Sony Handycam HDR-HC5E
Das Farbtalent - Sony Handycam HDR-HC5E Digital Camcorder

Produkttyp: Sony Camcorder

Neuester Testbericht: ... der Mensch oder ein im Vordergrund bedindliches Objekt scharf gestellt, während der Rest der Aufnahme unscharf gestellt wird. * Spotlic... mehr

Das Farbtalent
Sony Handycam HDR-HC5E

Hollgo

Name des Mitglieds: Hollgo

Produkt:

Sony Handycam HDR-HC5E

Datum: 01.03.10, geändert am 06.08.10 (442 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: + Spitzenmässige Farbtreue + Hervorragender Nightshot + Einstellungsmöglichkeiten

Nachteile: - kein Mikrophon & Kopfhörerausgang - systembedingt lange Einspielzeiten

2008 war es soweit - ich wechselte durch den Kauf einer Sony HDR HC5 ins Lager der "HD-Filmer". Das war wieder ein weiterer Meilenstein meiner "Filmkarriere", die ich vor "damals" exakt 20 Jahren anno 1988 mit einer Blaupunkt CR 5000, einer VHS(C) Kamera mit Mono-Ton, gestartet hatte.

== 1. So kam ich zur Sony ==

Der Einstieg ins HD-Lager war von mir schon von langer Hand vorbereitet worden. Nach Anschaffung eines HD-Fernsehers und einer PS3 ging es nun darum, eine entsprechend in HD-Qualität filmende Kamera zu besorgen.
Dabei standen 2008 zwei grundlegende HD-Filmformate zur Auswahl: HD-Kameras, die in AVCHD (Advanced Video Codec High Definition), einem sehr hoch komprimiertem, auf MPEG4 basierendem Videoformat , aufnehmen, oder solche, die in HDV (High Definition Video), einem Format, welches auf der von der DVD bekanntem MPEG2 Codec, der - im Vergleich zu AVCHD- nicht ganz so hoch komprimiert aufnimmt, aufnehmen.
Anno 2008 gab es kaum bezahlbare PC-Systeme, mit denen man AVCHD-Video in voller HD-Auflösung (1920x1080 Bildpunkten) in annehmbaren Bearbeitungszeiten bearbeiten, teilweise auch nur auf die Timeline eines Videoschnittprogramms einladen,konnte. MPEG2 HD dagegen, wie es das HDV-Format aufzeichnet, war dagegen damals schon mit , auch damals schon, nicht mehr ganz aktuellen PC-Systemen zu bearbeiten.
So fiel die Wahl also auf einen HDV-Camcorder. Als ich dann ein Angebot der Firma Saturn in einem Prospekt sah, wo ein bereits in Foren- und Fachkreisen im Internet für ihre Bildqualität gelobten Sony-Modell aus der HDR-HC - Reihe, hier war es die HC 5,zu einem -2008 günstigen Preis- angeboten wurde, zog ich also los und schaute mir die Kamera mal an. Die gewonnenen Eindrücke waren so positiv, dass ich schließlich die 499 Euro, die das Gerät kosten sollte, ausgab.

== 2. Technisches ==

2.1 Technische Daten

Auflösung: 1440x1080 Bildpunkte (HDV) / 720x576 Bildpunkte (PAL)
Auflösung des LCD-Monitors in Pixel: 211200
Aufnahmeformat: 16:9 / 4:3
Batterie-/ Akku-Typ: Sony NP-FH60
Bildstabilisator: Elektronischer Bildstabilisator (SteadyShot)
Breite in mm: 82 mm
Chip-Typ: CMOS
Digitaler Eingang/Ausgang:MiniDV (IEEE1394) / iLink
Digitaler Zoom (x-fach): 80max /10 fach (optisch)
Verschlusszeit: 1/2-1/425
Mindestbeleuchtung (Lux): 2,0
Mindestbeleuchtung bei Nachtaufnahme (NightShot) (Lux) : 0,0
Firewire IEEE-1394 Anschluss: ja
Foto-Auflösung in Pixel (Breite x Höhe): 2304 x 1728
Gewicht in Gramm: 530 g
Größe des LCD-Monitors in Zoll: 2.7 Zoll
HD Videoformat: HDV2
HDMI: ja
Höchste Brennweite in mm: 594
Niedrigste Brennweite in mm: 50.5
Kürzeste Verschlusszeit in s: 1/425
Längste Verschlusszeit in s: 1/2
Maximale Blende Tele: 2.9
Maximale Blende Weitwinkel: 1.8
Maximale Pixel (in Millionen): 2.1 Megapixel
Memory Stick: MS Duo / Pro Duo
Secure Digital Card: nein
Sensor-Größe: 1/3''
USB Anschluss: ja
Video System: Mini DV, HDV 1080i
Sucher: LCD-Sucher

2.2 MiniDV - speichern auf Kassette

MiniDV - das war bis vor wenigen Jahren DER Standard bei digitalen Videocamcordern. Seit Mitte der 90´er Jahre gibt es dieses Speicherkassettenformat im Amateur- und Semiprofibereich. Dabei werden Videodaten in digitaler Form auf (im SP-Modus) 60 min. Videoaufnahmen fassende Kassetten gespeichert.
Die Weiterentwicklung HDV nutzt als Speichermedium ebenso die MiniDV-Kassetten und kennt dabei 2 Standards:
* HDV1 720p: 1280 x 720 Pixel mit den Frameraten 25p oder 50p in "PAL-Ländern" (30p oder 60p in "NTSC-Ländern") sowie optional 24p
* HDV2 1080i: 1440 x 1080 Pixel mit den Frameraten 25p(sf) oder 25i in "PAL-Ländern" (oder 30p(sf) oder 30i in "NTSC-Ländern")
Die hier vorgestellte Sony HDR HC5 nimmt im HDV2.Format auf. Die maximale Aufnahmedauer beträgt pro miniDV-Kassette sowohl im DV(SP)-Mpdus als auch im HDV-Modus dabei ca. 60 Minuten.
HDV-Camcorder sind vollkommen abwärtskompatibel zu den herkömmlichen DV-Camcordern. Digitale Videoaufnahmen, die mit einer DV-Kamera gemacht wurden, können daher von jedem HDV-Camcorder abgespielt und/oder auf den PC übertragen werden.

== 3. Lieferumfang ==

Neben der eigentlichen Kamera findet man einen Akku NP-FH 60, ein -sonyspezifisches- A/V Videokabel für den analogen FBAS-Ausgang und ein - ebenso sonyspezifisches - YUV Videokabel für den "Component" - Ausgang in der Packung. Dazu findet man eine CD mit Treibern und dem Programm "Sony Picture Browser" beiliegend, genauso wie mehrere mehrsprachige Handbücher - die deutsche Version ist 120 Seiten stark - und ein Netzteil für den Anschluß der Kamera ans Stromnetz. Ferner liegt eine DVD von Sony bei, auf der man eine Art Filmanfängerkurs in mehreren,umschaltbaren Sprachen, darunter auch deutsch, findet.


== 4. Erster Eindruck ==

Die folgenden Angaben links/rechts bzw. "vorne/hinten" beziehen sich auf die Sicht von der hinteren (Akku-) Seite der Kamera .

Die Sony HDR HC5 macht sofort nach dem Auspacken einen wertigen Eindruck. Das Gehäuse besteht überwiegend aus einem silbrig-glänzendem, gebürstetem Metall.
Die rechte Seite der Kamera (die Bandlaufwerkseite also) besteht aus schwarzem Kunststoff. Die Zoom/Weitwinkelhebel sitzt dabei oberhalb des Laufwerkschachtes.
Dahinter sitzt der Fotoauslöseknopf, schließlich kann man mit der Kamera - auch während der Filmaufnahme- Fotos in einer Größe bis zu 4 Megapixeln auf einen Sony Memorystick aufnehmen. Noch ein Stück weiter vorne befindet sich ein drehbarer Betriebsmodusschalter, mit dem man die Kamera sowohl startet oder ausschaltet als auch die einzelnen Modi, also den Video-, Foto- oder Wiedergabe(VCR-)modus, einstellt.
Die eigentliche Aufnahmetaste ist unterhalb dieses Modusschalters angebracht.
Auch für europäische Verhältnisse ist die Bedienung der Tasten wirklich komfortabel möglich, die genannten Schalter und Knöpfe sind ausreichend groß dimensioniert und machen einen guten Eindruck.
Das 3 Zoll Touchscreendisplay an der linken Geräteseite lässt sich um bis zu 90 ° ausklappen und um 180° umklappen. Filmt man sich selber, ist dies von großem Vorteil. Dazu findet man eine kleine Fernbedienung, mit der man die Kamera auch von 5 m Entfernung noch auslösen kann und - beim Anschluß an den Fernseher - bei der Wiedergabe fernbedienen kann. Der beigelegte Li-Ion Akku, ein Sony Info Lithium H , Modell NP-FH 60 lässt - voll aufgeladen - eine Gesamtbetriebsdauer der Kamera von bis zu 105 min. zu.
Sämtliche an der Kamera vorhanden Anschlüße, also die AV-Out Buchse (in Form einer sonyspezifischen , halbrunden Anschlußbuchse realisiert), die (H)DV- In/Out Buchse (mini IEEE 1394) und eine "Component"-bezeichnete, ebenso sonyspezifische, halbrunde YUV-Buchse sowie die sonyeigene LANC-Schnittbuchse findet man hinter einer Klappe auf der linken unteren Kameraseite, unterhalb des Touchscreen-Displays. Ebenfalls auf der linken Seite findet man eine Backlight (Gegenlicht)-Taste sowie den Schalter für den Sony-Nightshot für Nachtaufnahmen mit Restlichtverstärker.
Oben auf der Kamera findet man einen "AI"-Fotoschuh für sonyeigenes Equipment wie z.B. ein Zusatzmikrophon oder eine Kameralampe - rechts hinten sitzt das Blitzlicht, welches automatisch ausfährt, wenn man bei entsprechend dunklerer Umgebungsbeleuchtung eine Fotoaufnahme fertigen möchte.
Einen Gurt zum Umhängen sucht man leider vergebens, ich habe in Eigeninitative einen Umhängegurt einer alten Fotokamera angebracht - da ich viel wandere, ist dies dann für den Transport so angenehmer für mich. Standard ist nur die Handschlaufe - schließlich zählt auch die HC5 zur Sony Handycam-Reihe...

== 5. Bedienung ==

Zum Filmen führt man seine rechte Hand geschickterweise in die rechts am Gerät angebrachte Handschlaufe ein.
Der Tele/Weitwinkelhebel ist mit dem Zeigefinger dieser Hand gut zu erreichen, dasselbe gilt für die Bedienung der Fotoshoot-Taste, die unmittelbar hinter diesem Hebel liegt.
Mit dem Daumen der Haltehand oder der freien (idR. linken) Hand steuert man dabei den Moduswahlschalter, der auch als Ein-Ausschalter fungiert.
Ebenfalls mit dem Daumen der rechten Hand löst man auch durch den an der Akkuseite des Gerätes angebrachten Filmauslöseknopf aus.
Die linke Hand stützt dabei das Gerät während der Filmaufnahme von der anderen Seite und verhindert ein Abkippen des Gerätes nach links. Nun hat man entweder durch das ausklappbare Touchscreen-Display oder den - mit einem Farbdisplay versehenen - Sucher die Sichtkontrolle über den Bildausschnitt, den man gerade aufnimmt.Dabei wird der Sucher abgeschaltet, sobald man den Touchscreen ausgeklappt hat. Die Anzeigen auf dem Sucher und dem Touchscreen sind dabei identisch, d.h. alle Informationen z.B. zur Akkurestzeit, Bandanzeige,Timecode etc. sind entweder auf dem Touchscreen oder im Sucher sichtbar. Der große Vorteil des Suchers kommt dabei zu Tage, wenn man in sehr hellen Aufnahmesituationen filmen möchte. Das Touchscreen-Display ist - wie es fast immer bei Displays der Fall ist, hier schwer ablesbar. Hier bleibt dann die Anzeige im Sucher eine gute Alternative, denn hier spiegelt oder reflektiert nichts, auch bei ärgster Sonneneinstrahlung.
Die Geschwindigkeit von Zooms bestimmt der Filmer in 3 Geschwindigkeitsstufen. Wird der Zoomhebel nur leicht bewegt, wird eine langsame Zoomfahrt ausgelöst, die Geschwindigkeit steigert sich, je stärker man den Hebel drückt. Das Objektiv arbeitet dabei vollkommen lautlos - auffällige Geräusche des Zoommotors sind bei der HC5 vollkommen unbekannt.
Der Bildstabilisierer arbeitet ebenfalls sehr zuverlässig. Obwohl es sich bei dem in der HC5 verbauten Modell um einen elektronischen Bildstabilisierer handelt, sind mir bislang in noch keiner Videoaufnahme etwa daraus resultierende Auflösungsverluste aufgefallen. So sie existieren sollten - ich sah sie nie !
Aufnahmen von Fotos, sowohl während einer Filmaufnahme als auch einzeln aufgenommen werden können, werden auf einen Memorystick bei Betätigung der oben am Gerät befindlichen Fotoshoot-Taste gespeichert
Ist dabei die Belichtung zu schwach, fährt automatisch ein in der Kamera
eingebauter Blitz aus und wird dann ggf. bei jeder Fotoaufnahme ausgelöst.

== 6. Touchscreen - Sicht- und Kamerakontrolle zugleich ==

Den Touchscreen nutze ich in den meisten Aufnahmesitzationen.
Die Anzeigen und Menus ändern sich, je nachdem, in welchem Modus man die Kamera betreibt.

6.1 Anzeigen & Tasten

Durch die sehr gute Farbtreue verschafft es dem Kameramann einen guten Eindruck der Szenerie und informiert auch ausführlich über den eingestellten Aufnahmemodus und -minutengenau- die Akkurestlaufzeit . In der rechten oberen Ecke finden wir den Aufnahmezeitzähler, der uns darüber Auskunft gibt, wieviel wir bereits aufgenommen haben - nicht ganz unwichtig, denn auf eine DV-Kassette passen sowohl eine Stunde Video in HDV2-Qualität oder DV-Qualität. Dabei wechselt der Modus in eine Restzeitanzeige, sobald nur noch weniger als 5 Minuten Video auf der eingelegten Kassette gespeichert werden können.
Am unteren Rand des Touchscreens werden anwählbare Funktionen eingeblendet.
In der linken unteren Ecke ist im Videomodus hier die "Rückschau"-Taste eingeblendet. Ein Druck auf diese Taste zeigt das zuletzt aufgenommene Foto auf dem Memorystick an. In der Mitte befindet sich im Videomodus eine Taste mit einem Bandsymbol. Durch Druck auf diese Taste kann man die letzte aufgenommene Videoaufnahme nochmal anschauen. Rechts daneben findet man eine "Hilfe"-Taste, die den Filmer über die einzelnen wählbaren Menupunkte kurz aufklärt.
Die wohl entscheidende Taste wird im Videomodus aber in der rechten unteren Ecke des Touchscreens angezeigt: die Taste "P-Menu"...

6.2 Erfahrungen

Angesichts der Tatsache, dass man die Kamera über ein Touchscreen-Display bedient, war ich zunächst skeptisch bezüglich der HC5. Würde das Display nicht zu sehr von Fingerabdrücken verschmiert ? Ist die Bedienung überhaupt komfortabel ? Sind die Eingaben überhaupt ohne Schwierigkeiten möglich ?
Nun, nach knapp 2 Jahren im Praxiseinsatz haben sich meine genannten Bedenken zerstreut. Ich nehme immer ein Brillenputztuch mit, einmal nach einem Videoeinsatz kurz über das Display gegangen und Fingerabdrücke und Staub sind passé. Die Eingabe über das Display ist direkt und exakt und hakt auch heute immer noch nicht. Die Sichtbeeinträchtigung des Displays durch Fingerabdrücke ist nicht unbedingt größer als die von "normalen" Displays ohne Touch-Funktion - sie stören genauso stark/wenig, wie bei dieser Art von Display.Komfortabel, nunja, das ist so eine Art Geschmacksfrage. Spezialfunktionen wie den manuellen Focus, Telemakro und dergleichen mehr kann man sich aber über die Funktion "PMenu Konfig" auf die Oberfläche einblenden lassen, sodass man sich nicht durch mehrere Menus hangeln muss. Unkonfiguriert wird die Kamera Spontanfilmern wohl eher nicht willkommen sein. Wenn man aber Zeit und Musse während der Dreharbeiten hat, kann man durchaus recht fix zu dem gewünschten Ergebnis kommen - da ist natürlich eine anfängliche Lernphase nach Erwerb der Kamera inbegriffen. Mit der Zeit hat man den Bogen raus. Ich weiss jetzt, wo was ist, ohne groß im Handbuch nachschlagen zu müssen.

== 7. Menus & Einstellungen ==

"P-Menu" ist das -konfigurierbare- Hauptmenu der Kamera. Nach Druck auf die Taste öffnet man eine Vielzahl von anwählbaren Untermenus. Nachfolgend schildere ich - aufgrund der Fülle - die aus meiner Sicht wichtigsten Punkte, die ich auch so konfiguriert habe:
* MENU

Durch die Anwahl dieses Menupunktes erhält man Zugriff auf die wesentlichen Kameraeinstellungen. Hier kann man neben der Menusprache/Uhrzeit auch wesentliche Kamerafunktionen von automatik auf manuell umstellen.
Einstellbar ist hier die manuelle Belichtung, der Weißabgleich ist von automatisch auf ein "Aussen"- und ein "Innen"- Programm umstellbar - oder auf "Direkt". Hier passt sich die Kamera auf eine aktuell gegebene Situation neu an.
Auch der Focus ist hier von "Auto" auf Manuell von einem Brennweitenbereich von 10 cm bis unendlich umstellbar.
Dazu kann man sowohl die "Zebra-Zone", bei der überbelichtete Teile des Aufnahmebildes schraffiert dargestellt werden als auch ein Histogramm auf die Bildanzeige eingeblendet werden.
Dazu kann man das Aufnahmeformat von HDV auf DV -oder umgekehrt- einstellen , die LCD-Helligkeit und den Kontrast erhöhen .
Mehrere digitale Bildfunktionen wie Mosaikeffekte, Sepia- und Schwarz/weiss-Effekte sowie eine Zeitlupenfunktion runden das Bild ab.
* DISP.HILFE

Diese Funktion unterstützt den "Anfänger" beim Deuten der einzelnen, auf dem Touchscreen eingeblendeten Symbole. In diesem Modus tippt man einfach auf das Symbol, welches man vom Informationsgehalt her nicht versteht und erhält dieses Symbol dann kurz erläutert. So entfällt schonmal der eine oder andere Griff zum Handbuch
* SZENENWAHL

Hinter dieser Funktion verbergen sich mehrere wählbare Automatikprogramme. Neben der "normalen" Automatikfunktion, die sich nach Anschalten der Kamera automatisch an eine gegebene Aufnahmesituation anpasst, sind hier folgende Situationen vorwählbar:
* Dämmerung (gut bei dunkleren Aufnahmesituationen wie Sonnenuntergang/Dämmerlicht)

