Jenoptik Jendigital JD 4100 z3 S
Mehr als nur ein Einsteigermodell! - Jenoptik Jendigital JD 4100 z3 S Digitalkamera

Produkttyp: Jenoptik Digitalkameras

Neuester Testbericht: ... 1600 x 1200 S 640 x 480 und diese je in Superfine (drei Sterne), Fine (zwei Sterne), oder Normal-Komprimierung (ein Stern) alle Bilder ... mehr

Mehr als nur ein Einsteigermodell!
Jenoptik Jendigital JD 4100 z3 S

Loderan

Name des Mitglieds: Loderan

Produkt:

Jenoptik Jendigital JD 4100 z3 S

Datum: 27.03.05, geändert am 27.03.05 (1027 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Kleiner Preis, Hohe Auflösung, Lieferumfang

Nachteile: recht groß, nicht die leichteste

Nach inzwischen gut einem Jahr mit der JD 4100Z3s, finde ich ist es an der Zeit, einmal hier bei dooyou über sie zu berichten. Sie hat in dieser Zeit schon rund 10.000 Bilder gemacht und ist mir ein unentbehrlicher Wegbegleiter geworden. Nun aber zu meinem Erfahrungsbericht.


1. Gliederung
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1. Gliederung
2. Verpackung und Inhalt
3. Das Aussehen und die Handlichkeit der Kamera
4. Die Modi der Kamera und ihre Bedienung
5. Technische Daten und Systemanforderungen
6. Verbindung Kamera-PC
7. Bildqualität
8. Beigelegte Software
9. Kundenservice und Handbuch
10. Meine Empfehlung
11. Abschließende Zusammenfassung und Erfahrungen


2. Verpackung und Inhalt
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Die Kamera kommt in einem schlichten in Blau, Weiß und Gelb gehaltenen Karton daher. Auf der Oberseite sind die Kamera sowie ihre wichtigsten Funktionen kurz und prägnant aufgelistet. An den Seiten werden Systemanforderungen sowie technische Daten genannt.

Nach dem Öffnen der Verpackung und dem Abheben einer Weiteren Abdeckung aus Pappe, liegt der Blick frei auf den Inhalt des Kartons, welcher sich wie folgt zusammensetzt:

- Die Kamera
- eine 32 MB CF-Speicherkarte
- eine blaue Ledertasche
- Trageschlaufe
- 4 AA-Batterien
- Kabel (S-Video, USB-Kabel)
- CD mit Treibersoftware sowie Photoshop 5.0 in der englische Version
- CD mit Photoshop 5.0 in der deutschen Version
- 2 Bedienungsanleitungen Deutsch/Englisch
- Garantiekarte

Man sieht, das die Kamera mit allem kommt um auch gleich loslegen zu können. Zu loben ist vor allem die 32 MB Speicherkarte, da es leider immer noch üblich ist selbst leistungsfähigere Kameras mit nur 16 MB auszustatten.

Weniger schön ist die veraltete Version von Photoshop mit der sich die Bilder zwar zufriedenstellend bearbeiten lassen, die aber doch nicht mehr alle Ansprüche erfüllt. Auch die (meiner Meinung nach) hässliche Blaue Ledertasche, erfüllt nicht den Qualitätsstandart den die Kamera verspricht, da sie weder über ein zusätzliches Speicherkartenfach, noch über eine Umhängeschlaufe verfügt sondern lediglich über einen Gürtelhalter.


3. Das Aussehen und die Handlichkeit der Kamera
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Die Kamera selbst ist vom Design her natürlich nicht zu vergleichen mit einer Ixus oder einer Exilim, sondern erinnert mit einer Größe von 11,5*6,5*5 cm eher an eine normale analoge Kamera.
Durch die Farbliche Gestaltung der Kamera in Silber und Schwarz, wirkt sie jedoch keineswegs billig, sondern mach den Eindruck einer guten Mittelklassekamera. Dazu aber im Einzelnen:

Die Vorderseite: Sie ist in Zwei Teile unterteilt, einer Silber, der andere Schwarz. Auf dem schwarzen Teil steht in schwarzer Schrift der Herstellername, sowie die Typenbezeichnung. Im Silbernen Bereicht, befindet sich umrandet von einem glänzenden Silberring das Objektiv, sowie etwas weiter oben der Blitz, das Sichtfenster, die Selbstauslöseranzeige sowie der Blitzkontrollsensor.

