
Produkttyp: Kodak Digitalkameras
Neuester Testbericht: ... beim Kauf einer Digitalkamera! Die Qualität ist klasse und die Bedienung ist so einfach, so dass damit eigentlich jeder klarkommen müsst... mehr
Gut für viel Photagrafierer
Kodak DC 260

Name des Mitglieds: AlexH.
Produkt:
Kodak DC 260
Datum: 25.01.00, geändert am 25.01.00 (67 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Viele Einstellungen
Nachteile: Teuer!
Zur Dokumentation von Versuchsaufbauten und Versuchsergebnissen im Rahmen meiner Arbeit als Wissenschaftler in der biomedizinischen Forschung benötige ich eine gute und robuste Digitalkamera. Nach eingehendem Vergleich der Geräte in der 1 bis 2 Megapixelklasse habe ich mich vor etwa eineinhalb Jahren wegen der hohen Bildqualität und der genauen Farbwiedergabe für die DC260 von Kodak entschieden. Seitdem ist die Kamera für technische Dokumentationen, für Porträtaufnahmen und konventionelle Außen- und Innenaufnahmen im Einsatz. Ich mache ganz überwiegend Aufnahmen in höchster Auflösung (1536x1024 Pixel). Die Bilder übertrage ich völlig ohne Probleme entweder per USB-Kabel oder per CompactFlash-Reader zur weiteren Bearbeitung und Archivierung auf meinen Macintosh.
Die Kamera ist leicht zu bedienen – bietet aber auch vielfältige Möglichkeiten zur Anpassung an das Motiv. Die Bildqualität ist, was Schärfe und Farbe betrifft, hervorragend. Der Zoom von 28 mm bis 115 mm (Kleinbildäqivalent) könnte einen größeren Bereich abdecken. Besonders bei Digitalkameras wünscht man sich ein besseres Tele, da die Bilder nicht beliebig vergrößert werden können. Ich benutze meist den optischen Sucher, da das LCD bei schnellen Bewegungen nachzieht. Den in Tests mit frühen Serienmodellen berichtete hohe Stromverbrauch kann ich nicht bestätigen. Ich verwende aufladbare NiMH Akkus mit je 1500 mAh und beobachte, daß diese erst nach geschätzten 30-40 Aufnahmen (teilweise mit Blitz) aufgeladen werden müssen. Und wenn mal keine geladenen Akkus zur Hand sind, kann man simple AA Batterien vom nächsten Kiosk einsetzten, die sogar eine deutlich höhere Kapazität besitzen als die Akkus. Der Blitz ist etwas schwach auf der Brust und für Aufnahmen in größeren Räumen unzureichend. Nützlich ist die Möglichkeit, Soundclips zu einzelnen Bildern aufzunehmen (z.B. für Kommentare). Die mitgelieferte 8 MB CompactFlash-Karte reicht leider nur für magere 16 bis 20 Aufnahmen in hoher Auflösung. Wer
die Kamera ernsthaft benutzen will, muß eine größere Speicherkarte zukaufen. Auch hier hat Kodak dankenswerterweise auf Standardteile gesetzt. Ich habe ohne Probleme eine handelsübliche 30 MB CompactFlashkarte von SanDisk eingesetzt. Der Support von Kodak ist gut. So kann man sich übers Internet einen Firmwareupdate laden, der z.B. den Einschaltvorgang optimiert.
Die Digitalphotographie hat ein erstaunliches Qualitätsniveau erreicht. Was Archivierung, Nachbearbeitung und Ausgabe der Aufnahmen betrifft, ist sie der konventionellen Photographie schon jetzt überlegen. Die DC260 wird meinen Anforderungen an Qualität, Funktionalität und Robustheit voll gerecht. Leider kommt die Kamera als Aschenputtel daher. Kodak sollte sich für Folgemodelle ein paar bessere Designer leisten.
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich Digitalkamera

