Intuit QuickOffice Deluxe 2002
3 Programme machen noch kein Office - Intuit QuickOffice Deluxe 2002 Buchhaltung / Homebanking

Produkttyp: Intuit Buchhaltungssoftware

Neuester Testbericht: ... meiner alten Quickendatei ins neue Quicken2003 erfolgte ohne Probleme und fehlerfrei. Leider gibt es keine Funktion, um die in Quicke... mehr

3 Programme machen noch kein Office
Intuit QuickOffice Deluxe 2002

takeit

Name des Mitglieds: takeit

Produkt:

Intuit QuickOffice Deluxe 2002

Datum: 30.06.02, geändert am 30.06.02 (246 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: 3 Programme, Günstiger als alle Einzelprogramme

Nachteile: Support ungenügend, keine Integration der Programme, Datenaustausch mangelhaft

Mit dem "Quick Office Deluxe 2002" bietet Lexware drei Finanz-Programme in einem Paket an. Es handelt sich dabei um:
a) Quicken Deluxe 2003
b) Quickbörse 2002
c) Quicksteuer 2002

Ich möchte mich in diesem Beitrag darauf beschränken, die Officefähigkeiten und den Support für das Programmpalet zu beschreiben. Weiterhin lasse ich Quicksteuer aussen vor, da ich nach meinen Erfahrungen mit den beiden anderen Programmen auf den Test dieses Moduls verzichtet habe.Leser, die gerne eine Beschreibung der Programmkomponenten zu lesen bekämen, bitte ich, sich Kritiken zu den einzelnen Produkten anzusehen.

Der Zusatz 'Office' im Namen des Programmpaketes deutet auf eine integrierte Datenverwaltung und reibungslosen Austausch zwischen den Programmen hin.
Leider ist dies nicht der Fall! Zwar läuft die Installation in einem Setupprogramm, danach waren die gemeinsamen Aktionen dieses Büropaketes jedoch nahezu erschöpft.
Das einlesen meiner alten Quickendatei ins neue Quicken2003 erfolgte ohne Probleme und fehlerfrei. Leider gibt es keine Funktion, um die in Quicken angelegten Wertpapiere auch in Quickbörse einzulesen. Wer nicht schon in einer früheren Programmversion seine Depots doppelt geführt hat, kommt um eine manuelle Eingabe nicht herum. Dabei dann die nächste Überraschung: Sollte es nach dem Einlesen der (auf CD mitgelieferten) Stammdaten in Quickbörse möglich sein, dass DaimlerChrysler nicht enthalten ist? Natürlich nicht! Aber, statt der WKN wie in Quicken, ist in Quickbörse die ISIN-Nr. einzugeben. Dann werden die Wertpapiere ohne Murren angelegt.
Die nächste Hürde war das aktualiseren der Kurse über ein kostenpflichtiges Kursabo per Internet. Zuerst die Verbindungsdaten eingegeben und dann nach Anweisung verfahren: Wie im Handbuch beschrieben wird bei Aufruf des Menupunktes in Quicken das Programm Quickbörse gestartet und die Verbindung aufgebaut, dann erfolgt der Download der Daten. Nach dem erfolreichen Downloa
d werden die Daten in Quickbörse verarbeitet und stehen zur Verfügung. Quicken bekommt davon jedoch nichts mit. Nach ca.15 Minuten dann die Meldung:
'Keine Daten vom Kursmodul'
In Quickbörse können diese Daten jedoch abgerufen werden. Auch nach mehreren Versuchen (inkl. De- und Neuinstallation) hatte ich keinen Erfolg. Lediglich mit Hilfe des Forums auf der Lexware Webseite gelang mir ein Download. Ein Ergebnis, wie es auch mit Programmen zweier Anbieter kaum schlechter sein kann!

Support:
Zitat von der Lexware-Seite: 'Sollten dennoch einmal Fragen auftauchen, kein Problem. Der Lexware Service ist rund um die Uhr für Sie da. Ausgebildete Fachleute mit Steuer- und Finanz-Know-how helfen Ihnen bei allen Fragen - per Hotline oder im Internet.'
Eigentlich sollte ein fehlerhafte Übertragung nach diesem vollmundigen Satz kein Problem sein...
Leider war meine Erfahrung mit dem Support nicht gut. Vier Anrufe bei dem mit 1,24?/Minute sehr teuren Telefonsupport brachte folgende Ergebniss:
1) .sal-Dateien löschen, alle Stammdaten neu laden, falls es immer noch nicht funktioniert, Neuinstallation
2) Es wird ihnen ein Fax geschickt (Das Fax enthielt den Hinweis, die .sal-Dateien zu löschen)
3) Es wird ihnen ein Fax mit detailierten Infos geschickt (ist nie angekommen!)
4) Eine Übertragung von Quickbörse nach Quicken ist nicht möglich! (nach einiger Diskusion) Sie erhalten einen Rückruf.
Der Rückruf kam tatsächlich 40 Std. später, wärhend ich weitab von meinem Rechner war, die 'Tipps' führten natürlich nicht zum Erfolg.
Für diesen 'Service' habe ich immerhin knapp 40 Euro an Telefonkosten bezahlt (zuzüglich Mehwertsteuer). Das ist in Schulnoten: ungenügend!
Abschliessen noch erwähnt, dass es keine Kontaktemailadresse gibt, an die man sich mit Produktproblemen wenden könnte.

Auch wenn die Einzel-Produkte gut sind, lohnt sich meiner Meinung nach die Anschaffung des Officepaketes nur un
ter dem Gesichtspunkt der Kostenersparniss, wenn mann alle Programme sowieso nutzen möchte.

Fazit: