
Produkttyp: Eizo CRT-Monitore
Neuester Testbericht: ... zugeschickt. Bedienung ******** Im Gegensatz zu anderen Monitoren mit OSD (OnScreen Display) lässt sich das Menü des F57 sehr in... mehr
Monitor der Extraklasse
Eizo Flexscan F 57

Name des Mitglieds: LightwizHH
Produkt:
Eizo Flexscan F 57
Datum: 13.07.01, geändert am 13.07.01 (380 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Bildqualität, Bedienung, 2 Signaleingänge
Nachteile: Probleme mit der Hochspannung, Preis
Vorweg: Der FlexScan F57 wird dem Ruf der Firma EIZO gerecht, Monitore mit hervorragender Bildqualität zu bauen. Darauf möchte ich deshalb auch gar nicht näher eingehen - das Bild ist scharf bis in die Ecken, bei der Konvergenz sind nur minimale Abweichungen zu verzeichnen, ebenso gut sind Helligkeitsverteilung und Entspiegelung.
(Trotzdem noch einmal die Warnung: man sollte sich jeden einzelnen Monitor vor dem Kauf ansehen oder ein Rückgaberecht vereinbaren, die Serienstreuung kann bei jedem Hersteller zuschlagen.)
Die technischen Daten im Einzelnen:
- 0,26 mm-Lochmaske
- max. 96 kHz
- Leistungsaufnahme max. 120 W
- 9pin D-Sub bzw. BNC-Anschlüsse
Lieferumfang
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Zunächst fällt einem das umfangreiche und fehlerfreie Handbuch positiv auf - heutzutage leider fast schon eine Seltenheit. Umfangreich und verständlich werden die einzelnen Funktionen des Monitors sowie einige Fachbegriffe erläutert. Auch eine Karte mit der Kurzreferenz der Onscreen-Menüs liegt bei.
Teil des Pakets ist neben den Anschlusskabeln außerdem eine Diskette mit den Konfigurationsdateien für Windows. Und: ein Mikrofaser-Reinigungstuch. Da letzteres auch noch von sehr guter Qualität ist, handelt es sich um eine sinnvolle Beilage.
Leider fehlte es bei meinem Monitor, obwohl es im Handbuch unter Lieferumfang mit aufgeführt war... aber EIZO hat es mir freundlicherweise zugeschickt.
Bedienung
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Im Gegensatz zu anderen Monitoren mit OSD (OnScreen Display) lässt sich das Menü des F57 sehr intuitiv bedienen: über eine viereckige Schaltwippe, die sich in vier Richtungen drücken lässt, kann man im Menü navigieren und mit einem Druck in der Mitte die entsprechende Option auswählen. Man muss sich bei der Einstellarbeit also nicht ständig auf die Finger schauen, um den richtigen Knopf zu erwischen.
Die Funktionen Auto-Sizing und Wechsel des Signaleingangs sind durch zwei zusätzliche Tasten ohne lan
ges Suchen im Menü aktivierbar.
Auto-Sizing
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Unter dieser Funktion versteht man die Fähigkeit des Monitors, die Größe des Bildes auf Tastendruck automatisch optimal einzustellen. Das funktioniert allerdings nur, wenn die Grafikkarte ein sauberes Bildsignal liefert, und auch dann musste ich bisher immer etwas nachkorrigieren, da noch ein schwarzer Rand vorhanden war.
Praktisch ist diese Funktion allerdings, wenn man öfters die Auflösung wechselt und dann schnell eine Einstellung haben möchte, mit der man zumindest erst mal arbeiten / spielen kann.
Konvergenzkorrektur
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Einer der Menüpunkte im OSD ermöglicht die Korrektur der Konvergenz - allerdings gibt es bei dieser analogen Konvergenzkorrektur nur eine Einstellung für den gesamten Bildbereich, so dass man immer einen Kompromiss finden muss. Meistens läuft der darauf hinaus, dass man die Konvergenz in der Bildmitte optimal einstellt und die Ränder etwas darunter leiden. Alle EIZO-Modelle ab 19" verfügen dagegen über eine digitale Konvergenzkorrektur, mit der man einzelne Bildbereiche separat anpassen kann.
Da, wie weiter oben erwähnt, die Konvergenz beim F57 aber über den ganzen Schirm sehr konstant bleibt, stellt das keinen Nachteil dar - die meisten Monitore haben überhaupt keine Konvergenzkorrektur.
Zubehör
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Der F57 verfügt vorne über eine Halterung, mit der man ihn um Lautsprecher oder einen USB-Hub erweitern kann. Bei den Lautsprechern muss dabei natürlich garantiert werden, dass sie mit ihrem Magnetfeld keine Bildstörungen verursachen, und dementsprechend klein sind sie geraten. Für die Windows-Systemklänge reichen sie sicherlich aus... zum Musikhören, Spielen etc. sollte man sich nach etwas anderem umsehen.
BNC / D-SUB
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Neben dem Standard-VGA-Anschluss (D-Sub 9pin) bietet der F57 auch BNC-Anschlüsse - und zwar fünf Stück, sprich der Anschluss für das V
-Sync-Signal ist separat ausgeführt, was nicht unbedingt selbstverständlich ist.
Über die Taste zum Wechsel des Signaleingangs kann man jederzeit schnell zwischen den beiden Anschlüssen hin- und herschalten, was besonders praktisch ist, wenn man einen Monitor an zwei Bildquellen betreiben möchte.
Ein weiteres Detail, das mir aufgefallen ist: das Signalkabel ist hinten am Monitor nicht fest angeschlossen, sondern ganz normal geschraubt. Man muss also wegen eines Kabelbruchs nicht gleich den Monitor in Reparatur geben, wie es bei vielen Billigmodellen der Fall ist.
Weniger gut gefällt mir an dem Monitor, dass er in einigen Auflösungen starke Moiré-Effekte erzeugt. Darunter versteht man Wellenlinien im Bild, die laut EIZO aufgrund von Überlagerungen in Phosphorschicht und Bildsignal entstehen. Der F57 verfügt zwar über die Funktion Moiré-Korrektur, die diesen Effekt verringert. Das funktioniert aber nur, indem das Bild künstlich unschärfer gerechnet wird.
Ich bin deshalb bei einer Auflösung von 1024 x 768 geblieben, bei der dieser Effekt nicht auftritt. Für mich ist diese Auflösung für 17"-Monitore sowieso die vernünftigste, es sei denn man beschäftigt sich intensiv mit Bildbearbeitung und liest wenig Text.
Ein weiterer unangenehmer Effekt, den ich beim F57 wie auch schon bei seinem Vorgänger F56 beobachtet habe, sind Überschläge im Hochspannungsnetzteil. Diese führen dazu, dass das Bild mit einem lauten Knacken kurz schwarz wird (oder sich zusammen zieht) und sich gleich darauf wieder normalisiert. Die Komponenten in der Hochspannung scheint das zwar nicht weiter zu stören, aber ich fahre jedes Mal auf meinem Stuhl zusammen, wenn das alle 4-6 Wochen mal wieder passiert...
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich CRT Monitor