* Kerzenschein (eine einzige Lichtquelle erhellt die Szenerie)
* Sonne tief (Gegenlichtsituationen)

* Feuerwerk (wie der Name schon sagt)
* Landschaft (bei farbintensiven Aufnahmesituationen)

* Porträt - mit dieser Funktion wird der Mensch oder ein im Vordergrund bedindliches Objekt scharf gestellt, während der Rest der Aufnahme unscharf gestellt wird.
* Spotlicht (Scheinwerfersituation) - zu hell belichtete Gegenstände erscheinen nicht zu blass

* Strand (recht heller Untergrund / Überbelichtungsgefahr)
* Schnee(sehr heller Untergrund /große Überbelichtungsgefahr)

* ZLUPEN AUFN.
Mit dieser Funktion nimmt die Kamera die Szene schon als Zeitlupe auf. Dabei kann man die Verlangsamung noch einstellen.

* TELEMAKRO
Aus meiner Sicht hat sich Sony mit dem Telemakro eine wunderbare Funktion einfallen lassen. Wie ist es denn normalerweise bei Makro-Aufnahmen ? Man muss recht nah an ein Objekt heran kommen, damit man es scharf stellen kann. Bei kleineren Tierchen kann das schonmal zum Problem werden, denn so nah lassen die den Filmer meistens nicht heran. Deshalb gibt es den Telemakro. Mit dieser Funktion kann man Makroaufnahmen von Objekten schiessen, die bis zu 3 m entfernt sein dürfen. Dadurch bieten sich andere Möglichkeiten des Filmens. Was man da aufnimmt, ist absolut auch das, was man durch aus nächster Nähe aufgenommene Makros aufs Bild bekommen hätte - nur eben von einer viel weiteren Position aus aufgenommen. Vom Stativ aus aufgenommen, kann man so sogar im Makrobereich Insekten auf kurzen Strecken filmerisch im Bild verfolgen.

* BLENDE
Hier stellt man die Aufblenden der Kamera ein. Standard ist hier "aus". Aktiviert man eine der nachfolgenden Blenden, blendet die Kamera zu Beginn der nächsten Aufnahme mit dieser gewählten Blende ein. Läuft die Aufnahme bereits und aktiviert man eine Blende, dient diese dann bei Beendigung der laufenden Aufnahme dann als Abblende.
Zur Wahl stehen
- die Schwarzblende (von/nach schwarz ein-/ausblenden)
- die Weissblende (von/nach weiss ein-/ausblenden)
- die Mozaikblende (blendet von Mosaikeffekt ein / nach Mosaikeffekt aus)
- S&W/Farbe (blendet von S/W nach Farbe über /von Farbe nach S/W)

* Focus
Hiermit stellt man den Autofocus auf manuell oder von manuell auf Autofocus. Im Manuellen Modus kann man den Brennpunkt von 40 cm bis Unendlich verstellen.

* Belichtung
Hiermit kann man die Blendensteuerung von Automatisch auf Manuell stellen. in Manuell kann man die Blende dabei fast stufenlos einstellen - dabei reicht die Skala von vollkommener Blendenschliessung bis zu voller Blendenöffnung.

7.2 P-Menu konfigurieren

Alle im P-Menu anwählbaren Funktionen kann der Nutzer so einstellen, wie er sie braucht. Dabei kann man eine Auswahl aus den Funktionen wählen, die auf der Oberfläche direkt verfügbar sein sollen. Man kann durch die Funktion "P-Menu Konfig" jederzeit neue Funktionen auf die Oberfläche hinzufügen oder löschen. Dadurch kann man die am häufigsten genutzten Funktionen der Kamera so anordnen, dass man sie immer schnell verfügbar hat, ohne sich erst durch eine Vielzahl von Untermenus kämpfen zu müssen.

7.3 Menus im "Easy - Modus"

Die Sony HDR HC 5 bietet eine große Anzahl von Menus / Untermenus und den dazu gehörigen Einstellmöglichkeiten.
Um den Filmamateur nicht mit zuviel Menufunktionen zu überfrachten, gibt es daher den "Easy"-Modus, den man durch den "Easy"-Knopf aktivert, der sichtbar wird, wenn man das Display ausgeklappt hat.
Im Easy-Modus sind allerdings sämtliche manuellen Einstellmöglichkeiten nicht mehr anwählbar.
Die hier verfügbaren Menuoptionen sind wirklich überschaubar im Easy-Modus. So kann man zwischen HDV und DV als Aufnahmeformat hin- und herschalten, eine weitere Option schaltet den Signalton der Kamera an oder aus, die Uhr und das Datum kann eingestellt werden und die schon geschilderte Display-Hilfe Funktion ist aktivierbar. Das war es aber auch schon.
Der "Easy" - Modus empfiehlt sich aus meiner Sicht daher in erster Linie für Leute, die einfach drauf los filmen wollen und nicht alle Features der Kamera auch nutzen möchten - oder für hilfsbereite Menschen, denen man seine Kamera kurz ausleiht, um selber mal ins Bild zu kommen.
Dafür sind die Bildschirmanzeigen vergleichsweise größer.

7.4 Erfahrungen mit der Menusteuerung

Die Funktionen, die der Easy-Modus bietet, reichen mir so nicht aus. Er ist OK, wenn man "einfach nur drauflos" filmt. Bei schwierigen Aufnahmebedingungen (letztens beim Silvesterfeuerwerk z.B.) wäre der Easy-Modus für meine Zwecke ganz einfach nicht ausreichend gewesen. So habe ich die Kamera in den manuellen Focus auf "Unendlich" gestellt und die Belichtung ein wenig aufgedreht - so kamen wirklich gute Ergebnisse auf das Videoband. Die Menunavigation ist - trotz der grossen Masse an Einstellmöglichkeiten - nach einer gewissen Eingewöhnungs - und Übungszeit doch gut dann auch - in der Bedienung schnell - in den Griff zu bekommen. Eigentlich sind die Funktionen auch recht logisch und Intuitiv angeordnet.
Die wichtigsten Funktionen braucht man nicht über das "MENU" auswählen, dank "P-Menu" stellt man sich die am häufigsten genutzten Funktionen selber als Hauptmenu zusammen - so stehen sie im Filmmodus als eigenständige Menupunkte auf der Bedienoberfläche zur Wahl. Dabei ist auch die gute Reaktion des Touch-Displays auf Eingaben hervor zu heben. Auf das Display drücken ist dabei fast so wie auf eine Taste zu drücken. Dazu brauche ich auch keine Eingabehilfen wie z.B. einen Touchscreen-Pen. Wie ich schon ausführte: das Display ist durch ein fusselfreies Tuch nach Benutzung schnell wieder zu reinigen.

==8. Videoaufnahmen in verschiedenen Belichtungssituationen==

Gerade bei einem Gerät wie einer Videokamera ist neben einer möglichst einfachen Bedienung auch die zu erzielende Bildqualität von entscheidender Bedeutung. Hierbei muss man natürlich die Bild- und Farbeindrücke bei den verschiedenen Belichtungssituationen sehen, denen man als Videofilmer - meist auch wechselnd - ausgesetzt ist.

8.1 Aufnahmen ohne Restlichtverstärker

Ideale Farbeindrücke erhält man bei gut ausgeleuchteten Szenen. Die Sony kann bei diesen Filmsituationen wirklich absolut überzeugen. Der Kontrastumfang der Videoaufnahmen, die man unter diesen Bedingungen fertigt, ist wirklich enorm. Dabei bleiben die Farben absolut natürlich. Die Automatik weiss hier auch voll zu überzeugen. Dabei hebe ich besonders hervor, dass auch bei blauestem Himmel keinerlei chromatische Aberationen (die berühmten Blausäume um die Horizontlinie, gerne mal gesehen bei Bäumen und Sträuchern) auftreten. Dabei hat sich für mich auch der Einsatz eines Streulichtfilters ausgezahlt. So kann man sogar bei einer eher tief stehenden Sonne noch ohne Gegenlichtfunktion optimale Ergebnisse erzeugen.
Bei dunkleren Belichtungsituationen weiss die Kamera ebenso zu überzeugen. Dank der sehr guten Lichtempfindlichkeit (1:1,8 im Weitwinkelbereich / 1:2,9 im telebereich) sind auch dunklere Szenen für die Kamera noch ziemlich weitgehend ohne künstliche Beleuchtung möglich. Aufnahmen bei Kerzenschein oder ein Silvesterfeuerwerk kommt mit den entsprechenden Einstellungen (manueller Focus auf unendlich) sehr farbtreu aufs Videoband. Natürlich gibt es auch hier Grenzen,die der Hersteller mit 2 Lux Mindestbeleuchtung angibt - aber sogar diese "Hürde" kann man dank des in der Kamera verbauten Sony Super Nightshots sogar umgehen kann.

8.2 Aufnahmen mit Restlichtverstärker (Sony Super Nightshot)
In Sachen Nachtaufnahmen war Sony immer schon Vorreiter. Schon bei Kameramodellen aus den 90´er Jahren konnte man "Sony Super Nightshot"-Funktionen vorfinden. Diese Technik hat Sony immer weiter verfeinert und bringt sie auch bei HD-Kameras "von heute" zum Einsatz.
Dabei werden diese Modelle mit Infrarotlichtdioden bestückt, die auch stockdüstere Aufnahmesituationen - für das menschliche Auge unsichtbar - erhellen. Diesen Effekt kennen z.B. Jäger auch von Nachtsichtgeräten. Die Kamera nimmt mit dem Sony Super Nightshot Aufnahmen auch in völliger Dunkelheit in monochromatischen Grüntönen auf. So sind z.B. Tierbeobachtungen in Höhlen oder Nistkästen möglich oder an Orten, wo künstliche Beleuchtung ganz einfach nicht möglich ist. Diese Funktion erhöht nochmals die Einsatzmöglichkeiten der Kamera und ist dank der guten erzielbaren Ergebnisse nicht nur ein "Werbegag" von Sony.

== 9. Fotomodus ==

Neben der Fähigkeit, hochauflösende Videos auf MiniDV-Band zu speichern, kann die HDR HC5 auch als digitaler Fotoapparat genutzt werden. Dabei hat die Kamera alles, was eine Fotokamera so hat: einen Speicherkartenslot, in diesem Falle in der Ausführung Sony Memorystick Magic Gate , einen Fotoauslöseknopf und einen automatischen Blitz.
Dabei hat man die Möglichkeit, auch aus laufenden Videoaufnahmen heraus bis zu 3 Fotos aus der laufenden Szene auf den Memorystick zu speichern. Im hierfür eingestellten Videomodus ist der Blitz allerdings generell inaktiv, er würde hier auch nur bei der Videoaufnahme stören. Außerhalb einer Videoaufnahme kann man aber auch im Videomodus mit dem Blitz Fotos schiessen.
Die maximal mögliche Fotoauflösung beträgt in der 4 MPIX-Einstellung dabei 2304 x1728 Bildpunkte. Die Fotos entsprechen in ihrer Farbtreue durchaus dem, was die Videobilder an Brillianz aufweisen können - die genutzte Optik , das Zeiss Vario-Sonnar T* ist eben sowohl für die Video- als auch die Fotofunktion zuständig.
Von der Qualität der Aufnahmen her können die mit der HC5 aufgenommenen Fotos durchaus mit den entsprechenden "Nur-Foto"-Kameras mit 4 Megapixeln Auflösung mithalten.

== 10. Ton,Akku,Zubehör ==

10.1 Mikro
Das Modell HC5 besitzt leider weder einen Mikrophon- noch einen Kopfhöreranschluss. So dient einzig das interne Stereomikrophon zur Tonaufzeichnung. Allerdings sind die über das interne Mikro aufgezeichneten Tonaufnahmen absolut überzeugend in puncto Tonqualität. Da sie ganz vorne an der Kamera eingebaut sind und so weit weg vom MiniDV-Laufwerk, kommen Störgeräusche seitens dieser potentiellen Störquelle gar nicht erst in die Aufnahme, auch bei ganz leisen Szenen nicht.

10.2 Akku
Die HC5 funktioniert "eigentlich" nur mit sony-eigenen Lithium Ion Akkus mit der "Info H" - Technologie. Der Vorteil dieser Technik: der Akku gibt minutengenau die verbleibende Aufnahmedauer an, bis der Akku gewechselt werden muss. Der beiliegende Akku, Modell NP FH 60 h versorgt die HC5 dabei mit einer Betriebsspannung von 7,2V und kann 7,2 Wh an Energie speichern - das reicht für Filmeinsätze bis zu 105 min im voll aufgeladenem Zustand. Geladen werden muss der Akku dabei in der Kamera - das beiliegende Netzteil dient leider nicht als Ladegerät. Zum Aufladen verbleibt der Akku in der Kamera, die Kamera wird an das Netzteil angeschlossen und ausgeschaltet - so wird der Akku geladen.

10.3 Zubehör
Die Preise für Zubehörequipment seitens Sony sind diesbezüglich als "ambitioniert" zu bezeichnen. Ein für den Akku geeignetes Sony-Ladegerät kostet z.B. über 100 Euro, ein in etwa gleichwertiger Originalakku kommt auch über 70-100 Euro - da schaut man sich doch ggf. auch nach Alternativen um, die es auch gibt...
Außerdem würde ich empfehlen, einen Streulichtfilter einzusetzen. Für knappe 10 Euro erhält man diese, vor das 37mm Objektivgewinde schraubbare Utensil. Der Vorteil: Gegenlichtsituationen werden so vermieden, man erhält einen zusätzlichen Staub- und Stoßschutz. Nachteil: bei Nachtaufnahmen mit dem Super Nightshot muss man diesen Vorsatz wieder abschrauben, da er sonst die eingebaute Infrarotlampe verdeckt, was auch bei Nachtaufnahmen zu Schattenwürfen führt (richtig gelesen: es gibt dann auch bei Nachtaufnahmen Schattenwürfe...)
Wer will, kann über den in der Kamera eingebauten AI-Zubehörschuh noch weiteres Sony-Equipment wie z.B. ein Richtmikrophon oder eine Videolampe betreiben. Ob und inwiefern dies sinnvoll ist, möge jeder selber entscheiden. Bislang habe ich dieses Equipment nie vermisst.

==11. Wie kommen die Aufnahmen auf den PC ?==

Im Falle der Fotos ist diese Frage natürlich schnell beantwortet. Da sie auf einen Sony Memorystick mit Magic Gate Technologie aufgezeichnet werden, wird man idR. die Fotoaufnahmen der HC5 über ein Memorystick-fähiges Lesegerät die Aufnahmen auf den PC befördern. Alternativ gibt es noch die Möglichkeit, diese über USB auf den PC einzuspielen.
Die Videoaufnahmen, die auf der MiniDV-Kassette landen,egal ob nun in HDV oder DV, werden allerdings über einen anderen Weg idealerweise auf den PC eingespielt: über den iLink (geläufigere Bezeichnung: DV-Schnittstelle/Firewire oder IEEE 1394). Die Kamera selber hat dafür eine 4polige , sog. Mini-Firewireschnittstelle, mit In/Out Funktion, d.h. über diese Schnittstelle kann man sowohl Aufnahmen von MiniDV auf den PC überspielen oder aber vom PC auf MiniDV zurück übertragen. Dafür braucht man auf der PC-Seite allerdings ein dafür geeignetes Programm, mit welchem man die Daten auf den PC übertragen kann.
Sony hat dafür den "Sony Picture Motion Browser" der Kamera auf CD beigelegt. Dieses Programm erfüllt aber nicht mehr, als die Videodaten von der Kassette in eine MPEG2-HD Datei (im Falle es sich um eine HDV-Aufnahme handelt) oder als DV-AVI Datei (im Falle einer PAL-DV Aufnahme) speichert.
Ich selber nutze hierfür das Programm Pinnacle Studio 14 HD. Über die Importfunktion dieses Programms kann man dabei die Laufwerksfunktionen der Kamera vom PC aus fernsteuern, also rück- oder vorspulen,stoppen, pausieren oder in die Wiedergabe schalten. Damit dies aber funktioniert, muss man die Kamera aber in den sog. VCR-Modus schalten, danach übernimmt man vom PC aus die Kontrolle über die Kamera - dies bezieht sich sowohl für das Einspielen von Videos als auch auf das (eventuelle) Ausspielen auf Kassette.
ACHTUNG !
Aus allem, was ich in einschlägigen Videoforen so gelesen habe, kann ich nur folgende Vorgehensweise für den Anschluß einer DV- oder HDV-Kamera über Firewire an den PC empfehlen: die Kamera hierbei während des Anschlusses an den PC grundsätzlich ausschalten. Lässt man die Kamera während des Anschlusses in Betrieb, kann es sonst zur Zerstörung des Firewire.Anschlusses kommen. Erst, nachdem man die Verbindung per Kabel hergestellt hat, ist die Kamera einzuschalten. Eine (H)DV-Kamera ohne funktionierenden DV-Ausgang ist m.E. nur noch die Hälfte wert !


== 12. Zusammenfassung meiner Eindrücke: ==

Die Sony HDR HC5 macht einfach tolle Videoaufnahmen. Fie Fotofunktion ist - zumindest- brauchbar, durch die Tatsache, dass man auch während einer laufenden Videoaufnahme Standbilder mit der Fotofunktion schiessen kann, bringt nochmal ein Mehr an Möglichkeiten. Das größte Manko der HC5 ist aus meiner Sicht der fehlende Mikro- und Kopfhöreranschluss. Für die Tonaufnahme muss man sich so mit dem internen Mikrophon begnügen oder eben auf o.g. Sonderequipment setzen. Daher gebe ich der Kamera auch keine vollen 5 Sterne. Wer einen Mikroanschluß dringend braucht, sei auf die "größere Schwester" der HC5, die HC7 oder HC9 verwiesen. Beide Modelle verfügen auch über Mikroanschlüsse, sind/waren aber auch gehörig teurer bei wirklich identischer Bildqualität. Videoamateure aus "meinem" Videoclub z.B. sehen keinerlei Unterschiede in Aufnahmen, die von meiner HC5 oder einer HC7 stammen.
Die wenigen Pixel Bildunterschied zu "echtem" Full HD habe ich bislang auf meinem Full HD TV auch noch nie ausmachen können. HDV2 nimmt hier eben - im Gegensatz zur Full HD Auflösung- mit rechteckigen Pixeln auf, um die horizontale Auflösung vollständig aufzufüllen. Die winzigen Unterschiede zu den "quadratischen" Full HD Bildpunkten wird man wohl kaum ohne technische Hilfsmittel ausmachen können...

Dieser Bericht erscheint auch auf ciao.de

Fazit: Ein HDV-Camcorder, der einfach nur tolle und farbtreue Aufnahmen liefert - leider ohne Mikroeingang

Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Klangqualität:    
Bildqualität:    
Akkulaufzeit: