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Produkttyp: Canon Digitalkameras
Neuester Testbericht: ... Die habe ich immer noch daheim , aber mitlerweile liegt sie bei mir im Handschuhfach des Auto , für den Fall der Fälle , das ich einen... mehr
Canon, mein täglicher Begleiter
Canon Powershot S20

Name des Mitglieds: LuvShining
Produkt:
Canon Powershot S20
Datum: 25.10.02, geändert am 25.10.02 (556 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: 3,3 Mio. Pixel Auflösung , 30 bit interne Farbtiefe, einfaches Handling
Nachteile: Lieferumfang 16MB CF-Card , Akkuprobleme, CF-Card Handling Probleme
°°° Vorwort °°°
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Durch meinen Job bin ich auf die Digicam CANON PowerShot S20 aufmerksam geworden und nutze sie mittlerweile täglich sowohl gewerblich also auch privat.
ACHTUNG, nun folgen einige technische Daten und danach der "Tagesablauf":
°°° allgemeineine Daten °°°
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Das gute Stück besteht aus einem kompletten, sogenannten ergonomischen Metallgehäuse und ist 105,4 x 68,4 x 33,8 mm groß. Mit diesem Umfang wiegt Sie 270g ohne Batterien und Flashcard (CF-Card). Im Vergleich mit Ihrer kleinen Schwester CANON IXUS ein wenig schwerer und "grösser" (wobei das nicht heisst sie wäre unhandlicher) ;o). Die Powershot für hervorragende digitale Bildqualität eine 3,3 Mio. Pixel Auflösung und 30 bit interne Farbtiefe, einen optisches 2fach-Zoom und asphärische Linsen für maximale Bildschärfe und Abbildungsqualität. Einen LCD-Monitor mit deutscher Menüführung (nun, man kann zwischen 10 Sprachen auswählen), PAL-Videoausgang, serielle und USB-Schnittstelle für problemlose Kompatibilität mit anderer Hardware, einen sogenannten Panorama Assistenten, Autofokus mit Messwertspeicher und Selbstauslöser. Die Brennweite beträgt 6,5?13 mm (32?64 mm äquivalent zu Kleinbild). Objektivaufbau: 8 Linsen in 7 Gruppen, davon 3 asphärisch.
So, daß waren mal alle wichtigen, sehr technischen Daten im Durchlauf. Meine positiven und negativen Bemerkungen zu dieser Cam sind folgende:
°°° PRO Powershot S20 °°°
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Nach Lust und Laune kann ich vom automatischen in den manuellen Modus umschalten. Bei Bedarf kann ich problemlos und mit wenigen Handgriffen im Menü "Landschaftsoptionen" einstellen. Hier kann man z.B. angeben, ob Neonröhren im Raum sind, man bei super Tageslicht im Wald ist oder einfach nur im Wohnzimmer mit wenig Sonnenlicht. Die Cam mit Ihrer TTL-Belichtungsmessung würde kleinere Fehler auch ohne Anweisung ausführen, aber es ist ja
noch kein Meister vom Himmel gefallen. Wie jeder weiß, wird die Hand bei 6-10 hintereinander folgenden Motiven schon einmal ein wenig zittrig. Auch dieses Problem behebt die Cam automatisch (nein, nicht wenn man sie während dessen hoch in die Luft wirbelt!) Solltet ihr einen Albino vor der Linse haben, so kümmert sich die Powershot auch schnell darum, daß die "roten Augen automatisch verschwinden" (unser Heino freut sich). Bei besonders interessanten Fotosessions wo z.B. der nackte Adam von Baum zu Baum springt, schafft es die Powershot (ohne Zuschaltung des Displays bei Feinauflösung) 0.8Bilder in der Sekunde einzupacken.
Nach vollendeter Fotosession kann man problemlos (z.B. über das beiliegende Programm und den USB-Port) die Sessions auf den Rechner laden. Ich bevorzuge allerdings das Einlesen der Karte über das Lesegerät, welches allerdings nicht bei jedem Fotogeschäft mit der Cam geliefert wird (Zusatzkosten führe ich weiter unten auf). Über den USB bei z.B. nur High-Quality Images wird der "Ladevorgang" bei voller 64MB Karte ca. 5 Minuten dauern, während das herüberziehen über das Lesegerät innerhalb von 1-3Minuten gegessen ist.
°°° KONTRA Powershot S20 °°°
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°°° Akku °°°
Das einzig negative bei dieser Cam ist wohl der Akku. Ich habe leider nicht viele Vergleich-Digicam. Nur die IXUS, aber ich glaube hier tun sich beide nicht viel. Mir ist z.B. aufgefallen, daß der Akku sich in der Cam entläd, sobald er nur "drinsteckt" (wie bei den Männern). Die Cam muss also nichtmal eingeschaltet sein, um dem Akku minimal (aber ausreichend im Urlaub ohne Ladegerät) Saft zu entziehen. Auch ist nach längerer Anwendung der Powershot nicht mehr wirklich ersichtlich, wieviel Power der Akku noch hat. Am Anfang sehr gut oben im "Display" zu erkennen von Voll bis Halbvoll, zeigt sie auch einen geladenen Akku (nach ca. 4 Monaten) nur als halbvoll an. Wenn der Akku allerdings w
irklich leer ist, zeigt sie es auch ca. 3 Minuten vorher (haha, bisserl spät). Dieses Problem habe ich auch bei meinen Kollegen beobachten können, die die selbe Cam nutzen.
°°° Akku-Handling °°°
Mittlerweile kann ich ruhigen Gewissens behaupten, dass das Akku-Problem bei fast jeder Digital Cam ein Problem ist. Der Tipp den Akku bei Nichtbenutzung einfach aus der Cam zu entfernen ist Gold wert. Weiterhin sollte man sich darauf einstellen, dass man bei regelmässiger Benutzung schon nach gut einem Jahr einen neuen Akku anschaffen muss, weil die Dauer der Haltbarkeit sich bis dahin schon auf die Hälfte herunter gearbeitet hat.
°°° CF-Card Probleme °°°
Bei dem Handling mit der, im Lieferumfang enthaltenen CF-Card, gibt es noch folgendes zu beachten:
Jedes mal, nachdem man Bilder von der Karte auf den PC gezogen hat, ist es unbedingt nötig die Karte über die Cam zu formatieren. Wenn man die Karte über den PC formatiert, oder das Formatieren nach lesen der Karte völlig ausser acht lässt wird einem folgendes widerfahren (und das ist wirklich äusserst ärgerlich!!!) Nach der nächsten Fotosession kann man zwar die Bilder zunächst in der Vorschau der Cam betrachten können, aber wenn man diese Daten dann auf dem PC laden möchte, wird der PC melden, dass keine Bilder vorhanden sind. Liesst man die Karte danach dann (weil man völlig irritiert ist) wieder über die Cam ein zeigt auch die Cam "Keine Daten vorhanden" an. Nein, die CF-Card ist dann nicht unbrauchbar, lediglich die soeben geschossenen Bilder sind verschütt und es ist nicht möglich diese Daten zu retten.
Einzige Abhilfe:
Karte über Cam formatieren und neue Fotos machen :o( Auch der jeweilige Hersteller der CF-Cards (unabhängig davon ob Sandisk oder Kodak) hat hierfür leider auch keine Erklärung. Es ist auch völlig irrelevant, ob man eine 16MB oder eine 164MB Card nutzt.
Technisch gesehen sagt CANON:
230 Aufnahmen ohne LCD/55 Aufnahmen mit LCD
50 Minuten P
layback
2CR5 Lithiumbatterie
400 Aufnahmen ohne LCD/65 Aufnahmen mit LCD
80 Minuten Playback
Ich denke hier darf man ein wenig Kullanz einräumen.
°°° Lieferumfang °°°
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Beim Kauf der Cam enthalten sind
- Netz-/Ladegerät, PC/Mac-Verbindungskabel, Videokabel, Trageriemen
- NiMH-Akku NB-5H
- Soft Case (SC-PS-100)
- Software für Windows 95/98/NT 4.0 (TWAIN-Treiber 3.1 (seriell / USB), Adobe Photo Deluxe 3.0, PhotoStitch Panoramasoftware Ver. 3.1, Zoom-Browser EX Ver. 2.1, Photo-Record Ver. 1.0, zusätzlich für den guten MAC: Photoshop-Plug-In 3.0, PhotoStitch Panoramasoftware Ver. 3.1, Zoom-Browser EX Ver. 1.1 )
- 2CR5 Lithiumbatterie
- 16MB CF-Card
- SanDisk Kartenlesegerät für CF-Card
- PCMCIA-Adapter für Compact-FlashMemorykarten
- Schutz-Etui für 4 Compact-Flashmemorykarten
Zu der Software muss ich sagen, daß sie sicherlich nicht schlecht ist, ich aber eher als Bildbetrachtungsprogramm das alt bewährte ACDSEE vorziehe. Bei eventueller Bildbearbeitung würde ich auch eher die Vollversion von Photoshop dem genannten "Abklatsch" (klingt negativer als es gemeint ist) vorziehen.
°°° Flashcard und Auflösung °°°
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Süss sind 16MB schon, aber nicht ausreichend, wenn man die Cam wirklich nutzen möchte. Für den "kleinen Preis" (siehe unten) sollte man sich lieber die 64MB auf "Lager" legen, es macht sich bezahlt. Als Beispiel:
16 MB Card bei Auflösung "Klein 640x480" höchstens 31 Bilder
64 MB Card bei dieser Auflösung bis zu 200 Bilder
Da man für gewöhntlich aber alles groß und schön haben möchte, fotografiert man sicher auch mit der höchsten Auflösung von 1024x768. Hier bringt die 16MB Card lediglich 8 Bilder auf die Karte, während bei der 64MB schon über 60 Bilder Platz finden.
°°° Hersteller und Garantie °°°
Der Hersteller ist CANON. CANON gibt auf neue
Geräte 12 Monate Herstellergarantie.
°°° Preis und Zusatzbemerkung °°°
Die süsse PowerShot S20 kostet around about 499Euro (jedenfalls meine ich dieses Angebot gesehen zu haben und habe meine noch zu einem höheren DM-Preis erstanden).
Eine 64 MB Flash-Card (und die kann ich nur empfehlen, wenn man die Cam wirklich nutzen möchte) bringt nochmal Zusatzkosten von ca. 50Euro mit sich. Angebote über 1GB bekommt man mittlerweile schon für 250Euro, was sehr günstig ist, wenn man in Betracht zieht, wieviele Daten man hier abspeichern kann. Auf der Fotokina wurde vor kurzem allerdings schon der neue 8GB-Chip vorgestellt, womit der Preis für 1GB sicherlich bald wieder fallen wird.
°°° Kauf der Cam °°°
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Wie ich mitbekommen habe, ist die PowerShot S20 nun als Auslaufmodell eingestuft. No Panic, der Kauf lohnt sich nun erstrecht, da die neueren Modelle erstnoch in viel höheren Preiskategorien zu finden sind und dort auch eine Weile stehen werden. Die Powershot wird den "alltäglichen Gebrauchsansprüchen" mehr als gerecht und wird niemals ein Fehlkauf sein!
Falls kein Lesegerät mitgeliefert wird, kann man sich ein qualitativ ausreichendes z.B. von COMPAQ für ca.100Euro nachkaufen. Wirklich notwendig ist das allerdings nicht, aufgrund des mitgelieferten USB-Kabels.
Ich hoffe mit meinem Bericht weitergeholfen zu haben und freue mich bereits jetzt auf eure Kommentare und Bewertungen.
Nadine (@cherrysworld.de)
Fazit:
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