Ravensburger - Tikal
Das Spiel aus der Geschichte - Ravensburger - Tikal Brettspiel

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Produkttyp: Ravensburger Brettspiele

Neuester Testbericht: ... zwischen 10-99 Jahren leiten bei Tikal eine mehr oder weniger erfolgreiche Expedition. Herausgebracht wurde Tikal vom bekannten Raven... mehr

Das Spiel aus der Geschichte
Ravensburger - Tikal

BadBoyfromHell

Name des Mitglieds: BadBoyfromHell

Produkt:

Ravensburger - Tikal

Datum: 12.05.01, geändert am 12.05.01 (132 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Gute Spielidee, Einfach

Nachteile: Wird irgendwann Langweilig

„Tikal ist der bedeutendste und größte aller Maya-Stätten. Inmitten eines undurchdringlichen Urwaldes liegt sie im Norden Guatemalas, versteckt unter bis zu 50 Meter hohen Bäumen. Besiedelt und bewohnt wurde Tikal von 600 v.Chr. bis 900 n.Chr. Nur ein kleiner Bruchteil des 16 Quadratkilometer großen Areals wurde ausgegraben und erforscht.
Wir schreiben das 1999. Bis zu 4 Expeditionen machen sich auf den Weg, um weitere Tempel und Schätze freizulegen und zu bergen.“

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Mit diesem geschichtlichem Hintergrund beginnt das mit dem Kritikerpreis: Spiel des Jahres 1999, sowie mit dem Deutschem Spiele Preis ausgezeichnet Spiel aus dem Jahr 1999. Diese beiden Preise sind die bedeutendste Spielepreise in Deutschland, so wurden auch „Die Siedler von Catan“ 1995 damit ausgezeichnet.

Dieser Bericht ist in die Bereiche:

1. Das Spiel an sich
2. Das Spielziel
3. Vorbereitung
4. Der Spielablauf
5. Wertungsrunde
6. Profiversion
7. Fazit

Unterteilt:

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1. Das Spiel an sich:

Das Spiel ist ein Brettspiel, welches ähnlich wie die Siedler von Catan aufgebaut ist. Für die, für die die Siedler von Catan kein Begriff sind, hier eine kurze Erklärung. Das Spielfeld ist in einzelne Felder unterteil insgesamt 40 Felder. Wovon 36 Felder am Anfang nicht zu begehen sind, da vom Urwald überwuchert. Jeder Spieler hat 2 Basiscamps die er später auf dem Spielfeld plazieren kann, einen Expeditionsleiter und 18 Expeditionsteilnehmer, sowie einen Wertungsstein der zum Punkte zählen dient.
Dann gibt es die Geländetafeln mit deren Hilfe man sich weiter in unerforschtes Gebiet vortasten kann. Diese haben verschiedene Motive Vulkane, Tempel, Grabungstätten und Lichtungen. Dann gibt es die zu bergenden Schätze, insgesamt 24 mit 8 verschiedene Motiven und die Tempelblättchen mit deren Hilfe man ei
nen Tempel immer weiter freilegen kann.
Und für Leute die zu Faul zum Lesen der kompletten Anleitung sind gibt es noch die Kurzspielregel in den Sprachen 1x Deutsch, 1x Italienisch und 1x Französisch. Und für das Spiel an sich um nicht immer in den Regeln nachschauen zu müssen noch vier Täfelchen mit den Aktionskosten.

Das Spiel ist für 2-4 Spieler gedacht und benötigt etwa 1-2 Stunden (zu viert)
Die Altersangabe liegt bei 10-99 Jahren

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2. Das Spielziel:

Hier nehme ich nochmals eine Stelle aus der Anleitung, da es hier am besten Erklärt ist und vor allem kurz:
„ Jeder Spieler ist Leiter einer Expedition, die im Urwald nach Tempeln forscht, Pyramiden freilegt, kostbare Schätze hebt und Geheimpfade entdeckt. Die Expedition mit den meisten Punkten gewinnt das Spiel. Punkte erhält ein Spieler während der Wertungsrunde (siehe Punkt 5) für jeden gehobene Schatz und für jeden Tempel, bei dem er die meisten Expeditionsteilnehmer hat.“ Auf die Punkte für die einzelnen Teile gehe ich später noch näher ein.

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3. Die Vorbereitung:

Die Geländetafeln werden nach Buchstaben sortiert und die einzelnen Buchstaben werden dann gemischt und in einem Stapel verdeckt neben das Spielfeld gelegt; wobei A oben ist und G ganz unten. Danach wählt jeder eine Expeditionsfarbe aus und nimmt sich alle seine Steine. Der kleine Würfel einer jeden Farbe wird auf die 1 am Spielfeldrand gelegt. Dann erhält jeder eines der Täfelchen mit den Punktkosten und die Quadratischen Tempelblättchen werden nach zahlen sortiert am Rande des Spielfeldes hingelegt. Die runden Schatzplättchen werden gemischelt und ebenfalls verdeckt am Spielfeldrand plaziert. Dann kann das Spiel beginnen.
(Copyright by BadBoyfromHell 12.05.01)

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4. Der Spielablauf:

Der älteste Spieler
in der Runde beginnt indem er eine Geländetafel aufdeckt und diese an die bereits offengelegten im Spielfeld anlegt wobei darauf zu achten sein sollte das immer einer der kleinen Steine (die auf den Geländetafeln am Rand) an der Schnittstelle liegt, da man sonst nicht hinüberkommt.
Wenn eine Schatzkarte kommt plaziert man die den Symbolen entsprechende Anzahl an Plättchen auf dem Feld,
bei einer Lichtung geschieht gar nichts,
ebenso wenig passiert bei einem Tempel.
Wenn aber ein Vulkan kommen sollte wird dieser neben das Spielfeld gelegt und jeder führt seine Wertungsrunde durch. Danach werden die Punkte gezählt und der Vulkan auf das Feld plaziert (siehe Punkt 5. Die Wertungsrunde) . Dann macht man seinen normalen 10 Punkte Zug.
Am Anfang sind schon 2 Tempel, das Basiscamp und eine Lichtung freigelegt an diese kann man die Karte anlegen. Wenn diese gatan ist beginnt die Runde indem man seine 10 Aktionspunkte vergibt und zwar wie folgt:
Um eine Figur in ein Camp zu bringen zahlt man einen Punkt;
Um eine Figur über eine Steinplatte weiter zu bewegen zahlt man ebenfalls einen Punkt, bei 2 2 und so weiter, wobei man nicht zwischen den Platten stehen bleiben darf.
Um eine Tempelebene freizulegen muß man auf der Karte sein wo der Tempel ist und dann 2 Aktionspunkte zahlen. Hat man dies getan nimmt man sich das Tempelkärtchen mit der nächst höheren Nummmer vom Stapel und legt diese auf die Karte drauf. Es dürfen pro Runde bei einem Tempel nur 2 Ebenen freigelegt werden, und für jede Ebene muß eine eigene Figur auf dem entsprechendem Feld sein.
Um einen Schatz zu heben muß man auf einer Schatzkarte sein. Wenn man dann drei Punkte zahlt darf man sich den obersten auf dieser Karte liegenden Schatz nehmen. Schätze kommen in das Spiel wenn eine Geländekarte mit den goldenen Figürchen ins Spiel kommt wobei jede Figur einen Schatz bedeutet und dementsprechend so viele Schätze müssen auf dieser Karte plaziert werden. Man darf pro Spielfigur
auf dieser Schatzkarte nur einen Schatz heben, aber insgesamt pro Runde nur 2 Schätze.
Man kann auch Schätze tauschen was aber 3 Punkte kostet, doch ist es besser drei gleich Schätze zu haben als von dem einem Schatz einen und vom anderen 2. Da man so mehr Punkte bekommt. Wenn einer tauschen will muß der andere mitmachen. Man kann aber keine Paare oder Trippel auflösen.
Wenn man ein Camp errichten will muß man auf einem freien Feld sein, dies kein ein Lichtung oder aber auch eine Grabungstätte die keine Schätze mehr enthält. Ein Camp kostet 5 Punkte ist aber auf jeden Fall nicht schlecht um entlegene Stellen des Spielfeldes zu erreichen.
Wenn man einen Tempel für immer in seinen Besitz bringen will weil er viele Ebene also Punkt hat kann man einen Wächter darauf platzieren, wofür man aber die absolute Mehrheit auf einem Feld haben muß, in diesem Fall ist der Expeditionsleiter von großem nutzen da er 3 normale Expeditionsteilnehmer zählt. Um einen Wächter auf dem Feld zu plazieren zahlt man 5 Punkte muß eine seiner auf diesem Feld befindlichen Figuren auf den Tempel stellen und die anderen eigenen Figuren aus dem Spiel nehmen, wenn einer der anderen ebenfalls Figuren auf dem Feld haben sollte, kann er dies einfach weiter benutzen. Man kann maximal 2 Tempel pro Spieler benutzen.

(Copyright by BadBoyfromHell 12.05.01)

Das Spiel ist zu Ende wenn man die letzte Geländetafel ins Spiel gebracht hat und seine 10 Punkte verbraucht hat. Danach kommt nochmals eine abschließende Wertungsrunde und danach hat der Gewonnen der die meisten Punkte hat!!!

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5. Die Wertungsrunde:

Wenn ein Vulkan aufgedeckt wird beginnt die Wertungsrunde. Der Spieler der dran ist beginnt indem er seine 10 Punkte vergibt und dann anschließend seine Punkte zählt.
Es gibt für jeden Tempel auf dem man die Mehrheit Besitz die auf der oben liegenden Tempelebene angezeigte Punktzahl. Dann werden die Sch
ätze zusammen gezählt, wobei ein Schatz einer Sorte einen Punkt gibt, ein Double gibt 3 Punkte und ein Trippel gibt gar 6 Punkte. Die Gesamtzahl der Punkte läuft man auf dem Zahlenstreifen am Rande weiter. Danach ist der nächste in der Runde mit seiner Wertungsrunde dran. Er verbraucht seine 10 Punkte zählt dann alles zusammen und läuft dann auch seine Punktzahl auf dem Wertungsstreifen weiter. Das geht solange bis der letzte Spieler seine Runde vollendet hat. Danach wird der Vulkan auf dem Spielfeld plaziert und derjenige der die Karte gezogen hat, darf seine normale Runde mit 10 Punkte machen. Dann geht das Spiel wie gehabt weiter.
Wenn die letzte Karte gezogen wurde gibt es einen abschließende Wertungsrunde.
Gewinner ist am Ende der, der die meisten Punkte hat.

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6. Die Profiversion:

Wer lieber mit mehr Taktik spielen will sollte die Profiversion spielen. Denn hier werden die Geländetafel nicht mehr zufällig aufgedeckt sondern versteigert. Sonst ist alles wie beim Alten, außer das man mit 20 Punkten Startkapital beginnt. Es werden im Spiel aber auch noch die kleinen Plättchen benutzt.

Zu Beginn einer jeden Runde wird eine den Mitspielern entsprechen Anzahl an Geländetafeln aufgedeckt. Dann beginnt das Versteigern. Auch hier beginnt der Älteste Spieler mit seinem Gebot (es wird nicht um eine Karte sondern um das Recht sich als erster eine Karte auszusuchen zu dürfen und mit dieser seinen Zug durchzuführen). Man kann solange Mitbieten wie man noch Punkte besitzt.
Wenn geboten wird muß man immer höher gehen als sein Vorgänger oder man passt und kann in der Runde nicht mehr mitbieten. Wenn derjenige mit dem höchsten Gebot seine Runde beendet hat muß er das kleine Plättchen seiner Farbe umdrehen um zu zeigen das er nicht mehr mitbieten darf.
Dann wird der nächste Zug versteigert, indem der linke Nachbar des Gewinners des Vorigen Zuges mit seinem Gebot beginnt.
Wenn
alle Passe bekommt derjenige das Recht sich eine Karte auszusuchen der als erster gepaßt hat.
Wenn nur noch eine Geländetafel übrig ist bekommt sie der Spieler der noch keinen Zug in der Runde hatte.
Danach beginnt eine neue Runde.
Wenn jemand den Vulkan ersteigert beginnt er damit seinen 10 Punkte zu verbrauchen wie in der normalen Version wird auch hier gewertet. Es sind auch wie in der normalen Runde alle Spieler dran um ihre Punkte zu vergeben. Wenn alle fertig sind beginnt der Spieler der die Karte ersteigert hat mit seinem normalem Zug legt dann die Geländetafel an und dreht dann sein Plättchen um dann geht es normal weiter.
Am ende des Spieles wird wieder eine Wertungsrunde durchgeführt die derjenige beginnt der auf der Zählleiste am weitesten ist, wenn Gleichstand ist beginnt derjenige der im Uhrzeigersinn am nächsten zum Spieler sitzt der die letzte Geländetafel ins Spiel gebracht hat.

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7. Fazit

Ein relativ spaßiges Spiel wenn man es mit mehreren Personen spielt. Alles in allem ein gelungenes Spielprinzip mit schönen Details. Das Spiel hat ein eigenes Flair auch wenn es teilweise etwas unüberschaubar ist auf dem Spielfeld. Für alle die gerne Spiele spielen auf jeden Fall eine gute Empfehlung.

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Soweit so gut:

Euer BadBoyfromHell
KN, der 12.05.01

(Copyright by BadBoyfromHell 12.05.01)

Fazit: