
Produkttyp: Kodak Digitalkameras
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Die Ideale Einsteigerkamera!?
Kodak DC 280

Name des Mitglieds: scoopexx
Produkt:
Kodak DC 280
Datum: 27.07.02, geändert am 27.07.02 (204 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: guter Lieferumfang, viele Funktionen, gute Verarbeitung usw.
Nachteile: bei schwachem Licht schlechte Bildqualität
Im Herbst 2000 habe ich mir diese, damals schon nicht mehr ganz aktuelle Kamera geholt. Mit 2,1 Megapixeln zu einem Preis von ca. 1300 DM war das gute Stück allerdings die Kamera mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis und durchweg guten Bewertungen. Die Hauptanforderung, die ich an die Kamera gestellt habe, war eine hohe Auflösung, da ich einen 21" Monitor habe und mir die Bilder darauf natürlich in Fullscreen ansehen möchte, ohne dass alles zu einem Pixelbrei verschwimmt. Die 2,1 Megapixel, die damals für einen solchen Preis von den wenigsten Kameras geboten wurde, waren genau richtig für meinen Gebrauch. Wichtig waren mir natürlich noch ein Blitz und ein Zoom, die beide in der Kodak DC280 enthalten sind.
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Lieferumfang
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Die Kamera wird mit folgendem Umfang geliefert:
- Ein serielles und ein USB-Kabel
- Vier 1,5V AA Alkali-Batterien
- Vier 1,5V Akku-Batterien
- Ein Aufladegerät für die Akkus
- Videokabel
- Anleitung
- Treiber
- Photodeluxe Software und Pagemill Software
- ArcSoft PhotoPrinter Software Version 2.0
Der Lieferumfang ist mehr als ausreichend und fair ist auch, dass Kodak nicht nur gleich ein Aufladegerät mit passenden Akkus beigelegt hat, sondern auch vier passende Batterien, damit man sofort losfotografieren kann, während die Akkus aufgeladen werden. Definitiv mangelhaft ist jedoch die Speicherkarte. Mit ihren 8 MB reicht sie
bei höchster Auflösung und bester Qualität gerade einmal für 8 bis 15 Fotos. Ich habe sofort auf eine 64MB Karte umgerüstet, mit der ich bis zu 120 Fotos speichern kann. Soweit ich mich erinnern kann gab es die Kamera allerdings auch kurzzeitig in einer Special-Edition, der eine 16MB Karte beilag.
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Installation
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Die Treiber sind sehr schnell installiert und funktionieren auf Anhieb. Nur die Wahl zwischen USB und Seriellem Anschluss muss noch getroffen werden, bevor es losgehe
n kann. Der USB-Port ist schätzungsweise 60-70% schneller, als der Serielle, weshalb es sich vielleicht für den einen oder anderen Kamerabesitzer lohnt, umzurüsten. Die mitgelieferte Software zur Fotobearbeitung ist jedoch die dunkle Seite des Lieferumfangs. Komfortables, oder
zumindest fehlerfreies Arbeiten ist definitiv nicht möglich. Ich persönlich bevorzuge Ulead Photoimpact.
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Design
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Das Design der Kamera wirkt, im Gegensatz zu den neuen Kameras etwas veraltet, allerdings liegt die Kamera recht gut in der Hand und ihr etwas "spaciges" Aussehen hat ihr sogar zu einer kleinen Rolle in dem Film "Mission Impossible 2" verholfen. Alle Knöpfe sind so gelegt, dass man problemlos an sie herankommt. Der Auslöser läßt sich gut herunterdrücken
und hat auch nach 1 1/2 Jahren Betrieb noch nicht nachgelassen. Die Wartezeit der Kamera bis zur auslösung des Fotos ist jedochmit einer halben Sekunde etwas hoch geraten. Um diese Zeit zu überbrücken, kann der Auslöser schon vorher halb
heruntergedrückt werden. In dieser Position bereitet sich die Kamera auf ein Foto vor und schießt bei einem kompletten Herunterdrücken sofort los. Einer der Knöpfe für die Bedienung des Menüs klemmt mittlerweile ein wenig und muß erst etwas stärker heruntergedrückt werden, bevor er reagiert. Das Display ist mit seiner 45mm Bilddiagonale groß genug
und kann als Sucher eingesetzt werden, wenn man nicht durch das Objektiv sehen will. Die Kamera ist mit ihren Maßen von 133 mm (Breite) x 51 mm (Tiefe) x 76 mm (Höhe) für heutige Verhältnisse zwar sehr groß,
aber noch immer im Rahmen des Ertragbaren. Die Kamera passt zumindest noch in die Jackentasche. Probleme
bezühglich der Größe hatte ich bisher nur bei meinen Aufenthalten in Paris und Budapest, wo man nicht mit einer Digicam dieser größe in der Jackentasche, oder in der Hand Metro fahren sollte, man also gezwungen wird, einen Rucksack mitzunehmen, weil sie
sonst sofort auffällt. Die Kamera ist sehr robust und hat in den 1 1/2 Jahren Dauerbetrieb schon mehr, als 2400 Fotos geschossen und das noch immer mit den originalen Kodak-Akkus!
