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M1- eine riesige Enttäuschung - M1 Clubs national

Neuester Testbericht: ... Der Raum war für meinen Geschmack viel zu klein, es war zwar nicht allzu viel los, aber das M1 ist dafür bekannt, dass ziemlich oft DJ- Gr... mehr

M1- eine riesige Enttäuschung
M1

Katerinaki

Name des Mitglieds: Katerinaki

Produkt:

M1

Datum: 11.02.02, geändert am 11.02.02 (97 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: gute Location, recht großes DJ- Star- Aufgebot

Nachteile: viel zu hoher Eintritt, hohe Preise allgemien, sieht etwas schäbig aus

...::: Vorgeschichte :::...

Ich wohne erst seit kurzem in Stuttgart, aber ich konnte mir ziemlich schnell ein Bild vom M1 machen. Überall hinge die Plakate von der M1- CD, die im Sommer rauskam, und überhaupt hörte es sich sehr edel an, egal wo man hin hörte, alle waren davon begeistert, also dacht ich mir, schau ich doch auch endlich mal rein, bevor ich das Event meines Lebens verpasse und mich ein ganzes Leben lang dafür hasse :-)

...::: Eintritt :::...

Im Nachhinein stellte sich raus: ich hätte es lassen sollen! Schon am Eingang war ich ziemlich verduzt über den hohen Eintritt, 10 ? pro Person ist nicht wenig, ich erkundigte mich auch gleich, was denn an dem Abend besonderes sei, dass der Eintritt so hoch ist und die Kassenfrau meinte, heute wären zwar Phats and Small da, aber der Eintritt ist regulär so hoch, unabhängig von dem Programm. Gut, dachte ich mir, es ist DAS M1 von dem alle schwärmen, da wird dir für die 10? auch was geboten!

...::: Der erste Eindruck :::...

Der war äußerst schlecht, denn dass ganze M1 ist schlich und einfach viel kleiner als es sein sollte! Und außerdem alles andere als nobel, der Boden hat keinen sauberen Eindruck auf mich gemacht!

...::: Die Räume :::...

Also, fangen wir bei dem "Hauptraum" an, da lief House. Der Raum war für meinen Geschmack viel zu klein, es war zwar nicht allzu viel los, aber das M1 ist dafür bekannt, dass ziemlich oft DJ- Größen am Start sind, und da kann ich mir gut vorstellen, dass da großer Andrang entsteht. Und dafür ist der Raum einfach zu klein.
In der Bar hab ich nur kurz reingeschaut, darüber kann ich nicht viel sagen(sorry, bin kein Trinker), nur dass es da ziemlich hell war, und dass da auch House lief.
Der Raum, in dem Black Music lief, ist 2- stöckig, oben ist eine Art chill- out mit Sofas und Liegewiesen, einem Balkon in der Mitte, von dem aus man runterschauen kann, der Garderobe und hinter einem Vorhang in einer Ecke
einer Massagebank. Unten ist dann die Tanzfläche, sehr sehr klein, aber da dort eh nicht viel los war, wars nicht allzu eng.
Falls noch jemand die Toiletten interessieren, sie sind im Flur, man kommt rein und da sind erst die Spiegel und die Waschbecken und dann geht man durch eine zweite Tür, da sind dann die Toiletten an sich. Neu für mich war, dass man von außen in den Raum mit den Waschbecken reinschauen konnte, denn neben der Tür war eine Scheibe, und ihr wißt was das heißt Mädels: nichts mehr mit heimlichem Schminken, Pickel abdecken und dem Oberteil zurechtzupfen, everybody is watching you!

...::: Die Musik :::...

Also, im M1 läuft bekannterweise überwiegend House. Ich bin zwar kein House- Kenner, aber die Musik schien ganz in Ordnung zu sein, ein bisschen einseitig, aber ganz gut. In Sachen Black- Music sollten sie sich aber was einfallen lassen, das M1 ist zwar nicht das Hip Hop Domizil der Stuttgarter, aber wenn schon Hip Hop läuft, dann bitte auch etwas, das man hören kann. Mal abgesehen davon, dass der DJ nicht mixen konnte und seine Übergänge keine waren, war der Bass viel zu laut angedreht, man hat zum Teil nur das Dröhnen vom Bass gehört und nichts vom Lied, und für den kleinen Raum war die Musik viel zu laut, es hat richtig gedröhnt, äußerst unangenehm!

...::: Die Stimmung:::...

Im House- Raum war ziemlich gute Stimmung, die hat einen sogar mitgerissen, auch wenn man kein leidenschaftlicher House- Fan ist. Das war auch so ziemllich das Beste an dem Abend. Die House- Fans waren ziemlich gut gelaunt, aber ich kann nicht sagen, dass ich etwas von Drogen bemerkt habe, was erfahrungsgemäß in dieser Szene bekannt ist. Wenn da einer was genommen hat, dann hat man 's ihm nicht angemerkt. In der Bosch- Bar war ich nur kurz, aber da schien 's auch in Ordnung gewesen zu sein (Alkohol sein Dank?!?), aber im Black- Raum war 's absolut öde, keine Stimmung, was zum Größten Teil auch am DJ und der schlechten Musik
lag, da hat das Tanzen selbst mir leidenschaftlicher Tänzerin keinen Spaß gemacht! Schade eigentlich...

...::: Das Publikum:::...

Das Publikum im M1 besteht zu 20% aus schicken Leuten, zu 30% aus Assis und die restlichen 50% sind die, die versuchen schick zu sein und neue Trends zu setzen, worin sie aber kläglich scheitern, denn ihre Kleidung ist meistens eine Mischung aus allem, was gerade Trend ist in einem, ein einfaches Gemisch.

...::: Fazit :::...

Das M1 ist wohl so ziemlich der größte und bekannteste Club in Stuttgart, in dem House läuft, für House- Fans also nicht schlecht, für den Durchschnittsdiscogänger aber zu teuer, zu einseitig und zu langweilig.

Fazit: