Ravensburger - Tikal
Ein klasse Spiel - Ravensburger - Tikal Brettspiel

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Produkttyp: Ravensburger Brettspiele

Neuester Testbericht: ... zwischen 10-99 Jahren leiten bei Tikal eine mehr oder weniger erfolgreiche Expedition. Herausgebracht wurde Tikal vom bekannten Raven... mehr

Ein klasse Spiel
Ravensburger - Tikal

amente

Name des Mitglieds: amente

Produkt:

Ravensburger - Tikal

Datum: 25.11.00, geändert am 25.11.00 (39 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Schöne Optik und vieles mehr

Nachteile: Kann zu lange dauern manchmal

Tikal gehört zu den noch etwas neueren Strategiespielen, 1999 ist es Spiel des Jahres geworden. Trotzdem glaube ich, daß es sich zu einem echten Klassiker entwickeln wird, da es einfach eines der besten Strategiespiele ist, daß ich kenne.

Was ist Tikal?
Bei Tikal geht es darum mit einer Expidition Schätze zu heben, Tempel aufzubauen und zu besetzen und dadurch letztendlich die meisten Punkte zu erreichen.

Tikalzubehör:
Das Spielbrett besteht aus insgesamt 40 sechseckigen Feldern. Im Verlauf des Spieles werden insgesamt 36 sechseckige Spielkarten auf die vorhandenen Felder gelegt. Die Spielkarten zeigen 4 verschiedene Gelände: 15 Tempelkarten, 3 Vulkankarten, 10 Dschungelkarten und 8 Schatzkarten. Es gibt 4 bereits vorhandene, aufgezeichnete Felder, die fest auf dem Spielplan sind, einerseits gibt es den Ausgangspunkt jedes Spielers
(jeder Expiditon), also das Startfeld außerdem gibt es noch 2 feste Tempelfelder und ein Dschungelfeld.

Am Rande des rechteckigen Spielplanes gibt es den Zählplan, der insgesamt 100 Felder hat und mit dessen Hilfe die Punkte der einzelnen Spieler gezählt werden.

Neben den Geländekarten gehören zum Spiel ebenfalls 24 Schatzkarten und 49 Tempelkarten. Diese werden im Verlauf des Spieles auf die Geländekarten gelegt.

Als Spielfiguren gibt es einmal 4 Expiditionsleiter und insgesamt 72 Expiditionstelnehmer. D.h. jeder der mindestens 2- maximal 4 Mitspieler bekommt jeweils 1 Expiditionsteilnehmer und 18 Teilnehmer.

Jeder Spieler darf wärend des Spieles 2 Camps bauen.Es gibt also noch 8 Campspielsteine.

Für den Zählplan bekommt jeder Spieler noch einmal einen Wertungsstein.

Vor Spielbeginn bekommt jeder Spieler noch eine
Aktionskarte, die die verschiedenen möglichen Aktionen, die ein Spieler wärend des Spieles machen kann aufzeigt.

Spielbeginn:
Die Geländekarten haben jeweils auf der Rückseite einen Buchstaben(A-G). Die Karten werd
en jeweils ihrem Buchstaben nach hin sortiert, gemischt und verdeckt neben den Spielplan gelegt.

Jeder Mitspieler bekommt seine Spielfiguren.

Die Tempelkarten werden nach ihrer Wertigkeit hin sortiert(2-10) und neben das Spielbrett gelegt.

Die Schatzkarten werden ebenfalls verdeckt neben das Spielfeld gelegt.

Außerdem werden die Wertungssteine auf den Zählplan gelegt.

Spielverlauf:

Der Spieler, der anfängt zieht zuerst eine Geländekarte und legt sie an eine von 3 bereits vorhandene Geländefelder. Beim Anlegen der Karte muß er darauf achten, daß sie auch erreichbar ist. Erreichbar ist die Karte wenn sie durch mindestens eine Wegplatte mit einer anderen Geländekarte verbunden ist.

Nun wird geschaut, um welche Art von Geländekarte es sich handelt. Sollte es sich um eine Schatzgeländekarte handeln, so werden Schatzkarten auf dieses Feld gelegt. Wieviel Schatzkarten darauf gelegt werden ist unterschiedlich, dies ist auf jeder Schatzgeländekarte gekennzeichnet.

Bei einer Tempel und Dschungelkarte ist zuerst nichts zu machen. Eine Vulkankarte ist grundsätzlich nie unter den ersten Karten.

Nachdem nun die Geländekarte angelegt wurde kann der Spieler mit seinen Aktionen anfangen. Es gibt verschiedene Aktionen, die er machen kann. Jede Aktion kostet eine bestimmte Anzahl an Aktionspunkten. Insgesamt darf ein Spiler pro Runde 10 Aktionspunkte verspielen.

Was für Aktionen gibt es?
Einen Expiditionsteilnehmer oder den Expiditionsleiter einsetzen:
jeweils 1 Punkt

Einen Spielstein versetzen:
pro Steinplatte ein Punkt

Einen Tempel aufbauen:
2 Punkte
Einen Tempel aufbauen heißt es, wenn man den Tempel durch Tempelkarten eine andere Wertigkeit gibt. Ein Tempel kann zwischen 1 und 10 Punkte wert sein. Einen Tempel kann man nur aufbauen, wenn man mit mindestens 1 Spielstein auf dem Tempelfeld steht. So viele Spielsteine, wie man auf dem jeweil
igen Tempelfeld hat, so oft kann man dann auch den Tempel aufbauen.

Eine Tempel besetzen:
5 Punkte
Eine Tempel besetzt man, damit einem niemand mehr diesen Tempel wegnehmen kann. Gekennzeichnet wird das dadurch, daß man einen seiner Spieler auf diesen Tempel stellt. Nachteil dabei ist, daß man diesen Tempel nicht weiter aufbauen kann.

Einen Schatz heben:
3 Punkte
Um einen Schatz zu heben, muß man ebenfalls mit mindestens 1 Spieler auf der Schatzgeländekarte stehen. Man kann ebenfalls mehrere Schätze heben, da zählt ebenfalls dieselbe Regelung wie beim Tempelaufbau.

Einen Schatz tauschen:
3 Punkte
Ein Schatz zählt bei Wertungsrunden einen Punkt. Auf jeder Schatzkarte ist eine Figur. Jede Figur gibt es dreimal. Sinnvoll ist es Zwillinge und Drillinge zu sammeln. Zwillinge sind nämlich schon 3 Punkte wert und Drillinge sogar 6. Um diese Zwillinge und Drillinge zusammen zu bekommen braucht man manchmal eine Schatzkarte der Mitspieler. Deshalb tauscht man. Aber Achtung, bereits vorhandene Zwillinge und Drillinge kann man nicht mehr trennen.

Ein Camp errichten:
Spielfiguren darf man nur auf das Startfeld einsetzen. Da das Spielfeld aber im Laufe des Spieles immer größer wird muß man Camps errichten, diese darf man auf leere Schatzfelder oder Dschungelfelder stellen. Spielfiguren kann man dann auch direkt auf die Felder einsetzen, wo man seine Camps stehen hat.

Vulkan:
Bei Vulkangeländekarten gibt es Wertungsrunden. D.h. jeder Mitspieler darf nun noch jeweils 10 Aktionspunkte ausspielen und danach werden seine Punkte gezählt. Die gezählten Punkte geht er dann nun mit seinem Wertungsstein auf den Zählfeldern voran. Es gibt 3 Vulkane, also insgesamt 3 Wertungsrunden.
Neben den Schatzkarten zählen auch die Tempel, die im Besitz des Spielers sind.
Dazu gehören nicht nur Tempel, die erobert wurden sind, sondern auch Tempel an denen man die meisten
Spielfiguren hat und die no
ch nicht erobert sind. Expeditionsteilnehmer zählen bei Gleichstand weniger als
Expeditionsleiter.
Spielende:
Nachdem das letzte Geländefeld angelegt wurde gibt es nun eine abschließende Zählrunde. Wer am Schluß die meisten Punkte hat, hat gewonnen.

Fazit:
Diese Spiel erinnert doch manchmal an vorangegangene Spiele wie Siedler oder El Grande. Trotzdem ist es kein Abklatsch dieser Spiele sondern ein wirklich schönes gelungenes, Strategiespiel mit einer eigenständigen Idee und eigenen Merkmalen.
Nachteile hat dieses Spiel natürlich auch. Jeder der dieses Spiel spielen wird oder schon mal gespielt hat, weiß oder wird herausfinden wie lange einzelne Spielzüge dauern und wie daß dies schon mal langweilig werden kann. Das finde ich mehr oder weniger den einzigen Nachteil dieses Spieles.
Ach so, Tikal ist für 2-4 Spieler ab 10 Jahren

Fazit: