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Produkttyp: Konica Minolta Digitalkameras
Neuester Testbericht: ... ewige Batteriekauf! Und der Kamera ist es auch egal! Diese hier hat sich das ganze Testhjahr über nicht darüber beschwert! Reporter: "... mehr
Was ne Cam so alles kann...
Konica Minolta Dimage Z6

Name des Mitglieds: knopfi.de
Produkt:
Konica Minolta Dimage Z6
Datum: 21.06.07, geändert am 22.04.10 (887 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: sehr gute Bilder, leichte Bedienung, guter Halt,
Nachteile: Videofunktion, kein Bildbearbeitungsprogramm, derzeitiger Preis!
Hallo liebe Freunde der Fotografie,
herzlich Willkommen zu unserer heutigen Dokumentation über ein technisch spektakuläres Gerät aus dem Bereich "Digitale Fotografie". Es handelt sich hierbei um eine digitale Kamera der Marke Konica - Minolta, welche auf den lustigen Namen "Dimage Z6" hört. Um mehr zu diesem Thema zu erfahren, haben wir den Manager unserer technischen Abteilung für "Fotografie und Besonderes" (kurz F&B) Herrn von und zu Knopfi, der die Testphase mit dieser Kamera nach einem Jahr als abgeschlossen bezeichnet, um ein Interview gebeten.
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Von Entdeckungen, Erklärungen und Preisen...
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Reporter: "Guten Tag, Herr von und zu Knopfi. Schön, dass Sie unserem Fotografiebericht beiwohnen möchten und uns für ein Interview zur Verfügung stehen."
Knopfi: "Wenn's weiter nix ist! Für dieses Interview werde ich doch schließlich bezahlt, oder?"
Reporter: "Sie sind der leitende Manager der "F&B"- Abteilung, welchen Zweck dient dieser Bereich?"
Knopfi: "Hmm...nicht ganz so leicht zu erklären. Im Grunde genommen dienen wir der Erhaltung von fotografischen Geräten. Bekommt ein Vater, zum Beispiel, von seinen Kindern zum Geburtstag eine hochmoderne Digitalkamera geschenkt und er benutzt sie aber aus verschiedenen Gründen eher selten, kümmern wir uns um das Wohlergehen des Gerätes, solang er mag. Wir gehen mit ihr spazieren, schießen hier und da ein schönes Foto, streicheln sie ganz lieb, laden die Akkus wieder auf, putzen das Objektiv und halten die Kamera in Schuss, bis der Besitzer sich wieder an seine Kamera erinnert und sie benutzen möchte! Wir benutzen die Geräte einfach für den Besitzer mit!"
Reporter: "Das klingt ja wirklich nach einem tollen Service! Um welche Kamera handelt es sich denn und wie sind Sie denn nun auf die von Ihnen als ´Sensationellste Kamera des Jahres` gekrönte Cam gestoßen?"
Knopfi: "Es handelt sich um ´Dimage Z6´, eine Digitalkamera aus dem Hause Konica - Minolta, aber ich habe diesen Fotoapparat niemals als ´Sensationellste Kamera des Jahres´ bezeichnet, sondern als sensationellste Kamera, die ich in diesem Jahr hatte!
Wie ist unsere Abteilung an die Kamera geraten? Ja...lach...das ist eigentlich genauso passiert wie in dem Beispiel beschrieben. Allerdings war es mein Schwiegervater dem wir (meine bessere Hälfte und ich) die Digitalkamera geschenkt haben, und da er sie Unbedachterweise relativ selten benutzt und unsere "alte Diggicam" irgendwann im ersten Teil der Jahrtausendwende gebaut wurde und sich auch so verhält, kümmert sich nun die "F&B -Abteilung" Knopfi um das Gerät! Und das natürlich sehr oft und sorgfältig, damit es der Konica nicht ja langweilig wird!"
Reporter: "Sie sind ein Wohltäter! Erzählen Sie doch mal, warum gerade eine Konica - Minolta, wie und wo sie die Kamera erstanden haben!"
Knopfi: "In einem großen "Ich - bin - doch - nicht - blöd" - Markt hatten wir uns letztes Jahr nach einer Kamera umgeschaut, die wir besagtem Schwiegerpapa zum Geburtstag schenken wollten. Uns war es im Grunde genommen relativ egal, von welcher Firma sie stammt. Es wäre schön, wenn es sich um eine Marke handelt, die bekannt für gute Fotogeräte ist.
