Aiptek PocketDV AHD C100
LINUX und AIPTEK POCKET DV AHD C100 CAMCORDER - Aiptek PocketDV AHD C100 Digital Camcorder

Erhältlich in: 1 Shop

Produkttyp: Aiptek Camcorder

Neuester Testbericht: ... (NP-60) Abmessungen (BxHxT): 28x66x102mm Gewicht: 128g Mein Fazit: +*+*+*+*+ Selbst für die Webmiles die ich damals einlöste fin... mehr

LINUX und AIPTEK POCKET DV AHD C100 CAMCORDER
Aiptek PocketDV AHD C100

Jonas+B.

Autor-Name: Jonas B.

Produkt:

Aiptek PocketDV AHD C100

Datum: 02.01.11, geändert am 02.01.11 (211 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Linux-kompatibel

Nachteile: Fehlende Aufnahme-Pause-Taste

Was das Gerät selbst betrifft, ist alles Wesentliche im
Leserbeitrag (hier) von "Lucky30" enthalten. Danke Lucky30!
Ein sehr guter Beitrag, den ich mir als PDF gespeichert habe.

Den Linux-UserINNEN - wozu ich auch gehöre - wird es in der
Regel schwerer und bisweilen sehr schwer gemacht, Hardware
unter Linux zum Laufen zu bringen, was zumeist an dem Fehlen
von Linux-kompatiblen Treibern liegt.

Nach der üblichen Zitterpartie beim Auspacken habe ich den
Camcorder im Disk-Modus (Wechseldatenträger) gestartet -
natürlich vorher den Akku aufgeladen und ein paar Testaufnahmen
gemacht -

und der Camcorder wird gemountet wie ein usb-stick.

Nach dem Kopieren der Test-Videos im Format .MP4 vom Camcorder
in ein Festplattenverzeichnis - nur Lesezugriff - kann ich die Videos
nach Belieben bearbeiten, (wie z.B. bei einem vom Video extrahierten
Bild.jpeg Amseln in Form von Vektor-Grafiken vor das Futterhäuschen stellen,
wenn gerade keine da sind), konvertieren, und vor allem verschiedene
Video-Dateien in einer Videodatei zusammenfügen:

Denn der Camcorder verfügt über keine Pause-Taste (wohl wie
die meisten Camcorder). Und das bedeutet, dass nach jedem Aufnahmestopp
eine neue .MP4 angelegt wird. Bei Lucky30 so beschrieben:

"Um mit dem Filmen zu beginnen, braucht man nur den runden Knopf an der
Rückseite zu drücken und will man diese beenden, muss der Knopf erneut gedrückt werden."
Ja, und wenn der runde Knopf w i e d e r gedrückt wird, kommt wieder eine
neue .MP4.

Das Zusammenfügen mehrerer Video-Dateien - Beispiel hier in "OUTPUT.MP4" -
kann sowohl mit einem Commandline-Tool wie "gpac"
(Befehl: MP4Box -cat CLIP001.MP4 MP4Box -cat CLIP003.MP4 OUTPUT.MP4)
als auch mit einem grafischen Programm wie dem halbprofessionellen
"Kdenlive" vorgenommen werden.

Mit dem Commandline-Tool geht es sehr schnell. Aber sicherer (vor allem
in Bezug auf die Reihenfolge der Clips) ist es mit "kdenlive", von wo aus die
geladenen und in die Videospur gezogenen "Clips" dann "gerendert" werden
können (d.h. exportiert in ein ausgewähltes Format) .

Beste Qualität bringt der Export in das Format "Raw DV".

Die von "kdenlive" exportierte "Raw DV.Datei", die jetzt alle ausgewählten
Videos enthält, kann dann mit dem grafischen Programm "Kino" bearbeitet
werden als Vorbereitung zum Brennen auf DVD:

1. Schritt: Laden der exportierten Datei - ich nenne sie hier: "kdenlive-all.dv" in "Kino"
2. Schritt: In "Kino" wird jetzt "kdenlive-all.dv" in das Format MPEG exportiert.
3. Schritt: Nach dem Export in das Format MPEG mit "Kino" wieder das Programm "kdenlive" öffnen.
4. Schritt: In "kdenlive" im Menu File/Datei den "DVD-Assistent" anklicken.

5. Schritt: Im DVD-Assistent die mit "kino" exportierte Datei: "kdenlive-all.mpeg" hinzufügen" - keine Menus etc. anklicken! - und dann auf "iso-image erzeugen"
klicken.

Nun habe ich die Datei: kdenlive-all.iso, die die DVD-übliche Menu-Struktur enthält.
Diese kann ich nun auf DVD als image brennen.

Sollen die Video-Clips nicht in einer Datei zusammengefügt werden, sondern alle
einzeln mit Menuauswahl auf DVD gebracht werden, so empfiehl sich das grafische Programm "dvdstyler". Das erfordert etwas Vorarbeit:

Die vom Camcorder kopierten Video-Clips sind alle in Großbuchstaben:
CLIP001.MP4 ......
Damit das Programm "dvdstyler" die Video-Dateien erkennt, sollten sie vorher
in Kleinbuchstaben umbenannt werden:

Umbennen:
Im Terminal wechseln in das Festplatten-Verzeichnis, z.B.
cd /media/mediabox/Multimedia/CamAiptek/Aufnahme-Verz eichnis/01-01-2011
Und dann den Befehl eingeben:

rename 'y/A-Z/a-z/' *

Benennt a l l e Dateien im Verzeichnis um!

Nach diesem Befehl sehen die CLIP001.MP4 ...... so aus:

clip0001.mp4

Und jetzt erkennt "dvdstyler" auch die hinzuzufügenden Video-Dateien.
Unter "Hilfe" bietet das Programm einen guten "DVDSYLER Guide".


Klingt alles komplizierter als es ist. Es erfordert nur mehr oder
weniger intensive Beschäftigung mit diesen Möglichkeiten oder
auch anderen. Und: Es gibt ja auch die helfenden Linux-Foren!

Jonas B.

Fazit: Fazit: Was Linux betrifft und natürlich gleichermaßen auch den Camcorder: GLÜCK GEHABT!

Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Klangqualität:    
Bildqualität:    
Akkulaufzeit: