


Neuester Testbericht: ... diese erreicht man bequem sowohl Gard als auch Bardolino zu Fuß, ohne irgendwelche Hauptstraßen begehen zu müssen. Der Campingplatz selbe... mehr
Camping Rocca (zwischen Bardolino und Garda)
Camping Rocca

Name des Mitglieds: ruebenratz
Produkt:
Camping Rocca
Datum: 21.09.00, geändert am 21.09.00 (2425 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: kurze Wege nach Bardolino und Garda
Nachteile: Keine
Unsere Besuchszeit: Mai 1998
Lage des Campingplatzes:
Am Ufer des Gardasee liegt der Campingplatz. Durch eine große Hecke vom Uferwanderweg zwischen Bardolino und Garda getrennt, sind beide Örtchen einfach zu Fuß oder mit dem Fahrrad über eben diesem Uferweg zu erreichen. Die Anlage wird durchschnitten und zweigeteilt von der Gardesana Orientale, dieser Umstand fällt einem im ersten Augenblick nicht auf, denn der untere Teil des Platzes -auf dem wir standen- bekommt von dem Straßenlärm nichts mit. Die auf einem terrassierten Gelände befindlichen Stellplätze liegen zum Teil im Schatten von Olivenbäumen und Laubbäumen. Der obere Teil des Platzes ist für Dauercamper und Mietwohnwagen Urlauber bestimmt.
Ausstattung des Campingplatzes:
Die sanitären Anlagen sind sauber, gepflegt und entsprechen einem modernen Standard. Der platzeigene Swimmingpool sowie ein Kinderspielplatz liegen auf dem oberen Teil des Platzes, dieser kann durch einen Fußgängertunnel unterhalb der Gardesana sicher erreicht werden. Weiterhin gibt es einen großen Supermarkt und eine Bar, in der es große kalte Biere gibt. Das Restaurant auf dem Platz haben wir nicht ausprobiert und können es daher hier nicht näher beschreiben.
Wassersport:
Surfen:
Zum Surfen ist der Platz nur Anfängern mit einem voluminösen Brett zu empfehlen, da das Wasser sehr schnell tief wird und somit ein Schotstart nötig ist. Für einen Wasserstart ist nicht genug Wind.
Segeln:
Catamaran- und Jollensegler sind in diesem Teil des Gardasee eher selten anzutreffen, somit ist der Platz auf unsere Bedürfnisse nicht eingestellt. Aber trotzdem ist er zum Segeln gut geeignet. Die Windverhältnisse sind mit 1-2 Bft. am Campingplatz nicht gerade stürmisch, aber man kann von dort aus in den „Hals“ des Gardasee fahren (etwa 3km) und da geht es dann ab. Das allerbeste ist, man kann sich quasi die Windstärke einstellen, je tiefer man in den „Hals“ in Richtung Riva segelt um
so stärker bläst es, fährt man wieder raus, ist der Wind auch schon wieder schwächer. Astrein!! Die Liegeplätze an Land ( am Uferwanderweg), sind nicht geschützt oder bewacht, das heißt jeder kann das Boot genau „untersuchen“.
Mit einer Persenning über dem Boot und das ganze mit einer Kette am Baum gesichert, kann man aber trotzdem relativ ruhig schlafen.
Motorboot:
Auf dem Platz befindet sich keine Slipanlage. Die Boote werden auf dem Nachbargelände, ein Bootsbetrieb, mit einem Kran zu Wasser gelassen. Bojenliegeplätze am Campingplatz sind alle in privatem Besitz oder können für teuer Geld von dem Bootsbetrieb gemietet werden. Es kann sich aber jeder seine eigene Boje auslegen, theoretisch! Man muß mit Schwierigkeiten rechnen, da den Bojenvermietern bares Geld flöten geht. Eine Bootstankstelle befindet sich in Garda oder Bardolino, wo allerdings weiß ich nicht.
Sehenswürdigkeiten in der Umgebung:
Garda:
Gibt es schönere und romantischere Plätzchen als diesen? Na klar, aber dieser ist einer davon. Die Promenade von Garda gehört heute zu den schönsten am See – Cafés, Restaurants und Gelaterie reihen sich aneinander, man sitzt gemütlich auf dem Palazzo dei Capitani mit viel Platz und einem schönen Seeblick. Direkt angeschlossen ist der verwinkelte Altstadtkern mit seinen kleinen Gassen und alten Häusern, in dem man in vielen Tavernen ein Glas Wein oder Bier trinken kann.
Bardolino:
Der geschäftige Ferienort besitzt eine freundliche und angenehme Atmosphäre, in den breiten Gassen lässt es sich gemütlich bummeln. Die grosse langgestreckte Fußgängerzone Piazza Matteotti verläuft vom Hafen zur Kirche Santi Nicoló e Severo und bildet das Zentrum der Altstadt. Überall stehen wunderschöne Häuser, Villen oder Festungsreste.
Alles andere:
Lazise, Malcesine, Sirmione, Limone und vieles andere mehr, ist sehenswert.
Tipp´s und Trick´s:
Ein Restaurant in Garda kann ich hier nicht empfehlen, aber ein Abe
ndessen der „anderen Art“ bekommt Ihr in der „Osteria da Ago e Rita“. Dort ißt man was auf den Tisch kommt. Eine Speisekarte im üblichen Sinne gibt es nicht. Ihr solltet Gemüse und Nudeln oder Gnocchetti mögen. Satt werdet Ihr allemal. Etwa 2 km nördlich von Torri del Benaco, im Ortsteil Frader befindet sich die Osteria, in einem Olivenhain gelegen, an der Gardesana. Mittwochs ist geschlossen und sonst nur abends geöffnet.
Wenn Ihr in Bardolino seid kommt Ihr an einem Gelati von Cristallo nicht vorbei, stellt Euch nur in die anstehende Reihe, Ihr werdet es nicht bereuen.
Anreise:
Von der Autobahn (A22) aus der Richtung Innsbruck und Bozen kommend, fahrt ihr die Ausfahrt „Lago di Garda Süd“ ab, in den darauf folgenden Kreisverkehr geht es weiter in Richtung Lazise. Die gut ausgebaute zweispurige Straße folgt Ihr bis zum Hinweisschild Lazise und dem folgt Ihr dann bis Ihr in Lazise (auf der Gardesana) nur noch rechts oder links fahren könnt. Ihr haltet Euch rechts und fahrt auf der Gardesana in Richtung Malcesine bis Ihr durch den Ort Bardolino gekommen seid. Auf der rechten Seite der Straße befindet sich hinter dem Ort ein Hinweisschild Camping Rocca. Die Einfahrt ist auf der linken Seite der Straße, wenn Ihr aus Bardolino kommt.
Links:
Links zu diesem Campingplatz habe ich nicht gefunden.
Fazit:
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