Canon Powershot Pro 70
Gute Ergebnisse - Canon Powershot Pro 70 Digitalkamera

Erhältlich in: 2 Shops

Produkttyp: Canon Digitalkameras

Neuester Testbericht: ... und Windows NT (überraschend?) unproblematisch. Die Kamera wird auf beiden Systemen und damit sicher auch unter anderen Windows-Sy... mehr

Gute Ergebnisse
Canon Powershot Pro 70

Turtleshell

Name des Mitglieds: Turtleshell

Produkt:

Canon Powershot Pro 70

Datum: 21.11.00, geändert am 21.11.00 (500 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Solide, gute Ergebnisse

Nachteile: Keine Wechselobjektive, umständliche Bedienung

Ich verwende die Canon Powershot Pro 70 beruflich für Multimedia-Produktionen und bin insgesamt zufrieden. Sie scheint solide, liegt relativ schwer und gut in der Hand. Die Ergebnisse sind für das alter der kamera (2 Jahre) sehr gut. Professionelle Ausdrucke sind bis A5 möglich, außerdem kann ein Studioblitz gezündet werden.
Die Treiberinstallation waren unter MacOS (wenig überraschend) und Windows NT (überraschend?) unproblematisch. Die Kamera wird auf beiden Systemen und damit sicher auch unter anderen Windows-Systemen problemlos erkannt.
Unter Windows wird der Treiber installiert, unter MacOS wird ein Plugin manuell in das Filter-Verzeichnis eines Grafikprogramms kopiert. Die übrige beiliegende Software genügt einfachen Ansprüchen.

Positiv ist auch die Speichertechnologie, die auf offenen Standards basiert. Das gilt - anders als im DoooJoo-Text angegeben - auch für das Format für unkomprimierter Bilder (*.RAW - sollte jedes Grafikprogramm laden können). JPEGs können in zwei Kompressionstufen gespeichert werden. Der Speicher selber ist mit 16 MB großzügig und ausbaufähig.

Nachteile:
- Eingebautes Zoomobjektiv. Wechselobjektive wären besser.
- Umständliche Bedienführung. Mir fehlt ein Vergleich zu anderen digitalen Fotoapparaten, aber in dieser Hinsicht bin ich konservativ und wünsche mir eine Bedienung wie bei einer üblichen Nikon oder Contax-Kleinbild. Spontane Aufnahmen mit Zeitautomatik bei Blendenvorwahl sind definitiv nicht möglich.
- Die Blendenvorwahl bietet zuwenig Stufen.
- Bei der Preisklasse wäre ein LI-Akku angesagt, kein NiMh.

Von Nachteil sind inzwischen zwei weitere Aspekte, die allerdings damals gang und gebe waren, also Stand der Technik:
- hoher Stromverbrauch
- Bilder werden über eine serielle Schnittstelle geladen, was dauert.

Fazit: