
Produkttyp: Roche Diagnostics Medikamente gegen Diabetes
Neuester Testbericht: ... die erst seit kurzem Diabetes haben, ist der Hinweis auf eine mögliche Unterzuckerung. Denn wenn ein Messwert ungewöhnlich niedrig ausfäl... mehr
Autsch, das piekst ja gar nicht
Accu Chek Compact Plus Set Mmol/l 1 St

Name des Mitglieds: Yolante
Produkt:
Accu Chek Compact Plus Set Mmol/l 1 St
Datum: 15.11.10
Bewertung:
Vorteile: schnell, leichte Bedienung, speichert bis zu 300 Messwerte
Nachteile: laut, größer als der Vorgänger
Nur die Diabetiker unter euch werden sich auskennen. Das Accu Chek compact plus ist ein Gerät zur Zuckermessung. Und das will ich euch heute vorstellen.
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Allgemeines
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Das Accu Chek compact plus Messgerät benötigt für die Zuckermessung nur wenige Sekunden. Es hat eine integrierte Stechhilfe, die auch abgenommen werden kann. Außerdem reicht eine nur kleine Blutmenge aus, um einen genauen Wert zu ermitteln. Ein weiterer Vorteil, den das Gerät bietet ist die Teststreifentrommel, die nur eingelegt werden muss, sich automatisch mit dem Gerät abgleicht und 17 Teststreifen vorrätig hat.
Roche Diagnostics GmbH
Accu-Chek Kunden Service Center
Sandhofer Str. 116
68305 Mannheim
Hotline Blutzuckermessgeräte:
Telefon: 0180-2000 165
Fax: 0621 - 7594463
Mo-Fr 08:00 Uhr - 18:00 Uhr
www.accu-chek.de
email Kontakt-Formular auf der Homepage
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Preis
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Das Gerät war als Werbemaßnahme angekündigt und somit erhielten die ersten 500 Besteller ein Accu-Chek compact plus für 5 Euro. Wir hatten das Glück, dazuzugehören und haben es für den Preis bekommen. Das Preisleistungsverhältnis wird dadurch enorm hoch. Man bekommt sehr viel für wenig Geld.
Man kann übrigens das Gerät testen und bei www.accu-chek.de ein kostenfreies Gerät anfordern.
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Eigenschaften
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Das Gerät wird bereits mit eingelegten Batterien geliefert. Man muss weder Datum noch Uhrzeit einstellen. Das ist sehr praktisch, weil man sich nicht erst mit den Grundeinstellungen befassen muss, bevor man messen kann.
Die erste Neuerung gegenüber dem Vorgängermodell Accu Chek Compact ist die angedockte Stechhilfe. Damit kann direkt am Gerät Blut gewinnen und dann den Blutstropfen auf den Teststreifen geben. Das Gute daran ist, dass die Stechhilfe abnehmbar ist und somit der Diabetiker flexibler Blut gewinnen kann.
Ein weiterer Vorteil (den hatte das alte Gerät aber auch schon) ist die Aufnahme einer Teststreifenrolle. Man muss nicht lange nach einem Teststreifen suchen, sondern das Gerät hält quasi einen Vorrat. Eine Teststreifenrolle mit 17 Streifen wird eingelegt. Daraus wirft das Gerät bei jeder Messung separat einen Streifen aus.
Auch die Bedienung ist kinderleicht. Auch ohne Bedienungsanleitung versteht man schnell, wie das Messen funktioniert. Man muss nur das Gerät einschalten und warten bis es bereit ist. Dann Blut auftragen und Messwert ablesen. Daher eignet sich das Messgerät vor allem für Diabetiker, die noch nicht so lange mit der Krankheit und dem Messen vertraut sind. Das Gerät erkennt sogar fehlerhafte Teststreifen und meldet den Fehler. Erst wenn der Blutstropfen tatsächlich aufgetragen werden kann, gibt das Gerät das o.k.
Um ein fehlerfreies Ergebnis zu erzielen, muss man eine ausreichende Menge Blut auf den Teststreifen geben. Dazu misst das Gerät die Menge und gibt ein Signal aus, wenn die geforderte Menge erreicht ist. Das ist auch eine gewaltige Erleichterung für Leute, denen noch an Erfahrung mit dem Messen fehlt.
Auch gut für Menschen, die erst seit kurzem Diabetes haben, ist der Hinweis auf eine mögliche Unterzuckerung. Denn wenn ein Messwert ungewöhnlich niedrig ausfällt, dann gibt das Gerät einen Warnton aus.
Normalerweise muss bei jedem Zuckermessgerät jeder Teststreifen eindeutig zugeordnet werden. Dafür gibt es bei einzelnen Streifen Codes, die auf der Packung abgedruckt sind. Man muss jede Packung Teststreifen erst codieren, damit das Gerät erkennt, welche Teststreifen darin sind. Dieses Gerät kann die Codierung automatisch vornehmen. Sobald man eine neue Teststreifentrommel einlegt, wird das Gerät automatisch codiert. Das erspart Zeit und Frust.
Mit dem Gerät wird eine kleine Ledertasche mitgeliefert, in die man das Messgerät, die Stechhilfe und zwei Ersatztrommeln hinein packen kann. Außerdem hat es noch eine kleine Reißverschlusstasche für andere Kleinigkeiten wie Notizen. Einen normalen Stift kriegt man leider nicht hinein, dafür ist die Tasche zu schmal, aber einen gekürzten Bleistift kann man schon rein legen.
· 5 Sekunden Messzeit
· 1,5 Mikroliter Blut
· Ein-Hand-Bedienung möglich
· Automatische Codierung und Teststreifenbereitstellung
· Unterdosierungserkennung und Nachdosierungsoption
· Akustische Test-Erinnerung
· Hypo-Anzeige
· Großer Datenspeicher für 300 Messwerte
· Datentransfer über Infrarotschnittstelle
· Messen an alternativen Teststellen möglich
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Das Design
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Am Anfang war das Aussehen etwas gewöhnungsbedürftig. Das Gerät ist etwas größer als der Vorgänger und deshalb sieht es im ersten Moment klobig aus. Aber nach einiger Zeit gewöhnt man sich daran. Vor allem die moderneren Farben und die flippige Form machen das Gerät aus. Es ist länglich. Die Farbe ist lila-blau mit silberner Oberschale. Wenn die Stechhilfe, oder umgangssprachlich der Klickser, rechts neben dem Gerät angedockt ist, sieht es leicht verunglimpft aus. Der Klickser ragt unter leicht heraus. Das muss er ja, sonst kann man ja nicht stechen, aber dadurch wirkt das Ganze etwas unförmig. Alles in allem ein modernes, schlichtes Design. Über dem Display ist keine Klappe angebracht. Auch das war beim Vorgänger anders. Doch es sieht mit dem offenen Display auch eleganter und ansprechender aus. Mehr wie ein modernes Elektronikgerät, das man unbedingt haben sollte als ein notwendiges Übel, das ein Kranker mit sich schleppen muss. Unter dem Display liegen in der Mitte drei leicht zugängliche Tasten und darunter befindet sich die Klappe für das Trommelfach. Dieses lässt sich wie die Motorhaube eines Autos nach oben öffnen. So werden Design und Praxis gut verknüpft.
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Teststreifentrommel einlegen
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Der erste Akt ist das Einlegen der Teststreifentrommel. (Normalerweise beginnt man mit den Batterien, aber die waren schon drin). Dazu muss man den Deckel öffnen und das Gerät nach vorne kippen. Die Trommel fällt heraus. Das Prinzip ist einfach und für jeden verständlich. Genauso leicht ist das Einlegen der neuen. Man muss nur darauf achten, dass die Trommel richtig herum liegt. Das sieht man, es ist aber auch in der Bedienungsanleitung grafisch dargestellt, so dass man, auch wenn man unsicher ist, nichts falsch machen kann.
Das Gerät erkennt automatisch, ob der Deckel richtig verschlossen wurde. Schließt er nicht richtig, lässt sich das Gerät nicht einschalten.
Liegt die Trommel richtig drin und ist der Deckel fest zu, dann dreht das Messgerät die Trommel so lange, bis der erste Teststreifen in der richtigen Position liegt. Gleichzeitig wird anhand des Barcodes die Teststreifenrolle codiert. Anschließend schaltet sich das Gerät ab.
Man muss einige Sicherheitshinweise beachten. So dürfen zum Beispiel Trommeln, bei denen die Aluhülle beschädigt ist, nicht in das Gerät eingelegt werden. Die Hinweise sind aber leicht zu finden in der Bedienungsanleitung aufgeführt.
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Einstellungen
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Bevor man das Gerät benutzen kann, sollte man sich überlegen, welche Voreinstellungen man benutzen möchte. Dort kann man die Signaltöne ein- oder ausschalten, das Jahr sowie Datum und Uhrzeit verstellen. Was neu und praktisch ist, sind die Einstellungen der Erinnerungsfunktion. Das Messgerät gibt bis zu drei Erinnerungstöne aus, damit man das Messen zu festgesetzten Zeiten nicht vergisst. Außerdem ertönt ein Warnton, wenn ein Messwert ungewöhnlich niedrig ist und eine Unterzuckerung droht. Alle genannten Signale kann man leicht ein- und ausschalten. Ich finde die vielen Piepstöne eher nervig.
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Die Stechhilfe
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Der Klickser ist nicht rund wie beim Vorgängermodell, sondern eher eckig mit abgerundeten Ecken. Es gibt auch keinen Extraknopf mehr zum Auslösen, sondern nur noch einen Spanner oben, der gleichzeitig auch die Auslösefunktion übernimmt. Man muss also, um sich zu stechen, zweimal auf den Gleichen Knopf drücken.
Beim Aufziehen wie auch beim Auslösen macht der Klickser laute Geräusche. Das Schnappen ist nicht zu überhören. Das macht das Zuckermessen irgendwie indiskret. Wer Wert darauf legt, unerkannt zu bleiben und unauffällig zu messen, der wird mit dem Gerät eher unzufrieden sein. Ich finde das Geräusch sehr laut. Man kann sich aber daran gewöhnen.
Die Lanzette der Stechhilfe lässt sich nach dem Gebrauch (man kann sie ruhig mehrfach benutzen, bis sie stumpf ist) einfach und schnell austauschen.
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Das Messen
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Das Messen geht leicht von der Hand. Der Teststreifen muss nicht erst eingesteckt werden, sondern kommt automatisch heraus und steckt somit gleich in der richtigen Position. Danach nur noch einen Blutstropfen darauf und warten. Die Stechhilfe kann dazu abgenommen werden oder dranbleiben. Das Gerät zeigt an, sobald die Blutmenge ausreicht, um korrekt messen zu können. Das ist ein großer Vorteil für alle, die noch unsicher sind.
Es dauert auch nicht lange bis das Ergebnis im Display angezeigt wird, man kann daneben stehen bleiben und warten. Das Ergebnis ist auch sehr genau. Das merkt man, wenn man zweimal kurz hintereinander misst und dann die Werte vergleicht.
Falls ein Messwert ungewöhnlich erscheint und auch nach wiederholter Messung ähnlich schlecht ausfällt, dann gibt es in der Bedienungsanleitung sogar eine Liste mit möglichen Fehlerursachen. Diese reichen von menschlichen Fehlern bis zu den technischen Details, die möglicherweise nicht stimmen.
Nach der Messung schaltet sich das Gerät ab und der Teststreifen wird automatisch ausgeworfen. So kann man ihn gleich in den Papierkorb fallen lassen, ohne ihn anzufassen.
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elektronisches Tagebuch
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Das Messgerät eignet sich hervorragend als elektronisches Tagebuch. Es speichert bis zu 300 Werte mit Datum und Uhrzeit (Datum und Uhrzeit müssen dazu richtig eingestellt sein). Die Messwerte werden automatisch gespeichert, man muss nichts tun. Platz 300 wird zuerst belegt, danach alle weiteren. Der älteste Messwert ist also immer auf Platz 300. Kommt ein neuer Wert hinzu, wird der älteste gelöscht und alle weiteren verschieben sich um eine Position nach hinten.
Neben Datum und Uhrzeit werden auch verschiedene andere Parameter gespeichert, wie zum Beispiel die Messung außerhalb des Temperaturbereiches oder Messwerte, die zur Funktionskontrolle markiert wurden.
Besondere Messwerte können mit einem * markiert werden. So weiß man zum Beispiel genau, wenn man an einer ungewöhnlichen Stelle gemessen hat oder ob ein Messwert nach oder vor sportlicher Aktivität aufgenommen wurde. Das Benutzen dieser Funktion ist nicht selbsterklärend, man muss es in der Anleitung nachlesen, aber diese beschreibt den Vorgang leicht verständlich und nachvollziehbar.
Das Abrufen der Messwerte kann erfolgen, ohne dass ein Teststreifen ausgeworfen wird. Beim Drücken der Taste zum Abrufen erscheint der jüngste Messwert. Danach kann man durchblättern.
Das Messgerät kann auch die Durchschnittswerte angeben, und zwar die der letzten 7, 14 oder 30 Tage. Man kann sich den höchsten, den niedrigsten und den Durchschnittswert anzeigen lassen. Sind nur Messwerte für 5 Tage verfügbar, werden die Messwerte der letzten 5 Tage angezeigt und die anderen Werte für 7 oder mehr Tage werden berechnet.
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Fazit
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Bis auf die Größe und die Lautstärke hat das Gerät kaum Mängel. Es speichert bis zu 300 Werte, die man einzeln markieren kann. Das Gerät zeigt sogar Durchschnittswerte an oder berechnet diese selbstständig. Für 5 Euro ist es mehr als empfehlenswert, es sieht modern aus und ist leicht zu bedienen. Die integrierte Stechhilfe ist zwar laut und auffällig, aber leicht zu bedienen und das Messen erfolgt schmerzfrei.
Das Gerät eignet sich besonders für ,Anfänger', die noch wenig Erfahrung mit dem Zuckermessen haben, weil es so leicht zu bedienen ist.
Yolante
Fazit: Bis auf die Größe und die Lautstärke hat das Gerät kaum Mängel. Es speichert bis zu 300 Werte.

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