Casio QV-4000
Ein Veteran unter den Digicams - Casio QV-4000 Digitalkamera

Erhältlich in: 1 Shop

Produkttyp: Casio Digitalkameras

Neuester Testbericht: ... bei der Bildaufnahme. ● 7. Die Bildqualität Ich w ürde als Hobbyfotograf sagen das die Casio QV-4000 von der Bildqualit... mehr

Ein Veteran unter den Digicams
Casio QV-4000

akianow

Name des Mitglieds: akianow

Produkt:

Casio QV-4000

Datum: 17.01.09

Bewertung:

Vorteile: s.o.

Nachteile: s.o.

Ich möchte heute etwas über meine Digitalkamera berichten, die mir seit vielen Jahren treue Dienste leistet. Es handelt sich um eine QV-4000 aus dem Hause Casio. Aber nun der Reihe nach:

Kamera selbst: Es handelt sich bei der Casio QV-400 um eine Digitalkamera mit 4.1 Megapixeln, einer Bildauflösung von bis zu 2240 x 1680 Bildpunkten und 3-fach optischem Zoom, sowie 9.6-fach Digitalzoom. Verbaut sind hier Canon-Linsen. Die Kamera verfügt über sehr sehr viele Einstellmöglichkeiten (wie z.B. Belichtungsausgleich, Weissabgleich etc.), die bei den meisten aktuellen Kameras in der Klasse zwischen 100 und 200 Euro heute von Automatiken übernommen werden. Aber auch für den Hobbyfotographen stehen hier vorgefertigte Einstellungen z.B. in Form der sog. ,,Best-Shot"-Automatik zur Verfügung. Zum Zomm muss ich gleich einmal anmerken, dass ich hier ausschließlich den optischen Zoom verwende, da ich das Gefühl habe, dass die Schärfe der geschossenen Bilder beim digitalen Zoom doch teilweise sehr stark leidet. Ausserdem reicht meist ein dreifacher Zoom aus (wenn dieser nicht ausreichen sollte, stehen noch verschiedene Objektive als Sonderzubehör zum Kauf bereit). Die Brennweite beträgt 7-21 mm.

Aussehen der Kamera: Verglichen mit den meisten aktuell angebotenen Modellen wirkt die Kamera recht dick und schwer. Sie ist eben schon ein bisschen älter. Auf der Oberseite befinden sich ein Schieberegler, mit dem die Kamera an und aus geschaltet werden kann, ein Drehrädchen zur Anpassung der Sehschärfe und ein doppeltes Drehrädchen, mit welchem die verschiedenen Modi eingestellt werden können. Hier besteht z.B. die Möglichkeit, den Best-Shot-Modus zu aktivieren. Weiterhin kann über diese Drehrädchen eingestellt werden, ob z.B. ein Einzelfoto geschossen werden soll, oder ob gleich eine ganze Bilderserie erstellt werden soll. Eine Besonderheit dieser Kamera ist gewiss noch die Panorama-Funktion. Hier ist es möglich, ein360-grad-Foto zu erstellen. Hierbei werden mehrere Einzelfotos dann später zu einem einzigen Foto zusammengebaut. Dies ist eine meiner Lieblingsfunktionen an dieser Kamera, da sie sehr schöne und große Landschaftsaufnahmen ermöglicht. Auf der Rückseite befindet sich ein 1,8-Zoll Farbdisplay (ist zwar nicht allzu groß, aber völlig ausreichend).

An der Seite der Kamera befinden sich unter einer Abdeckung ein USB-Anschluss, ein Stromanschluss, sowie ein digitaler- und ein Video-Out-Ausgang. Auf der anderen Seite findet sich dann noch der Steckplatz für Compact-Flash-Karten (leider heute nich mehr ganz zeitgemäß, aber mir reicht immer noch eine 256 MB-Karte). Die Bilder können entweder als .jpg
oder als .tiff abgespeichert werden. Die Bildgröße hängt natürlich von der verwendeten Megapixel-Einstellung ab.

Stromversorgung: Die Kamera wird mittels handelsüblichen Mignon-Batterien (vier Stück) betrieben. Ich habe mir ein paar Energizer-Akkus mit 2450 mAh gekauft und damit werden sehr gute Laufzeit erzielt (ehrlich gesagt habe ich die Akkus in zwei Monaten erst einmal aufgeladen). Vom Gebrauch normaler Batterien möchte ich abraten, da hier der Verbrauch an Batterien sehr groß ist. Lieber ein Mal in gute Akkus investieren....

Preis: Ich möchte lieber nicht sagen, was ich für die Kamera damals bezahlt habe (früher kosteten Digicams noch richtig Geld :-( !!! ). Leider habe ich keinen aktuellen Preis gefunden, aber ich denke, dass die Kamera gebraucht um die 50 Euro kosten sollte.


Fazit: Für jemanden, der eine gute Kamera sucht, die nicht gerade die Größe einer Kreditkarte hat, ist sie heute immer noch eine gute Alternative. Auch wenn die schon etwas in die Jahre gekommen ist (schließlich ist sie seit 2001 auf dem Markt), bietet sie sehr viele nützliche Einstellfunktionen, die man nutzen kann (wenn man sich ein bisschen auskennt), aber nicht unbedingt muss. Die voreingestellten Modi sind hier fast narrensicher. Einzig möchte ich noch als kleines Manko anführen, dass es garantiert Kameras gibt, die wesentlich (in den Automatik-Einstellungen) schneller auslösen, als es die Casio QV-400 tut...

Fazit: Etwas in die Jahre gekommen, aber trotzdem sehr gute Fotos...

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Ausstattung:    
Bildqualität:    
Akkulaufzeit: