Guncam Standard



Durchs Schlüsselloch am Schlüsselanhänger ...
Guncam Standard

Name des Mitglieds: Hollgo
Produkt:
Guncam Standard
Datum: 31.07.12
Bewertung:
Vorteile: + dank kleiner Abmessungen universell einsetzbar - Videoqualität wenigstens "ok"
Nachteile: - Bedienung - Datum/Uhrzeit nicht ausblendbar - Handling (Micro SD)
Im Zeitalter der Miniaturisierung ist mittlerweile der Punkt der Technik erreicht, bei dem der Privatmann nicht unbedingt als Privatdetektiv oder bei einem Geheimdienst tätig sein muss, um Zugang zu einer nahezu unsichtbaren "Spion"-Kamera zu bekommen. Das beste Beispiel für ein solches Produkt ist die in meinem Bericht vorgestellte "Spy Cam Minikamera", die sich als unverdächtiger Schlüsselanhänger tarnen und somit nahezu überall hin unbemerkt mitführen und "laufen" lassen lässt. Doch wie sind meine Eindrücke dieser Kamera und wie schaut es überhaupt in Sachen Handling mit diesem unscheinbaren Gerät aus ?
=== So kam ich zur Spy Cam Minikamera ===
Die Bezugsquelle der "Spy Cam" war für mich in diesem Fall der Anbieter "druckerzubehör.de". Hier wurde im Rahmen einer Aktion eine "Spy Cam" der Eigenmarke "Digital Revolution" für sehr günstige 4,97 Euro (excl. Versandkosten, die in meinem Fall letztlich 2,97 Euro betrugen) angeboten. Da ich schon einen vermeintlichen Anwendungszweck für diese kleine Kamera im Hinterkopf hatte und ich ja denke, dass ich für unter insgesamt 10 Euro nicht viel falsch machen kann, bestellte ich also dieses Gerät zusätzlich zu den "ganz normalen", über den Anbieter erhältlichen Waren wie Druckerpatronen etc.pp.
== Die "Spy Cam" von Digital Revolution ... ==
... entspricht technisch wie optisch 1;1 dem weithin bekannterem Spy-Cam Modell DV 808 - wer im Netz nach Infos zu dieser Kamera sucht, wird mit dieser Typbezeichnung weiter kommen.
=== Lieferumfang ===
In einem kleinen Pappkarton fand ich neben der eigentlichen, als Schlüsselbundanhänger getarnten Kamera (die mich optisch allerdings eher an einen Funkschlüssel für das KFZ erinnert) eine mit dem Markenaufdruck "Digital Revolution" bedruckten, zuziehbaren Polyestersack und einen Mini USB auf USB-Adapter vor. Daneben befand sich ein winziges Anleitungsheftlein in chinesischer und englischer Sprache vor. Die zum Aufzeichnen von Fotos oder Videos notwendige Micro SD-.Speicherkarte war nicht enthalten.
=== Erster Eindruck ===
Vom Anschein her wirkt das kleine und nur knapp 6 cm lange und ungefähr 3 cm breite Gerät wie ein ganz normaler Schlüsselanhänger, eher erinnert es mich , wie erwähnt, an einen Funkschlüssel fürs Auto - freilich ohne Schlüsselbart (der bei manchem derartiger Modelle aber auch fehlt).
Die eigentliche "Kameraoptik" ist in Form einer 1mm Öffnung aufweisenden Minilinse mit auf Weitwinkel und "unendlicher" Schärfeeinstellung fest eingestellter auf der zentral im dem Schlüsselanhänger direkt gegenüber liegenden Seite des Gerätes angebracht. Nur eine entsprechend knapp 1 mm Durchmesser aufweisende Öffnung weist hier überhaupt aüsserlich ansatzweise darauf hin, was sich in diesem durchweg schwarzen und an den Ecken abgerundeten Kunststoffgehäuse befindet. Auf der Oberseite des Gehäuses finde ich insgesamt 4 dreieckig geformte Drucktaster vor - von denen sich die beiden hinteren Taster als "funktionslos" darstellten.
== Inbetriebnahme ==
=== Try And Error: das Einlegen der MicroSD-Speicherkarte ===
Seitlich am Gehäuse angebracht ist der Slot für die zur Aufzeichnung notwendigen Micro SD-Karte. Wie sich herausstellte, akzeptiert die Kamera sowohl SDHC als auch die älteren SD-Modelle bis zu einer Speichergröße von 16 GB klaglos.
In Punkto Verarbeitung wirkt die Sache nur solange einigermassen "durchdacht", bis man dazu hergeht und versucht, die Spy Cam mit einer entsprechenden Speicherkarte zu bestücken. Die waschzettelähnliche Anleitung zeigt zu diesem Punkt zwar eine Grafik an, aber diese ist so "unkonkret" gehalten, dass ich daraus auch nicht schlau wurde, wie herum nun die Micro SD-Karte genau in den Slot geschoben werden muss. Eine Markierung oder ähnliches, die hier hilfreich wäre, fehlt am Gerät leider zudem auch. Also machte mich hier leider nur der berühmte "Versuch klu(ch)g".
Dabei erwies sich mein erster Anlauf als erfolglos - ich zielte hier ganz offenbar mit der daumennagelgroßen Speicherkarte (größer sind die wirklich nicht) falsch, denn die Karte ließ sich - egal ob nach oben oder unten orientiert - nur zu leicht einschieben. Das liegt daran, dass die Aussparung am MicroSD-Slot nahezu doppelt so breit ist wie der eigentlich korrekte Einschub, der fest auf der kleinen Platine im Gerät verlötet ist. Wie es sich herausstellte, lag meine MicroSD nach Versuch Nr. 1 einfach auf dem Slot. Da die Karte ganz im Gehäuse "versenkt" war und weder Nadel noch Fingernagel bewirken konnten, diese wieder ans Tageslicht zurück zu befördern, blieb mir letztlich nix anderes übrig als das Gerät über die beiden Minischrauben am Ende des Gehäuses aufzuschrauben und zu öffnen - immerhin wollte ich wenigstens meine "versenkte" 8 GB fassende MicroSD zurück haben. Nach viel Gefummel und Geschraube bekam ich das Gehäuse letztlich geöffnet und die lose auf dem Slot liegende MicroSD fiel mir so schon fast genauso entgegen wie der inwändig liegende Li-Ionenakku der Kamera. Bei der Elektronik handelt es sich also um "echte Chinaware" mit allen Vor- und Nachteilen (Fummelprozeduren und locker sitzende Einzelteile...). Endlich gelang es mir, alle gelockerten Teile wieder ordentlich in das Gehäuse einzusetzen und wieder zu verschrauben.
Versuch 2 schließlich brachte (schon) die Lösung: die Karte muss - orientiert an der oberen Hälfte der breiten Einschuböffnung - mit dem "Rücken zu der Tasterseite" des Geräts, also nach "auf dem Bauch" in den Slot vorsichtig eingesetzt werden - bis die so orientierte Micro SD hörbar mit einem kleinen Klickgeräusch fest einrastet. Nun konnte ich also nach dieser "Einlernzeit " endlich beginnen, die Funktion der Kamera zu testen, nachdem ich den Akku erst einmal für knapp 1 Stunde an einem USB-Ladegerät über den Mini-USB Anschluß aufgeladen hatte ,wie es die - in recht schlechtem Englisch - geschriebene Anleitung empfiehlt.
=== Thema: Einstellen des Datums und der Uhrzeit ===
Standardmässig wird in jede Video- oder Fotoaufnahme die Uhrzeit und das Datum eingeblendet - in typischer "englischer" Nomenklatur, sprich: erst wird der Monat, dann der Tag und letztlich das Jahr angezeigt, dazu gesellt sich die Uhrzeit, die aber - einstellbar - auch im 24 h Modus operiert. Gesetzt werden die Daten über die Datei "Tag.txt", die auf der MicroSD-Karte von der Kamera automatisch erzeugt wird, sobald sie eingeschaltet wird. Diese Datei gilt es 1x zu editieren und mit dem entsprechend aktuellen Datum zu versehen - dadurch wird die Kamera dann auf die aktuelle Uhrzeit und das Datum eingestellt...
== Die Bedienung der Spycam ==
=== Auch hier gilt: Lernen am Objekt ===
Da sich die Anleitung in der englischen Version (ich kann leider kein Chinesisch) für mich eher nicht hilfreich erwies (widersprüchliche und teils unleserliche Satzfetzen verwirrten mich eher) , kam ich nicht umhin, die Funktionen der Kamera mir im Selbstversuch am Objekt beizubringen. Eigentlich ist die Bedienung recht einfach - wenn man erst einmal weiß, wie es geht. Zum Einschalten muss ich dabei die längere der beiden vorderen und (natürlich (!)) unbeschrifteten Tasten längere Zeit gedrückt halten, bis die gelbe FunktionsLED (die einzige Funktionsanzeige des Gerätes überhaupt) durchgehend blinkt. Nun habe ich 30 Sekunden Zeit, um die sich davor befindliche , kleinere Taste zu drücken - kurz gedrückt heißt , ich schieße ein Foto, länger gedrückt zu halten, bis die durchgehend leuchtende LED in einen Blinkrhythmus übergeht, um sich dann wieder abzuschalten, bedeutet, ich starte eine Videoaufnahme. Nun nimmt die Kamera das Video auf, solange, bis ich wieder die kleine Taste drücke. Die Aufnahme ist nun beendet, was ich durch die erneut konstant leuchtende LED angezeigt bekomme.
Lasse ich die Kamera nun für weitere 15 Sekunden in Ruhe, schaltet sie sich nun ab. Anderenfalls starte ich nun durch erneuten Druck auf die kleine Dreieckstaste entweder durck erneuten kurzen Druck die Fotoaufnahme (kurzes Blinken der LED) oder durch längeren Druck eine neue Videoaufnahme. Wie erwähnt: eigentlich ganz einfach, wenn man es weiß...
=== Das Filmen und Foto schießen ===
Da der Spy Cam natürlich aus nachvollziehbaren Gründen (es soll ja "heimlich" gefilmt / fotografiert werden) kein Display oder so etwas wie einen Sucher hat, ist ein wie von Foto- oder Videokameras gewohntes Ablichten natürlich mit diesem Gerät nicht möglich. Man kann also nur Aufnahmen schießen, die "grob" das gewünsche Motiv beinhalten, indem man die Geräteseite, wo die Linse durchs Löchlein schaut, auf das Objekt hält. Der Weitwinkel ist dazu auch nicht wirklich "weit" gefasst - ein Filmabstand von einem Meter zu meinem Gesicht bringt dieses so gerade noch komplett aufs Video. Natürlich ist es auch in Sachen Wackelei / Bildberuhigung nicht weit her - alles kommt an Bewegungen , die auf das leichte Gerät ausgeübt wurde, so auf den Chip, wie es "in natura" eben gegeben war. Ein guter Tipp ist es daher, das Gerät möglichst auf eine feste Unterlage wie einen Schreibtisch oder ein Regal zu legen - dann ist die Bildruhe halbwegs gewährleistet. In Sachen Zoomen oder Schärfeeinstellung ist bei diesem Gerät ohnehin nicht viel zu wollen - es ist halt nur für (Spaß)-Schnappschüsse zu gebrauchen und eben für kleine Kamerastreiche, denn bedingt durch die Tatsache, dass die Kamera an sich in einem eher unauffälligem Gehäuse an einem Schlüsselbund hängt, fällt es nicht auf, wenn ein Unbeteiligter und Unwissender "aufs Korn" genommen werden soll...
=== Wie schaue ich mir die Aufnahmen an ? ===
Im Fall der SpyCam gibt es eigentlich zwei Wege, wie man sich die auf der MicroSD gespeicherten Aufnahmen später anschauen kann. Eine Möglichkeit, die ich aber aus meinen Erfahrungen mit dieser Kamera heraus nicht empfehlen würde, ist die, die MicroSD aus dem Slot zu nehmen, um sie über einen MicroSD-Adapter in ein entsprechendes Lesegerät, welches mit dem PC verbunden ist, zu schieben, um so die Fotos und Videos auf den Rechner zu überspielen.
Das Problem dieser Lösung aus meiner Sicht: man hat nach erfolgter Überspielung erneut das "Glücksspiel" vor sich, die Micro SD wieder in den Slot der Spy Cam zurück schieben zu müssen. Ich nehme die Micro SD daher erst gar nicht mehr aus der Kamera, sondern wähle die Lösung über die Mini-USB-Buchse. Die Kamera wird - hierüber an den USB-Port des PC direkt angeschlossen - von Windows 7 sofort erkannt und ich erhalte so schnell Zugriff auf die gespeicherten Miniclips. Diese sind im Falle der Fotoaufnahmen gerade einmal wenige kb groß, im Falle der Videoaufnahmen ist je nach Videolänge mit einer Dateigröße von knapp 50 MB für eine Minute Videoaufzeichnung zu veranschlagen. Anschauen kann ich mir die Clips nun entweder direkt von der Kamera, die als "Wechseldatenträger" eingebunden wird - oder nachdem ich die Clips auf die Festplatte auf dem PC überspielt habe.
=== Video- , Bild - und Tonqualität ===
Eins vorweg: die Video- , Bild- und Tonqualität lässt sich freilich keinesfalls mit denen moderner Video- oder Fotokameras auch nur ansatzweise messen - dafür nimmt die Kamera einfach in einer vergleichsweise erheblich niedrigeren Video- und Fotoauflösung auf . 720 x 480 Bildpunkte bei 30 Bildern pro Sekunde .- das nimmt dieses Modell in Sachen Videoauflösung auf und entspricht so der NTSC-Norm, einem Standard, der -in etwa - dem altbekannten PAL-Standard entspricht. Allerdings ist die Aufnahmesequenz der Videos absolut ruckfrei - dies die positive Nachricht. Allerdings ist , bedingt durch die magere Optik, so etwas wie Farbtreue oder Brillianz keinesfalls zu erwarten. Der Standard entspricht ungefähr dem von ganz einfachen Überwachungskameras. In sehr hellen Aufnahmesituationen neigt das Bild dazu, einfach zu sehr in weiß abzutauchen, in dunkleren Aufnahmesituationen neigt das Bild wiederum dazu, schnell zu "grießeln". Optimal ist also anders. Der Ton wird vom kleinen, stecknadelkopfgroßen Mikrophon der Kamera dafür recht klar und einigermassen sauber und von der Lautstärke her doch klar vernehmbar aufgenommen - gesamplet wird dabei allerdings "nur" in 8 Khz in Mono mit festen 128 kbit/s .
=== Codecs und Nachbearbeitung ===
Der benutzte Videocodec ist ein MPEG4-Derivat - es handelt sich dabei aber nicht um das bekannte "DIVX", sondern irgendeinen herstellereigenen Codec. Der Windows Mediaplayer spielt die Videos dieses merkwürdigen Codecs zwar ab, aber meine Videonachbearbeitungsprogramme haben doch schwer zu knacken. Dank "Super", einem Videokonverter, habe ich es allerdings geschafft, die geschossenen Clips nachbearbeitungsgerecht für meine Programme hinzubiegen.
Was ich in Sachen Videobild erwähnte, gilt analog in etwa für die Bilder, die im Fotomodus geschossen wurden. Allerdings werden Fotoaufnahmen (immerhin) mit einer Auflösung von 1280x1024 Bildpunkten aufgenommen. Das ist zwar nicht stark, entspricht aber der geschätzten 1,5 MPIX-Auflösung , die diese Kamera beherrscht. Nur zum Vergleich: die allerersten Consumer-Digitalfotokameras waren hier auch nicht viel besser und kosteten dennoch "weiland" um die 300-500 Euro...
Da die Schärfeeinstellung der Kamera fix auf "Weitwinkel" steht, werden entsprechend Gegenstände, näher als einer Distanz von ca. 20 cm vor der Kamera sich befinden, unscharf dargestellt - dies liegt aber nunmal in der Natur der Sache - Makroaufnahmen sind so eben nicht möglich...
Übrigens: die Videoaufnahmen werden in einem AVI-Container in einem Verzeichnis "DCIM/100MEDIA" , die Fotoaufnahmen in einem Ordner "DCIM/PHOTO" auf der Micro SD Karte gespeichert, Blöd ist wiederum, dass ich die zuvor über eine Skriptdatei auf der Mikro SD eingespeicherte Datum/Uhrzeitfunktion nicht während einer Aufnahme ausblenden kann - so wird in jedem Video und Foto die Uhrzeit und das Datum einfach ungefragt mit eingeblendet...
=== Wie lange hält eine Akkuladung vor ? ===
Hier kann ich nur Schätzwerte angeben. Eine halbe Stunde lang habe ich das Gerät nach einer 1-stündigen Volladung schon in Betrieb halten können Zu Überwachungszwecken über längere Zeit eignet sich die Kamera aber auf jeden Fall wegen mangelnder Akkudurchhaltedauer nicht.
=== Einsatzmöglichkeiten im Modellbau ? ===
Die kleine Kamera an sich wiegt knapp 30 g - ein Gewicht, welches ganz kleine "Indoor"-Helicopter (1S-Modelle) auf jeden Fall nicht gehoben bekommen. Größere Modelle, die man an windschwachen Tagen auch draußen starten lassen kann (2S-Modelle und größer) sollten die Kamera - unter die Kufen geschnallt - schon heben können. Mein Modellflugzeug (ein 3S.-Modell) hebt mit dieser Kamera absolut reibungslos ab. Ich habe so schon einige tolle Luftaufnahmen mit der Kamera gemacht...
== Auf einen Blick ==
* Modell: Spy Cam Minikamera (baugleich DV 808)
* Hersteller: Digital Revolution
* Typ: Minikamera mit festen optischen Einstellungen
* Speicherkarte: Micro SD / Anschluß: mini USB
* Videoauflösung: 720 x 480 Pixel / Fotoauflösung: 1280 x 1024 Pixel / Audio: Mono, 8 Bit bei 128 kbit/s (MP3)
* Größe (ca.) : 6 cm x 3 cm x 1 cm / Gewicht: ca. 30 g
== FAZIT ==
Viel erwarten in Sachen Bildqualität und Bedienkomfort kann und darf man m.E. nach für den günstigen Preis natürlich nicht. Diese Kamera kann man aber dank der kleinen Abmessung (und auch der "Tarnung" als Schlüsselanhänger) überall dahin mitnehmen, wo der Einsatz für eine "normale" Fotokamera aus Platzgründen evtl. nicht möglich ist - ein Einsatzzweck ist z.B. der in einem Modellflugzeug oder - hubschrauber, aber auch einfach als "Partygag" ist das Gerät vielleicht von Interesse - oder dazu, jemandem einen "Streich" zu spielen.
Das Filmen und Fotografieren mit diesem Gerät ist allerdings sowohl Übungs- als auch Glückssache, das Einlegen der Micro SD-Karte kann zur Kunst werden und sollte möglichst vermieden werden , indem man diese Karte nach erfolgreichem Einlegen einfach in der Kamera belässt. Unter diesen Voraussetzungen ist dieses "Marke Günstig"-Gerät schon in der Praxis verwendbar, wenngleich unter genannten Einschränkungen. Ich gebe insgesamt 3 Sternchen, da man einfach schon ein wenig "am Ball" bleiben muss, um mit dieser Kamera irgendwann irgendwie "glücklich" zu werden. Für unter 10 Euro ist das Gerät zumindest "in Ordnung". Es spricht einiges für und wiederum einiges gegen diese Kamera - ich gebe salomonisch 3 Sternchen und ein "unentschlossen".
=== So kam ich zur Spy Cam Minikamera ===
Die Bezugsquelle der "Spy Cam" war für mich in diesem Fall der Anbieter "druckerzubehör.de". Hier wurde im Rahmen einer Aktion eine "Spy Cam" der Eigenmarke "Digital Revolution" für sehr günstige 4,97 Euro (excl. Versandkosten, die in meinem Fall letztlich 2,97 Euro betrugen) angeboten. Da ich schon einen vermeintlichen Anwendungszweck für diese kleine Kamera im Hinterkopf hatte und ich ja denke, dass ich für unter insgesamt 10 Euro nicht viel falsch machen kann, bestellte ich also dieses Gerät zusätzlich zu den "ganz normalen", über den Anbieter erhältlichen Waren wie Druckerpatronen etc.pp.
== Die "Spy Cam" von Digital Revolution ... ==
... entspricht technisch wie optisch 1;1 dem weithin bekannterem Spy-Cam Modell DV 808 - wer im Netz nach Infos zu dieser Kamera sucht, wird mit dieser Typbezeichnung weiter kommen.
=== Lieferumfang ===
In einem kleinen Pappkarton fand ich neben der eigentlichen, als Schlüsselbundanhänger getarnten Kamera (die mich optisch allerdings eher an einen Funkschlüssel für das KFZ erinnert) eine mit dem Markenaufdruck "Digital Revolution" bedruckten, zuziehbaren Polyestersack und einen Mini USB auf USB-Adapter vor. Daneben befand sich ein winziges Anleitungsheftlein in chinesischer und englischer Sprache vor. Die zum Aufzeichnen von Fotos oder Videos notwendige Micro SD-.Speicherkarte war nicht enthalten.
=== Erster Eindruck ===
Vom Anschein her wirkt das kleine und nur knapp 6 cm lange und ungefähr 3 cm breite Gerät wie ein ganz normaler Schlüsselanhänger, eher erinnert es mich , wie erwähnt, an einen Funkschlüssel fürs Auto - freilich ohne Schlüsselbart (der bei manchem derartiger Modelle aber auch fehlt).
Die eigentliche "Kameraoptik" ist in Form einer 1mm Öffnung aufweisenden Minilinse mit auf Weitwinkel und "unendlicher" Schärfeeinstellung fest eingestellter auf der zentral im dem Schlüsselanhänger direkt gegenüber liegenden Seite des Gerätes angebracht. Nur eine entsprechend knapp 1 mm Durchmesser aufweisende Öffnung weist hier überhaupt aüsserlich ansatzweise darauf hin, was sich in diesem durchweg schwarzen und an den Ecken abgerundeten Kunststoffgehäuse befindet. Auf der Oberseite des Gehäuses finde ich insgesamt 4 dreieckig geformte Drucktaster vor - von denen sich die beiden hinteren Taster als "funktionslos" darstellten.
== Inbetriebnahme ==
=== Try And Error: das Einlegen der MicroSD-Speicherkarte ===
Seitlich am Gehäuse angebracht ist der Slot für die zur Aufzeichnung notwendigen Micro SD-Karte. Wie sich herausstellte, akzeptiert die Kamera sowohl SDHC als auch die älteren SD-Modelle bis zu einer Speichergröße von 16 GB klaglos.
In Punkto Verarbeitung wirkt die Sache nur solange einigermassen "durchdacht", bis man dazu hergeht und versucht, die Spy Cam mit einer entsprechenden Speicherkarte zu bestücken. Die waschzettelähnliche Anleitung zeigt zu diesem Punkt zwar eine Grafik an, aber diese ist so "unkonkret" gehalten, dass ich daraus auch nicht schlau wurde, wie herum nun die Micro SD-Karte genau in den Slot geschoben werden muss. Eine Markierung oder ähnliches, die hier hilfreich wäre, fehlt am Gerät leider zudem auch. Also machte mich hier leider nur der berühmte "Versuch klu(ch)g".
Dabei erwies sich mein erster Anlauf als erfolglos - ich zielte hier ganz offenbar mit der daumennagelgroßen Speicherkarte (größer sind die wirklich nicht) falsch, denn die Karte ließ sich - egal ob nach oben oder unten orientiert - nur zu leicht einschieben. Das liegt daran, dass die Aussparung am MicroSD-Slot nahezu doppelt so breit ist wie der eigentlich korrekte Einschub, der fest auf der kleinen Platine im Gerät verlötet ist. Wie es sich herausstellte, lag meine MicroSD nach Versuch Nr. 1 einfach auf dem Slot. Da die Karte ganz im Gehäuse "versenkt" war und weder Nadel noch Fingernagel bewirken konnten, diese wieder ans Tageslicht zurück zu befördern, blieb mir letztlich nix anderes übrig als das Gerät über die beiden Minischrauben am Ende des Gehäuses aufzuschrauben und zu öffnen - immerhin wollte ich wenigstens meine "versenkte" 8 GB fassende MicroSD zurück haben. Nach viel Gefummel und Geschraube bekam ich das Gehäuse letztlich geöffnet und die lose auf dem Slot liegende MicroSD fiel mir so schon fast genauso entgegen wie der inwändig liegende Li-Ionenakku der Kamera. Bei der Elektronik handelt es sich also um "echte Chinaware" mit allen Vor- und Nachteilen (Fummelprozeduren und locker sitzende Einzelteile...). Endlich gelang es mir, alle gelockerten Teile wieder ordentlich in das Gehäuse einzusetzen und wieder zu verschrauben.
Versuch 2 schließlich brachte (schon) die Lösung: die Karte muss - orientiert an der oberen Hälfte der breiten Einschuböffnung - mit dem "Rücken zu der Tasterseite" des Geräts, also nach "auf dem Bauch" in den Slot vorsichtig eingesetzt werden - bis die so orientierte Micro SD hörbar mit einem kleinen Klickgeräusch fest einrastet. Nun konnte ich also nach dieser "Einlernzeit " endlich beginnen, die Funktion der Kamera zu testen, nachdem ich den Akku erst einmal für knapp 1 Stunde an einem USB-Ladegerät über den Mini-USB Anschluß aufgeladen hatte ,wie es die - in recht schlechtem Englisch - geschriebene Anleitung empfiehlt.
=== Thema: Einstellen des Datums und der Uhrzeit ===
Standardmässig wird in jede Video- oder Fotoaufnahme die Uhrzeit und das Datum eingeblendet - in typischer "englischer" Nomenklatur, sprich: erst wird der Monat, dann der Tag und letztlich das Jahr angezeigt, dazu gesellt sich die Uhrzeit, die aber - einstellbar - auch im 24 h Modus operiert. Gesetzt werden die Daten über die Datei "Tag.txt", die auf der MicroSD-Karte von der Kamera automatisch erzeugt wird, sobald sie eingeschaltet wird. Diese Datei gilt es 1x zu editieren und mit dem entsprechend aktuellen Datum zu versehen - dadurch wird die Kamera dann auf die aktuelle Uhrzeit und das Datum eingestellt...
== Die Bedienung der Spycam ==
=== Auch hier gilt: Lernen am Objekt ===
Da sich die Anleitung in der englischen Version (ich kann leider kein Chinesisch) für mich eher nicht hilfreich erwies (widersprüchliche und teils unleserliche Satzfetzen verwirrten mich eher) , kam ich nicht umhin, die Funktionen der Kamera mir im Selbstversuch am Objekt beizubringen. Eigentlich ist die Bedienung recht einfach - wenn man erst einmal weiß, wie es geht. Zum Einschalten muss ich dabei die längere der beiden vorderen und (natürlich (!)) unbeschrifteten Tasten längere Zeit gedrückt halten, bis die gelbe FunktionsLED (die einzige Funktionsanzeige des Gerätes überhaupt) durchgehend blinkt. Nun habe ich 30 Sekunden Zeit, um die sich davor befindliche , kleinere Taste zu drücken - kurz gedrückt heißt , ich schieße ein Foto, länger gedrückt zu halten, bis die durchgehend leuchtende LED in einen Blinkrhythmus übergeht, um sich dann wieder abzuschalten, bedeutet, ich starte eine Videoaufnahme. Nun nimmt die Kamera das Video auf, solange, bis ich wieder die kleine Taste drücke. Die Aufnahme ist nun beendet, was ich durch die erneut konstant leuchtende LED angezeigt bekomme.
Lasse ich die Kamera nun für weitere 15 Sekunden in Ruhe, schaltet sie sich nun ab. Anderenfalls starte ich nun durch erneuten Druck auf die kleine Dreieckstaste entweder durck erneuten kurzen Druck die Fotoaufnahme (kurzes Blinken der LED) oder durch längeren Druck eine neue Videoaufnahme. Wie erwähnt: eigentlich ganz einfach, wenn man es weiß...
=== Das Filmen und Foto schießen ===
Da der Spy Cam natürlich aus nachvollziehbaren Gründen (es soll ja "heimlich" gefilmt / fotografiert werden) kein Display oder so etwas wie einen Sucher hat, ist ein wie von Foto- oder Videokameras gewohntes Ablichten natürlich mit diesem Gerät nicht möglich. Man kann also nur Aufnahmen schießen, die "grob" das gewünsche Motiv beinhalten, indem man die Geräteseite, wo die Linse durchs Löchlein schaut, auf das Objekt hält. Der Weitwinkel ist dazu auch nicht wirklich "weit" gefasst - ein Filmabstand von einem Meter zu meinem Gesicht bringt dieses so gerade noch komplett aufs Video. Natürlich ist es auch in Sachen Wackelei / Bildberuhigung nicht weit her - alles kommt an Bewegungen , die auf das leichte Gerät ausgeübt wurde, so auf den Chip, wie es "in natura" eben gegeben war. Ein guter Tipp ist es daher, das Gerät möglichst auf eine feste Unterlage wie einen Schreibtisch oder ein Regal zu legen - dann ist die Bildruhe halbwegs gewährleistet. In Sachen Zoomen oder Schärfeeinstellung ist bei diesem Gerät ohnehin nicht viel zu wollen - es ist halt nur für (Spaß)-Schnappschüsse zu gebrauchen und eben für kleine Kamerastreiche, denn bedingt durch die Tatsache, dass die Kamera an sich in einem eher unauffälligem Gehäuse an einem Schlüsselbund hängt, fällt es nicht auf, wenn ein Unbeteiligter und Unwissender "aufs Korn" genommen werden soll...
=== Wie schaue ich mir die Aufnahmen an ? ===
Im Fall der SpyCam gibt es eigentlich zwei Wege, wie man sich die auf der MicroSD gespeicherten Aufnahmen später anschauen kann. Eine Möglichkeit, die ich aber aus meinen Erfahrungen mit dieser Kamera heraus nicht empfehlen würde, ist die, die MicroSD aus dem Slot zu nehmen, um sie über einen MicroSD-Adapter in ein entsprechendes Lesegerät, welches mit dem PC verbunden ist, zu schieben, um so die Fotos und Videos auf den Rechner zu überspielen.
Das Problem dieser Lösung aus meiner Sicht: man hat nach erfolgter Überspielung erneut das "Glücksspiel" vor sich, die Micro SD wieder in den Slot der Spy Cam zurück schieben zu müssen. Ich nehme die Micro SD daher erst gar nicht mehr aus der Kamera, sondern wähle die Lösung über die Mini-USB-Buchse. Die Kamera wird - hierüber an den USB-Port des PC direkt angeschlossen - von Windows 7 sofort erkannt und ich erhalte so schnell Zugriff auf die gespeicherten Miniclips. Diese sind im Falle der Fotoaufnahmen gerade einmal wenige kb groß, im Falle der Videoaufnahmen ist je nach Videolänge mit einer Dateigröße von knapp 50 MB für eine Minute Videoaufzeichnung zu veranschlagen. Anschauen kann ich mir die Clips nun entweder direkt von der Kamera, die als "Wechseldatenträger" eingebunden wird - oder nachdem ich die Clips auf die Festplatte auf dem PC überspielt habe.
=== Video- , Bild - und Tonqualität ===
Eins vorweg: die Video- , Bild- und Tonqualität lässt sich freilich keinesfalls mit denen moderner Video- oder Fotokameras auch nur ansatzweise messen - dafür nimmt die Kamera einfach in einer vergleichsweise erheblich niedrigeren Video- und Fotoauflösung auf . 720 x 480 Bildpunkte bei 30 Bildern pro Sekunde .- das nimmt dieses Modell in Sachen Videoauflösung auf und entspricht so der NTSC-Norm, einem Standard, der -in etwa - dem altbekannten PAL-Standard entspricht. Allerdings ist die Aufnahmesequenz der Videos absolut ruckfrei - dies die positive Nachricht. Allerdings ist , bedingt durch die magere Optik, so etwas wie Farbtreue oder Brillianz keinesfalls zu erwarten. Der Standard entspricht ungefähr dem von ganz einfachen Überwachungskameras. In sehr hellen Aufnahmesituationen neigt das Bild dazu, einfach zu sehr in weiß abzutauchen, in dunkleren Aufnahmesituationen neigt das Bild wiederum dazu, schnell zu "grießeln". Optimal ist also anders. Der Ton wird vom kleinen, stecknadelkopfgroßen Mikrophon der Kamera dafür recht klar und einigermassen sauber und von der Lautstärke her doch klar vernehmbar aufgenommen - gesamplet wird dabei allerdings "nur" in 8 Khz in Mono mit festen 128 kbit/s .
=== Codecs und Nachbearbeitung ===
Der benutzte Videocodec ist ein MPEG4-Derivat - es handelt sich dabei aber nicht um das bekannte "DIVX", sondern irgendeinen herstellereigenen Codec. Der Windows Mediaplayer spielt die Videos dieses merkwürdigen Codecs zwar ab, aber meine Videonachbearbeitungsprogramme haben doch schwer zu knacken. Dank "Super", einem Videokonverter, habe ich es allerdings geschafft, die geschossenen Clips nachbearbeitungsgerecht für meine Programme hinzubiegen.
Was ich in Sachen Videobild erwähnte, gilt analog in etwa für die Bilder, die im Fotomodus geschossen wurden. Allerdings werden Fotoaufnahmen (immerhin) mit einer Auflösung von 1280x1024 Bildpunkten aufgenommen. Das ist zwar nicht stark, entspricht aber der geschätzten 1,5 MPIX-Auflösung , die diese Kamera beherrscht. Nur zum Vergleich: die allerersten Consumer-Digitalfotokameras waren hier auch nicht viel besser und kosteten dennoch "weiland" um die 300-500 Euro...
Da die Schärfeeinstellung der Kamera fix auf "Weitwinkel" steht, werden entsprechend Gegenstände, näher als einer Distanz von ca. 20 cm vor der Kamera sich befinden, unscharf dargestellt - dies liegt aber nunmal in der Natur der Sache - Makroaufnahmen sind so eben nicht möglich...
Übrigens: die Videoaufnahmen werden in einem AVI-Container in einem Verzeichnis "DCIM/100MEDIA" , die Fotoaufnahmen in einem Ordner "DCIM/PHOTO" auf der Micro SD Karte gespeichert, Blöd ist wiederum, dass ich die zuvor über eine Skriptdatei auf der Mikro SD eingespeicherte Datum/Uhrzeitfunktion nicht während einer Aufnahme ausblenden kann - so wird in jedem Video und Foto die Uhrzeit und das Datum einfach ungefragt mit eingeblendet...
=== Wie lange hält eine Akkuladung vor ? ===
Hier kann ich nur Schätzwerte angeben. Eine halbe Stunde lang habe ich das Gerät nach einer 1-stündigen Volladung schon in Betrieb halten können Zu Überwachungszwecken über längere Zeit eignet sich die Kamera aber auf jeden Fall wegen mangelnder Akkudurchhaltedauer nicht.
=== Einsatzmöglichkeiten im Modellbau ? ===
Die kleine Kamera an sich wiegt knapp 30 g - ein Gewicht, welches ganz kleine "Indoor"-Helicopter (1S-Modelle) auf jeden Fall nicht gehoben bekommen. Größere Modelle, die man an windschwachen Tagen auch draußen starten lassen kann (2S-Modelle und größer) sollten die Kamera - unter die Kufen geschnallt - schon heben können. Mein Modellflugzeug (ein 3S.-Modell) hebt mit dieser Kamera absolut reibungslos ab. Ich habe so schon einige tolle Luftaufnahmen mit der Kamera gemacht...
== Auf einen Blick ==
* Modell: Spy Cam Minikamera (baugleich DV 808)
* Hersteller: Digital Revolution
* Typ: Minikamera mit festen optischen Einstellungen
* Speicherkarte: Micro SD / Anschluß: mini USB
* Videoauflösung: 720 x 480 Pixel / Fotoauflösung: 1280 x 1024 Pixel / Audio: Mono, 8 Bit bei 128 kbit/s (MP3)
* Größe (ca.) : 6 cm x 3 cm x 1 cm / Gewicht: ca. 30 g
== FAZIT ==
Viel erwarten in Sachen Bildqualität und Bedienkomfort kann und darf man m.E. nach für den günstigen Preis natürlich nicht. Diese Kamera kann man aber dank der kleinen Abmessung (und auch der "Tarnung" als Schlüsselanhänger) überall dahin mitnehmen, wo der Einsatz für eine "normale" Fotokamera aus Platzgründen evtl. nicht möglich ist - ein Einsatzzweck ist z.B. der in einem Modellflugzeug oder - hubschrauber, aber auch einfach als "Partygag" ist das Gerät vielleicht von Interesse - oder dazu, jemandem einen "Streich" zu spielen.
Das Filmen und Fotografieren mit diesem Gerät ist allerdings sowohl Übungs- als auch Glückssache, das Einlegen der Micro SD-Karte kann zur Kunst werden und sollte möglichst vermieden werden , indem man diese Karte nach erfolgreichem Einlegen einfach in der Kamera belässt. Unter diesen Voraussetzungen ist dieses "Marke Günstig"-Gerät schon in der Praxis verwendbar, wenngleich unter genannten Einschränkungen. Ich gebe insgesamt 3 Sternchen, da man einfach schon ein wenig "am Ball" bleiben muss, um mit dieser Kamera irgendwann irgendwie "glücklich" zu werden. Für unter 10 Euro ist das Gerät zumindest "in Ordnung". Es spricht einiges für und wiederum einiges gegen diese Kamera - ich gebe salomonisch 3 Sternchen und ein "unentschlossen".
Fazit: Als Partygag OK, sonst eher weniger zu gebrauchen...
| Zuverlässigkeit: | ||
| Bedienkomfort: | ||
| Klangqualität: | ||
| Bildqualität: | ||
| Akkulaufzeit: |


