5 Megapixel in einer Zigarettenschachtel
Konica Digital Revio KD-510Z

Name des Mitglieds: V.Sonn
Produkt:
Konica Digital Revio KD-510Z
Datum: 14.10.03, geändert am 14.10.03 (520 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: sehr klein, sehr edel, brilliante Bildqualität
Nachteile: wenig Zubehör
Mein heutiger Bericht handelt über die neuste Digitalkamera von Konica, der Konica Revio KD 510z. Ich habe mir die Kamera vor ca. 4 Wochen zugelegt und jetzt ausführlich getestet um euch meine Erfahrungen für eure nächste Kaufentscheidung zu berichten. Die KD 510z wird im Handel für knapp über 500? angeboten was angesichts der Leistungsdaten schon ein echt fairer Preis ist. Ich habe sie im Internet für knapp 400? erstanden, was man dann schon als echtes Schnäppchen bezeichnen kann. Für mich waren beim Kauf die kompakte Bauform, der Funktionsumfang und der Preis ausschlaggebend. Da kamen dann für mich nur zwei Kameras in frage. Zum einem die Canon Digital Ixus 400 oder die KD 510z von Konica. Preislich liegen beide Kameras auf gleichem Niveau und da die Konica 5 Megapixel zu bieten hat und die Canon nur 4, war meine Entscheidung zu Gunsten der Konica gefallen.
Die nackten technischen Daten:
Aufzeichnungsauflösung 5.0 Megapixel
Aufzeichnungsmedien Interner Speicher: Blitzspeicher (ca. 2 MB)
Externe Speichermedien: SD MemoryCard; MultimediaCard und MemoryStick.
LCD-Monitor 1,5?-TFT-Farbmonitor (Niedrigtemperatur-Polysilikon), beleuchtet (ca. 118.000 Pixel)
Helligkeit, Farbtonabstufung (Rot, Grün, Blau): manuelle Anpassung möglich
Abmessungen 94 x 56 x 29,5 mm (ohne hervorstehende Teile)
Gewicht 200 g (ohne Batterie / Speicherkarte)
Blitzgerät Eingebauter Automatikblitz mit Anpassung der Blitzintensität, Blitzfolgezeit ca. 5 s
Blitzbereich (bei Empfindlichkeit AUTO): Weitwinkel ca. 0,5 ? 3,5 m, Tele ca. 0,5 ?
2,0 m
Während der Blitzfolgezeit leuchtet die rote Leuchtdiode im Sucher
Objektiv 2.8/8 -4.9/24 mm Zoomobjektiv (7 Linsen in 6 Gruppen) (entspricht einem
Brennweitenbereich von 39 -117 mm bei einer 35 mm-Kleinbildkamera)
Das ist im Karton:
Die Kamera, Lithium- Ionen-Akku, Ladegerät für Akku, Netzkabel, USB-Kabel, CD-ROM
Tragriemen, 16 MB SD Memor
y Card, Bedienungsanleitung
Schade, dass keine Kameratasche dabei war, ich glaube das wäre eine sinnvolle Zugabe.
Der erste Eindruck:
Die Kamera macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Dazu trägt auch das sehr elegante Edelstahlgehäuse bei. Da können vergleichbare Produkte nicht mithalten. Das LCD-Display ist sehr kontrastreich und gut beleuchtet. So ist auch bei heller Sonneneinstrahlung alles gut zu sehen. Das Objektiv ist im ausgeschalteten Zustand durch einen Schiebeverschluss, ebenfalls aus Edelstahl, bestens geschützt.
Die Kamera im Alltagsbetrieb:
Eines gleich am Anfang: Wenn man sich das Gerät neu kauft und sofort ausprobieren will, sollte man sich doch erst die Zeit nehmen und wie in der Anleitung beschrieben, den Akku voll aufladen! Diesen Punkt hatte ich nicht beherzigt und wurde gleich mit einer Fehlfunktion bestraft. Das Objektiv bewegte sich nicht mehr und auf dem Display wurde ein Systemfehler angezeigt. Als ich den Akku wieder voll aufgeladen hatte, war das Problem weg.
Jetzt konnte es also losgehen: Ich legte die mitgelieferte 16MB SD-Speicherkarte ein und knipste los. Zehn Bilder und dann war auch schon wieder Schluss. Da ein Bild in Vollauflösung 800 bis 1000 kB Speicherplatz benötigt, war die Karte nach 10 Bildern bereits voll. Das mir das absolut nicht ausreicht, musste ich mir noch eine zusätzlich Speicherkarte zulegen. Die 128MB-Karte kostete noch mal knapp 50?, was aber dann auch für ca. 100 Bilder reicht. Wem das nicht reicht der kann der kann zusätzlich auch noch einen MemoryStick einlegen. Die Kamera kann nämlich mit beiden Speichermedien betrieben werden.
Das Fotografieren ist kinderleicht, die Kamera stellt sich selbst scharf, so das der Hobbyfotograf keine Probleme beim Fotografieren bekommen dürfte. Was ich auch als sehr witzig empfinde, ist das beim betätigen des Auslösers, ein Geräusch wie bei einer Spiegelreflexkamera erzeugt wird. Diese Funktion kann aber auch jederzeit deaktivie
rt werden. Zu erwähnen wäre auch noch die extrem schnelle Bereitschaft. Die Kamera ist ca. 1,3 Sekunden nach dem Einschalten betriebsbereit. Schade nur das, bis man das nächste Bild knipsen kann, fast doppelt so viel Zeit vergeht. Da ich das aber auch von anderen Digitalkameras kenne, konnte ich mich gut darauf einstellen. Genauso wie auf die Auslöse-verzögerung.
Was mir auch sehr positiv aufgefallen ist, ist die lange Akkulaufzeit. Ich konnte fast 100 Bilder machen bis der Akku dann langsam aufgegeben hat. Die Ladezeit ist mit 2,5h auch recht kurz, so dass ein Zweitakku meiner Meinung nach nicht zwingend erforderlich ist.
Für sehr versierte Fotografen besteht außerdem die Möglichkeit viele Dinge manuell einzustellen. Da wären nur als Beispiel die Belichtungszeiten, der Weißabgleich oder die Blitzintensität zu nennen. Da ich mich als Gelegenheitsfotograf bezeichne und ich mich mit diesen Profitricks nicht so auskenne, werde ich hier und heute noch nicht näher drauf eingehen. Wenn ich es aber richtig ausprobiert habe, wird dieser Bericht noch ergänzt.
Die Bilder die ich mit der Kamera geschossen habe, habe ich 1. ganz normal ausgedruckt, 2. nur am Computer anzeigen lassen und 3. von einem Online-Bilderservice entwickeln lassen. Bei allen drei Varianten, war die Farbtreue und der Kontrast der Bilder einfach großartig. Das hätte ich echt nicht erwartet. Und die Abzüge vom Bilderservice sind den Abzügen einer Kleinbildkamera gleichwertig.
Fazit:
Die Konica Revio KD 510z ist im Preis-Leisungsverhältniß kaum zu übertreffen. Wer eine wirklich schicke 5Megapixel Kamera sucht kommt um dieses Gerät fast nicht herum. Einfach super!
Fazit:
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