Fujifilm Finepix J110W
Besser als meine "Alte" .... - Fujifilm Finepix J110W Digitalkamera

Erhältlich in: 4 Shops

Produkttyp: Fujifilm Digitalkameras

Neuester Testbericht: ... drückt und so die gewünschte Einstellung vornehmen kann. ***** Video ***** Die Videoaufnahme kann man ganz einfach über den Auslöser s... mehr

Besser als meine "Alte" ....
Fujifilm Finepix J110W

hbscgirl

Name des Mitglieds: hbscgirl

Produkt:

Fujifilm Finepix J110W

Datum: 03.06.09

Bewertung:

Vorteile: Bilder, Zoom, Programme, Auflösung, ...

Nachteile: fehlende Tasche, Motivrad

Nach langer Zeit erscheint nun wiedermal ein Technikbericht von mir. Diesmal geht es um eine Digitalkamera von Fuji, nämlich die FinePix J110w.
Da es nach 4 Jahren mit der Maginon nun an der Zeit war, mir eine neue Kamera zu kaufen, habe ich jeden Prospekt der großen Technikmärkte durchstöbert. Da die Kamera nicht zu teuer sein durfte fiel mein Blick immer auf die "billigeren" Varianten. Im April dann entdeckte ich die Fujifilm J110w für 119Euro. Die Ausstattung sprach mich sofort an und so fiel die Entscheidung dann nicht schwer. Noch schnell ein paar Gutscheine für "lau" (Bonusprogramme ;)) besorgt und schon gings ab zum nächsten MM. Zuhause wurde dann gleich "losgeschossen"....

***** Verpackung *****

Die Verpackung sieht sehr ansprechend aus. Sie ist relativ klein, sodass sie nicht viel Platz einnimmt, aber trotzdem alle Teile hineinpassen. Über eine Lasche kann man diesen Karton öffnen, der größtenteils schwarz ist. Auf der Vorderseite und den längeren Seitenteilen findet man den "Fujifilm"-Schriftzug, der weiß ist und auf dem ersten "i" befindet sich ein roter Punkt. Dieser Schriftzug ist auf einen dunkler werdenden grünen Streifen aufgedruckt. Daneben befindet sich der Name der Kamera (hier: FinePix J110w), welcher sich auf einem goldenen Untergrund befindet. Auf den beiden kleinen Seiten steht zudem noch die Farbe der Kamera.
Auf der Rückseite steht dann in 4 verschiedenen Sprachen, was alles in dem Karton enthalten ist sowie die üblichen Angaben zum Hersteller.
Innerhalb des Kartons besitzt jedes Zubehör ein eigenes Fach. Oben liegen alle möglichen Heftchen, CD-Roms und die Garantie, darunter befindet sich dann sogleich die Kamera, schön eingepackt in Schaumstoff. Darunter befinden sich dann auch noch der Akku und die mitgelieferten Kabel (USB und TV).

***** Aussehen der Kamera *****

Die Fujifilm FinePix J110w gibt es in zwei Farben: schwarz und silber. Ich habe mich für die silberne entschieden. Die Kamera hat die Maße 92.0(B) x 57.9(H) x 22.6(T) mm und wiegt knapp 160g. Also ein echtes Leichtgewicht. Oben auf der Kamera befindet sich natürlich der Auslöser sowie der Zoom und ON/OFF-Knopf. Auf der Rückseite befindet sich dann ein sehr großer TFT-Bildschirm mit 2.7Zoll und 230.000 Pixel. Daneben befinden sich die Bedienelemente: zum einem das Rad, auf dem die Motivprogramme aufgezeichnet sind, und dann noch ein rundes Bedienfeld, auf dem ein Papierkorb, eine Blume (für Makroaufnahmen), ein Blitz (Einstellung des Blitzes) und eine Uhr (Selbstauslöser) zu sehen sind. In der Mitte dieses Feldes befindet sich der Menüpunkt. Dort können alle Einstellungen vorgenommen werden (davon später).
Zwischen den beiden runden Bedienfeldern befinden noch zwei Knöpfe: der eine dient zur Ansicht der Bilder, und mit dem anderen kommt man aus dem Menü heraus.
Alles in allem ist die Kamera sehr übersichtlich und kompakt gestaltet und man die Bedienelemente sehr gut nutzen.

***** Allgemeines zur Ausstattung *****

Am meisten angesprochen haben mich gleich die 10 Megapixel, da meine alte Maginon nur über 5 MP verfügt. Dieser Unterschied ist nun wirklich sehr enorm, und man sieht auch den Unterschied: die Bilder sind sehr scharf und kaum verpixelt, und zusammen mit dem 5-fachen optischen Zoom entstehen wirklich tolle Bilder. Dazu gibt es sogar noch einen 3-fachen Digitalzoom, den man allerdings immer mit Vorsicht genießen sollte. Der Bildsensor beträgt 1/2.3 CCD.
Mit einem Weitwinkel von 28 mm gelingen auch nahe Motive sehr gut, wo bei anderen Kameras etwas am Rand fehlt, gelangen nahe Gruppenfotos etc richtig gut.
Im Menü der Kamera kann man zudem noch manuell die Pixelzahl einstellen. Von 640 x 480 (der niedrigsten Einstellung) bis hin zu 3648 x 2736 (entspricht den 10 MP) kann jeder seine eigene Einstellung herausfinden. Ich selbst nutze die zweithöchste Einstellung, zwar passen dann nicht mehr viele Fotos auf eine Karte. Das Speichermedium ist im Übrigen die SD-Karte, die ja am Gängigsten ist und die ich auch schon vorher genutzt hatte. Auf meine derzeitige 2 GB Karte passen somit gut 800 Fotos mit der gewählten Einstellung rauf, mit der niedrigsten kann man sogar über 12000 Fotos machen.
Die Empfindlichkeit (ISO) kann bis 3200 eingestellt werden. Diese kann manuell oder aber auch automatisch eingestellt werden. Für mich als Hobbyfotograf ist die automatische Variante wesentlich besser.
Der Akku läuft ungefähr 400 Bilder, also eine ordentlich lange Laufzeit. Bisher musste ich erst einmal laden, und das war vorm ersten Gebrauch.

***** Motivprogarmme *****

Die Kamera hat verschiedene Motivprogramme. Was man mithilfe des Rädchens einstellen kann sind: Automatik, Portrait, Baby, Rote-Augen, Digitalzoom, Motivschärfe und Video. Dazu gibt es dann noch eine Extraeinstellung, nämlich SP. Dort kann man sich noch individuell ein Programm auswählen, welches man nutzen möchte. Bei mir wechselt es im Moment immer zwischen Sport und Natur, es gibt aber auch Nacht, Umbegbungslicht (Aufnahmen ohne Blitz),) Strand, Schnee, Feuerwerk, Sonnenuntergang, Blumen, Party, Museum und Text. Bei allen Motivprogrammen werden automatisch Einstellungen wie Blitz, ISO etc. eingestellt. Bei Museum ist wiederum von Vorteil, das die Kamera dann keinen Mucks von sich gibt.
Desweiteren kann man noch Makroaufnahmen tätigen,welche mit einer Blume gekennzeichnet sind. So können Nahaufnahmen vor allem von Pflanzen gemacht werden.

***** Autofokus *****

Die Scharfstellung erfolgt meist automatisch oder manuell. Bei Portraitfotos oder Gruppenmotiven wird ein Fokus auf die Mitte bzw. das Motiv gerichtet, der Fokus kann aber auch ausgestellt werden, ist meiner Ansicht nach aber sehr nützlich, denn beim Fotografieren wird dann auch kurz vorm Andrücken angezeigt, ob sich das Motiv noch im Fokus befindet oder nicht. Zudem wird der Bereich dann auch richtig scharfgestellt.

***** Weißabgleich *****

Beim Weißabgleich gibt es auch wieder verschiedene Einstellungen. Da gibt es zum einen die automatische Einstellung für alle faulen unter uns (wie mich) oder die für die Profis: Sonnig, Schatten, Kunstlicht (Tageslicht), Kunstlicht (warmes Weiß), Kunstlicht (kaltes Weiß) und Glühlampenlicht.

Wer sich selbst fotografieren möchte hat die Auswahl zwischen dem 10-sek-Auslöser oder 2-sek-Auslöser. Das finde ich ist Standard und sollte auch immer vorhanden sein.

***** Blitz *****

Auch hier gibt es wieder verschiedene Arten, den Blitz einzustellen: Auto / Blitzzuschaltung / Blitzabschaltung / Slow Synchro / Rote-Augen-Korrektur & Blitzzuschaltung / Rote-Augen-Reduktion & Slow Synchro. Dies funktioniert recht einfach über das Bedienfeld, denn dort ist die Blitzeinstellung relativ schnell einzustellen, indem man auf das Bild mit dem Blitz drückt und so die gewünschte Einstellung vornehmen kann.

***** Video *****

Die Videoaufnahme kann man ganz einfach über den Auslöser starten. Je nach Speicherkarte passt bis zu eine Stunde rauf, und auch die Qualität ist für eine Digitalkamera recht gut. Die Aufnhame erfolgt mit 640 x 480 Pixel oder 320 x 240 Pixel und 30 Bilder/sek mit Mono-Tonaufzeichnung. Leider kann man während des Drehens keinen Zoom verwenden, was recht schade ist.

***** Gesichtserkennung *****

Dies ist eine wie ich finde sehr gute Funktion, denn mithilfe des Fokusses werden die Gesichter genau erfasst und scharf gestellt. Sogar eine Rote-Augen-Korrektur ist vorhanden, sodass unangenehme Fehler sofort behoben werden können.
Die Kamera kann über ein mitgeliefertes Kabel an den PC und auch an den Fernseher angeschlossen werden, um so die gemachten Bilder zu sehen.

***** Die Praxis *****

Nachdem ich den Akku also beim ersten Mal aufgeladen hatte, ging es erstmal raus in den Garten, um dort ein paar schöne Fotos zu machen. Dabei stellte ich zunächst nur das Automatikprogramm ein, um mich der Kamera langsam zu nähern. Ich schoss also erstmal einige Fotos, und die wurden auch ganz gut. Dann wechselte ich die Motivprogramme und schoss weitere Fotos. Mit den individuellen Einstellungen gelangen mir richtig gute Bilder. Die Kamera liegt zudem sehr leicht in der Hand und der Arm wurde dadurch nicht gleich taub,w eil man ihn solange hochhalten musste. Die Auslösezeit ist sehr schnell, und man kann auch viele Fotos schnell hintereinander machen, am besten natürlich mit Serienbildeinstellung. Ich hatte nun also meine ersten Fotos mit der neuen Kamera gemacht. Dann kam der nächste Schritt: einige Tage später war ich im Fussballstadion, und da das Spielfeld ja immer etwas weit weg ist, nutzte ich nun auch zum optischen Zoom den Digitalzoom. Einige Bilder waren leider verwackelt bzw. verpixelt, doch es waren auch gute Bilder dabei. Also nahm ich doch wieder nur den optischen Zoom zusammen mit der Sporteinstellung, denn da ist die Verschlusszeit sehr gering. Dadurch wurden die Bilder nicht unscharf und man kann auch beim Reinzoomen ins Bild noch alles erkennen. Vor allem die Gesichtserkennung und der Autofokus sind da eine große Hilfe. Auch das Gegenlicht hat den Fotos nichts geschadet. Anders als bei der Maginon waren die Bilder nicht überbelichtet und sind dadurch sehr gut gelungen. Auch die Farbwiedergebung bei allen Motiven war sehr originalgetreu. Leider konnte ich noch nicht alle Motivprogramme testen, z.b. Museum oder Sonnenuntergang. Doch die Programme, die ich bisher genutzt habe, waren allesamt zufriedenstellend und daher kann es ja nicht schlechter werden. Auch die Blitzeinstellung habe ich dann bald genutzt. Auch hier lieferte mir die Kamera ein tolles Ergebnis.
Über das Menü kann ich dann allerlei Dinge manuell einstellen: so die Gesichtserkennung oder den ISO, aber auch Weißabgleich und die Pixelanzahl.
Dort kann man aber auch normale Einstellungen durchführen wie Zeit, Datum, Lautstärke, LCD Helligkeit etc.

***** Besonderes *****

Wenn man sich die Bilder schon auf der Kamera anschauen will, gibt es ein besonderes Extra: man kann eine Diashow einstellen, und dazu noch, wie die Bilder aufeinander folgen sollen (überlappen, schatten, etc.). Außerdem können einzelne Fotos gedreht werden, um nicht gleich die ganze Kamera drehen zu müssen.

***** Zubehör *****

Leider gehört zum Zubehör keine Tasche, die musste ich extra kaufen. Aber enthalten ist eine Handschlaufe, der Akku, CD-Rom mit PC-Programm und Bedienungsanleitung, Garantie, Ladegerät, Fernsehkabel und USB-Kabel.

***** Fazit *****

Ich bin voll und ganz mit der Kamera zufrieden, denn für 119Euro ist das eine wirklich gute Qualität. Die 10MP und der Zoom haben mich vollends überzeugt und auch die anderen Ausstattungsmerkmale sind klasse, mehr als ich erwartet hatte. Zwar muss ich mich noch mehr in die Materie Digitalkamera von Fuji einarbeiten, doch bisher bin ich sehr zufrieden. Der große Display macht einem das Fotografieren dabei noch viel einfacher. Doch aufgrund der fehlenden Tasche und des etwas umständlichen Drehens des Motivrades gebe ich 4 Punkte.

Fazit: empfehlenswert

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Ausstattung:    
Bildqualität:    
Akkulaufzeit: