
Neuester Testbericht: ... Irgendwann wurde sie gegen Helgoland eingetauscht. Aber was will man damit in Wien zum Ausdruck bringen? Keine Ahnung! Auf jeden Fall unt... mehr
Danceclub mit Cockteilbar
Sansibar

Name des Mitglieds: AnDrahs
Produkt:
Sansibar
Datum: 01.08.01, geändert am 08.02.02 (126 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: tolle Stimmung, super DJs, nette Leute, gute Drinks
Nachteile: sehr teure Drinks, nach Mitternacht schlecht erreichbar
Auf der Donauinsel (gleichnamige U-Bahnstation), Neue Donau km 12,5, befinden sich in der sog. "Max.city" auf der stadtabgewandten Seite mehrere Clubs. Tagsüber sind sie in der Regel zu und machen erst am Abend auf. Das Leben beginnt dort jedoch erst nach 22 Uhr und zwischen Mitternacht und 4 Uhr Morgens, da die Wiener Metro dann nicht fährt und dann kann man nicht anders als abhotten!
Das auffälligste Lokal ist jedoch nicht mal der Leuchtturm, sondern die (oder das ?) Sansibar! Es ist nämlich wie aus einer anderen Welt: Auf Holzpfählen in Donauwasser stehen halboffene Holzbauten mit Schilfbedeckten Dächern, die an afrikanisches Dorf erinnern. Wohl daher der Name „Sansibar“. Es ist nämlich eine Insel an der Küste Tansanias, welche zu Kaisers Zeiten deutsche Kolonie gewesen. Irgendwann wurde sie gegen Helgoland eingetauscht. Aber was will man damit in Wien zum Ausdruck bringen?
Keine Ahnung! Auf jeden Fall unterscheidet sich dieser Club schon äußerlich von seiner von Stahlbeton und Glas strotzenden Umgebung, genauso wie es schon auf ersten Blick nicht in eine mitteleuropäische Metropole zu passen scheint. Es fällt aber auf und das nicht unangenehm.
Das äußere mutet also tropikal an. Im Inneren gibt es reichlich Rattanmöbel zum Sitzen und auch einige weiße Polstersofas und Tische, so dass man nicht sehr viel Platz für Spaziergänge hat. Die Beleuchtung ist schummrig gedämmt (Elektrofakeln), aber hell genug, um seiner Begleitung tief in die Augen zu schauen. Doch es gibt auch eine kleine Tanzfläche, die mit allen Extras bestückt (wie Licht-, Schall- und Raucheffekte), eine lange Theke und den DJ-Pult. Da die Bauweise offen ist, wird es selten zu laut und auch vor Nikotinvergiftung braucht man keine Angst zu haben, das Gröbste wird von der von der Flussbrise weggeweht. Für mich ist das ein bedeutender Pluspunkt.
Da die DJs regelmäßig wechseln, ist musikalisch für reichlich Abwechslung gesorgt. Dabei verstehen sie
durchaus ihr Handwerk. Die Mucke wird hier genauso meisterlich gemixt, wie auch die ziemlich teuren Drinks. Der flotte Kellner lässt niemand lange auf sich oder den leckeren Stoff warten und... auch er versteht sein Handwerk, d.h. er versteht es ganz gut einem immer wieder einen Drink mehr anzudrehen, als man eigentlich bestellen wollte... oder auch konnte, denn die kleinsten Drinks von der Größe eines Schnapsglases kosten 58 ÖS (DM 9,71) bis über 200 ÖS (knapp 30 DM) für ein großes Cocktailglas. (Restgeld wird selbstgefällig nur auf glatte 10er gerundet, den Beleg gibt's nur auf Aufforderderung.) Bei den Preisen ist es schon OK, dass von den Besuchern kein Eintritt verlangt wird. Eine tolle Speisekarte soll es auch geben, die fiel mir jedoch nicht in die Hände. Die heißen Rhythmen bringen jedermann (und jede Frau) bald auf die Tanzfläche, dann das Blut in Wallung, dann wird geschwitzt... und dann... wird der nächste Drink fällig. Booooaaahhh...!!!
Wer schon nicht wegen abhotten hingeht oder sich von den Preisen abgestoßen fühlt, dem sei gesagt, dass auch ein „Babewatch“ lohnt. * sfg * Das Publikum ist alters- und abstammungsmäßig gemischt (obwohl eher twenlastig), ein guter Mix aus (hoffentlich) gutbetuchten Einheimischen und partysüchtigen und spendierfreudiger Touristen und die niedlichen jungen Japanerinnen sorgen für eine stets bombige Stimmung.
Ansonsten schaut mal nach unter:
http://www.sansibar.co.at
Viel Spass
wünscht Andreas
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich Club international

