
Produkttyp: Hansol CRT-Monitore
Neuester Testbericht: ... man eigentlich nie wieder diese Menü aufrufen, denn die Qualität ändert sich nicht. Kein Nachregeln nötig. ***Technische Daten:*** Mon... mehr
Ein "Pitsch" mit großen Folgen !!
Hansol 900P

Name des Mitglieds: harmonbaker
Produkt:
Hansol 900P
Datum: 28.11.01, geändert am 28.11.01 (475 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: gutes Preis/Leistungsverhältnis
Nachteile: kein Profigerät
Ein "Pitsch" mit großen Folgen !!
Pitsch hat`s gemacht und dunkel war der 17er Tevion Monitor , erstanden vor rund 3 Jahren bei Aldi.
Treue Dienste hat der geleistet, täglich viele Stunden, da gibt’s gar nichts zu meckern. Und instand gesetzt wird er auch wieder.
Mit dem "Pitsch" jedoch wurde ein schon länger im Unterbewusstsein schwebender Gedanke in den Vordergrund katapultiert.
Einen 19er müsste man haben. Schließlich ist der Monitor ein wichtiges Arbeitsgerät für mich. Stichwort Bildbearbeitung, hier ein Pickelchen überdecken, da einen Mitesser digital ausquetschen.
Eine feine Sache wär` das schon.
Eines ist aber klar, so ein absolutes Profiteil, wie in Werbeagenturen zu finden, übersteigt leider meine Möglichkeiten bei Weitem. Die finanziellen meine ich !
Wo finde ich also einen annehmbaren 19er Monitor zu akzeptablem Preis und welche Kriterien sind für mich am Wichtigsten ?
In letzter Zeit hab ich Probleme mit den Augen, die ich durch permanentes Zusammenkneifen zu kompensieren versuche. Meine Brille nutzt mir hier nichts, die hilft erst ab einer Entfernung von 1-2 Meter.
Der Fernseher, den wir vor einiger Zeit neu gekauft haben, war aus diesem Grund mit der 100 Hz-Technik ausgestattet.
Übertragen auf den Monitor bedeutet dies, mindesten 75 Hz sollte er schon aufweisen.
Bei dieser Technik baut sich ein Bild 75 mal pro Sekunde auf und somit wird die Trägheit des menschlichen Auges überlistet und das stehende Bild erscheint uns flimmerfrei. Kopfschmerzen ade.
Fündig wurde ich einmal mehr bei Quelle, die einen 19er Monitor der Firma Hansol mit maximal 96 Hz für 599,--DM anbietet.
Hansol 900P, Modell B19BL, so nennt sich das Gerät, das ich schlussendlich nach Hause schleppte.
Runde 25kg, ½ Zentner, wog das Ding in der riesigen Verpackung, nach der Entsorgung selbiger blieben immerhin noch knapp 22 kg Lebendgewicht übrig.
Die sonstigen Abmessungen au
ch recht beeindruckend, Breite und Höhe incl. Standfuss je 47 cm, die Tiefe knapp 49 cm. Mensch, da muß ich ja ein Loch ins Gemäuer schlagen.
Im Praxistest hat sich dann als ausreichend erwiesen, den Schreibtisch ein Stück von der Wand abzurücken ;-).
Trotzdem, unsere PC-Ecke im Wohnzimmer bekommt langsam aber sicher Ähnlichkeit mit der Kommandozentrale eines Raumschiffes.
Immerhin, "Hansi" der Neue, bildet darin das Herzstück.
Angeschlossen und in Betrieb genommen ist er recht flott, Netzkabel in Steckdose und VGA an den Grafikkartenanschluß des PC`s, das war`s auch schon. Der Monitor ist Plug and Play-fähig (PnP), will heißen, wird von Windows automatisch richtig erkannt und mit einem Standardtreiber eingebunden.
Es empfiehlt sich jedoch, auf der Herstellerseite www. Hansol.com den speziellen Treiber für dieses Gerät 900P herunterzuladen und zu installieren, damit das Betriebssystem die Möglichkeiten des Monitors vollständig ausnutzen kann.
Zur individuellen Anpassung kann das Monitor-und Grafiktool Powerstrip 3.01 genutzt werden.
Ansteuerbar ist der Monitor über die Standards SVGA,VGA, VESA und Macintosh.
So wie er da steht hat er eine Bildschirmdiagonale von 45,6 cm, das heißt 35x26cm sichtbares Bild. Die maximale Auflösung beträgt lt. Betriebsanleitung 1600 Pixel x 12oo Linien.
Vorne, am breiten Rand unten, hat „Hansi“ nur zwei Bedienelemente.
Einmal den Ein/Ausschalter mit grünem Licht bei Betrieb und orangem Leuchten im Energiesparmodus. Die allgemeine Leistungsaufnahme beträgt im Übrigen 120 Watt, was recht üppig ist. Um den Energieverbrauch zu senken sollte der Standby-Modus möglichst kurz, auf etwa 5-10min, eingestellt werden. Die Nutzbarkeit wird dadurch nicht beeinträchtigt, der Monitor ist bei optimaler Einstellung sehr schnell wieder betriebsbereit.
Zweitens ein grosses Einstellrad, den OSD-Regler, mit dessen Hilfe alle Einstellfunktionen kontrolliert
und verändert werden können.
Ein kurzer Druck auf das Rad und die verschiedenen Menüs werden per Onscreen- Display (OSD) zur Einstellung sichtbar.
Regelbar sind die üblichen Einstellungen wie Kontrast, Helligkeit, horizontale und vertikale Bildgrösse-und Lage, die Farbtemperatur und noch einiges mehr.
Richtig eingestellt liefert "Hansi" ein flimmerfreies, scharfes Bild mit akzeptablen Farben.
Tatsächlich, die Arbeit am neuen Monitor gestaltet sich angenehm und vor allem augenschonend. Mit einem Wort, komfortabel. Auch längere Lesungen, bei mir und Euch ja an der Tagesordnung, strengen nicht mehr an.
Gibt’s auch was zu Meckern ?
Sicher, wer suchet der findet. Aufgrund von leichten Konvergenzfehlern an den Rändern und nicht ganz stimmiger Farbtreue ist "Hansi" für Desktop-Publishing nicht so ganz geeignet.
Und wenn`s dann wieder "Pitsch" macht sind`s diesmal nur Moorhühner, die ich nun besser treffe, weil größer...
Seid gegrüßt.
Fazit:


18.12.01
Hansi heißt er also? Meiner hat keinen Namen (mein Monitor natürlich, *räusper*). Werd mal drüber nachdenken. Gruß vom Tunnelchen.