
Neuester Testbericht: ... theoretisch mal in jede Lokalität reinschauen kann, ohne Eintritt zu bezahlen und sich alles mal ruhig anschauen kann. Leider ist es aber... mehr
Münchens Las Vegas!
Kultfabrik

Autor-Name: "265464
Produkt:
Kultfabrik
Datum: 11.08.00, geändert am 19.02.01 (644 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Auswahl, Auswahl, Auswahl
Nachteile: Clubbing-Tour kommt unter der Woche teuer!
Als ich damals, so etwa im Jahre 1994, noch regelmäßig am Münchner Ostbahnhof mit der S-Bahn vorbeifuhr und mir dabei die Hochhäuser, Fabriken und Baugelände dieser Gegend ansah, da wäre ich sicher nie auf die Idee gekommen, daß hier einst die größte Discotheken- und Clubmeile Europas entstehen würde. Einst hatte hier Pfanni seinen bayerischen Fabriksitz und manchmal in lauen Sommernächten wenn kaum ein Luftzug zu spüren war und die Hitze einem zu schaffen machte, da konnte man zart den Geruch der verarbeiteten Kartoffeln wahrnehmen (Bitte keine Zwischenrufe – ich versuche gerade etwas Großstadtromantik aufkommen zu lassen). Doch im Jahre 1995 schloß Pfanni hier seine Pforten und gab seine Fabrik und Lagerhallen frei für etwas neues, für etwas wirklich neues... den Kunstpark Ost
Der Kunstpark Ost (unter Einheimischen auch KPO genannt) nahm im September 1996 seinen eigenständigen Betrieb als Kultur- und Veranstaltungszentrum auf (unter der fachmännischen Leitung der Kunstpark Marketing GmbH und der Kunstpark Ost Vermietungs GmbH). Auf dem riesigen Fabrikgelände findet man wirklich alles, was man zur geistigen und körperlichen Erquickung wünscht: Clubs, Restaurants, Bars, Kneipen, Kino, Discotheken, Konzerthallen und vieles mehr. Den höchsten Bekanntheitsgrad in Sachen Club haben hier wohl das Babylon, das Heizkraftwerk und das Ultraschall – jedes sicherlich auf seine Weise sehenswert.
Zugegeben, auf den ersten Blick ist der Besucher schockiert oder zumindest besorgt wenn er zum Haupteingang des Kunstpark Ost hereinspaziert. Triste Fabrikbauten mit unzähligen ineinander übergehenden Graffitis und eine undefinierbare Mischung aus alten und neuen Werbeplakaten der Clubs aber spätestens wenn man vor lauter Leuchtwerbung nicht mehr weiß, wo man hinsehen und vor allem zuerst hingehen soll, ist der schlechte Eindruck schon verflogen.
Zum Ausprobieren eignen sich besonders die „all-area-weekends“, an welchen man für rund 30
DM in fast jede „Einrichtung“ darf. Jedoch sollte darauf hingewiesen werden: diese Wochenenden sind bekannt und die Folge ist eine Masseneinwanderung aller Jugendlichen aus den umliegenden Orten Münchens – tiefste bayerische Provinz. Manch einer kam aber sogar schon aus Hamburg oder Köln angereist. Die besagten Wochenenden sind stets extrem gut besucht und das übliche Publikum flüchtet an diesen Tagen meist lieber in die „normalen“ Clubs und Bars Münchens.
Eine Möglichkeit sich in der Stadt immer up-to-date zu halten, bietet der KPO natürlich auch: man abboniert günstig das Kunstpark Magazin oder besorgt es sich kostenlos an den bekanntesten öffentlichen Plätzen oder Einrichtungen (Kinos, Bars usw.).
Für nun neugierig gewordene Partyfreaks sind weitere Infos unter www.kunstpark-ost.de zu finden.
„WALK IN THE PARK“ und VIEL SPASS DENN!
Fazit:

