.
Fotografiert man ohne, reichen die Akkus um ein vielfaches länger.
Die Videoaufnahmefunktion ist auch noch zu erwähnen. Es können Aufnahmen im AVI-Format gemacht werden. Leider aber ohne jeglichen Ton. Außerdem handelt es sich um einen speziellen Codec wodurch die Weitergabe an Freunde und Bekannte manchmal schwierig wird, da immer der Codec mitgegeben werden müßte.
Die Aufnahmen wirken nicht ganz farbecht. Bei Blitzaufnahmen hat man häufig das Problem das nahe Bereich stark überbeleuchtet und ferne Bereich zu dunkel geraten.
Die Einstellungen lassen sich wie schon erwähnt alle spielend einfach über klar bezeichnete Tasten oder das von vielen anderen Kameras bekannte Drehrad einstellen. An der Kamera gibt es einen Objektivdeckel, der etwas gewöhnungsbedürftig ist, da er beim Einschalten der Kamera vom Objektiv runtergeschoben wenn man vergißt ihn vorher wegzumachen.
Die mitgelieferte Kameratasche wirkt nicht gerade luxuriös, sie dient aber trotzdem ihrem Zweck. Allerdings bietet sie keinen Platz für Zubehör etc.
An sich halte ich die DC 2350 für eine sehr preisgünstige und gute Kamera, die jedem Hobbyfotografen genügen kann. Für diesen Preis einen 3fach optischen Zoom zu bekommen schafft man bei namhaften Herstellern nicht.
Fazit:
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