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Übernachtung mit Flair
Camping Mako

Name des Mitglieds: dik1609
Produkt:
Camping Mako
Datum: 17.06.11, geändert am 17.12.11 (92 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Sehr netter Service, gut gelegen
Nachteile: Wenige touristische Höhepunkte
Da waren wir doch im Rahmen meiner Teilnahme an der Rallye Allgäu-Orient mehrere hundert Kilometer auf Landstraßen durch Österreich, Slowenien, Kroatien und Ungarn gefahren - und es regnete. Es regnete ohne Ende, wollte gar nicht wieder aufhören. Eigentlich sollte unser Ziel an diesem Tag ein Campingplatz sein, aber des Wetters wegen tendierten einige Mitglieder des Teams doch dazu, stattdessen ein Hotel aufzusuchen - bis mir die rettende Idee kam: Viele Campingplätze haben ja auch feste Unterkünfte. Sollte das auch hier so sein, dann könnten wir ja doch den avisierten Platz anfahren und jeder Einzelne aus dem Team würde entscheiden können, ob er lieber sein Zelt aufschlägt oder doch lieber eine feste Unterkunft wählt. Ein Anruf beim entsprechenden Campingplatz bestätigte meine Vermutung - und so reisten wir am Abend eben doch bei Camping Mako in der gleichnamigen Stadt im Südosten Ungarns, nahe der rumänischen Grenze, an.
Die Lage
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Mako liegt rund 200 Kilometer südsüdöstlich von Budapest, knapp 30 Kilometer von Szeged entfernt. Der Campingplatz ist an der Hauptstraße 43 zu finden, direkt am Ufer des Flusses Maros. Beim Abzweig hinter der Brücke über den Fluss und neben dem Restaurant (Csarda) muss der Autofahrer dreimal links fahren - der Platz ist aber auch ausgeschildert. Die Anschrift: Camping Mako, Marospart, Balo-liget, Ungarn, Telefon (00 36) 62 211- 914, Internet: www.campingmako.hu. Der Campingplatz liegt trotz der Nähe zur Hauptstraße sehr ruhig im Flusstal und bietet dank Rasen und Bäumen sehr viel Grün in ruhiger Umgebung.
Unsere Ankunft
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Herzlicher hätte der Empfang kaum ausfallen können: Wir fuhren mit unseren Autos vor und wurden von Istvan Toth sofort in Empfang genommen. Bevor wir entscheiden konnten, ob wir überhaupt bleiben wollten und welche Art der Unterkunft es für uns sein sollte, gab es erst einmal einen Schnaps - und das Password für W-LAN. In einer Laube wurde geplaudert, der gute Mann wollte wissen, woher wir kamen und wohin es gehen sollte. Das wirkte einfach nur sympathisch. Und im Laufe des Gesprächs wurden uns auch die Übernachtungspreise verraten, die wir übrigens für durchaus akzeptabel hielten.
Die Preise
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Auf dem Campingplatz werden für Erwachsene 5 Euro, für Kinder von vier bis 14 Jahre 3 Euro pro Nacht berechnet. Darin enthalten sind auch Auto, Motorrad, Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil. Dazu kommt - falls gewünscht - eine Gebühr von 2 Euro pro Tag für Strom.
Im Haupthaus werden 12 Zimmer mit jeweils 3 Betten angeboten - sie kosten 19 Euro pro Nacht. Zudem gibt es kleine Bungalows mit jeweils drei Betten für 24 bzw. 29 Euro pro Nacht (mit Waschbecken bzw. mit Dusche und WC). Wir entschieden uns für letztgenannte Möglichkeit.
Die Bungalows
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Unsere Bungalows hatten Ähnlichkeit mit einem Motel. Das Auto konnte direkt neben der Tür geparkt, das Gepäch entsprechend schnell aus- und später auch wieder eingeladen werden. Die Möblierung ist als "zweckmäßig" zu bezeichnen. Das heißt: Alles so weit in Ordnung, aber sicher auch nicht auf dem neuesten Stand - dafür aber wirkte alles sehr sauber. Probleme hatte ich mit dem WC, denn der die Toilette beheimatende Raum war derart klein, dass ich kaum bei geschlossener Tür sitzen konnte. Dass die Be- und Entlüftung nur mittels eines kleinen Fensters möglich war, störte mich dagegen nicht besonders. Die Betten erwiesen sich zudem als sehr bequem, so dass ich zu meinem verdienten Schlaf kam und mich der dauerhafte Regen vor der Tür auch nicht mehr weiter störte. Der kleine Fernseher im Raum bot sogar den Empfang deutscher Sender an.
