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Produkttyp: Ravensburger Brettspiele
Neuester Testbericht: ... Ring kann die Bewohner davor schützen. Leider wurde dieser von einem der Schlossbewohner geklaut. Nun geht es darum, den Dieb zu entlarv... mehr
Zu Recht ein "Spiel des Jahres"
Ravensburger - Wer war's?

Name des Mitglieds: TurboFranky
Produkt:
Ravensburger - Wer war's?
Datum: 06.01.12
Bewertung:
Vorteile: abwechslungsreich, "für die ganze Familie"
Nachteile: relativ teuer
"Wer war es?" ist nicht ohne Grund das Kinderspiel des Jahres 2008 gewesen. Unsere Kinder hatten es bei einem Freund gesehen - inzwischen spielen wir es fast jeden Abend. "Wer war es?" ist eine Mischung aus einem klassischen Brettspiel und einem elektronischen Zufallsgenerator. In Kombination macht das nicht nur den Kindern großen Spaß. Im Gegensatz zu fast allen anderen Brettspielen, müssen bei "Wer war es?" alle Spieler an einem Strang ziehen und gemeinsam um den Sieg gegen den virtuellen Zauberer kämpfen.
+++ Die Geschichte +++
Das Spielfeld zeigt ein Schloss mit verschiedenen Räumen: Küche, Schlafzimmer, Stall, Burghof, Schmiede, Waffenkammer, verließ, Kinderzimmer und Turm. Es ist das Reich eines Königs. Leider ist das Schloss bedroht: In sechs Stunden will der böse Zauberer das Königreich übernehmen. Nur ein geheimnisvoller Ring kann die Bewohner davor schützen. Leider wurde dieser von einem der Schlossbewohner geklaut. Nun geht es darum, den Dieb zu entlarven.
+++ Wie spielt man? +++
Gespielt wird mit Spielfiguren und einem Würfel. So bewegen sich die Spieler nacheinander durch die Räume, der jeweils einem Tier zugeordnet ist. In jedem Raum können Lebensmittel gefunden werden. Füttert man mit diesen das richtige Tier, dann gibt es einen Hinweis auf den Dieb, der hilft, den Personenkreis einzugrenzen. Zum Beispiel: "Der Dieb ist klein" oder "Der Dieb trägt einen Hut" oder "Der Dieb ist eine Frau". Alle möglichen Diebe sind auf Karten abgebildet, die durch jeden Hinweis reduziert werden können.
+++ Wozu die Truhe? +++
Die elektronische Truhe hat verschiedene Zwecke. Zum einen gibt sie die Zeit vor und informiert mit Glockenschlägen, wie viel Zeit zur Lösung des Rätsels noch bleibt. Zum anderen verrät sie, was und ob in einem Raum noch ein Gegenstand zu finden ist. dazu sind auf der Oberseite mehrere Reihen mit Tasten abgebildet. Zum einen sind darauf die Tiere zu finden, die auf dem Spielfeld abgebildet sind, zum anderen gibt es "Aktionstasten", um ein Tier zu befragen oder zu füttern.
+++ Der Reiz +++
"Wer war es?" ist ein abwechslungsreiches Spiel, das sich in jeder Runde anders entwickelt.
Natürlich ist es für Kids spannend, nach ihrem Zug auf die Tasten zu drücken und eine Anweisung zu hören. Aber ich glaube, dass gerade die Kombination aus dem Würfeln, dem Drücken der Tasten und dem gemeinsamen Kombinieren den Reiz des Spieles ausmacht.
Eine Runde dauert 20-30 Minuten.
+++ Zusätzliche Elemente +++
Verschiedene Elemente halten das Spiel spannend. Zum einen gibt es drei verschiedene Schwierigkeitsstufen, die zu Beginn des Spieles auf der Truhe gewählt werden können.- Zum anderen ist auf dem Würfel auch ein Gespenst abgebildet, das als Figur durch das Schloss bewegt werden muss und die Spielfiguren zurück auf Start zwingt. Desweiteren gibt es Türen, die nach entsprechender Ansage geöffnet werden können und so die Wege des Spielfeldes verändern. Auch eine Fee, die den Spielern zusätzliche Optionen eröffnet und beispielsweise die ablaufende Uhr nochmals zurückstellt, bringen zusätzlichen Spaß.
+++ Für wen geeignet +++
Das Spiel ist locker ab fünf Jahren zu spielen. Aber auch mit acht, neun macht es noch Spaß. Man kann mit maximal vier Spielern spielen oder spielt als Team.
+++ Preis +++
Ich habe für das Spiel bei Toys ur us 35 Euro bezahlt. Das ist schon teuer, allerdings bringt es auch viel Spaß.
+++ Mein Fazit +++
Die Kinder sind begeistert und "Wer war es?" hat uns schon viele schöne Abende beschert. Deshalb kann ich das Spiel sehr empfehlen.
Fazit: Ein ganz tolles, modernes Kinderspiel

