


Neuester Testbericht: ... die das Budget etwas besser schonen. Aber 29,50 Euro/Tag sind immer noch nicht von schlechten Eltern. Zu unserem Glück galt Anfang Juni a... mehr
Meine Stimme für Olympia in Südtirol!
Camping Olympia Toblach

Name des Mitglieds: Mr_Andrew
Produkt:
Camping Olympia Toblach
Datum: 06.07.11, geändert am 21.04.12 (144 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Kleiner Tierpark. Nachts sehr ruhig. Perfekte Lage. Tolles Panorama.
Nachteile: Einlass per Magnetkarte.
Natürlich nicht ganz zufällig gewählt ist diese Überschrift just am Tage der Vergabe der olympischen Winterspiele 2018. Nach Lage der Dinge werden sie wohl in Südkorea stattfinden. Schade ein bisschen. München wäre doch für uns deutsche Sportfans ideal gewesen. Aber egal, vielleicht das nächste Mal wieder in Mitteleuropa. Mein Vorschlag: Südtirol! Und wie es der "Zufall" will, habe ich da auch gleich einen Erfahrungsbericht für die passende Unterkunft parat. Aber lest selber ...
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Das Ziel unseres diesjährigen Campingurlaubes stand schon seit geraumer Zeit fest: Die Dolomiten, jene faszinierende Gebirgskette der südlichen Alpen in Norditalien, deren Anziehungskraft für Natur- und Bergwanderfreunde vor allem aus dem markanten Wechsel von sanft gewellten Almen und den darauf sitzenden schroffen Riffen aus Kalkstein herrührt. Das Ganze verbunden mit der Gastfreundschaft der Alpenbewohner, einer leckeren Küche und einer ganz und gar an den Bedürfnissen des Tourismus' perfektionierten Infrastruktur. Wer kann sich dem schon entziehen?
Wir jedenfalls nicht und daher hieß das Ziel der Jungfernfahrt für unseren neuen Caravan im Juni 2011 wieder einmal Südtirol. Südtirol - allein dieser Name lässt die Herzen von Bergwanderfreunden höher schlagen. Mir geht es nicht anders und so ist es auch kein Wunder, dass dieser gastfreundliche Landstrich nun schon zum wiederholten Male von mir heimgesucht wurde. Zum Glück kann ich dies aufgrund des zarten Alters meines Filous außerhalb der Hauptsaison tun, so dass nicht nur Preise noch moderat sind, sondern auch die Touristen sich nicht gegenseitig auf den Füßen stehen.
Als Basislager wurde dieses Jahr der Camping Olympia in Toblach auserkoren, der mit seiner Höhenlage oberhalb von 1000 m Staubmilbenfreiheit garantierte (wichtig für unseren kleinen Allergiker) und außerdem kurze Anfahrtswege zu vielen herrlichen Tagestouren in den Dolomiten versprach.
_/ _/ _/ Allgemeine Angaben
Öffnungszeitraum: 01.01. - 31.12.
Anzahl freier Stellplätze: 246
Anzahl Dauercamper: 72
Gesamtfläche: ca. 5 ha
Höhenlage: ~ 1240 m üNN
INT. CAMPING OLYMPIA
39034 Toblach (Dobbiaco)
Tel.: +39 0474 972147
Fax: +39 0474 972713
E-Mail: info@camping-olympia.com
Web: www.camping-olympia.com
_/ _/ _/ Lage
Westlich von Toblach gelegen erreicht man den Campingplatz ganz leicht über einen beschilderten Abzweig von der SS49. Ein großzügiges, durch hohe Nadelbäume aufgelockertes Wiesengelände direkt am Fluss Rienz erstreckt sich in aussichtsreicher Lage im bekannten Pustertal. Hier kann man sich im wahrsten Sinne des Wortes ein Auge holen, denn direkt vom Campingplatz hat man einen atemberaubenden Blick auf die umliegenden Gipfel. Insbesondere das Alpenglühen im roten Licht der untergehenden Sonne habe ich noch nirgends prachtvoller erleben können.
Verkehrstechnisch ist die Lage übrigens äußerst vorteilhaft. Die durch das gesamte Pustertal führende Fernverkehrsstraße SS49 ist über eine nur weniger als 500 Meter entfernte Auffahrt erreichbar. Dies ermöglicht eine kurze und kurzweilige Fahrt ins nahe gelegene Österreich (Sillian /Lienz) ebenso wie zu ganz vielen attraktiven Wanderzielen. Eine Buslinie, die halbstündig u.a. ins Zentrum von Toblach fährt, hat direkt vor dem Eingangstor eine Haltestelle.
Alle Ausflugsmöglichkeiten (Lienz, Bruneck, Drei Zinnen Naturpark, Pragser Wildse usw. usf.) zu nennen, würde bei weitem den Rahmen sprengen, denn in diesem Erfahrungsbericht soll ja vorrangig den Campingplatz im Focus stehen und nicht die gesamte Urlaubsregion. Hauptsache waren und bleiben für uns die Berge. Allenthalben gibt es aussichtsreiche, herrlich präparierte Wanderwege auf, unter, neben, unter, vor und zwischen Berggipfeln, Gebirgsseen und saftig grünen Almen. Man könnte, wenn man denn könnte hier Jahre verbringen und würde noch lange nicht alles gesehen, erwandert, genossen haben.
_/ _/ _/ Service
Südtirol ist für uns Deutsche seit jeher ein gutes Pflaster, denn Deutsch ist eine der offiziellen Amtssprachen von Südtirol. In Toblach, welches nur knapp 30 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt liegt, wird nahezu ausschließlich Deutsch gesprochen, so natürlich auch auf dem Campinglatz. Die den Platz führende Familie Klettenhammer ebenso wie die anderen Angestellten, die abwechselnd in der Rezeption Dienst hatten sind nach meinen Beobachtungen übrigens allesamt sehr sprachkundig und antworten Gästen und Anrufern fließend italienisch und englisch.
Zurück zum Service und der ist bei Camping Olympia wirklich vorbildlich. Auch ungewöhnliche Anliegen von unserer Seite (z.B. nach Anspitzen der Buntstifte - Malen war ja aufgrund des schlechten Wetters immer mal an der Tagesordnung) wurden prompt und mit einem freundlichen Lächeln erledigt!
WLAN ist übrigens auf dem ganzen Platz verfügbar, kostet allerdings normalerweise extra (z.B. 3 Euro für 2 Stunden). Netten Gästen wie uns, die sich auch vom Wetterunbill nicht vertreiben lassen, wurde fürs Surfen aber nichts in Rechnung gestellt.
Im Sommer finden auf dem Campingplatz zusätzliche Freizeitaktivitäten wie Kinderanimation, gesellige Grillabende und Veranstaltungen mit Livemusik statt. Auch werden geführte Wanderungen angeboten und Radausflüge organisiert. Eigentlich unnötig zu erwähnen, dass ich das Fehlen dieser Form zusätzlicher Bespaßung während unseres Aufenthaltes nicht eine Sekunde vermisst habe.
_/ _/ _/ Stellplätze
Die bis zu 100 m² großen und damit echt großzügigen Stellplätze sind meist durch niedrige Hecken voneinander abgegrenzt. Meist niedriger Baumbewuchs und einige größere, schattenspendende Exemplare verstärken den Eindruck eines weitgehend naturbelassenen Platzes. Einige Stellplätze sind von älteren und damit größeren und effektiver Schattenspendenden Bäumen gesäumt, während andere nur kleine oder gar keine aufweisen, dafür aber schön hell sind.
Die Stellplätze der Kategorie A weisen einen separaten Frisch- und Abwasseranschluss auf und werden ebenso wie die der Kategorie B mit Strom (leider nur 6 Ampere Absicherung, also besser nicht mehrere Stromfresser zugleich anschalten) versorgt.
Die geschotterten Zufahrtswege zu den parzellierten Stellflächen sind so angelegt, dass selbst größere Gespannen oder dicke Wohnmobile keine Probleme beim Manövrieren haben sollten. Die Entwässerung der Wege ist vorbildlich gelöst, was angesichts häufiger und ergiebiger Regenfälle im Untersuchungszeitraum auch sehr hilfreich war.
Zeltfreunde werden nicht separat behandelt und können sich gleichberechtigt unters Campervolk mischen. In der Hochsaison (Juli/August) ist eine Reservierung trotz der vielen Stellplätze sicher recht ratsam, möchte man nicht Gefahr laufen, unverrichteter Dinge von diesem herrlichen Campingplatz wieder abfahren zu müssen.
Herrlich ruhig ist es übrigens nachts überall auf dem Platz. Einzig das Rauschen der Rienz könnte Geräuschempfindliche etwas stören, weshalb diese vielleicht besser die flussferneren Areale des Platzes aufsuchen sollten. Tagsüber rauscht in Sichtweite regelmäßig die Pulsterbahn vorbei, zwar nicht störend laut, aber doch unüberhörbar. Da nachts aber kein Schienenverkehr herrscht, ist dies kein Problem. Wie es die Straßenbauingenieure geschafft haben, den in Luftlinie keine 100 Meter weit entfernten, nicht unbeträchtlichen Straßenverkehr auf der Hauptstraße durchs Pustertal quasi auf unhörbar zu schalten ist mir ein einziges Rätsel. Der Erfolg gibt dieser Kombination aus Flüsterasphalt, Lärmschutzwänden und Tunneln auf jeden Fall recht
_/ _/ _/ Ausstattung & Besondere Angebote
Der Campingplatz Olympia verfügt über zwei Sanitärgebäude. Der neue Waschkomplex ganz in der Nähe unseres Stellplatzes machte einen besonders einladenden Eindruck. Dusch- und, Waschräume (in Einzelkabinen!) und WC sind sehr geschmackvoll angelegt bzw. eingerichtet. Der moderne Baustil ermöglicht auch die nötige Diskretion bei der Körperpflege (Stichwort Einzelwaschkabinen). Für die Allerkleinsten finden sich spezielle Babyrooms mit der passenden Ausstattung zum Wickeln und Baden.
Prima, dass auch Geschirrabwaschraum, Reinigungssalon mit Wasch- und Trockenmaschinen, eine Hundedusche und die Entsorgungsstelle - natürlich über separate Eingänge - in dem geheizten Gebäude untergebracht sind. So lassen sich alle Pflichtaufgaben in angenehmer Atmosphäre und trocken (!) absolvieren. Nett fand ich in diesem Zusammenhang die dezente Beschallung der Räumlichkeiten bis spät in die Nacht mit einem deutschsprachigem südtiroler Sender, der einen neben flotter Musik mit aktuellen Wetterinfos und Nachrichten versorgte.
Nur der Vollständigkeit halber: Der Verbrauch von Warmwasser, Duschen etc. unterliegt keinerlei Beschränkungen und ist im Preis inbegriffen. Das gesamte Interieur ist hochwertig und wird regelmäßig gereinigt.
Im Hauptgebäude von Camping Olympia ist ein attraktiver Wellnessbereich unterbracht. Dort kann man sich nach einer anstrengenden Wanderung in den Dolomiten in der Finnischen Sauna, im Whirlpool oder im Türkischen Dampfbad verwöhnen (lassen). Irgendwie haben wir es aber diesmal komplett verpasst, dieses Angebot zu nutzen, so dass ich diesbezüglich leider keinerlei Erfahrungswerte liefern kann. Auf den Fotos sieht das ganze Ambiente jedenfalls sehr einladend aus.
Das Wellnessangebot am Platz wird durch ein Solarium sowie eine Kneippstube, in der man auf Bestellung an verschiedenen Anwendungen und Therapien teilnehmen kann, abgerundet.
_/ _/ _/ Essen & Trinken
Falls Essen und Trinken knapp werden zu drohen, kann man auf das Angebot des Minimarktes im Hauptgebäude zurückgreifen. Hier gibt es keine spektakulären Sachen, aber immerhin frische Backwaren und die fundamentalen Konserven und Kühlregalprodukte. Weder in großer Auswahl noch besonders preiswert, aber das erwartet wohl auch niemand ernsthaft. Für schnelle Noteinkäufe aber dicke ausreichend.
Da die Orte Toblach und Niederdorf aber nur so um die drei Kilometer entfernt sind, hat man auch genügend Alternativen inkl. Fleischer und Bäcker in der Nähe. Wir selber fuhren bei Bedarf einfach schnell mal nach Österreich rüber (natürlich nicht nur zum Einkaufen, sondern auf dem Weg zu einem schönen Ausflugsziel) und kauften in den dortigen preiswerten Discountern (z.B. Hofer = ALDI Süd) ein. Das macht offensichtlich übrigens auch ganz selbstverständlich das Gros der Südtiroler aus der Gegend so, wie ein Blick auf die Nummernkennzeichen der parkenden Autos unschwer erkennen lässt.