Sonstige Angebote
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Auf dem 10 Hektar großen, von Obstbäume gesäumten Gelände des Campingplatzes gibt es Koch- und Grillplätze sowie die kostenlose Möglichkeit zur Küchenbenutzung. Auch eine abgeschlossene Parkmöglichkeit für Autos und Busse wird angeboten. Kostenloses W-LAN gehört ebenso zum Angebot wie Sonnenliegen oder Waschmaschinen-Benutzung. Zu finden sind auf dem Gelände auch ein Spielplatz und eine Kapelle. Kostenpflichtig sind dagegen Fahrrad-, Auto-, Kanu- und Kajak-Verleih. Die Rezeption des Familien-Unternehmens ist 24 Stunden lang besetzt, so dass hier auch Gäste Aufnahme finden, die mitten in der Nacht ankommen. Genau das passierte übrigens bei unserem Besuch in Mako, denn auch einige andere an der Rallye teilnehmende Teams hatten sich diesen Campingplatz als Übernachtungsmöglichkeit ausgesucht, erreichten ihn aber wesentlich später als wir.
Besonders positiv für uns: In nur 200 Metern Entfernung befindet sich ein Restaurant mit einem umfangreichen Angebot an (ungarischen und internationalen ) Speisen und Getränken sowie vernünftigen Preisen. Hier nahmen wir sowohl das Abendessen, als auch am nächsten Tag das Frühstück ein - wir waren jedes Mal zufrieden mit dem Gelieferten.
Meine Meinung
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Zunächst einmal waren wir im Nachhinein sehr froh, diesen Campingplatz angefahren zu haben - und keines der sechs Team-Mitglieder entschied sich übrigens dazu, bei Dauerregen sein Zelt aufzuschlagen. Der Platz liegt sehr schön und ruhig und bietet ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis sowie besonders freundlichen Service an. Auch mit unserer Bungalow-Übernachtung waren wir außerordentlich zufrieden. Dazu kam als weiteres positives Merkmal die unmittelbare Nähe eines Restaurants sowie die Möglichkeit, per W-LAN ins Internet zu gelangen, was übrigens von unserem Bungalow aus nicht gelang, wohl aber auf der überdachten Terasse des Haupt-Gebäudes, in dem sich auch die Rezeption befindet. Ich kann mir auch vorstellen, dass der Platz bei gutem und trockenem Wetter noch weitaus freundlicher wirkt, wobei er auch so schon sehr gepflegt aussah und durch kleine Arrangements wie das Aufstellen eines alten hölzernen Leiterwagens auf einer Wiese schon ein besonderes Flair hat, das durch die vielen Bäume noch angenehm aufgewertet wird.
Bleibt eigentlich nur die Frage, was ein Tourist denn im Ort Mako anstellen soll. Der Campingplatz-Betreiber weist auf die Möglichkeit von Ausritten, Wanderungen, Fahrrad-, Kanu- oder Kajak-Touren, Angeln und Jagd hin. Zudem gibt es im nahen Stadtzentrum ein Thermal- und Heilbad. Das alles aber würde mich nicht wirklich dazu veranlassen, die weite Anreise (gut 1.300 Kilometer ab Köln zum Beispiel) anzutreten. Bei aller landschaftlicher Schönheit und netten Ausstattung dieses Campingplatzes kann der für deutsche Urlauber wohl nur als Möglichkeit für Zwischenübernachtungen dienen - so wie in unserem Fall. Keine Probleme allerdings hätte ich damit, eine zweite Nacht anzuhängen, denn auch das Preis-/Leistungsverhältnis ist in diesem Fall als sehr ordentlich zu bezeichnen.
Fazit: Das Preis-/Leistungsverhältniss passt

