Klar doch Clatronic Brotbackautomat für immer frisches Brot zu jeder Zeit
Clatronic BBA 2605

Name des Mitglieds: Landseer
Produkt:
Clatronic BBA 2605
Datum: 09.05.12
Bewertung:
Vorteile: Günstiger Preis und gute Verarbeitung des Gerätes, gute Backqualität, frisches Brot zu jeder Zeit
Nachteile: Der mitgelieferte Messbecher sollte größer sein
Nun hab ich ihn schon seit etwas mehr als 2 Jahren und er ist sein Geld wert!
Gekauft haben wir ihn bei REAL für ca. 39,00 Euro.
Wir haben längere Zeit verglichen und auch geschaut, ob wir nicht ein anderes Modell von einem anderen Hersteller mit den 2 Behältern nehmen sollten für kleinere Mengen oder 2 unterschiedliche Brote.
Aber das ist nicht so easy wie gedacht:
Man muss immer beide Behälter benutzen, dann kann ich auch gleich einen mit einem Behälter nehmen. Und die Erfahrung hat gezeigt, dass das Brot bei ½ Teigmenge trotzdem fast oben im Behälter ist am Ende des Backvorganges. Und wann backt man im täglichen Leben schon unterschiedliche Sorten? Und bei den kleinen Behältern muss man immer beide gleichzeitig benutzen.
Unsere Entscheidung, dieses Modell - also auch eines in der günstigeren Variante - zu erwerben haben wir bis heute nicht bereut.
Und nun zum eigentlichen Bericht:
Der Backautomat ist weiß und im Bedienteil silberfarben und es ist ein extra grüner auffälliger Aufkleber drauf, dass das Gerät auch für Vollkornbrote geeignet ist.
Die ersten Packungen Brotbackmischung haben wir gleich einige Regale weiter erstanden. Die sind meist für 2 Brote und kosten so um die 0,65-0,75 cent für 1 KG.
Das Backen:
ZUERST die entsprechende Wassermenge von der Brotbackmischung ermitteln und diese zuerst in den Behälter geben. Dann die Hälfte der Backmischung also 500 g abwiegen, das gewünschte Programm bzw. Brotart und die Bräunungsgrad auswählen und dann nur noch die Starttaste drücken. Es ertönt ein kurzer Start-Piepton.
Dann wird die Menge langsam durchgerührt und immer wieder mal ruhen/gehen gelassen. Nach ca. 20 Minuten ertönt ein etwas längerer Piepton. Das ist als Zeichen gedacht, dass man eigene Zutaten wie extra Körner usw. dazugeben kann. Die ja eventuell zerstört würden, wenn man sie direkt zu Anfang reintäte.
Am Ende nach ca.3 Stunden im Normalprogramm ertönt wieder der Piepton.
Wir haben alle möglichen Fertigmischungen auch von den Discountern probiert und alle klappen wunderbar und sind auch preislich ähnlich.
Das mit den unterschiedlichen Programmen hat allerdings nicht so ganz gut ausgeschaut, da meiner Meinung nach die Schnellprogramme nicht gut funktionieren.
Ein gutes Brot braucht halt seine Zeit.
Die Geschmäcker sind unterschiedlich, aber besonders empfehlen möchte ich das Weißbrot im Weißbrotprogramm! Das ist toll und da weiß man auch wie viel Geld man beim Bäcker sparen kann...
Auch einen Hefeteig hab ich schon mal gemacht, weil ich zu faul war und weil ich's wissen wollte: Ergebnis war gut.
Marmelade mach ich entweder größere Mengen oder Mikrowelle und Sandwiches kann ich mir echt nicht vorstellen!!!
Beim Normalbrot nehmen wir immer die höchste Bräunungsstufe, da wir es nicht so blass und pappig mögen.
Innen ist es schön weich und echt frisch, so wie wir es mögen. Die Kruste eines Brotes aus der Bäckerei kann nicht ganz erreicht werden, da das Brot ja nur oben offen ist. Und man sollte es sofort am Ende herausnehmen, sonst fängt es in der geschlossenen Maschine an zu schwitzen und wird weich. Passiert halt mal, wenn man das Brot abends backt und dann einpennt und es vergisst.
Da kommen wir auch schon zur Erwähnung des Knethakens.
Dieser kann nach Mischen der Zutaten herausgenommen werden. Aber das klappt meist nicht. Erstens muss man dafür den gemischten Teig herausheben und dann den Knethaken rausziehen und dann den Teig wieder reinlegen und hat dann die Finger pappig. Und zweitens vergisst man es ganz einfach.
Manchmal geht der Knethaken dann gut raus und manchmal nicht.
Das liegt entweder daran, dass man nicht genau abgewogen hat oder Behälter und Haken gehören ab und zu mal eingefettet. Dafür nehme ich das Profi-Backtrennspray.
Das Loch unten im Brot - also immer bei den mittleren Scheiben unten eine Ritze -bleibt einem so nicht erspart, ist aber zu vernachlässigen.
Für das Herausziehen des Knethakens sollte ein extra Häkchen dabei sein, was allerdings fehlte. Wir behelfen uns mit Utensilien aus der Küchenschublade.
Unser Sparschwein:
Direkt zu Beginn habe ich mir ein Sparschwein neben den Backautomaten gestellt und werfe pauschal für jedes 500-Gramm-Brot 50 Cent ein. Man wundert sich, wie viel da zusammenkommt! Wenn man den Preis des Gerätes plus Strom und evtl. weiterer Zutaten nimmt, hat man den Anschaffungspreis nach einem Jahr schon längst überschritten und spart ja eigentlich noch wesentlich mehr bei den heutigen Preisen beim Bäcker.
Die Programme
1. Normal
2. Weißbrot
3. Vollkornbrot
4. Schnell
5. Süßes Brot
6. Ultra Schnell I
7. Ultra Schnell II
8. Teig
9. Marmelade
10. Kuchen
11. Sandwich
12. Backen
so geht's
Programm wählen 1 - 12
Taste für die Teigmenge halbe oder ganze Teigmenge wählen
Taste für den Bräunungsgrad des Brotes: hell, mittel, dunkel
Starttaste betätigen
Meine Meinung:
Das Gerät ist toll und funktioniert einwandfrei. Ich habe allerdings noch eine Antirutschmatte untergelegt, da ich nicht 3 Stunden neben dem Gerät stehe und es wandern könnte beim beginnenden rühren.
Der Messbecher ist mit 200 ml definitiv zu klein, da man meist so ca. 350 ml Flüssigkeit benötigt. Wurde einfach durch im Haushalt vorhandenen größeren ersetzt, der jetzt in Reichweite parkt.
Die Reinigung ist sehr einfach. Es ist nie was eingebrannt und deshalb braucht man nur ganz leicht mit einem feuchten Tuch die beschichtete Form reinigen und ganz selten nachfetten.
Wir sind immer noch sehr zufrieden mit diesem preisgünstigen Gerät!
Es wird mindestens 2 x pro Woche frisches Brot gebacken.
Fazit: Falls der mal seinen Geist aufgeben sollte, wird sofort ein neuer geholt
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