Rama Culinesse

Bekennntis einer Butterfetischistin

Produkt:

Rama Culinesse

Datum: 11.12.01, geändert am 11.12.01 (44 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: leicht und lecker, sehr vielseitig

Nachteile: ich krieg nie den letzten Rest aus der Flasche

Nun, da bereits die dritte Flasche in meinem Küchenschrank steht, wird es Zeit, darüber zu berichten, wie es kommt, daß ich als Butterfetischistin "sowas" kaufe...
Der Zufall wollte es vor einigen Wochen im Supermarkt, an einem Tag, an dem ich mich schlecht nach der unten im Kühlregal liegenden Butter bücken konnte, daß mein Blick auf ein in Augenhöhe plaziertes Produkt fiel und mich der dortens aufgedrucktes Schriftzug "mit Butteraroma" anstrahlte. Weiterhin stand da "Pflanzencreme zum Kochen und Braten". Um meine Knie nicht weiter zu malträtieren, packte ich eine dieser gelblichen Flaschen ein, die DM 1,99 war mir das Experiment wert.

Zuhause angekommen ging es an den Härtetest: Einen sanften, cremigen Strahl in die Pfanne gedrückt, Herd angestellt und vor meinen Augen entwickelte sich aus der milchigen Creme eine transparente Flüssigkeit, die nach der Hineingabe des zu dünstenden Gemüses tatsächlich nicht spritzte!
Der Geschmack: herrlich leicht butterig, ohne aufdringlich zu sein - Klasse!

Test Numero zwei folgte wenige Tage später, beim Fabrizieren des Geburtstagsschlampenkuchens. Wenn ich eines beim Backen hasse, ist es die Kuchenform einfetten zu müssen. Entweder ist die Butter zu hart, so daß sie die Haare des Pinsels verklebt, oder ich hab sie beim Teig machen verbraucht oder o der oder. Wie von selbst griff meine Hand nach der Flasche, spritze einen Schuß in die Kuchenform und der Pinsel glitt wie geschmiert auch in den hinterletzten Winkel. Das Herauslösen des fertigen Kuchens hinter her ging so schnell und leicht, daß er mir dabei fast vom Tisch hopste...

Test Numero drei war dann eigentlich überflüssig, hatte ich doch schon genügend Anwendungsmöglichkeiten gefunden. Dennoch, auch das Kurzgebratene einige Tage später vertrug sich bestens mit dieser Creme ohne gleich die gesamte Umgebung des Herdes zu versauen, was natürlich meine Hausfee enorm freute.

Mittlerweile bin ich richti
g fit im Umgang mit dieser Creme. Kam bei Bratkartoffeln anfangs ein Schuß mit ins Öl, des feinen Buttergeschmacks wegen, denn wenn ich richtige Butter nähe, würde sie zu leicht verbrennen, so lasse ich das Öl nun meist weg; bei Aufkäufen werden die Seitenwände der Form damit eingepinselt und die eine oder andere Sauce habe ich damit auch schon abgeschmeckt. - Das einzige der auf der Flasche piktogrammäßig angegebenen Verwendungsmöglichkeiten, was ich noch nicht ausprobiert habe - und auch nicht ausprobieren werde -, ist die Butter im Kuchen durch diese Creme zu ersetzen (100g = 100 ml)

Was mich ärgert, ist, daß es nahezu unmöglich ist, den letzten Rest aus der Flasche zu bekommen.. Halte ich sie gegen's Licht, sehe ich genügend Rückstände an der Flaschenwand, die für mindestens zwei Kuchen- oder Auflaufformen ausreichen würden, allein, keine Chance, es sei denn, ich würde sie mit einem scharfen Messer aufschneiden, aber die Schweinerei scheue ich ehrlich gesagt.

Angeblich soll die Creme nach Anbruch der Flasche im Kühlschrank aufbewahrt werden, aber da meine Küche nicht geheizt und der Kühlschrank übervoll ist, steht sie so im Schrank. In Anbetracht der Tatsache, daß so eine 500 ml Flasche knapp zwei Wochen bei mir hält, habe ich noch keine negativen Erfahrungen damit machen können.

So, und wenn mir nun noch jemand erklären kann, was der Stickstoff darin ("zum Aufschlagen") soll und wie er sich anschließend in meinem Magen verhält, bin ich restlos glücklich.

© LeaofRafiki 11.12.2001

********************************************** *****
ACHTUNG FAKERSCHUTZ: Sobald dieser Bericht oder Teile davon von einem anderen Verfasser als LeaofRafiki bei Ciao, Dooyoo, Hitwin, Yopi, Griasdi oder Ecomments erscheint, handelt es sich um geklaute Worte !!!!!




Fazit:

Name des Mitglieds: LeaofRafiki