Laluk - Kautabletten - 100 ST
Karamel als großer Retter - Laluk - Kautabletten - 100 ST Diätetika

Produkttyp: Strathmann Diätetika

Neuester Testbericht: ... sicherlich Laktose enthalten ist. Ich habe dazu ein schlaues Buch, das zwar auch keine umfassende Auskunft gibt, aber sehr viel mehr Anhal... mehr

Karamel als großer Retter
Laluk - Kautabletten - 100 ST

togri18

Name des Mitglieds: togri18

Produkt:

Laluk - Kautabletten - 100 ST

Datum: 03.08.05

Bewertung:

Vorteile: toller Geschmack / Super Wirkung / man kann sie ohne Probleme mitnehmen

Nachteile: teuer / teils mangelhafter Beipackzettel (vieles muss man sich zusätzlich irgendwo anlesen, was nic

Mittlerweile weiß ich ja nun 100%ig, dass ich Laktoseintoleranz habe und in den letzten Monaten habe ich mehr oder weniger gut gelernt damit zu leben. Eine große Hilfe waren dabei Kautabletten mit Laktase, in meinem Fall (und bisher) °Laluk°. Was das genau ist und inwiefern die Tabletten geholfen haben erfahrt ihr jetzt.




~°~ Was ist überhaupt Laktoseintoleranz? ~°~
Lactoseintoleranz [weiter LI genannt] oder Milchzuckerunverträglichkeit wird durch den Mangel oder das Fehlen des Enzyms Lactase (spaltet Milchzucker) hervorgerufen. Ohne dieses Enzym wird Milchzucker im Darm in den Stoffwechsel miteinbezogen, was zu Darmproblemen (Bauchschmerzen/-krämpfe, Blähungen, Durchfall, etc.) führt.
Lactoseintoleranz kann genetisch bedingt sein, kann aber auch vorübergehend nach Krankheiten auftreten. Lactoseintoleranz muss nicht zwingend von Geburt an °vorhanden° sein. Wie bei mir, kann es auch erst nach und nach auftreten.
Lactoseintoleranz ist keine Allergie, man kann theoretisch alles weiter essen / trinken, es darf nur keine Lactose vorhanden sein. Wenn Lactose vorhanden ist, geht es einem aber danach einfach nur bescheiden, die Gefahr eines allergischen Schocks o.ä. besteht nicht.
Aber nicht nur in Milchprodukten ist Lactose enthalten. Auch in vielen Fertigprodukten (auch Wurstwaren) und auch in manchen Zahnpasten und Medikamenten findet sich Lactose.
Die Gefahr der Lactoseintoleranz besteht darin, dass man zu wenig Calcium zu sich nimmt. Abhilfe schaffen hier natürlich Nahrungsergänzungen oder halt die Produkte von MinusL oder AlproSoja (z.B.) in denen Calcium enthalten ist.
[Diese Kurzinfo nutze ich seit April `05 in jedem Bericht, der sich irgendwie auf LI bezieht!]




~°~ Kaubtabletten – warum überhaupt? ~°~
Wie in der Kurzinfo schon erwähnt ist Laktose nicht nur in Milchprodukten sondern auch in sehr vielen anderen Produkten enthalten, eigentlich in so gut wie allen Produkten, die irgendwie „fertig“ sind, also Anrührsoßen, Wurstwaren, etc. pp.
Esse ich zuhause, weiß ich genau was ich esse, kann auch ganz bewusst darauf achten keine Produkte mit Laktose zu essen, aber was ist, wenn ich irgendwo anders esse? Und was ist, wenn mich die Lust auf ein Produkt mit Laktose packt und es davon noch kein vergleichbares Produkt ohne Laktose oder mit Soja gibt, wie z.B. Nescafé Express, Eis, aber auch schlichtweg ein selbstgemachter Kakao oder Pudding? Eigentlich müsste ich ja dann in Kauf nehmen, dass es mir ziemlich bald ziemlich schlecht geht, aber dank der Laktase-Kautabletten brauche ich das nicht.
Die Tabletten enthalten das Enzym, das mir fehlt, so dass ich dank dieser Tabletten ganz normal essen kann, wenn ich denn zum Essen die entsprechende Menge kaue…




