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Produkttyp: Canon Digitalkameras
Neuester Testbericht: ... Autofokus? :-) Bedienung: Bedienen lässt sich die 500d im Prinzip wie die anderen Canon Spiegelreflexkameras, mit den Cursortasten über... mehr
Eine exzellente Kamera
Canon EOS 500D

Name des Mitglieds: xc70d5awd
Produkt:
Canon EOS 500D
Datum: 16.08.11
Bewertung:
Vorteile: Optik, Qualität
Nachteile: Preis
Erster Eindruck:
Mein erster Eindruck als ich die Kamera im Laden gekauft habe und dann auch zu Hause ausgepackt habe war zunächst mal skeptisch. Auffallend (eher negativ) war das viele Plastik, das sich zwar elegant, aber nicht besonders stabil wirkend um die Kamera legt.
Was mir hingegen sehr positiv auffiel, war das sehr große Display, worauf ich später noch eingehen werde.
Die Verpackung und der Inhalt insgesamt war der normale Standard, der bei einer Spiegelreflexkamera von Canon halt dabei ist:
- Kamera (in meinem Fall der Body)
- Akku
- Tragegurt
- Software
- Anleitungen
Die Praxis:
Gehäuse:
Das Platikgehäuse ist doch stabiler als zuvor gedacht, es trübt nur ein wenig die Optik. Bis jetzt habe ich nach ca. 4 Monaten und häufiger Nutzung noch keine Kratzer.
Bildqualität:
Zunächst mal möchte ich auf die Bildqualität eingehen. Diese ist zwar immer vom Objektiv abhängig, aber durch die Hohe Auflösung kann man beim späteren Nachbearbeiten auch noch eine ganze Menge durch das Komprimieren des Bildes auf gängige Breiten wie z.B. 1024 Pixel oder 1200 Pixel aus einem nicht ganz so guten Objektiv herausholen.
Zur Bildqualität an sich kann man ich nicht allzu viel sagen. Das was ich sagen kann ist, dass die in meinen Augen der teureren 550d nicht unterlegen ist.
Autofokus:
Der Autofokus ist vergleichsweise schnell im Vergleich zu kleineren Modellen wie z.B. der 1000d.
HD-Video:
In meinen Augen nicht so gut gelungen ist die Videofunktion. Zunächst mal ist es sehr aufwändig die Aufnahme erst einmal zu starten und ist sie gestartet muss man per Knopfdruck den Autofokus auffordern, doch bitte das Gewünschte Motiv scharfzustellen. Da der Autofokus aber Geräusche macht, kann man diesen so gut wie vergessen, denn wer will in seinem Urlaubsvideo statt Wellenrauschen das Summen des Autofokus? :-)
Bedienung:
Bedienen lässt sich die 500d im Prinzip wie die anderen Canon Spiegelreflexkameras, mit den Cursortasten über das Display. Ich finde es ist eine gute Lösung, schnell und unkompliziert.
Live View:
Ungewöhnlich für eine DSLR ist der eingebaute Live-View. Er ist leider nicht mit dem Live View einfacher Digicams oder Bridgecams zu vergleichen, denn er ist wesentlich schlechter. Man kann den AF nicht mehr wie gewohnt über den Auslöser bedienen und Live View ist zudem nur in den Programmen TV, AV und M möglich. Also mal eben schnell ein Motiv zur Dokumentation im Live View Modus mit der Programmautomatik machen geht nicht. Aus diesen Gründen ist die Funktion für mich vollkommen bedeutungslos, allerdings auch meines Erachtens komplett überflussig, aber wer sie nicht will muss sie ja auch nicht nutzen.
Display:
Im Vergleich zum Live View überzeugt das Display hingegen mit seiner angenehmen Größe und durch die sehr gute Auflösung. Leider kann bei einem großen Display auch mehr kaputt gehen, aber darauf gehe ich gleich ein.
Akkulaufzeit:
Der Akku hält bei mir bei normaler Nutzung etwa 250-300 Auslösungen stand, in Einzelfällen auch mal 350. Die lange Laufzeit hängt sicherlich mit der automatischen Abschaltung der Kamera nach ca. 30s Ruhe zusammen.
Die Abschaltung kann man selbstverständlich im Menü regeln.
Tragegurt:
Sicherlich eher unwichtig aber trotzdem erwähnenswert ist der Tragegurt von Canon.
In meinen Augen einer der besten Tragegurt für Kameras, ich würde mir selbst an meiner Nikon einen Canon Gurt anbringen, weil er sehr bequem ist und optisch auch noch einiges hermacht.
Zum Schluss möchte ich vor allem Laien noch einige Tipps geben.
Die 500d ist für mich so wie sie jetzt ist auch für Einsteiger geeignet, allerdings darf man sich nicht verwirren lassen.
Man sollte, um die 500d gut bedienen zu können und auch gute Ergebnisse zu erzielen die Grundlagen der Fotografie beherrschen. Die gielt jedoch auch für jede X-Beliebige Spiegelreflexkamera.
Zudem müssen Anfänger sich darin im Klaren sein, dass es nicht mit dem Kauf des Bodys und in den meisten Fällen des 18-55mm Objektivs getan ist. Das 18-55mm hat einen sehr eingeschränkten Zoombereich. Daher ist es meist nötig noch mindestens ein 2. Objektiv für größere Zoombereiche anzuschaffen, das bei guter Qualität schon mal bis zu 400Euro oder mehr kosten kann.
Außerdem erachte ich als sehr wichtig, dass man seine Kamera ausreichend schützt, z.B. mit:
- Tasche
- UV-Filter (nicht zum Schutz vor UV-Licht, sondern viel mehr zum Schutz des Objektivs vor Kratzern)
- Displayschutzfolie (das große Display liegt doch sehr frei, in ungünstigen Fällen könnte selbst der Reißverschluss der Tasche Kratzer verursachen)
Zudem sollte noch einiges an Zubehör vorhanden sein:
- 2. Akku
- mindestens eine SD-Karte, die auch Serienaufnahmen schnell genug speichern kann
- evtl Stativ und Fernauslöser für Nachtaufnahmen
Was wollte ich mit meinen Tipps Laien jetzt sagen?:
Die oft als perfekte günstige Einsteigerkamera in die Spiegelreflexwelt ist oft nicht so günstig wie gedacht.
Mit dem passenden Zubehör kommt man schnell von den zunächst gedachten 500-600Euro in den Tausenderbereich und darüber. Deswegen sollte man sich als Laie überlegen, evtl mit etwas günstigerem anzufangen als der 500d. Die günstigere Variante wäre vom Zubehör natürlich genauso teuer, allerdings wäre der Body zumindest etwas günstiger und meines Erachtens sollte man sich hier auch nicht nur bei Canon umschauen, sondern z.B. auch bei Sony Alpha.
Auch bei anderen Plattformen unter meinem Namen erschienen...
Fazit: Auf jeden Fall zu empfehlen...
| Verarbeitung: | ||
| Zuverlässigkeit: | ||
| Bedienkomfort: | ||
| Ausstattung: | ||
| Bildqualität: | ||
| Akkulaufzeit: |