Für die Kameraeigenschaften hatten wir uns mindestens folgende Eigenschaften gewünscht: Sie sollte handlich sein, recht gute Leistungen bringen, so viele Extras wie möglich haben und ein großes Display besitzen, auf der man sich die geschossenen Bilder auch mal ohne Brille ansehen kann. Wir stießen also auf die ´Dimage Z6´, die in erster Linie alle unseren Mindestanforderungen standhielt.
Was die Marke angeht, sind uns Konica sowie auch Minolta immer schon als starke Unternehmen der Fotoindustrie bekannt gewesen, die immer mit ihren Qualitäten überzeugt haben. Selbst mein Schwiegervater hat noch eine "alte" Minolta - Kamera, die absolut gute Bilder macht, allerdings zum kurz - mal - n - tolles - bild - schießen - und - auf - m Computer - abspeichern etwas zu unhandlich und kompliziert ist! Trotzdem tut sie ihre Dienste, seit Jahren!"
Reporter: "Und was hat Sie und ihre besser Hälfte letztendlich vom Kauf der Kamera überzeugt?"
Knopfi: "Da sich uns in dem großen Elektromarkt niemand erbarmte, irgendwie mehr von der Kamera zu erzählen oder zu zeigen, gingen wir in ein Fotogeschäft, in dem wir wesentlich mehr Glück mit einem Verkäufer hatten und von ihm Informationen en gros bekamen. Hier wurde die ´Dimage Z6´ neben zwei anderen Digitalkameras sogar bis ins Detail erklärt und vorgeführt! Man hat sich Zeit genommen und dies wurde belohnt! Die 240,00 Euro lagen mit 50,00 Euro höher als beim großen roten Konkurrenten oder im Internet, aber das war es uns wert! Und wir haben noch ein gutes Werk getan und den kleinen Fotoladen um die Ecke unterstützt! Dafür hat dieser sich wiederum mit einer passenden Fototasche revengiert!"
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Von Verpackungen, technischen Daten und Zubehör...
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Reporter: "Welche technischen Daten verspricht denn die "Dimage Z6" ihrem Benutzer?"
Knopfi: "Oh, eigentlich eine ganze Menge! Spitzen Sie die Ohren und lauschen Sie den Daten! Hier gebe ich Ihnen mal einen kleinen Auszug aus den wichtigsten technischen Eigenschaften, die die Kamera beinhaltet.
Auflösung: 2.816 x 2.112, 2.272 x 1.704, 1.600 x 1.200, 640 x 480 Pixel
Bildsensor: ½,5 Zoll, vom Typ CCD
Pixel: 6,0 Megapixel
Speicher: 16 MB Wechselspeicher auf Securr - Digital - Karte
Speicherformat: JPeg, Quick - Time - Movie
Sucher: 0,2 Zoll, 114 000 Pixel, LCD - Dioptrienausgleich
Monitor: 2,0 LCD, 114 000 Pixel
Objektiv: Optischer Zoom: 12fach, digitaler Zoom: 4fach, Brennweite: 5,83 - 69,9mm,
Videoaufnahmen: 320x240 bei 15/ 30 Bilder pro Sekunde, Ton (mono), optisches Zoomen während der Aufnahme möglich, Nachtfilmfunktion
Belichtungskorrektur: abblenden: +2 Blenden in 1/3 Stufen, aufblenden: -2 Blenden in 1/3 Stufen
Belichtungsmessung: Matrix- bzw. Mehrfeldmessung über 256 Messfelder, mitten betonte Integralmessung, Sportmessung
Anschlüsse: Datenübetragung USB 2.0 (Full Speed), Video-out PAL, NTSC, Audio-out,
Stromversorgung: 4 x Alkali-Batterie Typ AA (1,5 V), 4 x NiMH-Akku Typ AA (1,2 V)."
Reporter: "Wow, eine ganze Menge, was die Kamera in sich hat! Gibt es weitere Interessante Angaben zur Kamera?"
Knopfi: "Das ist recht schnell erzählt! Die Größe der ´Dimage Z6´ ist zugegeben nicht gerade ein Hosentaschenformat: 109 x 80 x 84 Millimeter (B x H x T), dafür kann das Gewicht mit circa 340 Gramm recht gut mithalten. Und ich denke, soviel Technik braucht Platz!"
Reporter: "Apropos Platz. Welches Zubehör ist denn enthalten?"
Knopfi: "Na ja, von Liefern kann hier keine Rede sein. Eher Mitnehmen...lach...Das neben der `Dimage Z6´ befindliche, im kleinen Kameraangepasstem Karton mitgelieferte Zubehör ist nicht gerade umwerfend, man kann sagen, es ist alles Wichtige dabei, ohne das man die Kamera nicht bedienen könnte. Zubehör ohne besonderes Extra! Ah jo, ein Extra stellt ja zumindest schon mal die Tasche dar! Was wurde also mitgeliefert?
Standartbatterien, einer No - Name - Firma, die locker Strom für knappe zehn Bilder liefern konnten (wir haben sie dann gegen Akkus ausgetauscht), eine 16 Megabyte Speicherkarte (Batterien und Speicherkarte scheinen sich abgesprochen zu haben, denn als die Karte voll war, waren die Batterien leer), ein Videokabel, ein USB - Kabel (USB 3), ein Schultergurt (der bisher immer noch unbenutzt in der Verpackung liegt), sowie der passenden PC - Software (Kodak Easyshare, Quick Time). Der Objektivdecker wird hier auch als Zubehör bezeichnet, allerdings sehe ich ihn als Selbstverständlichkeit an!"
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Von Stromfressern, Speichermedien und Äußerlichkeiten...
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Reporter: "Sie meinen also, dass ein Akku wesentlich besser sei für die Kamera?"
Knopfi: "Nö, dass nicht gerade, aber zumindest wird der Geldbeutel n bisschen geschont! Meiner Erfahrung nach, is so ne Digitalkamera ein richtiger Energiefresser, was Batterien angeht. Das ewige Hin- und Herzoomen, An- und Ausschalten, tja, das zerrt an einem Stromspeichernerven. Daher! Akkus und Ladegerät besorgen, ist nur halb so teuer wie der ewige Batteriekauf! Und der Kamera ist es auch egal! Diese hier hat sich das ganze Testhjahr über nicht darüber beschwert!
Reporter: "Obwohl ja manche behaupten, der Motor würde davon Schaden nehmen..."
Knopfi: " Na ja, wie gesagt, die ´Z6´ hat sich noch nicht beschwert. Aber wenn sie das tut, sind Sie der Erste, dem ich es erzählen werde, versprochen!"
Reporter: "Und was ist mit der Speicherkarte?"
Knopfi: "Was soll damit sein?"
Reporter: "Sie sagten, dass sie wohl nicht arg groß sind und zehn Bilder halte ich in der Tat für etwas niedrig!"
Knopfi: "Jepp, ist es auch. Daher würde ich schon eine erneute Speicherkarte von einem GB kaufen. Hier passen im Grunde genug Bilder drauf. Selbst die Videofunktion ist damit auf besten Speicherplatz bedient!"
Reporter: "So, nun wollen die Leser aber mal eine genaue Beschreibung der ´Dimage Z6´ haben! Legen Sie doch mal los, Herr von und zu Knopfi!"
Knopfi: "Nun ja, im Grunde genommen sieht das schwarze Kameramodel hier vor mir recht utopisch aus. Schauen Sie doch mal auf das Produktbild, so sieht die Gute im Frontbereich aus. Von der Form her schon recht schwer zu beschreiben. Die rechte Vorderfront ist mit dem Objektiv versehen, inklusive dem Objektivdeckel, der zum Schutz des selbigen dient. Das eingebaute Blitzlicht wird am oberen Teil aktiviert, indem man es per Klappe öffnet, witzig, es kommt mir fast wie ein Revival - Blitzlicht aus den siebziger Jahren vor...lach...okay, weiter...
Drehen wir die Kamera um, zum Rücken der Kamera (siehe Bild 2)! Ganz oben befindet sich eine recht schwer verschiebbare kleiner Abdeckung, um den Anschluss für ein größeres Blitzlicht freizugeben. Das Guckloch befindet sich direkt darunter. Darunter wiederum gibt der LCD - Bildschirm seine wahre Breite zu erkennen. Der An- und Ausschaltknopf befindet sich im unteren Bereich des Kamerarandes, ebenso wie ein kleiner Schalthebel zum Verstellen von Videofunktionen.
Rechts des Bildschirmes ist eine Art Joystick, mit dem sich die Betrachtung der Bilder auf dem Bildschirm vereinfachen läßt, in dem man per Tastendruck die Fotos bewegen, vergrößern oder ein Video abspielen kann. Drei Tasten befinden sich unter dem Joystick: Menü, QV und I+, zu der ich im Nachhinein noch etwas erzählen werde.
Im Anbau rechts, was die Cam im Grunde schon recht unhandlich werden läßt, befindet sich der Auslöseknopf, zwei Tasten, mit der das Blitzlicht und die Entfernung eingestellt werden können, sowie ein Drehrad mit 11 verschiedenen Funktionen. Was nun noch fehlt, wäre der Zoomhebel, der die zu fotografierenden Objekte weiter weg oder näher heranbringen kann. Den gibt's natürlich auch, nämlich genau unter dem Drehrad mit den massenhaften Symbolen, die wohl alle ihre Eigenschaften haben!
Dank des leichten Gummibelages, der an den Seiten des Gehäuses befestigt ist, ist die Kamera sehr griffig und läßt sich gut halten, ohne gleich wegzurutschen. Im Belag der linken Seite befindet sich noch eine kleine Überraschung. Nämlich ein recheckiges Kläppchen unter dem sich der USB - sowie der Netzsteckeranschluss befindet.
Die Batterien wiederum werden an der Unterseite des Fotoapparates eingelegt. In einem zentralen Fach kann man die vier guten, voll geladenen Stromspender sicher einlegen.
´PUSH TO EJECT´- ein Hinweis, der nach dem Öffnen einer klitzekleinen, unscheinbaren Klappe erscheint. Ahh...die Speicherkarte ist dort drin verborgen! Wie schon erwähnt habe ich das Original gegen eine 1 GB ausgetauscht habe."
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Von Knöpfen, Einfachheiten und netten Bildchen...
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Reporter: "Sie haben die `Dimage Z6´ ja nun ein Jahr lang in Gebrauch gehabt und getestet, können Sie uns etwas darüber erzählen?"
Knopfi: "Ja sicher kann ich das! Allerdings wird dies wohl einige Zeit in Anspruch nehmen! Haben Sie die Zeit?"
Reporter: "Aber sicher! Legen Sie los!"
Knopfi: "Guddi, dann mal los! Eines sei im Vorwege gesagt. Da ich nur wenig mit fotografischen Zahlen und Fakten anfangen kann, ist diese Beschreibung nur aus der Sicht eines, sagen wir Anfängers, zu sehen, okay. Wer etwas Zahlenmus braucht, nimmt sich diese bitte aus der technischen Beschreibung. So, da wir dies nun geklärt haben, kann ich ja loslegen!
Zu Beginn sind es natürlich unheimlich viele Knöpfe, die auf ihre zuständigen Einsatz warten. Runde, eckige, Schalter, Knipser, Drücker, Hebel, jepp, ne gute Menge, die es zu erkunden gilt, wenn man gute Fotos schießen möchte. Dazu gibt es eine relativ dicke Bedienungsanleitung, die einem Auskünfte über die noch unbekannten Zeichen, Figuren und Symbole gibt. Hat man es dann geschnallt, hat man wieder einiges mehr über die Möglichkeiten der Kamera gelernt und man kann sogar schon in der ersten Lernstunde damit tolle Bilder schießen. Es sei denn, man findet das Blitzlicht! Jepp, genau! Wie das nun mal so ist, sucht man sich erst n Wolf bevor man überhaupt in der Anleitung nachschaut und zum Ergebnis kommt, dass sich ein Blitzlichtgewitter mit der Klappe am obigen Rand der Kamera ermöglichen lässt (Bild3).
Die Kamera selbst ist in maximal drei Sekunden startklar und lässt sich ebenso schnell wieder einfahren.
Endlich sind dann ein paar Bilder geschossen, so möchte man sich diese auch mal anschauen. Kann man auch und das sogar sehr gut. Der Monitor macht's möglich. Dieser ist angenehm groß und die Bilder werden wirklich gut angezeigt, wobei man mit dem Joystick ein Hin- und Herscrollen der Fotos möglich ist (am besten per Daumen, damit klappt´s am besten). Dabei gibt's hier die Rechts- und Linkstasten, in dem der Bildwechsel möglich ist, mit den Oben- und Untendrücker werden die Bilder bereits in der Kamera bewegt. Dies ist vielleicht keine Superfunktion, aber es könnte beim Bildbetrachten recht annehmlich sein, wenn ein Bild mal nicht unbedingt seitenverkehrt auf dem Monitor erscheint! Der Zoomer steht auch beim Bildbetrachten der geschossenen Fotos auf dem Monitor hilfreich zur Seite. Die Schnappschüsse werden angenehm herangeholt oder wieder in den Urzustand zurückgezoomt. Misslungene Schnappschüsse können ebenfalls per Doppel - Klick entfernt werden. Dafür ist die QV - Taste zuständig. Bildformate, Einstellungen, Kopien usw. werden mit der darüber befindlichen Menütaste durchgeführt."
Reporter: "Sind solche Sachen wie Formate, Bildeinstellungen und Kopien nicht wesentlich leichter mit einem PC zu handhaben?"
Knopfi: "Jepp, das sehe ich genauso. Und doch ist diese Funktion ganz annehmbar. Falls man wirklich mal schnell etwas zeigen oder vorführen muss oder das ein oder andere Bildchen auf schnellste Weise an einen anderen Computer übertragen möchte, kann man hiermit schon recht gut der Zeit vorgreifen. Allerdings sehe ich das nur im Profibereich als sinnvoll an. Und dafür gibt's auch andere, bessere Kameras."
Reporter: "Ganz meiner Meinung!"
Knopfi: "Da die ´Z6´ in drei Sekunden startklar ist, sind Schnappschüsse hiermit keine Seltenheit mehr. Die Kamera fährt ihr Objektiv raus und zack (!) - bereit zum zuschlagen! Mit den Einstellungsmöglichkeiten per Drehrad, gelingen Fotos noch einen Hauch besser. So können Ziele die sich bewegen, weiter weg sind oder die gegen die Sonne fotografiert werden (Sonnenuntergang) darauf eingestellt werden und die Kamera stellt sich automatisch darauf ein. Immer korrekt? Nein, nicht immer, aber oft! Es sind besonders Bilder, die gegen die Sonne fotografiert werde, oder relativ nah sind, die der Kamera das ein oder andere Problem darstellen. Daher bitte immer auf eine zweite Chance hoffen...lach...!
Sehr gute und sichere Bilder gibt die Kamera mit beweglichen Zielen ab. Testobjekt war hier unser Hund Whisky. Ich habe ihn auf den folgenden drei Bildern aus verschiedenen Einstellungen fotografiert. Whisky befindet sich oberhalb der Treppe, ich unten. Bild 4 basiert auf einer Zoomfunktion mit Automatik. Man sieht, die Kamera zoomt sich ihr Ziel super nah heran.
Bild 5 wurde mit manuellem Zoom geschossen. Wow, hier lohnt sich das Warten auf die automatische Einstellung der Kamera wirklich, denn man sieht, dass Whisky ziemlich unscharf gelungen ist! Wiederum Bild sechs richtet sich mit dem Bewegungsmodus auf gradliniger Linie, so dass ich begeistert bin von dem Focus, den sich die Cam hier eingestellt hat.
Reporter: "Stimmt, die Einstellungen sind wahrscheinlich wirklich wichtig! Gibt es hier einen erfahrenen Tipp von Ihnen?"
Knopfi: "Da ich nun nur mal hobbymäßig einen Fotoapparat schwinge, bin ich wahrscheinlich nicht der richtige Ansprechpartner für solche Sachen. Ich persönlich habe mir einfach per Ausprobieren der verschiedenen Möglichkeiten (bevor ich loszog um Schnappschüsse zu jagen) die korrekten Einstellungen beigebracht. Auch die Bedienungsanleitung bringt enorm viel Beistand."
Reporter: "Ist es denn schwer, die Kamera zu bedienen?"
Knopfi: "Nein, nicht wirklich. Sie ist trotz ihrer Größe sehr schön handlich und griffig. Allerdings sollten Linkshänder hier etwas aufpassen, denn ich denke nicht, dass diese hier sehr viel Freude haben werden. Da die Kamera tatsächlich für die ´Generation Rechts´ gemacht wurde finden sich kaum Hoffnungen auf eine elegante Lösung die ´Z6´ unkompliziert mit linker Hand zu bedienen.
Super toll auch der Sucher, der sich wirklich als praktisch erweist. Im Sucher befindet sich noch kleine Symbole, die dem Fotografen verraten, für welchen Modus man sich entscheiden hat, welches Ziel angepeilt wird, in welchem Winkel man sich befindet und wie hoch die derzeitige Zoomstufe ist. Ebenso der Batteriestand wird bekannt gegeben. Sehr praktisch.
Am unteren Bildschirmbereich befindet sich ein kleiner Hebel, der auch hier die Möglichkeit bietet, ein oder mehrere Ziele statt über den Sucher durch den Monitor zu knipsen. Das ist wohl die seriöseste und unkomplizierteste Methode ein Lichtbild zu verfassen. Sämtliche Funktionen und Menüleisten sind auch hier sichtbar und die Ziele sind wesentlich angenehmer dargestellt als beim augapfelgroßen Sucher. Das richtige Fotofeeling gibt's natürlich jetzt nicht mehr, logisch, hier muss dann natürlich wieder per Sucher gearbeitet werden.
Um Ihre Frage kurz und bündig zu beantworten: Ja, sie händelt sich einfach!"
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Von Videos, verarbeitenden Programmen und eigener Meinung...
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Reporter: "Wie wahrscheinlich alle Digitalkameras der heutigen Zeit hat auch die ´Z6´ eine Videofunktion. Können Sie hierzu auch Ihr Statement abgeben?"
Knopfi: "Jepp, das kriegen wir hin. In dieser Option steht die ´Z6´ nicht ganz sooo sicher da, wie im Fotosegment. Die Videos werden gut, lassen aber dennoch Verbesserungen zu.
Per Drehrad wird die Option Video eingestellt (´S´). Per Sucher macht sich die Kamera bereit und fällt in den optischen Nullzoom zurück. Besonders empfehlenswert ist auch hier die leichtere Nutzung der Funktion über den Monitor. Hier bekommt man die Bilder, die es zu filmen gilt wesentlich deutlicher mit, als durch den Sucher!
Möchte der Nutzer ein digitales Video drehen, drückt er auf den Auslöser. Das Objektiv stellt eigenständig die beste Schärfe ein und bei einem erneuten 2-sekündigem Druck auf den Auslöseknopf geht's auch schon los. Im Bildschirm erscheint ein rotes `Rec´ ähnlich wie bei den großen Geschwistern, den Videokameras. Hat man keine Lust mehr auf einen Videodreh preßt man den Auslöser einfach erneut mit einem kleinen Druck und die Aufnahme stoppt, das `Rec´ erlischt. Das Gefilmte kann man sich gleich auf dem Monitor anschauen. Auch hierfür ist der Joystick zuständig. Mit ihm lässt sich das Video steuern. Und zwar in Lautstärke, Vor- und Rückspulen und natürlich der `Play´- Funktion."
Reporter: "Und wie ist die Qualität des Gefilmten?"
Knopfi: "Auf der Kamera selbst läuft ein perfekt abgestimmtes Video ab. Was sich mit tollen Farben und guter Tonlage wieder spiegelt. Auf dem PC sieht die ganze Sache schon etwas anders aus. Die Farben sind wesentlich dunkler und bedeckter, der Ton recht verschwommen.
Okay, es handelt sich ja hier eigentlich nur um einen Fotoapparat und nicht um eine Videokamera, daher ist das schon okay so."
Reporter: "Übertragen auf dem Computer: Wie ist der bildliche Erfolg? Kann man mit dem mitgeliefertem Programm viel anfangen?"
Knopfi: "Die per Kamera geschossenen Bilder lassen sich leicht per USB oder Kartenleser auf den Computer übertragen. Das mitgelieferte Bildprogramm "Kodak Easy Share" ist okay, dient allerdings nur zum Ansehen und Sortieren der Bilder. Für die Bildbearbeitung muss ein zusätzliches Programm verwendet werden. Macht aber nichts. Mein PC wiederum scheint das ´Easy Share´ nicht zu mögen, denn er macht teilweise Probleme und zieht sich bei Starten in die Ich - habe- kein - Boch - auf - das Programm - Ecke zurück. Daher habe ich dieses Programm wieder deinstalliert. Mit anderen Fotoprogrammen macht es fast mehr Spaß, als mit dem Original.
Reporter: "Und die Videoübertragung?"
Knopfi: "Nun ja, hiermit hatte ich vorerst vollste Probleme, die Filmchen auf dem PC abzuspielen, denn kein Abspielprogramm unterstützte die .mov - Dateien, in denen die Videos auf den PC gelangen. Bis ich den `Quick Time- Player´ installierte. Dieser konnte die Endungen lesen und verarbeiten. Doch der richtige Fan von diesem Player werde ich wohl nie werden. Keine Ahnung wieso."
Reporter: "So, Herr von und zu Knopfi. Die Zeit des Interviews nähert sich dem Ende. Hinterlassen Sie doch bitte den Verbrauchern ein Fazit, Ihr eigenes Resumé sozusagen?"
Knopfi: "Sicher! Die Konica Minolta `Dimage Z6` ist eine sehr gute Digitalkamera. Sie ist vielleicht nicht super handlich und passt nicht in jede Hosentasche, wie eine normale Digitalkamera, dennoch läßt sie sich bequem bedienen. Ratsam ist es, unbedingt die Bedienungsanleitung zu studieren, damit man auch sämtliche integrierten Funktionen verwenden kann, ohne grafische Verluste zu erleiden. Die Kamera vollzieht mit ihren 6 Millionen Pixeln einen wirklich guten Job und hinterlässt sehr gute Fotos. Dank des Autofocus wird jedes Bild gut anforciert und in die klare Linie gebracht. Das klappt nicht unbedingt immer, aber immer öfters.
Das mitgelieferte Zubehör ist okay, bedarf allerdings keiner besonderen Erwähnung.
Die `Z6` ist gut und leicht bedienbar, jede Taste und jeder Hebel ist gut durchdacht worden, so dass sich jeder (außer die Linkshänder unter uns) gut und sicher mit ihr bewegen kann. Sie ist griffig, leicht und der Verbrauch an Batterien ist absolut okay (ich bleibe bei meiner Akku - Empfehlung).
Die Leistung des LCD - Monitors ist auch sehr gut, er gibt sämtliche Farben und Menüpunkte problemlos wieder.
Was die Videodrehleistung anbelangt, so denke ich, dass man die ´Z6´ nicht unbedingt zum Dreh eines Hollywood - Streifens verwenden sollte. Für den Heimbedarf allemal ausreichend.
Die mitgelieferten Programme sind okay, wer eigene Bild - und Videobearbeitungsprogramme hat, sollte diese benutzen, ist absolut die bessere Wahl.
Reporter: "Wenn Sie der Kamera Sterne geben könnten, wie viele würden Sie ihr verleihen?"
Knopfi: "Diese Digitalkamera ist ein absolutes Highlight für Leute, die gern gute Bilder schießen und nicht unbedingt auf die Pixelzahlen achten. Mit sechs Millionen Pixel liegt die `Z6´ immer noch sehr gut im Rennen. Vielleicht ist der heutige Verkaufspreis von satten Euro 480,00, den ich beim Stöbern im Internet gefunden habe, doch etwas überteuert, aber wer die Kamera zu einem Tarif von noch Euro 150,00 bis Euro 200,00 sieht, kann beruhigt zuschlagen.
Ich verleihe der `Dimage Z6´ von Konica - Minolta fünf Sterne!"
Reporter: "Herr von und zu Knopfi, vielen Dank für Ihr ausgiebiges Interview! Lust auf ein Bier?"
Knopfi: "Logisch, Sie zahlen!"
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Kleiner Nachruf...
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Liebe Leser,
ich hoffe, wir konnten Ihnen einen kleinen Einblick in die immer noch tolle Kamera "Dimage Z6" von Konica - Minolta geben. Sollte noch die ein oder andere Frage bei Ihnen auftreten, schreiben Sie sie uns einfach ins Gästebuch. Auch Ihre Meinung ist uns wichtig. Hierfür steht Ihnen nachfolgend der Kommentarbereich zur Verfügung. Es würde uns freuen, den einen oder anderen Kommentar erhaschen zu können. Vielen Dank und bis zum nächsten Interview!
© knopfi.de´07
Fazit: eine sehr gute Kamera! Kaufempfehlung wenn unter 200 Euro
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