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Bildqualität
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Die Auflösung läßt sich beliebig zwischen 1760 x 1168 Pixel und 896 x 592 Pixel umschalten. Zudem gibt es drei Qualitätsstufen, die man je nach Speicherplatz auf der Kamera umstellen kann. Es lassen sich einige Effekte gleich von Kamera aus einstellen, so z.B. Schwarzweiß, oder Sepia. Die Bildqualität ist bei Tageslicht sehr gut. Anders sieht es bei Zimmerlicht, in der Dämmerung, oder bei so starker Bewölkung, dass der Lichteinfall stark beeinträchtigt wird, aus. Hier zeichnen sich schon einige Schwächen bei der Qualität ab. Es ist ein Rauschen im Foto zu erkennen, dass bei weiter abnehmendem Licht noch zunimmt. Bei sehr schwachem Licht sollte man gar nicht erst versuchen, die Kamera zu benutzen, die Ergebnisse sind enttäuschend. Da die meisten Fotos jedoch Tagsüber entstehen, ist dieser Fakt, der so weit ich weiß, bei vielen Kodak Kameras auftritt, noch zu verschmerzen.
Der 2x Zoom bringt die Objekte in den meisten Fällen nah genug heran. Fotografiert man jedoch ein Objekt, dass unerreichbar in weiter Entfernung liegt, muß man auf den Digital-Zoom zurückgreifen, der deutliche Spuren bei der Qualität hinterläßt. Eine oftmals bessere Möglichkeit ist, ein Foto mit dem 2x Zoom zu schießen und das Bild am PC nach Wunsch zu vergrößern. Bei den Blitz-Funktionen kann man zwischen dem normalen Modus, in dem der Blitz nur eingesetzt wird, wenn es zu dunkel ist, kein Blitz, erzwungenem Blitz und 2x-Blitz, der roten Augen vorwirkt, wählen. Wie immer sollte man allerdings zuerst ausprobieren, ob das Bild ohne Blitz nicht besser aussieht, da er alles unnatürlich aussehen läßt. Als Zusammenfassung kann man sagen, dass die Kamera bei mittelstarkem bis starkem Licht hervorragende Arbeit macht, bei geringem Licht jedoch Defizite besitzt,
die nicht von der Hand zu weisen sind.
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Fazit
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Die Kodak DC 280 Zoom sollte man bei Ebay mittlerweile für ca. 300 Euro bekommen können. Mit ihr erwirbt man eine sehr gute Einsteigerkamera, die jeden Euro wert und in der gewohnten Kodak-Qualität ist. Als Tipp kann man dazu sagen, dass man seine Fotos auch sehr gut auf CD brennen und z.B. bei Photo Porst entwickeln lassen kann. Die Resultate sind von allerbester
Qualität.
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Technische Daten
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Bildauflösung: 1760 x 1168 Pixel (hohe Auflösung), 896 x 592 Pixel (Standardauflösung)
Qualität: 3 Stufen
Schärfenbereich: Normal: 0,5 m bis unendlich; Makro: 0,25 m bis 0,5 m
Zoom: 2x optisch und 3x Digital
Selbstauslöser: Ja, 10 Sekunden
Dateiformate: JPEG
Fazit:
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