~°~ Kauf und Preisliches ~°~
Die Kautabletten, auf die ich mich heute beziehen möchte, kann man ausschließlich in Apotheken kaufen. Sie sind allerdings rezeptfrei (und man braucht natürlich auch keine Bestätigung, dass man wirklich LI hat oder so) und die Krankenkasse zahlt nicht, keinen Cent. :(
Für 100 Tabletten zahlt man knapp 20€, für 200 Tabletten knapp 36€. In Internetapotheken zahlt man natürlich weniger, aber da muss man dann natürlich die Versandkosten abwägen.
Mir ist nur eine weitere Sorte solcher Kautabletten bekannt: °Biolabor Laktase enzym Kautabletten°, die man in Drogerien kaufen kann. Für 120 Stück bezahlt man knapp 10€.
°Laluk° ist somit sehr viel teurer, aber meine bisherige (allerdings auch sehr kurze) Erfahrung mit den Biolabor-Tabletten zeigt mir, dass sich der Preis von der Wirkung her und vor allem auch geschmacklich lohnt.




~°~ Inhaltsstoffe, Anwendungsregeln, etc. ~°~
Die Tabletten enthalten Xylit , Laktase, Calciumbehenat und Karamel-Toffee-Aroma. Sie sind frei von Farb- und Konservierungsstoffen.

Die enthaltene Laktase ist ein Naturprodukt, das biotechnologisch durch Fermentation gewonnen wird. Im Gegensatz zu der Laktase, die der Körper selbst bildet, hat sie die besten Wirkbedingungen im Magen.
Die Tabletten haben keine Kapsel-Hülle, die sich meist zu spät auflöst, so dass die Laktase nicht rechtzeitig wirken kann. Sie setzen bereits im Magen Laktase frei, so dass Milchzucker wieder optimal verwertet werden kann, denn sie wirken sofort.

1 Kautablette baut ca. 5g Laktose ab. Allerdings wird die enthaltene Laktase auch von der Magensäure angegriffen, so dass man besser etwas großzügiger rechnet.
Als Anhaltspunkt wird im Beipackzettel nur aufgeführt, dass 100ml (Kuh)Milch 5g Laktose enthalten. Weitere Beispiele hätte ich schon sinnvoll gefunden, denn auf den meisten Produkten ist nicht aufgeführt, wie viel Laktose enthalten ist und z.B. bei Fertigsoßen denkt man meist nicht darüber nach, dass sicherlich Laktose enthalten ist.
Ich habe dazu ein schlaues Buch, das zwar auch keine umfassende Auskunft gibt, aber sehr viel mehr Anhaltspunkte.

Zu jeder Mahlzeit, die Milchzucker enthält soll man 1 bis 5 Tabletten zerkauen oder im Mund zergehen lassen.
Das heißt z.B., dass man für ein Glas (200ml) Kuhmilch 2 Tabletten nehmen müsste. Aber es kommen ja noch weitere Faktoren dazu, die im Beipackzettel leider auch nicht aufgeführt sind:
=> Wie fetthaltig ist die Milch? -> Fettarme bzw. fettreduzierte Produkte werden in der Regel schlechter verdaut als fettreiche Produkte. Zudem enthalten 100ml 3,5%ige Milch 4,8g Laktose, fettarme Milch 4,9g und entrahmte Milch 5,0g. Die Unterschiede scheinen auf den 1. Blick nicht so groß zu sein, aber bei den meisten macht es sich schon bemerkbar, ob man mit einem Glas 9,6g oder 10g Laktose zu sich nimmt.
=> Wie viele Restenzyme habe ich? – Oder andersrum gesagt, wie viel Gramm Laktose kann ich auch ohne Beschwerden zu mir nehmen? Manche Menschen können kein Gramm Laktose zu sich nehmen ohne Beschwerden zu bekommen, andere können vielleicht sogar 5g Laktose zu sich nehmen. Somit ist der Unterschied von 0,4g beim obigen Beispiel schon sehr entscheidend.
=> Wie stark greift meine Magensäure die Tabletten an? – 100%ig gleich ist auch das nicht bei allen Menschen, so dass man gerade zu Anfang viel probieren muss.
=> Wie viele laktosefreie Produkte nehme ich gleichzeitig noch zu mir bzw. habe ich schon zu mir genommen? – Ein Glas Milch als Frühstück versaut einer Person mit LI sicherlich den Tag, wenn keine Tabletten dazu genommen werden, aber ein Glas Milch als Abendessen, wenn man tagsüber schon (genug) gegessen hat, bringt sicherlich sehr viel weniger Beschwerden mit sich. Frühstückt man laktosefrei, abgesehen vom Glas Milch, wird der Körper sich auch sehr viel weniger beschweren. Trinkt man nach einem ausgiebigen und laktosefreien Frühstück und entsprechendem Mittagessen ein Glas Milch wird man vielleicht sogar keine Beschwerden haben. Es kommt also immer darauf an, wie viel Magen und Darm schon zu tun haben bzw. was man gleichzeitig mit der Milch zu sich nimmt.
All diese Faktoren sollten berücksichtigt werden, so dass es jetzt schon ein wenig so wirkt, als wäre man Diabetiker und müsste sich die richtige Menge Insulin spritzen, aber genau wie ein Diabetiker werden diese Überlegungen sehr schnell zur Routine. Ich denke da mittlerweile ehrlich gesagt auch kaum noch drüber nach.

Durch das Xylit sind die Tabletten auch für Diabetiker geeignet. Eine Tablette enthält 0,026 BE.
Weitere Nährwerte pro Tablette:
12 kJ (2,9 kcal)
0,04g Eiweiß
0,44g Xylit
0,03g Fett
Die 2,9 Kalorien sind schon eine Menge, alleine wenn man überlegt, dass man i.d.R. schon für ein Glas Milch 2 Tabletten braucht, was ja meistens dann nicht die einzigen Tabletten am Tag sind. Während einer Diät sollte man also wirklich versuchen laktosefrei zu essen und weitesgehend auf die Tabletten zu verzichten.

Aber auch ohne Diät sollte man nicht täglich und vor allem täglich nicht zu viele Tabletten zu sich nehmen.
Zum einen wirkt der Süßstoff Xylit bei übermäßigem Verzehr natürlich abführend (was dann natürlich sehr toll ist, wenn man die Tabletten nimmt, damit man wegen der Laktose keinen Durchfall bekommt…).
Und zum anderen meine ich sogar gelesen zu haben (da bin ich mir aber nicht ganz sicher), dass es sein kann, dass sich ggf. vorhandene Restenzyme auch zurückbilden, wenn man dauernd mit den Tabletten arbeitet. Das ist aber eigentlich eine logische Sache. Verstaucht man sich z.B. den Fuß darf man ihn ja auch nicht wochenlang in Ruhe lassen. Man muss ziemlich schnell wenigstens wieder ein bisserl laufen, damit sich die Muskeln nicht zurückbilden. Genauso ist es ja auch bei vielen anderen Dingen.
Jedenfalls habe ich im Kopf, dass man insgesamt nicht mehr als 12 bis 15 Tabletten pro Tag zu sich nehmen sollte.




~°~ Verpackung, Aussehen, Geschmack ~°~
Die Verpackung, die man in der Apotheke erhält seht ihr ja auf dem Foto. Darin befinden sich 4 bzw. 8 Plastik-Alu-Dinger, in denen sich je 25 Tabletten befinden. (Ich hab vergessen, wie die °Dinger° genau heißen, aber ihr wisst schon was ich meine, so wie es halt bei Tabletten immer ist.)
Die Tabletten drückt man also einzeln heraus, allerdings ist die °Alu-Seite° so stabil, dass man ein so ein °Ding° auch mal lose in der Tasche mitnehmen kann, ohne dass die meisten Tabletten gleich freiliegen.

Die Tabletten an sich sind etwa 1cm groß, 3mm hoch und weiß. Sie haben keine Einprägungen o.ä. und lassen sich auch nicht zerteilen. Zwar passiert es schon mal, dass ein wenig von einer Tablette abbröckelt, wenn man die Tabletten lose in der Tasche mitgeschleppt hat, aber das ist nicht weiter schlimm.

Die Tabletten sind im ersten Moment ziemlich hart, aber nach dem ersten Biss lösen sie sich mehr oder weniger so auf, wie sich z.B. Traubenzucker auch im Mund auflöst (wobei Traubenzucker eine leicht weichere Konsistenz hat).
Ich zerkaue die Tabletten immer. Dabei setzt sich meistens ein bisschen in den Backenzähnen fest, was sich aber auch schnell auflöst.
Gelutscht habe ich die Tabletten noch nie, weil ich grundsätzlich Tabletten nicht lutsche *g*, aber bei diesen Tabletten sollte man es eigentlich tun. Versprochen wird ja schon ein Karamel-Toffee-Aroma und genau so schmecken die Tabletten auch. Es ist kein mehliger Geschmack oder sonst ein fieser Geschmack da. Die Tabletten schmecken süß und wirklich nach Karamel bzw. Toffee. Ein Karamel- oder Toffee-Bonbon ist natürlich noch viel leckerer und 100%ig kommen die Tabletten nicht an diesen Geschmack heran, aber sie schmecken nun mal nicht nach Süßstoff und auch überhaupt nicht nach Medizin oder so.
Allerdings werden viele Menschen mit diesem Geschmack wohl nichts anfangen können, denn nicht jeder mag Karamel bzw. Toffee. Ein °neutralerer° Geschmack wäre da sicherlich schon sinnvoller.
Zudem schmecken auch mir als Karamel-Junkie die Tabletten nicht immer. Es ist absolut angebracht (um nicht zu sagen ein Muß) die Tabletten vor oder zumindest während des Essens zu nehmen. Bei Süßspeisen kein Problem, aber bei Pizza oder überhaupt irgendwelchen Fertigprodukten ist es schon ziemlich ekelhaft und unpassend. Es kostet mich immer einige Überwindung die Tabletten dann nicht als Nachtisch zu essen (weil oben auf dem Essen drauf bringen sie ja nicht mehr so viel).




~°~ Wirkung ~°~
Die Tabletten sollen es ja möglich machen, dass Menschen mit LI ohne die üblichen Probleme Produkte mit Laktose zu sich nehmen können. Aber kann so etwas gut Schmeckendes das auch wirklich bewirken???

Eis gibt es z.B. ja noch nicht als laktosefreies Produkt (bzw. nur selten als Soja-Produkt).
Fruchteiscreme, Milcheis und Joghurteis haben pro 100g 5,1-6,9g Laktose. Eiscreme generell 6,7g, Sahneeis 1,9g und Speiseeis somit zwischen 1,9 und 7,0g.
Ziemlich blöde Sache, denn zum Einen ist der Unterschied ja riesig und dann auch noch genau an der Grenze zwischen 1 und 2 Tabletten und dann muss man erstmal wissen, wie viele Kugeln Eis denn 100g sind.
Gehen wir mal von meiner obligatorischen Bestellung aus: Eine Kugel Schokolade, eine Kugel Straciatella und eine Kugel Tiramisu ohne Sahne, Soße oder sonst irgendwas (weil das müsste man dann ja auch noch berechnen).
Ohne Tabletten machte sich die LI dann ziemlich bald bemerkbar (wie immer bei mir: Magenschmerzen, wenn nicht sogar kollikartige Krämpfe, dasselbe dann noch mal im Darm, dazu Durchfall und wenn es ganz hart kam Schwindelanfälle sprich Kreislaufschwäche und Hitze- und Kältewallungen).
In der Hoffnung, dass die Rechnung 3 Kugeln á 5g Laktose sinnvoll ist, habe ich dann also zum Eis drei Tabletten genommen. Damit bin ich eigentlich immer super gefahren. In den meisten Eisdielen hatte ich danach keine Beschwerden, manchmal hatte ich leichte Magenschmerzen und vielleicht auch Darmschmerzen, aber nix, was mich irgendwie beeinträchtigte oder außer Gefecht setzte.

Bestellte ich einen Fruchtbecher waren da immer 3 Kugeln Eis drin. Dazu dann natürlich eine Portion Sahne und Soße, bei der man ja auch nicht sicher sein kann, dass sie laktosefrei ist.
Waren es drei Kugeln Fruchteis, dann kam ich immer mit 4 Tabletten hin (drei pro Eiskugel und eine für Sahne und Soße). Beschwerden hatte ich danach in keiner Eisdiele.
Waren es aber nur zwei Kugeln Fruchteis und eine Kugel Vanilleeis, dann waren die 4 Tabletten wirklich nötig. Meistens hatte ich danach dann trotzdem noch Magenschmerzen und teilweise auch leichte Darmkrämpfe, aber immerhin keinen Durchfall.

Eine Müller Ecke als Nachtisch konnte ich meistens mit 1 Tablette bekämpfen (100g Vollmilchjoghurt 3,5% haben 4,0g Laktose), nein, eigentlich reichte immer 1 Tablette, dafür brauche ich aber z.B. für einen Pott Müller Milchreis (mindestens) 2 Tabletten (laut meinem schlauen Buch soll 1 Portion Milchreis auch 18g Laktose haben).

*grübel* Ja, Pizza wäre vielleicht auch noch ein Beispiel. Ich habe zwei (kleine) Pizzen, die ich immer esse. Entweder mit Paprika und Artischocken (beides eingelegt) oder Hawaii. Oft kommt auf beides auch noch °Knoblauch und scharf° was heißt Knoblauch und Peperoni in Öl und sicherlich auch noch versetzt mit einer Würzmischung.
Jetzt kommt es aber wirklich auf die Pizza an. Esse ich nur Paprika und Artischocken reichen zwei Tabletten eigentlich immer, danach habe ich höchstens Magenschmerzen. Sind aber auch noch Knoblauch und Peperoni drauf brauche ich drei Tabletten. Allerdings gilt das nur für unsere Stamm-Pizzeria. In anderen Pizzerien sind Paprika und Artischocken oft anders eingelegt, so dass ich dann auch ohne Knoblauch und Peperoni schon 3 Tabletten brauche.
Bei der Hawaii-Pizza komme ich aber immer mit zwei Tabletten aus, egal in welcher Pizzeria. Das liegt daran, dass lediglich im Schinken (und im Käse und in der Tomatensoße, jaja…) Laktose enthalten ist. Der Unterschied ist also, dass nur in einem der beiden Beläge Laktose enthalten ist. Nehme ich jetzt noch Knoblauch und Peperoni (btw.: das ist NICHT ekelhaft, sondern verdammt lecker), nehme ich einfach eine Tablette mehr und fertig.

Als letztes Beispiel könnte ich vielleicht noch °unseren° Döner nehmen. Fladenbrot, Fleisch, Tzaziki-Soße, rote Soße, roter und weißer Krautsalat, Zwiebeln, grüner Salat und Bauernsalat (teilweise auch mit Schafskäse), dazu zwei Peperoni.
Na? Wo ist denn jetzt Laktose drin? Andersrum ist die Frage schneller beantwortet: Fladenbrot, Zwiebeln und grüner Salat enthalten definitiv keine Laktose, beim Rest muss man zumindest davon ausgehen, dass eine Würzmischung verwendet wurde (z.B. beim Bauernsalat).
Ich esse immer einen Kinder-Döner und komme so gerade mit zwei Tabletten hin (lediglich leichte Magenschmerzen sind dann das Ergebnis). Bei einem normalen Döner (bei gaaaaaaanz großem Hunger) brauche ich eigentlich schon 4 Tabletten, nehme aber meistens nur drei, weil ich mit den Magen- und Darmschmerzen leben kann.

Das waren jetzt einige Beispiele meiner Erfahrung. Meine Erfahrung ist nicht zu verallgemeinern. Ich musste zuerst auch rumprobieren und rechnen und schätzen. Mittlerweile weiß ich, dass ich noch Restenzyme habe bzw. dass ich eine geringe Menge Laktose ohne weiteres vertrage (ich gehe von 1g aus).
Dazu kommt, dass Eis nicht gleich Eis, Pizza nicht gleich Pizza und Döner nicht gleich Döner ist. Esse ich eines dieser Dinge woanders, also wo ich noch keine Erfahrung habe, dann kann ich auch nur von meinen bisherigen Erfahrungswerten ausgehen und hoffen, dass diese zumindest soweit hinhauen, dass ich °nur° Magenschmerzen (und evtl. Darmschmerzen) bekomme. Mir ist es aber z.B. auch schon bei Pizza passiert, dass ich statt 2 Tabletten fast 4 Tabletten hätte nehmen müssen, was ich ja nicht wissen konnte. Der Tag war gelaufen, ich konnte ihn dann auf dem Klo verbringen… :(
Seit dieser Erfahrung nehme ich aber immer 1 Tablette mehr als zu Hause, damit ich auf der sicheren Seite bin (außer ich brauche zu Hause z.B. nur °knapp 2 Tabletten°, dann gehe ich davon aus, dass ich auswärts mit °gut 2 Tabletten° auskomme).

Von der Wirkung der Laluk-Tabletten bin ich absolut begeistert. Ich hätte nicht gedacht, dass sie wirklich so effektiv sind. Zuerst habe ich noch gezweifelt, aber mittlerweile weiß ich, dass ich dann einfach nur eine Tablette mehr hätte nehmen müssen um auch keine Magenschmerzen mehr zu haben. Das mache ich aber immer noch nicht, denn eine Tablette mehr sind auch Kalorien mehr und wenn ich unterwegs bin, ist wirklich jede Tablette heilig, damit ich nicht über die maximalen 12 bis 15 Tabletten komme. Außerdem weiß ich mittlerweile sogar die Magenschmerzen zu schätzen. Es ist mehr oder weniger eine Wohltat etwas mit Laktose zu essen und dann nur Magenschmerzen zu bekommen und z.B. trotzdem weiter durch die Stadt rennen zu können. Früher konnte ich dann von Toilette zu Toilette rennen und von Bank zu Bank weil mein Kreislauf nicht mehr wollte. Dann Magenschmerzen in Kauf zu nehmen ist wohl mehr als verständlich.




~°~ Fazit ~°~
4 Sterne und eine Empfehlung, ganz klar, aber warum nur 4 Sterne? Die Wirkung ist super, wenn man einmal Erfahrungswerte gesammelt hat, der Geschmack ist toll und die Tabletten kann man überall mit hinschleppen. Eigentlich steht 5 Sternen nichts im Wege, aber es sind nun mal verdammt teure Tabletten und der Geschmack ist ein Knackpunkt, weil er nicht neutral ist. Dazu kommt, dass im Beipackzettel viele Infos fehlen, wie z.B. die Faktoren, die das Vertragen oder Nicht-Vertragen von Laktose beeinflussen und weitere Beispiele für die Laktose-Werte von Produkten. Wäre ich von der Wirkung nicht so begeistert würde ich vielleicht sogar zu 3 Sternen tendieren, aber es sind nun mal wirklich gute Tabletten und somit verdienen sie die 4 Sterne absolut.

Fazit: Toller Geschmack, super Wirkung, aber zu teuer, mangelhafter Beipackzettel und nicht-neutraler Gesch