Aiptek Slimcam 5L
die passt in meine Hosentasche - Aiptek Slimcam 5L Digitalkamera

Produkttyp: Aiptek Digitalkameras

Neuester Testbericht: ... aber mittler weile der Umwelt und meinem Geldbeutel zu liebe Akkus gekauft. Die Aiptek besitzt natürlich auch einen Selbstauslöser, den i... mehr

die passt in meine Hosentasche
Aiptek Slimcam 5L

Steinbock20

Name des Mitglieds: Steinbock20

Produkt:

Aiptek Slimcam 5L

Datum: 07.06.06

Bewertung:

Vorteile: Größe, Preis

Nachteile: sehr geringe Reichweite beim Blitz

Zu meinem Geburtstag habe ich von meinem Freund eine Digitalkamera bekommen. Ich wollte schon lange eine haben, denn die Kameras in den Handys sind nicht so gut. Aber ich wollte auch eine möglichst kleine, da meine Taschen nicht so groß sind. Vor allem die an meiner Discojeans ;-). Daher war ich doppelt erfreut, als ich nach dem Auspacken die kleine Kamera von Aiptek in den Händen hielt.


AUSSEHEN

Sie ist komplett silberfarben. Wenn man sie normal in Blickrichtung hält, dann findet man an der linken Seite drei Anschlüsse. Zum Beispiel der TV-Anschluss. Oben rechts befindet sich, wie bei den meisten Kameras der Auslöser.
An der Rückseite ist dann der Bildschirm mit einer Diagonale von 3,8cm. Die Kamera insgesamt ist 10cm breit, 6cm hoch und 4cm tief. Sie wiegt gerade mal 105 Gramm. Das halte ich für sehr leicht, fast genauso wie mein Handy. Andere Kameras können schon mal mehr als das doppelte wiegen.
Die Kamerea besitzt aber leider keinen Sucher, so dass man das gewünschte Bild nur über den Bildschirm sehen kann. Aber so schlimm ist das nicht. Da muss ich mir wenigstens nicht die Nase am Gerät platt drücken.
Auf der Rückseite sind auch noch die restlichen Tasten oder besser gesagt so ziemlich alle Tasten: so auch die Tasten für die Menüführung.
Das Mikrofon für eine Tonauszeichnung bei Videodreh ist oben zu sehen bzw. die Löcher in der Hülle zeigen, wo sich das Mikrofon befindet.


LIEFERUMFANG

Im Lieferumfang ist zum einen eine Tragetasche enthalten und ebenfalls noch ein Trageriemen. Ihn konnte ich ganz einfach an der vorhandenen Oese befestigen. So kann die Kamera nicht gleich runterfallen, wenn sie mir mal aus der Hand rutscht. Und bei längerem Trageweg pack ich sie einfach in die Tasche.
Eine Speicherkarte wird nicht mitgeliefert. In die Kamera passen MMC und SD Karten. So eine musste ich mir zum Glück nicht zu legen, da in meinem Handy eine MMC ist und ich die bei Bedarf einfach in die Kamera tun kann.
Natürlich war in meinem Paket auch noch eine Bedienungsanleitung. Ohne die geht es nicht. Die fand ich zwar auf den ersten Blick etwas kurz, nach dem ich aber mit ihr gearbeitet hatte um meine neue Kamera kennenzulernen, fand ich sie durchaus hilfreich.


LEISTUNG

Die Kamera kann Bilder machen mit ca. 3Megapixel. Einen optischen Zoom besitzt sie auch nicht. Daher liegt die Brennweite fest bei 48mm. Eine eigentlich sehr praktische Erfindung die Autofocus-Funktion besitzt sie nicht. Mit der bräuchte ich das Bild nicht selber scharf stellen, sondern die Kamera tut das für mich. Aber meine eben nicht.
Das Menü der Kamera ist sehr übersichtlich ausgebaut, so dass ich schnell damit klar gekommen bin. Nach dem ich mir die verwendeten kleinen Symbole aus der Bedienungsanleitung rausgesucht hatte, war der Rest sehr leicht und ich komme mit dem Menü immer noch sehr gut klar. Zu bedienen ist das Menü über die Coursertasten auf der Rückseite der Kamera rechts neben dem Bildschirm.
Die Batterien halten nicht so lange, wie ich mir das wünschen würden. Ich habe mir aber mittler weile der Umwelt und meinem Geldbeutel zu liebe Akkus gekauft.
Die Aiptek besitzt natürlich auch einen Selbstauslöser, den ich allerdings selten benutze da ich meist nur die anderen fotographiere und die mich mit ihrer eignen Kamera und hinterher werden Bilder ausgetauscht.
Das Austauschen funktioniert ganz leicht mit den Speicherkarten. Dann zieh ich mir die anderen Bilder auf meinen internen Speicher und schon hab ich auch Bilder von mir. Der Interne Speicher ist nicht groß, nur 8MB und eine Karte wird nicht mal mitgeliefert. Bei meinem Handy war immerhin eine 32MB Karte mit dabei.
Aus die 8MB passen lediglich 6 Bilder, wenn man die beste Auflösung nimmt. Bei der kleinsten Auflösung gehen dann schon ein paar mehr drauf ca. 70.
Die Kamera besitzt auch eine Serienbildfunktion. Das bedeutet, dass in schneller Reihenfolge 3 Bilder nacheinander geknipst werden können. Mehr geht nicht. Ich habe die Funktion aber auch noch nie benötigt.
Man kann auch kleine Videos mit ihr drehen. Allerdings passen auf der mitgelieferten Karte nur maximal 10 Sekunden. Die dabei wählbare maximale Auflösung fand ich aber toll. 640x480 Pixel. Die Kamera läuft im Videomodus, wenn man nicht selber auf stoppt drückt bis der vorhandene Speicherplatz voll ist. Das Video wird auch nicht gestückelt. Also ein Teil auf den internen und wenn der voll dann etwas auf der Karte, falls vorhanden, weiter. Das geht nicht. Man muss sich schon für einen Spreicher entscheiden.


QUALITÄT

Die Qualität das Tones bei Videoaufnahmen ist milde ausgedrückt ziemlich besch******. Man kann die Stimmen kaum verstehen da der Ton sehr leise aufgenommen wird und wenn man ihn etwas am PC lauter stellt fängt es dann eher an mit Rauschen, als dann man was besser versteht.
Die Bildqualität ist eigentlich ziemlich gut. Aus jedenfall besser als bei meinem Handy. Ok das Bild ruckelt ein wenig beim Abspielen, da nicht genug Bilder pro Sekunde aufgenommen werden. 'Wären es mehr, würden auf den Speicher aber vielleicht bloß noch 5Sekunden Film passen und das wäre ja auch sinnlos. Auch die Farben wirken beim Film nicht ganz getreu. Der Pluspunkt für das Bild geht aber auf Grund der Pixel. Da ist der Kurzfilm auf dem Fernseher oder Computer größer als bei meinem Handy.
Die Bildqualität bei Foto ist aber recht pasabel. Die Bilder sind ziemlich scharf, wenn auch nicht spitzen mäßig. Die Farben werden nicht verfälscht wie beim Video. Probleme bekommt die Aiptek nur wenn es dunkel wird, denn der Blitz ist nicht hell genug. Der schafft maximal 1m auszuleuchten, eher weniger. Dadurch werden die Bilder zu dunkel oder man erkennt garnichts mehr. Leider gibt es auch keine Aufsteckvorrichtung für ein zusätzliches Blitzlicht. Das würde auf der kleine Kamera aber wahrscheinlich auch ziemlich komisch aussehen.


FAZIT

Insgesamt kann ich die Kamera schon weiter empfehlen. Jedenfalls für Leute die eine günstige Möglichkeit suchen ein paar tolle Schnappschüsse zu machen. Denn da ist die mit ihren 3Megapixel viel besser als die meisten Handys. Die haben oft nur 1.3 oder 0.3 Megapixel. Der Preis liegt derzeit bei ca. 50Euro. Für eine Zweitkamera ist das in Ordnung. Wer aber sich hobbymäßig als Fotograph ausprobieren möchte, etwas mit tollen Landschaftsbildern aus dem Urlaub, der sollte lieber nochmal 50€ drauf legen und sich eine bessere holen. Daher gebe ich ihr auch nur 4 Sterne und möchte sie aber an Schnappschussjäger druchaus weiterempfehlen, da sie dank ihrer Größe sich überall leicht verstecken lässt um dann andere zu überraschen mit einem Foto oder kurzem Film.

Fazit: die passt in meine Hosentasche

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Ausstattung:    
Bildqualität:    
Akkulaufzeit: