Yamaha CDRW-426
Kollege ACO12777 verabschiedet sich für immer - Yamaha CDRW-426 CD Brenner

Produkttyp: Yamaha CD-Brenner

Neuester Testbericht: ... und diesmal hat es nichts mit ciao zu tun, sondern mit meinem PC, der sich stoisch weigert mir meine blutrünstige Abwechslung zu versch... mehr

Kollege ACO12777 verabschiedet sich für immer
Yamaha CDRW-426

skorpion99

Name des Mitglieds: skorpion99

Produkt:

Yamaha CDRW-426

Datum: 06.02.02, geändert am 06.02.02 (115 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Wer 4 Jahre einwandfrei seinen Dienst verrichtet, der verdient einen anständigen Nachruf

Nachteile: War bestens zufrieden und habe somit nichts zu mäkeln

Wenn diese Seriennummer eines Yamaha CD-REWRITABLE Drive in Verbindung mit der Typenbezeichnung CRW4260t noch einmal irgendwo in einem Erfahrungsbericht auftaucht, dann könnt Ihr direkt das QM (oder wie diese Institution hier bei Dooyoo genannt wird) informieren und den veröffentlichenden User der Fakerei bezichtigen.

Gestern abend, nach etlichen aufregenden bei Stunden ciao (ich weiß, daß ich nun bei Dooyoo bin, aber Ehrlichkeit ist für mich nicht nur eine Zier), wollte ich mich mal wieder einer Nerven beruhigenden Zerstreuung hingeben und ein wenig dem Spieleklassiker „The Age of Kings“ auf mich wirken lassen. Also schwups die CD (das Original natürlich) ins Laufwerk geworfen und geduldig auf die Dinge warten, die da passieren sollen. Installiert hatte ich das Spiel ja schon vor geraumer Zeit auf meiner Spielfestplatte, und somit sollte dem Vergnügen nichts entgegenstehen. Aber was sehe ich da auf meinen Bildschirm, eine dieser mir äußerst verhaßten grauen Infoboxen, deren erscheinen i.d.R. nichts gutes verheißen. Untermalt von dem gleichermaßen nicht gerade abgöttisch von mir geliebten „gruuuummmm“, welches nun an mein geschundenes Ohr dringt lese ich dort folgenden mysteriösen Satz: Bitte legen sie die original CD ein und versuchen sie danach die Anwendung erneut zu starten“

Gesagt getan, ein kurzes Antippen des Schubladenöffners an meinem CD-Laufwerk, die CD-Schublade kommt auch brav und wohlerzogen wie sie ist herausgefahren, ein kleiner Schubs und sie fährt wieder hinein, säuselt und grunzt etwas und..............“gruuuuummmmm“ .............. wieder das gleich Malheur

Die Nerven liegen blank, und diesmal hat es nichts mit ciao zu tun, sondern mit meinem PC, der sich stoisch weigert mir meine blutrünstige Abwechslung zu verschaffen.

Der Skorpion ist ja nicht dumm, wiederholt die zuvor beschriebene Prozedur noch einmal aber beäugt nun zuvor die nicht beschriftete Seite der CD, die j
a bekanntlich die Daten erhält, in der Annahme, daß dort vielleicht ein Popel oder ähnlicher Unrat das lesen der CD unmöglich machen würde, aber Fehlanzeige. Blank wie ein Kinderpopo präsentiert sich mir das gute Stück und so denke ich mir, wenn Du nicht willst, dann werfe ich Dich einfach in den Eingangs erwähnten Brenner, der ja neben allen anderen Eigenschaften, wie dem Brennen von CD-Rs und CD-RWs auch als ganz normales Laufwerk zu gebrauchen sein soll.

„Gruuuummmm“

Von Nerven kann nun schon fast keine Rede mehr sein und schon liege ich auf den geschundenen Knien vor meinem PC und versuche einen Blick ins innere des Brenners zu werfen, ob sich dort vielleicht etwas von dem zuvor erwähnten Unrat angesammelt hat, der meine Spielfreude heimtückisch zu verhindern versucht.

Fehlanzeige, alle Versuche den Fehler Software- oder Hardwaremäßig aufzuspüren scheitern und ein Test im Laptop beweist mir, das nicht die CD selber etwa die Schuld tragen würde, sondern es sind die CD-Laufwerke im PC.

