Kodak DX 4330 Zoom
Idealer Einstieg in die digitale Fotografie - Kodak DX 4330 Zoom Digitalkamera

Produkttyp: Kodak Digitalkameras

Idealer Einstieg in die digitale Fotografie
Kodak DX 4330 Zoom

+Casi08

Autor-Name: Casi08

Produkt:

Kodak DX 4330 Zoom

Datum: 06.05.03, geändert am 06.05.03 (889 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: gutes Preis/Leistungsverhältnis, einfache Bedienung

Nachteile: Lieferumfang

Verbunden mit der Geburt unserer Tochter standen meine Frau und ich vor dem Problem wie wir deren Heranwachsen in Zukunft bildlich festhalten wollten. Aus den bekannten Gründen (kein „Bilderabfall“, Nachbearbeitung möglich u.s.w.), auf die ich in diesem Bericht nicht näher eingehen will, entschieden wir uns für den Kauf einer Digitalkamera. Da wir beide keine Ahnung von dem Thema hatten und auch im technischen Bereich nicht unbedingt up to date waren, begaben wir uns in die Hände eines Schulkollegen von mir, der mittlerweile im Vertrieb für die Firma Kodak arbeitet. So war eigentlich von Anfang an klar, dass wir uns für ein Modell dieser Firma entscheiden würden.

Unabhängig vom Kameratyp sahen wir hierin zwei gewichtige Vorteile. Zum Einen, dass wir jederzeit einen kompetenten Ansprechpartner haben, der sich auch persönlich für uns einsetzt und zum Zweiten, dass die Firma Kodak bereits über Jahrzehnte Erfahrungen im Bereich der Entwicklung und Produktion von Kameras hat und wir somit wahrscheinlich ein ausgereiftes Gerät käuflich erwerben.

Mein Schulkollege empfahl mir für unsere Bedürfnisse die Kodak EasyShare DX 4330. Ein Modell, dass sicherlich nicht zu den leistungsstärksten im 3 Mio. Megapixel Bereich zählt und auch schon etwas älter ist. Kaufentscheidend war jedoch, dass wir im Media Markt im Nordwestzentrum in Frankfurt am Main ein Vorführmodell für einen verbilligten Preis (330 € im Januar 2003) von ihm vermittelt bekamen.

Technische Daten (Auszug aus der Website der Firma Kodak)
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CCD-Auflösung 3,3 Mio MP
Bildauflösung 3,1 Mio. MP
Blende 2,8 – 5,1
Zoom zehnfach
Optischer Dreifachzoom
3,3-facher erweiterter Digitalzoom
Blitzmodus Automatik, Aufhellblitz, Vorblitz, Blitz aus
Belichtungssteuerung Mehrzonenmuster TTL-AE mit Programmmodi
(Standard, Macro, Landsc
haft, Sport, Nacht, Video)
Anzeige 45,6 mm großer LCD Monitor für innen und außen
Langzeitbelichtung bis zu 4 Sekunden
Speicher 16 MB interner Speicher
Selbstauslöser 10 Sekunden
Gewicht ohne Batterien 210 g
Abmessungen 110,5 x 66 x 39 mm
DC-Eingang für 3 V Adapter an der Kamera
Schnittstelle USB

Lieferumfang (Auszug aus der Website der Firma Kodak)
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Kodak EasyShare DX4330
Objektivdeckel mit Riemen
CRV3 Lithiumbatterie oder Entsprechung
Viedeoausgangskabel
USB-Kabel
Handschlaufe
Kodak EasyShare Software auf CD-ROM
Dokumentation
Individueller Einsatz für Kodak EasyShare Kamerastation

Erfahrungen
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Als ich die Kamera das erste Mal in den Händen hielt war ich gleich begeisterst. Ein kleines kompaktes Gerät was sich selbst erklärt. Keine überflüssigen technischen Spielereien. Also Deckel ab und drauflosgeknipst. Von den Ergebnissen war ich positibv überrascht. Man hört ja immer, dass die Digitalkameras den rein optischen unterlegen sind. Wahrscheinlich beziehen sich diese Vergleiche aber auf optische Spiegelreflexkameras. Die Bilder, die ich mit der DX 4330 schoss waren und sind für mich vollkommen ausreichend, vor Allem im Vergleich zu den Ergebnissen die ich bisher mit den 25 € Modellen erzielen konnte.

Auch die Übertragung der Bilder auf meinen Rechner mittels USB-Kabel und der beigelieferten Software lief problemlos. Allerdings ist zu sagen, dass die automatische Benennung der Bilder nur eine Durchnummerierung darstellt. Mir hätte eine Anlehnung an das Datum besser gefallen.

Das erste Problem bekam ich, als der Akku das erste Mal zur Neige ging. Da ich keine Lust (und Geld) hatte mir eine von Kodak angepriesene Docking-Station zu kaufen, besorgte ich mir bei Conrad Elektronic einen Trafo mit 3V Adapter, der in die Kamera passte. Ich war in der, wie
ich mittlerweile weiß, irrigen Annahme, man könnte den Akku über diesen Eingang aufladen. Dies ist jedoch nicht möglich. Also versuchte ich bei bestehender DC-Verbindung Bilder von meiner Kleinen zu schießen – natürlich ging auch das in die Hose, d.h. die Kamera tat keinen Mucks. Hätte ich die Beschreibung gelesen (sie wird per CD-ROM mitgeliefert) hätte ich mir diese Ausgabe also sparen können denn der DC-Eingang ist nur vorhanden um beim Übertragen der Bilder auf den Rechner die Batterien oder Akkus zu schonen. Ich bin technisch nicht versiert genug um eine fundierte Meinung hierzu abzugeben, aber hier scheint mir die Firma Kodak schon darauf aus zu sein, dass jeder der die Lithiumbatterie aufladen will auch die Docking-Station (zukünftig DS) braucht. Mit dieser ist ein Aufladen des Akkus innerhalb der Kamera nämlich möglich.

Weil ich ein Prinzipienreiter bin und mich nicht zum Kauf der DS nötigen lassen wollte, beschloss ich mich zum Kauf (via e-bay) des EasyShare Reise Kits inklusive Kameratasche, Schnellladegerät, wiederaufladbarem Ni-MH Batteriepack sowie einem Universal Stecker für Reisen. Nach Lieferung konnte ich also mit der Bilderproduktion fortfahren. Selbstverständlich ließ sich der mit der Kamera gelieferte Lithium-Akku mit dem Schnellladegerät nicht aufladen, so das dieser mittlerweile bei mir in der Schublade verstaubt.
Da ich jedoch gerne mit dem Monitor fotografiere und er eigentlich ständig eingeschaltet ist muss ich den Batteriepack des Öfteren aufladen. Einen durchschnittlichen Zeitraum hierzu kann ich nicht nennen, kommt ganz darauf an wie oft man sich die bereits geschossenen Bilder auf der Kamera anschaut.

Bis zum heutigen Tag bin ich mit der Kamera im Großen und Ganzen zufrieden. Sie läuft, macht gute Bilder und ist äußerst bedienerfreundlich. Einzig das Zubehördrama bzw. der Lieferumfang ist mir ein dicker Dorn im Auge, so fehlt mir zum Beispiel auch eine Kameratasche in die man das Gerät bei Nichtbenutzung verst
auen kann. Hier muss sich die Firma Kodak schnellstens etwas einfallen lassen, da die Käufer davon ausgehen ohne große zusätzliche Kosten Spass mit dem Gerät zu haben.

Fazit
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Trotz des geringen Lieferumfangs und des aus meiner Sicht etwas hohen Stromverbrauchs der Kamera, wenn man sie im „Monitormodus“ benutzt, kann ich das Gerät mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Der Käufer muss jedoch dazu bereit sein, sich neben der Grundausstattung noch das eine oder andere Zubehörteil zu kaufen. Die Kamera an sich lässt sich gut bedienen und ist vor Allem für Einsteiger in die digitale Fotographie geeignet.

Fazit: