Fuji MX 500
Digitale Fotografie einfach gemacht! Die MX-500 ist komplett ausgestattet. - Fuji MX 500 Digitalkamera

Produkttyp: Fuji Digitalkameras

Neuester Testbericht: ... einzige Nachteil den man bei diesem Gerät überhaupt entdecken kann. Die Digitalkamera Fujifilm MX-500 ist also ein rundherum gutes Gerät... mehr

Digitale Fotografie einfach gemacht! Die MX-500 ist komplett ausgestattet.
Fuji MX 500

Hardwaredoctor

Name des Mitglieds: Hardwaredoctor

Produkt:

Fuji MX 500

Datum: 26.07.00, geändert am 27.07.00 (517 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Sehr gute Bildqualität, einfache Bedienung, ausführliche Bedienungsanleitung, Speichermedien einfach zu bekommen.

Nachteile: Datenübertragung zum PC nur über serielle Schnittstelle, daher sehr langsam.

Digital, genial, phänomenal, maximal! Das sind die ersten Worte die mir zu dieser Kamera einfallen. Die Digitalkamera MX-500 von Fujifilm ist ein einfach zu bedienen, macht gute Bilder und hat viele nützliche Funktionen.

Die MX-500 arbeitet mit einem 1,7-Zoll Aufnahmeelement und bietet damit eine erfaßte Bildinformationen von 1,5 Millionen Pixel bei 24 Bit Farbtiefe.
Das Gerät arbeitet in zwei Auflösungen und zwar in 1280 x 1024 oder 640 x 480 Pixel. Es bietet dabei drei Möglichkeiten des Komprimierungsverhältnisses an und zwar 1/4, 1/8 und 1/16.

Die daraus resultierende Dateigröße für ein Bild beträgt zwischen 50 KByte für die kleinstmögliche Einstellung und etwa 650 KByte für ein Bild in bester Qualität und größtmöglicher Auflösung.

Die Speichermedien für diese Kamera sind die bereits sehr verbreiteten Smart Media Karten in der Größe 2 MB, 4 MB, 8 MB, 16 MB und die im bisherigen Handbuch noch nicht aufgeführte 32 MB Karte. Die Kosten für die Karten liegen bei 20 DM für die 2 MB Version und 200 DM für die 32 MB Version. Karten kleiner als 8 MB dürften aber kaum noch zu beschaffen sein, die größeren Versionen bekommt man generell in den Fotoabteilungen führender Geschäfte, aber auf jeden Fall und das auch noch besonders günstig, beim Media Markt. Hier waren bisher die Preise für die Speichermedien auch am geringsten. In dieser Kamera funktionieren sowohl die 5 Volt Speichermedien als auch die neuen mit 3,3 Volt Stromversorgung.

Es besteht auch die Möglichkeit bereits benutzte Speichermedien, die vorher in einem mp3 Player gelaufen sind, in dieser Kamera zu verwenden. Die Kamera hat eine entsprechende Formatierungsfunktionen, mit der auch bereits benutzte Karten beschrieben werden können. Für den Fall das Ihr den Speicherchip über einen Diskettenadapter oder über einen Flashcardreader auslest, ist das sowieso egal weil Ihr damit diese Karte auch formatieren könnt. Das ist dann auch für den Fall interessant, wenn die Karten wi
eder in dem mp3 Player betrieben werden sollen.

Auf solch eine Karte bekommt man entsprechend seiner vorgewählten Auflösung und dem eingestellten Komprimierungsverhältnis natürlich nur eine bestimmte Zahl Bilder gespeichert. Auf die 2 MB Karte bekommt man mit der höchstmöglichen Einstellung gerade einmal zwei Bilder, in der Einstellung mit der geringsten Qualität sind es aber dann auch schon 39 Stück. Die Bilder sind dann aber auch nur für die eigene Homepage geeignet, für mehr reicht diese geringe Bildqualität dann meistens nicht aus.

Ganz anders sieht das dann schon bei der 32 MB Karte aus. Auf diese Karte passen in bester Bildqualität etwa 48 Bilder und wenn man die geringste Bildqualität einstellt weit über 640 Stück. Bis man die erst einmal alle geschossen hat, vergeht natürlich einige Zeit.

Zeit hat man bei dieser Kamera eigentlich genug, vorausgesetzt die Akkus sind voll und man nutzt nicht unbedingt den LCD-Monitor um seine Aufnahmen zu machen. Ohne Blitz und ohne Monitor sind die 640 Bilder auf der großen Speicher Karte kein Problem. Wenn das Blitzlicht aktiviert ist und man auch den LCD-Monitor benutzt, dann kann es sein das bereits nach 150 Bildern die Akkus am Ende sind. Für den Fall das man normale Batterien benutzen möchte, sollte man auf jeden Fall Alkalibatterien kaufen.

Für den Fall das ihr die Daten direkt von der Kamera zum Rechner übertragen wollt, ist auf jeden Fall anzuraten ein Steckernetzteil zu benutzen, da auch hierbei die Kamera einiges an Strom verbraucht.

Die Datenübertragung von der Kamera zum Rechner über die serielle Schnittstelle ist aber eine sehr langsame Sache, 10 Bilder in der höchsten Auflösung benötigen schon mal bis zu 15 Minuten um zum Rechner übertragen zu werden. Es ist auf jeden Fall angebracht einen Diskettenadapter oder einen PC Kartenadapter zu benutzen. Ich arbeite mit einem Flashcardreader mit USB Anschluß, mit dem geht die Datenübertragung zum Rechner wesentlich schnelle
r. Eine volle 32 MB Karte habe ich in vierzig Sekunden ausgelesen.

Das Datenformat in dem die Bilddateien vorliegen ist übrigens das JPEG Format, mit dem alle Bildbearbeitungsprogramme etwas anfangen können!

Mit dem eingebauten LCD Bildschirm hat man natürlich die Möglichkeit bereits gemachte Bilder anzuschauen und diese gegebenenfalls zu löschen, für den Fall das sie nichts geworden sind. Man hat auch die Möglichkeit die Digitalkamera über ein Cinchkabel mit einem Fernsehgerät zu verbinden, um sich dort die Bilder anschauen zu können.

Die Kamera ist übrigens Twain kompatibel, die dafür benötigten Treiber sind auf der CD enthalten. Auf Grund dessen kann man die Daten aus der Kamera mit vielen verschiedenen anderen Programmen auslesen und nicht nur mit der originalen Software. Man findet auf dieser CD auch die Originale Datenübertragungssoftware für den seriellen Anschluß und das Programm PhotoDelux von Adobe.

Die eigentliche Bedienung der Kamera ist kinderleicht, alle Funktionen lassen sich über ein übersichtliches Menü mit Hilfe des LCD Monitors einstellen. Funktionen wie ein Vorblitz gegen rote Augen sind bei dieser Kamera selbstverständlich. Das eingebaute Blitzlicht arbeitet zuverlässig bei Entfernungen zwischen 0,3 und 2,5 Meter. Die Belichtungsautomatik arbeitet vorzüglich, man hat aber auch die Möglichkeit sämtliche Blenden- und Entfernungswerte manuell einzustellen.

Die Menüoptionen von Setup bis PC Betriebsart lassen sich über ein Wählrad einstellen, die Einstellungen in dem Menü erfolgen dann über Tastendruck. Man hat hierbei auch die Möglichkeit einen Selbstauslösermodus zu wählen der einen 10 Sekunden Timer enthält. Außerdem ist eine Digitaluhr mit Datum eingebaut, damit werden dann das Datum und die Uhrzeit für die Aufnahme zusammen mit dem Bild auf der Speicherkarte vermerkt.

Die Betrachterfunktionen für die Wiedergabe der Bilder über den Kameramonitor beinhaltet auch eine Multibildwiedergabe, eine
automatische Wiedergabe, (Diashow) sowie eine Zoom Möglichkeit. Ebenso findet man hier die Möglichkeit des löschen eines oder aller Bilder. Man kann auch einzelne Bilder mit einem Löschschutz versehen. In der Option PC-Betriebsart kann man dann sämtliche Funktionen vom PC aus steuern. Die Kamera läßt sich in dieser Betriebsart auch als Webcam benutzen.

Zur Aufnahme von Fotos kann man den eingebauten Sucher benutzen, welcher aber von seinem Bildausschnitt her nicht ganz dem entspricht was die Kamera wirklich aufnimmt. Bei Objekten die sehr nah vor der Kamera sind (Makrobereich) empfiehlt es sich auf jeden Fall den LCD Monitor zu benutzen. Die Helligkeit des LCD Monitors läßt sich stufenlos einstellen, so daß man auch bei Tageslicht etwas darauf erkennen kann. Der Monitor hat eine Auflösung von 70.000 Pixel, was für die Betrachtung ausreichend ist. Die Größe des Monitors beträgt 1,8 Zoll. (Klein aber fein)

Das Objektiv f = 7,6 entspricht dem 35mm Objektiv einer Kleinbildkamera mit einer Blendeöffnung von 3,2/8. Der Brennweitenbereich liegt im Bereich Makro bei 9 bis 50 cm und im Bereich normal bei 50 cm bis unendlich. Die Belichtungssteuerung erfolgt über eine 64-Zonen-TTL- Messung mit Programmautomatik. Der Weißabgleich erfolgt automatisch, läßt sich aber auch manuell einstellen. Der elektronische Verschluß hat eine variable Geschwindigkeit von 1/4 bis 1/1000 Sekunde. Die Verschlusszeit läßt sich übrigens auch manuell einstellen, genauso wie der Weißabgleich, die Belichtung und die Blitzfunktion! Man hat außerdem einen Digitalzoom mit zweifacher Vergrößerung. Auch bei eingeschalteter Zoofunktion erhält man eine sehr gute Bildqualität.

Am Seitenteil der Kamera findet man drei Anschlüsse, diese sind für die externe Stromversorgung, für die Datenübertragung zum Fernsehgerät und für den digitalen Datentransfer zum PC gedacht. Die Optik und der Sucher wird über eine Verschlussklappe geschützt, welche dann per Knopfdruck nach unten fährt. Die Str
omversorgung erfolgt über 4 handelsübliche Mignon Akkus oder Batterien. Der Stromverbrauch der Kamera liegt bei ca. 6 Watt, deshalb sollte man auf jeden Fall mit Akkus arbeiten, um die Kosten nicht unnütz in die Höhe zu treiben.

Man sollte aber unbedingt die Batterien aus der Kamera entnehmen, wenn man diese über einen gewissen Zeitraum (mehrere Wochen) nicht mehr benutzt, da die Kamera auch in ausgeschaltetem Zustand von den Batterien oder Akkus Strom zieht. Ein aufgeladener Akkupack der in der Kamera verbleibt ist nach spätestens drei Wochen fast vollständig entladen. Man muß dann natürlich jedes mal, wenn man die Batterien entfernt hatte, die Uhr neu stellen. Die Daten der Uhr sind aber nicht weiter interessant, da damit nur die Zeit und das Datum der Datei gekennzeichnet wird. Wem das wichtig erscheint sei anzuraten diese Uhr bei jeder Benutzung zu kontrollieren.

Die Kamera verfügt natürlich auch über ein Stativgewinde, so daß man sie auch an einem normalen Fotostativ befestigen kann. Der Zeitraum für das Einstellen von Schärfe und Belichtung bis zur endgültigen Bildaufnahme beträgt etwa eine Sekunde. Der Speichervorgang für ein fertiges Bild dauert je nach Einstellung bis zu vier Sekunden. Eine schnelle Aufnahmefolge für mehrere Bilder ist bei dieser Kamera leider nicht möglich! Das ist aber auch schon der einzige Nachteil den man bei diesem Gerät überhaupt entdecken kann.

Die Digitalkamera Fujifilm MX-500 ist also ein rundherum gutes Gerät, welches auch schon den etwas gehoben Ansprüchen entspricht. Sie ist natürlich keine Profikamera, was der Kaufpreis aber auch schon verdeutlichen sollte.

Viel Spaß beim Fotografieren wünscht der " Hardwaredoctor "

Fazit: