Canon Powershot S10
Für Anfänger ohne große Ansprüche perfekt - Canon Powershot S10 Digitalkamera

Erhältlich in: 2 Shops

Produkttyp: Canon Digitalkameras

Neuester Testbericht: ... Betätigung des Auslöser die Kamera manchmal sofort, aber manchmal erst nach einer Sekunde reagiert. Dieses Problem wurde aber in den Nachf... mehr

Für Anfänger ohne große Ansprüche perfekt
Canon Powershot S10

spike99

Name des Mitglieds: spike99

Produkt:

Canon Powershot S10

Datum: 31.03.04, geändert am 02.04.04 (201 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Recht klein und handlich, für Einsteiger sehr gut geeignet

Nachteile: kurze Akkulaufzeit, Kann bei Bildqualität nicht mehr mithalten

Ich besitze die Canon PowerShot S10 nun seit über 2 Jahren und muss sagen, dass sie der Kauf gelohnt hat. Als Neuling auf dem Gebiet der Digitalfotografie entschloss ich mich im Mai 2000 zum Kauf dieser Kamera und muss sagen, dass ich den Kauf keinesfalls bereut habe. Damals waren 2,11 Megapixel schon sehr gut und die Austattung ist auch in Ordnung.

Die meiner Ansicht nach wichtigsten Technischen Daten:

Max. Auflösung: 1.600 x 1.200
CCD-Chip: 1/2" CCD-Chip mit 2.110.000 Bildpunkten
Speicher: CompactFlash Typ I & II, Microdrive kompatibel
Verbindung zum PC : serielle Schnittstelle, USB-Schnittstelle

Zoom: 2 fach optisch, 4 fach digital
Brennweite: 35 bis 70 mm
Belichtungszeiten: 2 s bis 1/1000 s

LCD Monitor: 1,8" TFT-LCD-Monitor mit 114.000 Bildpunkten
Schärfebereich: 46 cm bis unendlich



Lieferumfang:
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- 8 MB Compactflash Karte
- NiMH-Akku
- Netz-/Ladegerät
- PC/MAC-Verbindungskabel (seriell und USB)
- Videokabel
- Trageriemen
- Software, bestehend aus Treiber, PhotoStich für Panoramaaufnahmen und dem EX Bildbetrachter zum betrachten und organisieren der Bilder


Die PowerShot S10 ist hervorragen geeignet als Ersatz für eine Kleinbildkamera. Sie bietet - für Anfänger ohne große Ansprüche - viele Einstellmöglichkeiten. An der Oberseite befindet sich ein Drehrad, mit dem man vier Modi auswählen kann:

1) Den Automatikmodus: Hier stellt sich die Kamera automatisch optimal ein.

2) Den manuellen Modus: Hier kann man alles selbst einstellen: Die Weißbalance, Schärfe, Helligkeit, Blitz, Kompression und Auflösung. Es stehen 3 Auflösungen und Kompressionen zur Auswahl:
- 800x600 Pixel
- 1280x960 Pixel
- 1600x1200 Pixel

Mögliche Kompressionen:

- Super Fein
- Fein
- Grob

Die Auswahl der Einstellungen geschieht über ein zehnsprachiges On-Screen-Menü auf dem Bildschirm der Kamera.

3) Der "Image"-Mode: Hier kann man zwischen 5 Automatikprogrammen auswählen: Landschaft, kurze Belichtungszeit, lange Belichtungszeit, Nachtaufnahme und Schwarz-Weiß. Viel gibt es zu den Einstellungen nicht zu sagen.

4) Der "Panorama"-Modus: Hiermit kann man Bild für Bild ziemlich exakt nebeneinander setzen, um die Bilder später am PC zu einem großen Panoramabild zusammen zu setzen.


Die S10 im Alltag
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Nach 2 Jahren Erfahrung mit der PowerShot S10 kann ich guten Gewissens sagen, dass diese Kamera für Menschen ohne größere Ansprüche an die Fotos (!) sehr gut Alltagstauglich ist. Die Bedienung ist sehr einfach und intuitiv. Wer ein bischen Fotokunst machen will, findet begrenzt Möglichkeiten zur Belichtungseinstellung vor. Die Helligkeit kann entweder mittenbetont oder als Spot (wird im Bildschirm eingeblendet) gemessen. Man kann die allgmeine Helligkeit der Fotos und einige Modi zur Weißbalance wählen. Sehr praktisch empfand ich hierbei die Einstellung für Kunstlicht: Die Farben wirken viel natürlicher als mit der Standarteinstellung. Allerdings stößt man mit der S10 auch schnell an die Grenzen, zum Beispiel wenn es darum geht, die Blende geziehlt einzustellen, um Tiefenschärfe zu erreichen. Eine Einstellmöglichkeit im Menü sucht man vergeblich. Zu der JPEG-Qualität muss man sagen, dass die Bilder bei mittlerer Komprimierung schon sichtbare Artefakte (Ränder etc.) zeigen. Wer eine gute Qualität möchte, sollte also schon die gute Komprimierungsqualität wählen, wodurch die Bilder natürlich mehr Platz verbrauchen.
Der Akku, den man übrigens nicht "einfach so" im Fotoladen kaufen kann, sondern bestellen muss, geht bei häufiger Benutzung recht schnell kaputt, rund einmal im Jahr ist ein neuer Akku fällig.
WIRKLICH schlecht ist, dass bei Betätigung des Auslöser die Kamera manchmal sofort, aber manchmal erst nach einer Sekunde reagiert. Dieses Problem wurde aber in den Nachfolgemodellen von Canon soviel ich weiß bereits behoben.

Fazit:
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Für Anfänger und Anspruchslose eine gute Kamera, für Fortgeschrittene und solche, die es werden wollen, nicht empfehlenswert, da die Einstellmöglichkeiten und die Auflösung von rund 2 Megapixel zu gering ist.

Ich selbst werde mir bald eine neue Kamera zulegen, da ich etwas professioneller Fotografieren möchte. Ich liebäugel so ein bischen mit der Minolta Dimâge 7i. Das Einzige, was mich noch von einem Kauf abhält ist der Preis ;-)

Fazit: