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Produkttyp: Panasonic Camcorder
Neuester Testbericht: ... Ansonsten findet man hinten noch Knöpfe für den Blitz, für den Makromodus und den Fokus, den Quickmodus für die Schnelleinstellung sowie ... mehr
Die ideale Ultramini
Panasonic VDR-M50

Name des Mitglieds: digicamclub.de
Produkt:
Panasonic VDR-M50
Datum: 05.01.05, geändert am 23.03.05 (1841 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: sehr klein und leicht, guter Funktionsumfang, fairer Preis
Nachteile: kein Bildstabilisator, Akkukapazität zu gering
ich habe drei weitere Kameras von PENTAX zum testen bekommen, somit kann ich dazu nach 4 wöchiger Benutzung (ich denke, dass reicht als Erfahrungswert aus, da ich mich SEHR gut mit Digicams auskenne) endlich den Testbericht schreiben, der auch auf meiner Webseite veröffneltich wurde. Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen!
+ Lieferumfang +
Im Lieferumfang sind folgende Gegenstände enthalten:
• Kamera OptioS5i
• Li-Ion Akku 3.7 V 710 mAh
• Ladekabel + Dockingstation
• Video- und USB-Kabel
• Kamerariemen
• Software CD ROM
Auf eine Speicherkarte muss man hier leider verzichten, Pentax verlässt sich hier auf den internen Speicher, der ca. 10 MB groß ist. Die Dockingstation, welche mitgeliefert wird, ist leider nur für das Laden des Akkus in der Kamera oder als Ladegerät ohne Kameraanschluss – schöner wäre es gewesen, wenn man mit dieser Station gleich seine Bilder hätte auf den PC übertragen können. Dem ist aber nicht so, die Station dient wirklich lediglich dem Ladevorgang.
Punkte: 7 von 10
+ Preis +
Der Preis liegt online bei etwa 300 Euro; für eine 5 Megapixelkamera in diesem superkompakten Format mehr als fair. Optional ist sogar noch ein Unterwassergehäuse erhältlich.
Punkte: 9 von 10
+ Aussehen +
Die Kamera ist ein echter Winzling. Sie misst gerade einmal 84 x 52 x 20,5 mm und wiegt betriebsbereit nur 120 Gramm. Somit handelt es sich hier wirklich um eine Kamera, die man mit einer Zigarettenschachtel vergleichen kann; die Kamera ist sogar noch dünner.
** Vorne:
Vorne befinden sich nicht nur das Objektiv und der „Ausgang“ für den optischen Sucher, sondern auch die Infrarotschnittstelle, denn optional ist eine drahtlose Fernbedienung für die S5i erhältlich. Der kleine Blitz sieht schick aus, überhaupt wirkt die Front sehr ansprechend.
** Hinten:
Hinten wartet ein 1,8“ großes TFT Display auf den User, der optische Sucher (ohne Dioptrienausgleich) fällt sehr klein aus, wir mussten uns erst ein wenig daran gewöhnen, um den optischen Sucher auch sofort korrekt mit dem Auge zu finden. Ansonsten findet man hinten noch Knöpfe für den Blitz, für den Makromodus und den Fokus, den Quickmodus für die Schnelleinstellung sowie weitere Knöpfe (3 Stück), des Weiteren das Navigationskreuz, welches abgerundet worden ist. In der Mitte von dem Kreuz ist ein Button, der als OK-Button fungiert.
** Oben:
Oben befinden sich lediglich der Auslöser und der An/Aus-Schalter, der grün leuchtend umrahmt wurde.
** Unten:
Ein Stativgewinde, welches mittig platziert wurde, macht Sinn. Auch findet man hier die Kontakte (leider ungeschützt) für die Dockingstation sowie die Klappe, hinter der sich der Akku und die Speicherkarte verstecken.
** Links:
Links befindet sich der Lautsprecher, mehr nicht.
** Rechts:
Rechts ist eine Öse für den Trageriemen sowie hinter 2 Gummilaschen die Anschlüsse für PC/AV sowie Strom.
Punkte: 9 von 10
+ Technische Details +
Technische Details entnehmen Sie bitte direkt vom Hersteller.
+ Allgemeiner Eindruck +
Die Optio S5i liefert 12 Bit Farbtiefe und kann folgende Auflösungen vorweisen:
2560 x 1920 Pixel
2048 × 1536 Pixel
1600 × 1200 Pixel
1024 × 768 Pixel
640 × 480 Pixel
Das angenehm leise Zoomobjektiv liefert 5,8 – 17,4 mm, was 35,6 – 107 mm im Kleinbildformat entspricht. Fotografiert wird mit 5 effektiven Megapixel, der CCD-Chip ist 1/2,5“ klein. ISO 80, 100, 200 und 400 stehen zur Verfügung, gespeichert wird im JPEG-Format.
Das TFT-Display ist 1,8“ groß und liefert leider nur 85.000 Pixel. In Innenräumen kriselt das Display leider ziemlich, dennoch wird das komplette Bildfeld zu 100% abgedeckt.
Das Fokussiersystem ist ein passives 7-Punkt-TTL-Kontrasterkennungs-Autofokussystem umschaltbar auf Landschaftseinstellung (unendlich), kann Spot-AF (49 Messfelder individuell definierbar) und manuelle Fokussierung ist hier ebenfalls möglich. Der Fokussierbereich liegt bei 40 cm bis unendlich, Makro ist 18-50 cm und Supermakro ab 6 cm bis 20 cm.
Die Verschlusszeit liegt bei 1/2000 Sek. bis 4 Sekunden – Langzeitbelichtungen sind damit leider nur begrenzt möglich. Dafür stehen tolle Motivprogramme zur Verfügung: Grünes Programm, Easy Shot, Nachtszenen, Movie, Panorama, 3D, Landschaft, Macro, Porträt, Selbstporträt, Strand und Schnee, Herbstfarben, Sonnenuntergang, Museum, Text, Food, Sport, Soft, Marine.
Integrierte Digitalfilter sorgen für angenehme Effekte. Folgende Filter stehen zur freien Verfügung: schwarz-weiß, sepia, pink, purpur, blau, grün, gelb, Posterization, Slim.
Die maximale Blitzreichweite beträgt etwa 3,5 Meter. Dabei ist der Blitz nicht zu grell und leuchtet gleichmäßig aus.
Die Menüsprachen sind sehr vielfältig. Es stehen zur Verfügung: Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch, Russisch, Koreanisch, Chinesisch und Japanisch.
Die Einschaltverzögerung liegt bei 1,6 Sekunden, dann ist die Kamera aufnahmebereit. Die Auslöseverzögerung liegt bei 0,01 Sekunden, dies aber nur, wenn bereits fokussiert wurde, sprich: Der Auslöser muss halb durchgedrückt sein, erst ab dann gelten die 0,01 Sekunden. Ansonsten liegt die Auslöseverzögerung bei etwa einer Sekunde.
Die Menüführung ist sehr einfach gestaltet, allerdings können tiefer gehende Einstellungen manchmal etwas dauern, da nicht alle Funktionen in 1-2 Arbeitsschritten erledigt sind.
Punkte: 9 von 10
+ Fotos +
Wir haben Fotos in unterschiedlichen Situationen gemacht. Hier nun die Details zu den Fotos.
> Außenaufnahmen
Außenaufnahmen gelingen, jedoch verwackelt man Bilder recht häufig aufgrund der Kompaktheit der Kamera. User mit sehr großen Händen werden daher mit der S5i nicht wirklich viel Freude haben. Wer jedoch ein ruhiges Händchen beweist oder ein Stativ mit sich führt, bekommt detailgetreue Aufnahmen mit sehr schönen Farben und scharfen Kanten. Ein Bildrauschen ist erst bei höheren ISO-Werten zu verzeichnen, Vignetierung haben wir nicht festgestellt.
> Innenaufnahmen
Innenaufnahmen mit Blitz gelingen sehr gut. Hier empfiehlt es sich, des Öfteren den manuellen Fokus zu verwenden, den die S5i liefert. So lässt sich das Bild perfekt scharf stellen, sollte der Autofokus bei schwächerem Licht nicht mehr korrekt arbeiten.
> Makro-Aufnahmen
Makroaufnahmen gelangen am besten. Sie hatten einen sehr guten Schärfeverlauf und machten einen super Gesamteindruck. Man kann auch in den Supermakrobereich schalten, um noch näher an das Motiv der Begierde heran zu kommen.
Punkte: 9 von 10
+ Bildübertragung +
Die Bildübertragung klappt über die Kamera reibungslos. Allerdings ließ sich nicht feststellen, ob die S5i mit USB 1.1 oder USB 2.0 arbeitet.
Punkte: 8 von 10
+ Akku +
Die Akkukapazität hätte gerne etwas größer ausfallen dürfen. So sind immerhin noch gut 200 Bilder zu knipsen, bevor sich die Akkuwarnanzeige zu Wort meldet. Schön: Der Akku ist sehr klein und auch sehr leicht.
Punkte: 8 von 10
+ Software +
Auf der Software-CD zu finden: ACDSee für PC und Mac, ACD Showtime, ACD FotoSlate 2.0 sowie USB Treiber und Quick Time 6.
Punkte: 8 von 10
+ Bedienungsanleitung +
Die Bedienungsanleitung ist sehr hilfreich. Sie spricht alle Menüpunkte sehr genau an und gibt Einsteigern so die Möglichkeit, das Beste aus der Kamera herauszuholen. Auch findet man noch mal das Manual auf CD vor.
Punkte: 10 von 10
+++++ FAZIT +++++
Die Optio S5i ist unter den Ultrakompaktkameras eindeutig derzeit der heißeste Favorit. Sehr gute Menüführung, einfachste Handhabung, 5 Megapixel und das alles zu einem recht kleinen Preis. Ein Bildstabilisator wäre noch das I-Tüpfelchen gewesen – aber man kann nicht alles haben. Die ideale „Immer-dabeihaben“-Kamera.
Gesamtpunktestand: 77 von 90
Fazit:
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