Casio QV-700
Eine ältere Kamera, die aber immernoch gut ist - Casio QV-700 Digitalkamera

Produkttyp: Casio Digitalkameras

Neuester Testbericht: ... 1999 erstanden für (glaube ich) fast 900 DM erstanden, die Preisempfehlung des Herstellers beträgt mittlerweile ca. 500 EUR Die Auflö... mehr

Eine ältere Kamera, die aber immernoch gut ist
Casio QV-700

ashrafkhan

Name des Mitglieds: ashrafkhan

Produkt:

Casio QV-700

Datum: 09.07.02, geändert am 09.07.02 (132 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: 360° Ansichten möglich (klappt echt gut), geringes Gewicht, leichte Bedienung

Nachteile: schon fast 4 Jahre alt

Die Casio QV-700 war meine erste Digitale Kamera... Ich war mir anfänglich nicht ganz sicher, wofür ich diesen "technischen Schnickschnack" brauchen könnte, aber schon schnell stellte sich heraus, dass so eine Kamera enorme Vorteile verbirgt.

Ersten Gebrauch fand die Kamera bei einer Familienfeier, von der ich später die Bilder online stellen konnte, so dass man die Fotos nicht abziehen lassen musste sondern jeder sich die Bilder online angucken konnte.
Positiv überrascht war ich hierbei vorallem, da ich gemerkt habe, wie einfach der Umgang mit der Technik ist, die Fotos konnten problemlos angeguckt, gelöscht oder auf den PC geladen werden.

Die Casio QV-700 gibt es im Handel seit mittlerweile fast 4 Jahren, ich habe sie im Januar 1999 erstanden für (glaube ich) fast 900 DM erstanden, die Preisempfehlung des Herstellers beträgt mittlerweile ca. 500 EUR
Die Auflösung beträgt 640*480 Pixel, bei einer Farbtiefe von 24 Bit (16,7 Mio Farben).
Der Sensor ist ein 1/4" CCD-Chip mit 350000 Bildpunkten. Als Speicher gibt es einen 2 MB Wechselspeicher, pro Akkufüllung können, je nach Batterieart (entweder 4 AA-Lithium oder 4 AA-Akalibatterien), zwischen 60 und 120 Bildern gespeichert werden, die dann in kamerainternen Ordnern gespeichert werden können. An der Kamera können aber auch einzelne Bilder oder der komplette Speicher gelöscht werden. Die Bilder kann man auf dem 2,5" großen TFT-LCD-Monitor sehen, hier werden auch die weiteren Optionen (z.B. Bilder löschen) vorgenommen.

Mit dem PC wird die Kamera durch eine serielle Schnittstelle verbunden, die Übertragungszeit dauert zwar relativ lange, aber mir ist bei dieser Kamera während diesem Prozess der PC nie abgestürzt, was bei späteren Modellen auch mal anders war. Nachteil hierbei ist, dass die Bilder nach dem Download von der Kamera ein eigenes Dateiformat besitzen und man sie erst umformatieren muss, was allerdings kaum Probleme bereitet.

Die Bilder sind
zumeist gelungen, die von Stiftung Warentest festgestellten Mängel an Schärfe und Bildqualität kann ich nicht bestätigen, auch wenn manchmal leider ein Zoom fehlt.
Die Belichtungszeiten betragen zwischen 1/8s und 1/4000s und können entweder durch Programmsteuerung oder Zeitautomatik reguliert werden.

Der eingebaute Blitz soll, laut Infoheft, 6m weit reichen, ich habe es unter allen möglichen Bedingungen aber leider nie weiter als 4.50m geschaft, aber trotzdem finde ich diese Leistung für eine digitale Kamera ganz beachtenswert.
Der Selbstauslöser kann entweder nach 2 oder nach 10 Sekunden aktiviert werden, dies funktioniert problemlos.

Die Abmessungen: 148mm * 69mm * 51mm, mit 360 g ist die Kamera relativ leicht.

Als Software besitze ich QV-Link. Unter meinem Betriebssystem läuft dies problemlos, aber ich habe von Bekannten gehört, dass einige Windowsversionen Probleme mit der identischen Software gehabt haben.

Das Beste an der Kamera ist eindeutig die Möglichkeit, 360° Bilder zu machen. Ich habe dies erst selten ausprobiert, aber die Aufnahmen die ich habe haben mich wirklich überzeugt ;-)

Einer der wenigen von mir festgestellten Nachteile war, dass Aufnahmen in Zimmern fast immer eine Verfärbung haben, meistens gelb bis braun.

Fazit: