
Produkttyp: Fujifilm Digitalkameras
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Spitzen Kamera zum günstigen preis
Fujifilm Finepix 2400 Zoom

Name des Mitglieds: Cool_Carlo
Produkt:
Fujifilm Finepix 2400 Zoom
Datum: 12.08.02, geändert am 24.11.10 (575 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: siehe Text
Nachteile: siehe Text
Ich war eigentlich lange auf der Suche nach einer geeigneten Digitalkamera. Ich hatte zwar viele Angebote und aus diesen Angeboten die richtige auszuwählen war schon eine Qual. Ich wollte eine gute, kleine, handliche
Kamera haben, die gute Bilder liefert, also mindestens 2,1 Mio. Pixel hat.
Welche Kamera sollte ich nehmen ? Eines Tages entdeckte ich in einem Katalog
die Fuji FinePix 2400 Zoom für knapp 600 Mark (das war noch im letzten Jahr
!!). Diese Kamera hatte eigentlich alles was
ich haben wollte und so bestellte ich sie, schließlich hatte ich ja noch eine Spiegelreflexkamera Canon AE-1 Programm (Ein Bericht dieser Kamera folgt später).
Nach einigen Tagen hatte ich dann die Kamera zuhause. Rein äußerlich macht sie einen eher schlichten, aber keinesfalls billigen Eindruck. Das Objektiv befindet sich im ausgeschalteten Zustand hinter einem Deckel und durch das verschieben dieses Deckels wird im angeschalteten Modus das Objektiv nach vorne gefahren und die Kamera ist startbereit. Dieser Schutz des Objektives
war mir sehr wichtig, damit die Linse nicht beschmutzt / beschädigt wird. Es gibt einige Kameras die diesen Schutz nicht haben und da wird die Linse sehr leicht beschmutzt was sich dann auf die Bildqualität auswirkt. An der Kamera selbst befindet sich an der Oberseite der AUS/EIN Schalter, sowie der
Auslöser. Auf der Rückseite befinden sich die Bedienelemente; hier kann man
die Bildauflösung einstellen, den Selbstauslöser einstellen, Bilder schützen
oder löschen und noch vieles mehr. Außerdem befindet sich hier ein 1,6 Zoll großer Farbbildschirm mit dem man sich die geschossenen Bilder anschauen kann oder man kann ihn auch als Sucher einsetzen. Man kann sagen, daß der das Bild live auf dem Schirm zeichnet. An der Seite befindet sich der
Anschluß für USB und ein Netzteilanschluß. Letzterer ist nicht im Lieferumfang und kann für ca 30 - 40 Euro nachgekauft werden. Schließlich befindet sich an der Unterseite
das Batteriefach (es werden 4 Batterien des
Typs AA benötigt) und eine Gewindebohrung für ein Stativ. Kleiner Tipp von meiner Seite: da die herkömmlichen Batterien sehr schnell leer sind habe ich im Handel spezielle Foto-Akkus gekauft mit 1600 Ampere. Diese halten lange und kosten so zwischen 12-20 Euro das Pack und diese würde ich auf jeden Fall mitkaufen, da man sonst Batterien ohne Ende kaufen muß und dabei noch
arm wird. Außerdem würde ich raten bei Nahaufnahmen ein Stativ einzusetzen, da man
sonst Gefahr läuft, daß die Bilder verwackelt werden.
Im Lieferumfang sind folgende Teile enthalten: natürlich die Kamera Fujifilm
Finepix 24000 Zoom, eine ausführliche Bedienungsanleitung, ein USB Kabel zum
Anschließen an den PC, ein Satz AA Batterien, die sehr schnell alle sind,
ein Handriemen, eine CD - Rom und eine 8 MB große Smart Media Card. Leider
ist die Tasche nicht automatisch im Umfang mit inbegriffen und diese kann,
soweit gewünscht, über den Handel für ca 8-15 Euro extra erstanden werden.
Dies ist aus meiner Sicht ein kleiner Nachteil, aber ich persönlich benutze
keine Tausche und bin auch ohne glücklich. Das muß jeder für sich ausmachen,
ob er eine Tasche will oder nicht.
Die Bedienung der Kamera ist kinderleicht. Zuerst steckt man die mitgelieferten Batterien, oder bereits die empfohlenen Akkus, in das Batteriefach und danach steckt man die Smart Media Card in den an der Seite
befindlichen Schlitz, Handschlaufe noch dran und die Kamera ist bereit. Die FinePix 2400 Zoom ist mit einem 3 fachen optischem Zoom ausgestattet und hat noch zusätzlich einen 2,5 fachen digitalen Zoom. Die Brennweite von 35 - 110 mm ist meiner Meinung nach mehr als ausreichend.
Die geschossenen Bilder kann man sich sofort auf dem auf der Rückseite
liegenden Monitor anschauen. So kann man bereits mit einem Blick erkennen,
ob die Bilder verwackelt sind oder nicht, ob sie zu dunkel sind oder sonst
u
nbrauchbar wirken. Dies ist ein großer Vorteil gegenüber herkömmlichen
Kameras. Dort sieht man das Ergebnis erst nach dem Entwickeln und ein
anderer großer Vorteil der Digitalkamera ist, daß man so viele Bilder machen
kann wie man will, es kostet halt nichts, außer Energie für die Kamera. Auch
gerade aus diesen Gründen habe ich mir eine Digitalkamera mir zugelegt.
Die Kamera besitzt neben einem Autofokus , dem automatischen Blitz auch noch
eine Rote-Augen-Funktion. Diese Funktion arbeitet im großen und ganzen recht
ordentlich, aber in dunklen großen Räumen schafft sie es leider nicht diese
ganz zu beseitigen. Es gibt dort immer wieder einige Bilder mit roten Augen,
aber diese kann man mit einem Bildbearbeitungsprogramm weg retuschieren.
Die Kamera speichert die Bilder als JPG-Datei auf der Smart Media Karte ab.
Dabei kann man zwischen drei Komprimierungsstufen wählen: Bei der Auflösung
von 640x480 passen auf der mitgelieferten 8 MB Smart Media Karte bis zu 89
Bilder, allerdings wirken die Bilder bei dieser Auflösung recht klein und
auch für die Weiterbearbeitung ist dieses Format recht ungünstig.
Bei dem Format 1280 x 960 passen immerhin noch 24 Bilder auf diesen Chip bei
normaler Kompression. Dieses Format sollte für Urlaubsbilder ausreichend
sein. Am besten ist natürlich das Format 1600 x 1200 und damit bekommt man
stolze 19 Bilder in die Kamera. Aber wer kommt schon bei seinem Urlaub mit
19 Bildern aus ?? Deshalb habe ich mir noch zusätzlich eine 64 MB Smart
Media Karte gekauft und nun bekomme ich so zwischen 150 - 200 Bilder auf
eine Karte und das reicht dann auch, zur Not kann man noch die 8 MB Karte
mitnehmen.
Mit dem mitgeliefertem USB Kabel überträgt man schließlich die Bilder auf
den PC. Zuerst muß man die benötigten Treiber installieren (geht sehr
einfach) und danach braucht man die Kamera nur noch an das Kabel
anschließen. Es erscheint
ein neues Laufwerk und über dieses hat man dann
Zugriff auf die Bilder. Per Drag & Drop kann man dann die einzelnen Bilder
auf die Festplatte ziehen, also ist auch absolut kein Problem und in der
Handhabung sehr einfach. Allerdings sollte die Kamera bei dem Überspielen
immer an sein, sonst stürzt der PC ab. Im Lieferumfang ist noch das Programm
Adobe Photo Deluxe enthalten. Mit diesem ist es möglich seine Bilder zu
bearbeiten. Wer dies nicht möchte kann seine Karte beim Fotohändler abgeben
und dieser erstellt von den Bildern Papierabzüge.
Mein Fazit:
Für Einsteiger ist die Fujifilm FinePix 2400 Zoom das ideale Einstiegsgerät.
Der Kunde bekommt für sein Geld eine sehr gut durchdachte Kamera die keine
Wünsche offen hält und auch sehr gute Bilder liefert. Was stört ist, daß
keine Schutztasche mit geliefert wird und das der Rote Augen Effekt nicht
100% funktioniert. Dafür ist die Handhabung sehr einfach und die Kamera ist
leicht zu bedienen.
Empfehlen wurde ich die Anschaffung von Photo Akkus mit 1600 Ampere, da die
Kamera viel Energie braucht, vor allem, wenn der Monitor an ist. Ich für
mein Teil bin mit dieser Kamera sehr zufrieden und kann sie an dieser Stelle
nur empfehlen.
Fazit: OK für die erste Kamera
| Verarbeitung: | ||
| Zuverlässigkeit: | ||
| Bedienkomfort: | ||
| Ausstattung: | ||
| Bildqualität: | ||
| Akkulaufzeit: |
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