Die Oberseite: Sie geht fast nahtlos aus der Vorderseite hervor. Hier befindet sich ein kleines LCD-Display sowie ein Mikrofon und ein Stellrad zum Einstellen der verschiednen Modi.

Die Rückseite: Die Hauptbedienungszentrale der Kamera befindet sich, wie konnte es anders sein, auf der Rückseite. Von hier aus kann man über Tasten zoomen, ins Menü gelangen, Audioaufnahmen starten, den Blitz einstellen und das Display, was mit einer Bildschirmdiagonale von 1,6 Zoll meiner Meinung nach etwas größer hätte ausfallen können, an und ausschalten.

Die Unterseite: Hier befindet sich neben der Seriennummer und dem Batteriefach auch noch eine Schraubvorrichtung für ein Stativ

Die Seiten: Auf der einen Seite befinden sich die Ein und Ausgänge, auf der anderen das Speicherkartenfach sowie ein Knubbel zum Anbringen der Kordel.

Nach dieser umfangreichen Beschreibung des Aussehen, nun aber zum Aussehen der Kamera.
Vor dem Kauf der Kamera habe ich mir genau überlegt, auf was ich achten muss und das waren nicht zuletzt meine relativ großen Finger. Kameras wie die Exilim fielen also schon von Anfang an weg, da sie einfach zu klein waren. Die JD 4100 Z3s jedoch lässt sich dank ihrer angemessen großen Tasten sehr leichtgängig bedienen. Das gewicht liegt mit rund 350 g inklusive Batterien und Speicherkarte relativ hoch ist allerdings angesichts der Technik akzeptabel. Die Kamera liegt angesichts ihrer abgerundeten Ecken auch nach vielen Fotos noch angenehm in der Hand.


4. Die Modi der Kamera und ihre Bedienung
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Die Modi der Kamera lassen sich mittels des Stellrädchens auf der Oberseite der Kamera sehr leicht einstellen, genau so wie es manche von einer Spiegelreflex gewöhnt sind. Dabei hat man folgende Modi zur Auswahl:

Normalbild: Mit dieser Funktion werden Normalbilder mit einem Abstand von 0,8 Meter bis unendlich sowie bewegte Bilder aufgenommen.

Nahaufnahme: Mit dieser Funktion lassen sich Bilder in einer Entfernung von 0,2-0,8 Meter aufnehmen

Movie-Clip-Aufnahme: Damit lassen sich Filme mit einer Länge von maximal 30 Sekunden aufnehmen

Bildanzeige: Hier kann man sich gemachte Bilder ansehen, in diese hineinzoomen, Diashows starten, sowie die einzelnen Bilder als 6er Miniaturen anzeigen lassen.

PC: Diese Funktion wählt man aus, wenn man die Kamera mit dem PC verbinden möchte.

Setup: Hier lassen sich Einstellungen wie zum Beispiel Datum, Auto-OFF, Videoausgang und anderes vornehmen sowie die Speicherkarte löschen.

Dank des eingebauten Cursors kann man relativ einfach durch die einzelnen Menüs gleiten und Einstellungen vornehmen. Das ganze funktioniert so ähnlich wie I-Drive in den teuren BMWs. Mit dem Cursor wird ausgewählt, mit dem Druck auf selbigen bestätigt, mit links öffnet man Untermenüs, mit rechts schließt man sie wieder.
Dabei kann man Veränderungen an der Belichtung, der ISO, der Fokussierung, dem Bildformat, der Bildqualität, dem Weißabgleich sowie der Bildschärfe vornehmen.
Außerdem kann man aus folgenden Blitzmodi wählen:
Rote Augen Vorblitz, Automatik-Blitz, Aufhellblitz, Langzeitsynchronisation und ausgeschalteter Blitz.
Dank des 3 fach optischen Zooms sowie der 4 Megapixel, gelingen auch Aufnahmen aus weiter Entfernung sehr gut, außerdem ist noch ein 2-fach optischer Zoom integriert, welchen ich jedoch nicht als sinnvoll erachte, da er den gleichen Effekt wie eine Vergrößerung am PC erzielt.

Man kann also sagen das die ganze Steuerung doch kinderleicht von Statten geht und die Kamera mit ihren Einstellungsmöglichkeiten auch Semiprofessionellen Fotografen gerecht werden sollte.


5. Technische Daten und Systemanforderungen
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Was würden aber die Besten Menüs ohne die entsprechende Technik nützen? Das diese verhanden ist können sie hier lesen:

[*] Digitalkamera mit 1/1.8.“ CCD- Sensor, 4,1 Mio. Pixel
[*] Auflösung 2272 x 1704 Pixel, 1600 x 1200 Pixel, 640 x 480 pixel, 24 Bit Farbtiefe
[*] Optischer Sucher
[*] 1,6“ Farb- TFT – LCD
[*] Zoom- Objektiv
[*] 3fach optischer ,- 2x digitaler Zoom
[*] Autofocus
[*] 7 bis 21mm Brennweite (entspricht 34 – 102 mm)
[*] Blende 2,6 – 4,5
[*] Schärfebereich 80cm bis unendlich, Macro 20-80cm
[*] Blitz (Auto mit Rote- Augen Reduzierung, Auto, an, aus, Langzeitsynchronisation)
[*] Serienbildfunktion
[*] Movie Clip 5-30 Sekunden Aufnahmezeit
[*] Videoausgang NTSC/ PAL
[*] Schnittstelle USB, CF- Karte
[*] CF- Karte bis 512 MB
[*] Audio- Aufzeichnung und Wiedergabe für Normalbild und Nahaufnahme (nicht für Movie Clip)


SYSTEMVORAUSSETZUNGEN für Windows:

[*] Pentium PC mit 300 MHz
[*] für USB- Windows 98/ 98SE/ 2000/ ME & XP
[*] 32 MB RAM mind. (XP: 128 MB)
[*] 110 MB freier Speicherplatz
[*] Farbmonitor für 24 Bit Farbtiefe
[*] CD ROM- Laufwerk
[*] USB und Video-out-Anschluss


Systemvoraussetzungen für MAC:

[*] Power MAC G3 oder höher
[*] Mac OS 9.0- 10.1.3
[*] 32 MB Ram oder höher
[*] 110 MB freier Arbeitsspeicher
[*] Farbmonitor
[*] CD-ROM- Laufwerk
[*] USB und Video-out-Anschluss

p.s. diese Daten wurden dem Karton entnommen, ich habe die Daten für den MAC mit dazugeschrieben, da ich denke das auch dies eine Kamera auszeichnet, und sich durchaus auch MAC-Nutzer für diese Kamera interessieren könnten.


6. Verbindung Kamera-PC
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Die Verbindung der Kamera zum PC gestaltet sich kinderleicht. Einfach das Stellrädchen auf PC stellen, das Kabel an Kamera und PC anschleißen, die Kamera anschalten und schon erscheint die Kamera im Explorer. Zu Bemerken sei hier, das die Kamera aber nicht als JD 4100 Z3s erkannt wird, sondern als Wechseldatenträger, welche sie auch als Lese und Schreibgerät einsatzfähig macht. Da die Verbindung noch über USB 1.1 erfolgt, kann es allerdings rund zehn Minuten dauern, bis eine 128 MB Speicherkarte komplett übertragen ist, welches einfach mit dem Kopieren/Einfügen Befehl im Explorer zu lösen ist.


7. Bildqualität
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Dank ihrer vielen Einstellungsmöglichkeiten und nicht zuletzt auch durch ihre 4.1 Megapixel, lassen sich mit der JD 4100 Z3s recht gute Bilder machen, sie überzeugen durch eine gute Schärfe sowie durch ein sehr farbechtes Gesamtbild. Leider kann man auf dem relativ kleinen Display der Kamera etwaige Verwacklungen schwer erkennen, weshalb man hier Punkte abziehen sollte. Wenn man sich die Bilder vom Labor ausdrucken lässt, erhält man Bilder, die sich durchaus mit denen einer Spiegelreflex messen können.


8. Beigelegte Software
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Wie oben bereits erwähnt, bin ich mit der Software nicht hundert Prozent zufrieden. Natürlich ist Photoshop ein Top-Programm, in der Version 5.0 wirkt es jedoch relativ altbacken und verfügt bei weitem nicht über den Funktionsumfang aktueller Programme. Für die ersten Schritte in der guten Bildbearbeitung reicht es jedoch aus. Was man jedoch schmerzlich vermisst, ist ein Bildbetrachter, wie zum Beispiel ACDSee. Eine kostenlose Alternative bildet hier IrfanView.


9. Kundenservice und Handbuch
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Falls man trotz der Einfachen Verständlichkeit der Kamera doch einmal ein Problem haben sollte, dann hilft meist ein Blick ins Handbuch. Dieses ist einfach gegliedert und bietet schnell den richtigen Weg zur Lösung. Auch via Internet lassen sich Fragen an den Service stellen, welcher dann meist innerhalb von 2 Werktagen Antwort gibt. Da ich einmal ein Problem mit der Speicherkarte hatte, war es unumgänglich, die Kamera einzuschicken, nach zwei Wochen kam dann eine komplett neue Kamera ins Haus, und das Problem war gelöst. Deshalb also ein dickes Lob an Jenoptik, hier wird Kundenservice noch groß geschrieben.


10. Meine Empfehlung
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Für diese Kamera würde ich folgende Zusatzkäufe empfehlen:

- 128-256 MB Speicherkarte: 30- 50 Euro
- Tragetasche mit Kartenfach: 20 Euro
- Fotobatterien: 25 Euro
- Stativ: 10 Euro

Das alles mag zwar erstmal viel klingen, bringt aber im täglichen Einsatz wirklich etwas.



11. Abschließende Zusammenfassung
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Die Jenoptik JD 4100 Z3s überzeugt trotz kleiner Mängel voll und ganz. Sie ist die Perfekte Einsteigerkamera für den Ambitionierten Hobbyfotografen und dank ihrer vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten und der hohen Auflösung dürfte sie auch Semiprofessionellen Ansprüchen gerecht werden. Der größte Pluspunkt dieser Kamera ist sicher ihr mit 150 Euro recht niedriger Preis, zu diesem Preis bekommt man glaube ich keine Kamera mit einer solchen Komplettausstattung und diesen Merkmalen. Auch die mit ihr gemachten Bilder überzeugen auf ganzer Linie und können problemlos mit analog gemachten Bildern konkurrieren.
Die Nachteile der Kamera liegen vor allem im Langen hochfahren (die Kamera ist erst nach 30 Sekunden betriebsbereit) sowie im Bereich des hohen Batterieverbrauchs, ohne Fotoakkus läuft hier gar nichts.

Abschließen kann ich diese Kamera also nur jedem ans Herz legen, der sich eine Digitalkamera kaufen will, sie war bisher mein bester Kauf was Kameras angeht.

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Dies war nun also mein zweiter Bericht, ich hoffe er hat ihnen gefallen und diente ihnen als Kaufanreiz, bei etwaigen Fragen, melden sie sich bitte in meinem Gästebuch.

Fazit: