°°° Selbst geschenkt nicht der Hit ! °°°
Jenoptik Jendigital JD C 350

Name des Mitglieds: Clau2411
Produkt:
Jenoptik Jendigital JD C 350
Datum: 15.08.05
Bewertung:
Vorteile: Klein, handlich, sehr leicht, bei eBay fast geschenkt, Bedienungsanleitung
Nachteile: Man kann sich die Bilder vorher nicht angucken, kein Blitz, kleiner Speicher, nicht aufrüstbar, Such
Aloha,
heute mal ein Bericht aus dem Bereich Technik. Seid nicht allzu streng ;-) Ich tu mich da nämlich immer etwas schwer mit so technischen Sachen. Soviel Ahnung habe ich ja nun auch nicht, aber ich versuche es mal. Und hier dann nun der Bericht über meine Digitalkamera „Jenoptik JD C 350“:
Inhalt
1. Wie ich dazu kam?.
2. Lieferumfang
3. Allgemeine technische Daten
4. Aussehen
5. Bedienung
- Gebrauchsanleitung
- Bedienung der Kamera
- Übertragung der Bilder auf den PC
6. Die Software
7. Preis
8. Hersteller
- Unternehmensportrait
- Geschichte
9. Meinung
- Bedienung
- Bildqualität
---------- Wie ich dazu kam? -------
Die Kamera war ein Geschenk zu Weihnachten. Aber nicht das „Haupt-Geschenk“! Schließlich hatte meine Ma sie als Prämie für ein Zeitungs-Abo bekommen. Und sie dachte sich, da ich noch keine habe, ist sie für den „normalen“ Gebrauch ganz gut. Zum Beispiel um Bilder für die Ciao-Berichte zu machen. Aber, ob sie selbst dafür reicht; dazu später mehr…..
---------- Lieferumfang ---------
Die Kamera ist nicht, wie andere, in einem Karton verpackt, sondern mit festem Plastik umhüllt. So, dass man sie im Laden irgendwo aufhängen könnte.
Enthalten sind:
• Natürlich die Kamera selbst
• Eine passende blaue Lederhülle
• Band für die Kamera
• Drei Batterien
• USB-Kabel, um die Bilder auf den PC zu „werfen“
• Software-CD
Auf der Software-CD findet man alle wichtigen Programme, um die Bilder auch auf dem PC zu installieren und zu bearbeiten.
--------- Allgemeine technische Daten -------
Das habe ich jetzt einfach mal so aus der Bedienungsanleitung abgeschrieben:
Sensorenauflösung: COMOS 640 x 480 Pixel
Integrierte Speicherkapazität: 8 MB SD RAM
Bildspeicher: VGA ( 640 x 480 Pixel )
speicherbare Bilder: 26 bzw. 52 mit Komprimierung
Status-LCD: 2-stellige Schwarzweißanzeige für Funktionen
Weißabgleich: Automatisch
Belichtung: Automatisch
Sucher: Optischer Sucher
Schärfenbereich: Fixfocus von 40cm
Brennweite: 6,0mm
Blende: F = 2,8
Selbstauslöser: 10 Sekunden
Dateiformat: Fotos---BMP
Schnittstelle: USB
Bild(er) löschen: Alle Bilder/ letztes Bild
Movie Clip: möglich
Videokonferenz: PC-Kamera, NetMeeting 10 Bilder/sek - CIF Auflösung
Automatisches Abschalten: nach 20 Sekunden.
Stromversorgung: 3 Alkaline Batterien Typ AAA
Abmessung: 85,6 x 54 x 23 mm
Gewicht: 50 g ( ohne Batterien )
Mit den meisten Sachen kann ich zwar nicht viel anfangen, aber die Technik-Fans unter euch sicherlich schon.
-------- Aussehen --------
Die Digital-Kamera ist schön klein und kompakt. Sie hat die Maße 8,5 x 5,5 x 2,3 cm.
Hält man sie in der Hand, merkt man schon schnell, dass sie aus Plastik ist.
Das sieht man aber auch daran, dass ein Teil der Kamera aus orangenem, transparenten Plastik besteht, so dass man die Batterien sehen kann. Das bringt zwar nix, sieht aber ganz schick aus. Natürlich nur für die, die auch Orange mögen ;-)
Der restliche Teil der Kamera ist Silber gefärbt, was zusammen wirklich gut aussieht.
An der Vorderseite sieht man die Linse, welche einen Durchmesser von einem cm hat.
Auf der Rückseite befindet sich, zum einen (natürlich) das 0,8x0,6 cm große Rechteck zum Durchgucken und zum anderen der „Power“ – und „Mode“knopf, sowie die kleine digitale Anzeige. Auf der kann man dann bestimmte Vorgänge auswählen und auch sehen, wie viele Bilder man noch knipsen kann.
Alles in allem ist die Kamera ganz schick und niedlich. Sie liegt auch sehr gut in der Hand und der Auslöser ist nicht schwer zu bedienen.
------- Bedienung -------
°°°Gebrauchsanleitung
Die Gebrauchsanleitung hat die Maße 12,5 x 6 cm. Damit ist sie eher länglich und schmal. Und auch recht klein, aber schließlich gibt es nicht viele Funktionen, die man erklären müsste.
Die 120 Seiten hören sich jetzt viel an, lassen sich aber darauf zurückführen, dass die Bedienungsanleitung in 6 verschiedenen Sprachen (deutsch, Englisch, Französisch, spanisch, Italienisch und Holländisch) abgedruckt wurde. Die komplette Anleitung in einer Sprach umfasst lediglich 20 Seiten. An sich ja nicht negativ, denn ich bin eh kein Freund von Bedienungsanleitungen. Ich will immer alles selber ausprobieren
Der Inhalt der Anleitung umfasst:
1. Sicherheitshinweise
2. Technische Daten
3. Systemvoraussetzungen (WIN 98/98SE/ME/2000/XP)
4. Schnellstart
5. Kameraoptionen
6. Installieren der Software
7. Herunterladen von Photos und Movies
8. PC-Kamera
9. Panoramafunktion
Auf den einzelnen Seiten sind immer wieder Bilder und Zeichnungen, die einem den Text leichter verstehen lassen. Somit ist die Bedienungsanleitung wirklich einfach zu verstehen. Das ist schon mal ein absoluter Pluspunkt, weil das ja nicht ganz so oft der Fall ist ;-)
°°°Bedienung der Kamera
Das ist eigentlich super einfach. Man nimmt also die Kamera in die Hand, drückt auf Power, schaut durch den Sucher und drückt auf den Auslöser! Und schon hat man ein Bild gemacht!
Denkt man jedenfalls. Bei meinen ersten Versuchen kam immer nur ein „Doppel-Piepser“, aber kein Bild wurde gemacht. Nach mehrmaligen probieren, dachte ich schon die Kamera sei kaputt. Nun musste ich also die Bedienungsanleitung zu Rate ziehen und siehe da:
„Bei ungünstigen Lichtverhältnissen können keine Aufnahmen mit der Kamera gemacht werden. Zwei Pieptöne zeigen an, dass keine Aufnahme gemacht werden kann.“
Na, super! Bei meinem „normalen“ Photoapparat hätte sich einfach der Blitz eingeschaltet und gut. Aber, da diese Kamera keinen Blitz hat geht das leider nicht.
Nun habe ich also die Lichtverhältnisse den „Kamerawünschen“ angepasst und geknipst. Und siehe da, diesmal kam nur ein Piepser und ich hatte ein Bild gemacht!
°°°Übertragung der Bilder auf den PC
Das ist absolut Kinderleicht. Man verbindet Kamera und PC mit dem mitgelieferten Kabel. Dann öffnet man auf dem PC das Programm von der CD, was man ja vorher installiert hat, und klickt auf „Download Photos“. Und schwupsdiewups sind die Bilder schon im Programm!
---------- Die Software ----------
Die Installation der Software war super einfach, weil durch den AutoStart alles von alleine ging.
Nun öffne ich, also das Programm „MyDSC“
Das Fenster was sich da öffnet ist nicht sehr groß und hat eine rundliche Form. Der Hintergrund ist ganz blau und man sieht lauter kleine graue Kästchen, in die sich die Bilder einfügen, wenn man sie von der Kamera runterläd, was ich natürlich auch mache.
Schade ist, dass das Programm nur auf Englisch ist, allerdings hat es nicht besonders viele Funktionen. Ich denke man kommt schon damit klar.
Von hier aus kann man nun die Bilder ein bisschen bearbeiten (Helligkeit und Kontrast) und sie in einem Ordner auf dem PC speichern.
Alles in allem ist das Programm ausreichend, wenn auch nicht besonders bzw. gar nicht umfangreich. Es ist halt das drauf, was man braucht und mehr nicht!
--------- Speicher -------------
Tja, das ist auch so eine Sache. Man kennt es ja eigentlich so, dass die Kamera ein Speicherkarte hat (MMC oder SD) auf der man die Bilder speichern kann. Je größer (also je mehr MB oder GB) die Karte hat, desto mehr Bilder kann man speichern.
Hier ist der Speicher jedoch in die Kamera integriert und somit nicht austauschbar. Man kann immer nur 26 Bilder machen. Ok, Komprimiert 52, aber das sind auch nicht wirklich viele. Für einen Urlaub ist das ja regelrecht lachhaft! Dann müsste man schon seinen Laptop mitschleppen, um jeden tag die Bilder zu übertragen. Und das ist ja nun wirklich nicht Sinn der Sache.
Somit ist die Kamera wirklich nur für den Hausgebrauch gedacht und nicht, um Freizeitaktivitäten oder Ähnliches festzuhalten.
--------- Preis -------
Nun gut, meine hat natürlich nichts gekostet und auch meine Mutter hat für das Geschenk nichts bezahlt, weil es ja eine Abo-Prämie war.
Beim recherchieren im Internet ist mir dann aber der Originalpreis von 49,00 € über den Weg „gelaufen“ und da war ich schon schockiert. Also knapp 100 Mark ist dieses Plastikteil nun wirklich nicht wert. Ich hätte so auf höchsten 20,00 €, eher 15,00 € geschätzt. Wobei selbst das zuviel ist, wenn man meinen Bericht mal weiter liest.
Nun gut, wer dieses Teil trotzdem haben möchte kann sich auch gerne bei eBay umschauen, da bekommt man sie nämlich für nen €uro. Mit Versandkosten macht das dann vielleicht 5,00€. Aber selbst das…….aber lest einfach mal weiter ;-)
---------- Hersteller -----------
°°°Unternehmensporträt.
Die JENOPTIK AG ist 1991 aus der JENOPTIK Carl Zeiss JENA GmbH hervorgegangen. Seit Juni 1998 ist die JENOPTIK AG an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und wird im TecDAX geführt.
Die Jenoptik ist in über 20 Ländern präsent und hat ca. 9.200 Mitarbeiter.
°°°Geschichte
Als der gelernte "Mechanicus" Zeiss 1846 seine optische Werkstatt eröffnet, werden die Linsen noch wie seit Jahrhunderten durch "Pröbeln" (Ausprobieren) auf das richtige Maß geschliffen. Doch der wachsende Konkurrenzdruck und die eigene schöpferische Unruhe lassen Zeiss bald nach "einer ganz anderen Art des Zusammenwirkens von wissenschaftlicher Lehre und technischer Kunst" suchen. Mit diesem Spürsinn erweist sich Zeiss als ein Kind der industriellen Revolution.
Aus der Werkstube in der Schillerstadt Jena ist ein Industriezentrum von Weltrang entstanden: deutsche Wertarbeit als Gemeinschaftswerk dreier Pioniere.
19.11.1846
Der Mechaniker Carl Zeiss eröffnet eine feinmechanische Werkstatt in Jena. Gründung der Firma "Carl Zeiss".
03.07.1866
Eintritt des Jenaer Universitätsprofessors Ernst Abbe in die Zeiss-Werkstatt. Abbe entwickelt die optischen Grundlagen für den wissenschaftlichen Bau von Mikroskopen.
19.05.1889
Ernst Abbe wird nach dem Tod von Carl Zeiss alleiniger Inhaber des Unternehmens und gründet die Carl-Zeiss-Stiftung Jena, in deren Eigentum später die Firma Carl Zeiss und das Glaswerk Schott übergehen.
01.07.1948
Das Zeiss-Werk und das Glaswerk Schott werden in Volkseigentum überführt. Das Zeiss-Werk entwickelt sich zum Leitbetrieb des wissenschaftlichen Gerätebaus in der DDR und später zum Kombinat
Ja, Zeiss ist eigentlich eine sehr gute Marke, die auch gute Wertarbeit herstellt. Was sie sich bei dieser Kamera jedoch gedacht haben, weiß ich auch nicht.
-------- Meinung ---------
°°°Bedienung
Auch, wenn die Kamera nicht wirklich viele Optionen hat, die man wählen kann, musste ich in der Bedienungsanleitung nachschlagen, was denn was bedeutet. Denn mal ehrlich, die Abkürzungen geben nicht wirklich immer Sinn:
Of – Kamera ausschalten (Heißt wohl Off)
St – Selbstauslöser
d8 – Aufnahmen im Videomodus
CA – Löschen aller Bilder im Speicher (OK, das heißt wohl Clear All; aber dafür muss man ja auch Englsich können)
CL – Löschen des letzten Bildes
Hi – Hohe Auflösung
Lo – Niedrige Auflösung
50 – Beleuchtungsfrequenz 50
60 - Beleuchtungsfrequenz 60
Hd – Aktivieren der Komprimierung
Ld – Deaktivieren der Komprimierung
Zum Glück steht’s ja in der Bedienungsanleitung!
Wenn ich nun ein Bild mit der Kamera „schieße“ fühlt sich das zu Beginn irgendwie komisch an, weil die Kamera, außer dem kurzen schrillen „Piep“, keine Geräusche macht. Von anderen Kameras bin ich es gewohnt, dass sie ein bissl summen oder so. Aber das ist dann wohl das Objektiv oder der Zoom. Und so was hat meine DigiCam ja nicht.
°°°Bildqualität
Die ist leider ziemlich schlecht. Manche Handys machen da heutzutage schon bessere Bilder!
In Räumen ist es meist zu dunkel für die Kamera, um überhaupt ein Bild zu machen. Klappt es dann doch mal, weil von draußen die Sonne rein scheint, oder jemand ein Flutlicht installiert hat, werden die Bilder trotzdem zu dunkel.
Fotografiert man außerhalb des Hauses oder der Wohnung, klappt es zwar ein Bild zu schießen, aber wenn man sich das dann später auf dem PC angucken will, sind sie manchmal verschwunden. Da fragt man sich doch wie das passieren kann. Wenn aber nun wirklich alles geklappt hat, sieht man, dass die Bilder recht verschwommen und von sehr geringer Qualität sind.
Aber der Oberhammer kommt ja noch: Die Kamera nimmt nicht das auf, was man durch den Sucher sieht.
Dadurch, dass das Objektiv rechts unter dem Sucher ist. Hat man das aufgenommene Objekt links unten! Das ist vielleicht ein sch……. Komischerweise ist das nicht immer so, aber meistens.
Bei Landschaftsaufnahmen fällt das vielleicht nicht so auf, aber wenn ich Bilder für meine Berichte oder für eBay machen will, sieht das schon anders aus.
Ein Brüller ist auch der Video-Modus. Als ich das gelesen habe, dachte ich schon: „Hey super ich kann auch kleine Filmchen drehen“
Aber daraus ist nichts geworden. Es ist nämlich so, dass die Kamera nicht direkt einen Film dreht, sondern lauter Bilder hintereinander schießt und diese dann „abspielt“. Dadurch wirkt es nachher auf dem PC sehr ruckelig und nicht wirklich wie ein Videofilm!
Noch einen Minuspunkt gibt’s für das Entladen der Batterien. Ich hatte sie ganz am Anfang mal reingesteckt und dann frustriert aufgegeben, als ich keine Bilder hinbekommen habe. Nach ca. 3 Monaten habe ich sie wieder hervorgekramt, weil ich in der Bedienungsanleitung nachgelesen hatte, warum es nicht funktionierte. Und, was war passiert…………Die Batterien hatten sich entladen und waren leer. Somit musste ich erstmal wieder neue kaufen.
Ich leg die Batterien jetzt immer raus. Obwohl ich gar nicht weiß, ob ich die Kamera je wieder gebrauchen kann.
Sorry, Jenoptik, aber das war nix !!!!!!
LG Eure Claudia
PS: Ich hoffe mein Bericht konnte euch weiterhelfen! Für Kommentare und Bewertungen bin ich wie immer dankbar!!
Fazit: Fazit: Selbst für sehr wenig Geld nicht zu gebrauchen!
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| Zuverlässigkeit: | ||
| Bedienkomfort: | ||
| Ausstattung: | ||
| Bildqualität: | ||
| Akkulaufzeit: |