Einen großen Pluspunkt hat das direkt am Campingplatz gelegene Restaurant "Samyr" verdient. Es wirkt recht gemütlich und kann mit verschiedensten, schmackhaften Pizzen, einheimischen Spezialitäten, aber auch internationalen Gerichten aufwarten. Die Preise sind nicht abgehoben, die Pizza sogar regelrecht preiswert.
Einmal bestellt, wird die gewünschte Pizza in wenigen Minuten fertiggestellt und auf Wunsch zum Mitnehmen verpackt, so dass sie auch gemütlich in den eigenen vier Wänden verzehrt werden kann.
In den Sommermonaten hat auch eine Art Strandbar, die Baita, direkt neben dem Schwimmbad geöffnet, wo denn bestimmt vor allem Eis und Kuchen an den Mann bzw. die Frau gebracht werden bzw. am Abend dann der eine oder andere Cocktail. Während unseres Aufenthaltes war diese zusätzliche Versorgungsstelle aufgrund der besucherschwachen Vorsaison und des durchwachsenen Wetters wenig überraschend noch geschlossen.
_/ _/ _/ Kinderfreundlichkeit
Urlaub in Südtirol ist für Familien mit Kindern eigentlich immer ideal (Almen, Bergseen, Seilbahnfahren, massig Spielplätze ...) und ein Aufenthalt auf einem Campingplatz (lange aufbleiben, neue Freunde kennenlernen, spielen im Freien ...) ebenso. Da ist eine Kombination aus beidem natürlich erst recht ganz im Sinne der lieben Kleinen.
(Nicht nur) aus Kindersicht ein ganz großer Anziehungspunkt ist im Sommer das gleich neben dem Eingangsbereich gelegene Freibad mit einem kleinen extra Nichtschwimmer-Kinderbecken. Dass das Becken sogar beheizt werden kann, habe ich erst aus den Prospekten erfahren, zu spüren war davon während unseres Aufenthaltes nämlich nichts. Da musste man im ersten Augenblick des Eintauchens nämlich noch ganz schön die Zähne zusammen beißen, damit sie nicht klappern. Aber unabhängig davon ist gerade nach einer anstrengenden Wanderung ist so ein Sprung ins kühle Nass genau das Richtige für Jung und Alt.
Der absolute Hit für Kinder ist nach meinem Dafürhalten der wunderschöne, kleine campingplatzeigene Tierpark, der sich unmittelbar neben dem Platz befindet. Um ihn zu besuchen, müssen die lieben Kleinen lediglich über eine kleine Holzbrücke die Rienz überqueren.
Auf mehr als 1.000 Quadratmetern finden sich auf einer sehr geschmackvoll angelegten Fläche viele Tiere, die nur darauf zu warten scheinen von kleinen Menschenhänden gestreichelt und gefüttert zu werden. Unser Steppke hatte besonders Alf und Jana, die beiden Ponys in sein Herz geschlossen, während mein persönlicher Favorit ein unglaublich kuschliger Riesenhase war. Aber auch Ziegen, Trauerschwäne, ein Pfau, diverse Enten und Gänse sowie etliche bepelzte Kleinnager bevölkerten das Areal. Unser Kleiner war kaum davon wegzubekommen und stattete selbst bei Wind und Wetter mindestens jeden Morgen und Abend seinen (meist) verbeinigen Freunden einen Besuch ab.
Leider wurde das Tor zur Holzbrücke ab Mitte Juni von seiten des Campingplatzes elektronisch gesichert, so dass nur noch mit einer Magnetkarte "bewaffnet" der Besuch möglich war. Diese aus meiner Sicht überflüssige Sicherheitsmaßnahme erschwerte den Kindern den Besuch des Tierparkes unnötig und sollte von den Betreibern des Platzes noch mal überdacht werden. Und das insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass sich auch der kleine, aber feine Spielplatz sowie die Tischtennisplatten jenseits der Rienz neben dem Tierpark befinden.
Bemerkenswert war auch das separate Kinderbad im Sanitärgebäude. Alle Einrichtungsgegenstände inkl. Dusche und Toilette waren hier auf die kleineren körperlichen Maße optimiert. Das sah richtig niedlich aus und wurde auch von den lieben Kleinen ganz toll angenommen.
_/ _/ _/ Preise & Fazit
Das Publikum auf dem Campingplatz war international, wobei deutschsprachige Urlauber schon in der Mehrheit waren. Unser Kleiner hatte sich als besten Kumpel auf dem Platz einen kleinen Spanier auserkoren. Überhaupt dominiert auf dem Platz ein sehr freundliches und hilfsbereites zwischenmenschliches Klima, was auch sehr zum Wohlbefinden beitrug.
Eine besondere Beachtung verdient insbesondere auf den besseren Campingplätzen in Norditalien immer die Preisgestaltung, denn sie gehören mit zu den teuersten in Europa. Wenn man bedenkt, dass man ja quasi seine Ferienwohnung selber mitbringt, sind hier die Preise zumindest in der Hauptsaison schon nahe der Schmerzgrenze, wenn nicht darüber hinweg.
In der Nebensaison sind die Preise folgende:
(27.02. -30.04. / 19.06.-09.07. / 22.08.-03.09.)
# Stellplatz: 8,50 Euro
# Erwachsener: 9,00 Euro
# Kind 3-12 J.: 6,00 Euro
# Umweltbeitrag: 1,00 Euro
=> Vergleichspreis: 33,50 Euro/Tag
Zum Vergleich: In der Hauptsaison wären folgende Beträge fällig:
(20.12. -08.01. / 10.07.-21.08.)
# Stellplatz: 11,50 Euro
# Erwachsener: 11,00 Euro
# Kind 3-12 J.: 8,00 Euro
# Umweltbeitrag: 1,00 Euro
=> Vergleichspreis: 42,50 Euro/Tag
In der Saure-Gurken-Zeit außerhalb jeder Saison gelten zudem spezielle Angebote (7. Tag frei oder kostenloser Saunabesuch), die das Budget etwas besser schonen. Aber 29,50 Euro/Tag sind immer noch nicht von schlechten Eltern.
Zu unserem Glück galt Anfang Juni auf dem Camping Olympia Toblach die ADAC-Campingkarte (erhält man, wenn man einen der ADAC-Campingführer erwirbt). So konnten wir während unseres gesamten Aufenthaltes letztlich doch sehr preiswert für 20 Euro/Tag hier nächtigen.
Immerhin ist ansonsten alles inklusive (nur mitgebrachte Haustiere kosten noch einmal extra), aber ich kann mir vorstellen, dass diese Zahlen auf den einen oder anderen Campingfreund doch etwas abschreckend wirken. Allerdings sollte man sich vor Augen halten, dass die Lage des Platzes aus strategischer Sicht extrem günstig ist, da sich zahllose tolle Ausflugs- und Wanderziele mit kurzen Anfahrten erreichen lassen. Außerdem war und ist es hier wirklich landschaftlich wunderschön, in der Nacht herrlich ruhig, der Service stimmt und alles zusammengenommen ergibt einen immens hohen Wohlfühlfaktor. Wer im Urlaub nicht auf jeden Euro schaut/schauen muss, der sollte nicht zögern, sich auf dem Campingplatz Olympia in Toblach einzufinden, er wird es definitiv nicht bereuen.
Nicht vergessen werden sollte die Höhenlage des Platzes. Bei über 1.200 Metern über dem Meeresspiegel können die Nächte auch im Hochsommer mitunter empfindlich kühl werden, was ich persönlich aber sogar als Vorteil betrachte. Auch ist das Wetter im Gebirge stets deutlich wechselhafter als im Flachland, was wir ja zur Genüge live und in Farbe miterlebt haben.
Aber für schlechtes Wetter kann ja der Campingplatz an sich nichts und so kann ich zusammenfassend feststellen, dass Camping Olympia völlig zu Recht ein vom ADAC ausgezeichneter Platz ist und von mir die volle Punktzahl bekommt.
Euer Campingführer
Mr. Andrew
Fazit: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur den unpassenden Campingplatz.