Beide haben so einfach mir nichts dir nichts ihr Leben ausgehaucht, und das im Falle des CD-Brenners, um den es ja hier im Bericht gehen soll, ziemlich genau nach nur 4 Jahren Lebensdauer und ca. 500 gebrannten CD schätze ich mal.


Was kann bzw. konnte dieser Brenner?

Gebrannt habe ich mit diesem SCSI Laufwerk, angeschlossen am Adaptec Controller AHA2920, bei einer 4-fachen Brenngeschwindigkeit alle möglichen Arten von CD-Rohlingen, wobei ich jedoch vorwiegend Markenprodukte von TDK und auch FujiFilm verwendet habe, und konnte dabei eigentlich nie über nennenswerte Ausfallerscheinungen klagen.

CD-RW habe ich zwar auch gebrannt, und zwar ausschließlich die von Sony, aber die komplizierte und zeitraubende Handlung und vor allem die nur 2-fache Brenngeschwindigkeit, die in diesem Bereich möglich war, haben mich dazu veranlaßt überwiegend CD-R zu brennen.

Um es einmal zeitlich gegenüberzuste
llen, so erinnere ich mich, daß der Brennvorgang einer kompletten CD-RW, also mit einen Volumen von 650MB Daten, mit allem drum und dran immerhin ca. 1 Stunde Zeit in Anspruch genommen hatte, was mir gegenüber den 19 Minuten bei einer vergleichbaren CD-R entschieden zu lang war. „Zeit ist Geld“, oder wie heißt es doch so schön.

Abschließend zur Technik bzw. zur Zuverlässigkeit der selben kann ich mir ruhigem Gewissen behaupten, daß dieses Gerät immer sehr zuverlässig seinen Dienst versehen hat, und egal welche Brennsoftware (bevorzugt Nero aber auch WinONCD und Easy CD) auch zum Einsatz kam, es gab nie Probleme. Da ich vorwiegend Daten gebrannt habe und 1:1 Sicherheitskopien meiner Originale erstellte, aber nur selten Musik-CD brannte, kann ich mich hierüber nicht so detailliert auslassen, wie es andere Heimbrenner und/oder Raubkopierer vermögen.

Nun gut, als normales CD Rom habe ich es so gut wie nie benutzt, denn die Installation von umfangreicher Software, wie z.B. dem Microsoft Office Pro. Paket schlug hier, dank der nur 6-fachen Lesegeschwindigkeit, ebenfalls mit einem deutlich höheren Zeitaufwand zu Buche, als das in meinem Zweitlaufwerk, einem „Noname“ Produkt mit 48-facher Lesegeschwindigkeit der Fall war.

Allerdings, und daß war für mich immer eine sehr wichtige und oft auch hilfreiche Eigenschaft dieses Brenners, konnte ich darauf so ziemlich jede auch noch so verunstaltete CD (also mechanisch beeinträchtigte) auslesen, die von anderen CD-Laufwerken schon lange nicht mehr akzeptiert wurden. Diese löbliche Eigenschaft schreibe ich mal der sehr guten Qualität des Brenners, bzw. der ausgefeilten Fehlerkorrektur zu.

Zöge ich hier nun ein Fazit und fragte man mich ob ich ein solches hervorragendes Gerät noch einmal zum Preis von damals stolzen 969,-- DM erwerben würde, so sage ich ganz klar und deutlich ja, auch wenn es mich, wie eingangs erläutert nun für immer verlassen hat. Ob es wirklich ir
reparabel beschädigt oder gar verschlissen war, werde ich nicht mehr herausfinden können, denn beim letzten Versuch gestern die besagte CD zu starten um mich meiner blutrünstigen Wollust hinzugeben habe ich dann der CD-Schublade nicht mehr nur einen kleinen Schubs verpaßt, sondern einen gehörigen Tritt ins Gesäß, woraufhin der Brenner mir mit einer im weiten Bogen heraus katapultierten CD nebst Schublade antwortete.

Will sagen, Klappe geht nicht mehr rein und somit habe ich dem Brenner nun endgültig den Stecker gezogen. Jetzt gleich heißt es also, Skorpion mach Dich auf die Socken ins Internet und verprasse dein sauer verdientes Honorar, welches du dir beim schreiben von Erfahrungsberichten redlich verdientest und hole dir einen neuen Brenner, nur welchen? Ah ja, da lese ich doch gleich mal nach, was meine Kollegen hier bei dooyoo so an Erfahrungen über modernere Geräte gesammelt haben. Und wehe Euch, es wird ein Fehlkauf, weil..........?!


©Skorpion99

Fazit: