Camping Vasilliki
Camping Vasilliki (Lefkas ein Surferparadis?) - Camping Vasilliki Camping international

Neuester Testbericht: ... Wind verantwortlich ist. Wirklich jeden Tag, bei schönem Wetter bläst er mit 4-6 Bft. aufs Wasser und das heißt im Klartext: Je dichter ma... mehr

Camping Vasilliki (Lefkas ein Surferparadis?)
Camping Vasilliki

ruebenratz

Name des Mitglieds: ruebenratz

Produkt:

Camping Vasilliki

Datum: 21.09.00, geändert am 21.09.00 (3158 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Schattiger Platz, tolles Essen

Nachteile: Laute Umgebung

Letzter Besuch : Juli 1996

Lage des Campingplatzes:
Der Campingplatz liegt 500m außerhalb von Vassiliki Stadt in einem ruhigeren Teil der Bucht ca.500 m vom öffentlichen Kiesstrand und Meer entfernt. Er wird durch die Familie selbst liebevoll geführt. Der weitläufige Strand wird von Gästen aus der ganzen Umgebung genutzt und ist entsprechend voll. Die ebenen, mit Wiese bewachsenen Stellplätze liegen im Schatten von Olivenbäumen und Laubbäumen, schattige Plätze sind in ausreichender Zahl vorhanden.

Ausstattung des Campingplatzes:
Die sanitären Anlagen sind sehr einfach, aber auch sehr sauber, sie wurden mindesten 4-5 mal täglich gereinigt und das nicht weil sie es „nötig“ hatten.. Auf dem Campingplatz befindet sich ein vom Onkel der Familie geführtes Restaurant mit Bar. Einen Supermarkt gibt es nicht, die Lebensmittel kann man aber schnell mit dem Fahrrad im Ort kaufen.

Wassersport:
Surfen:
Der auf fast allen Webseiten und in einschlägigen Zeitungen so hoch gelobte Spot „Vassiliki“ ist nicht das, was viele versprechen. Gut surfen kann man eigentlich nur in den Surfzentren und zwar deswegen, weil diese Schulen sehr dicht an dem Berghang stehen, der für den thermischen Wind verantwortlich ist. Wirklich jeden Tag, bei schönem Wetter bläst er mit 4-6 Bft. aufs Wasser und das heißt im Klartext: Je dichter man unter Land surft umso mehr hackt es, anders herum ist natürlich auch klar, je weiter man von der Felswand wegkommt umso lauer das Lüftchen. Da die Bucht etwa 900m breit ist, ist etwa ab der Mitte der Bucht nix mehr mit Gleitwind ! Wer also nicht in der Surfschule untergebracht ist, sondern privat angereist ist und auf dem Campingplatz steht, muß sein Gerödel jeden Tag mehr als 1km über Straße und Strand zum Wind schleppen. Unser Surfguru hat das die ersten drei Tage gemacht, danach hatte er die Schnau... voll.
Segeln:
Für Catamaran- und Jollensegler bedingt gut geeignet. Liegeplätze sind am S
trand vorhanden, ein Abdecken des Bootes mit einer Persenning ist auf jeden Fall zu empfehlen, ob dadurch aber Beschädigungen vermieden werden ist fraglich. Der größte Nachteil ist, dass die Liegeplätze am Strand zu unsicher sind. Der Grund sind die vielen Jugendlichen, die in der Nacht singend über den Strand zu ihren Unterkünften ziehen oder gleich am Strand feiern und dazu auf den Trampolinen sitzen, die sind nämlich viel weicher als die großen Kieselsteine. Die Bootsbesitzer können ihr gutes Stück für die Nacht aber auch nicht auf den Campingplatz retten, denn der aufgeriggte Mast bleibt in der Zufahrt zum Campingplatz an einem Elektrokabel hängen, das in etwa 4m Höhe über die Einfahrt führt. Der große und flach abfallende Strand bietet allerdings beste Möglichkeiten zum An- und Ablegen.
Motorboot:
Der Campingplatz ist meiner Meinung nach für kleinere Schlauchboote eher geeignet als für schwere Motorboote. Eine Slipanlage und Tankstelle gibt es dort nicht. Außerhalb des Campingplatzes gibt es die Möglichkeit über eine schlechte Rampe Motorboote ins Wasser zu bekommen. Um Motorboote zu betanken, müsste man mit dem Boot nach Vassiliki (500m) fahren, dort kommt dann auf Bestellung ein Tankwagen mit Treibstoff an die Kaimauer. Einzelne Bojen für Liegeplätze sind vor dem Campingplatz vorhanden, es gibt aber auch eine Art Wellenbrecher hinter der viele (große und kleine) Schlauchboote lagen. Ansonsten bietet noch der Hafen von Vassiliki Liegeplätze.

Sehenswürdigkeiten:
Historische Sehenswürdigkeiten gibt es auf der Insel Lefkas keine. Eine Rundfahrt mit einem kleinen Geländewagen bringt aber viel Spaß und man entdeckt ganz herrliche und zum Teil einsame Strände. Eine Bootsfahrt von Vassiliki zu der 1km entfernten „romantischen Badebucht von Agiofili“ ist sicherlich eine Empfehlung. Der kleine, wirklich schöne Strand mit dem herrlichen Wasser, wird aber durch die Menge der Touristen völlig erdrückt.

Tip´s und Trick´s:
Währ
end unseres 10-tägigen Aufenthaltes haben wir in Vassiliki kein Restaurant gefunden, das ich hier guten Gewissens weiter empfehlen kann. Im Gegenteil, die Art, wie die Lokale um Ihre Gäste buhlten nervte uns alle an. Ich kann es echt nicht leiden, wenn ich am Ärmel meines T-Shirts in die Lokale gezogen werde oder wenn der Kellner sich einem in den Weg stellt und wie ein Verkehrspolizist den Touristenstrom in sein Lokal lenken will. Aber sehr wohl anmerken möchte ich, dass wir gerne auf dem Campingplatz gegessen haben. Das mochte auch daran gelegen haben, dass der „Restaurant Onkel“ auf vorherige Bestellung auch Gerichte kocht, die nicht auf der Speisekarte stehen.

Anfahrt:
Wenn Ihr Lefkas über die Klappbrücke erreicht habt, fahrt die Straße nach Nidri, dann weiter in Richtung Vassiliki. Wenn Ihr in Vassiliki ankommt fahrt Ihr rechts, nach ein paar hundert Metern kommt der Campingplatz auf der linken Seite.

Links:
Einen Link zum Campingplatz habe ich nicht gefunden. Aber alle andern Pages zu Vassiliki hier aufzulisten, ist dann wohl doch nicht nötig
http://www.media4ways.de/vassiliki/insel1.htm


Fazit: