Hasbro - Therapy
Psycho-Tricks für Freunde - Hasbro - Therapy Brettspiel

Erhältlich in: 2 Shops

Produkttyp: Hasbro Brettspiele

Neuester Testbericht: ... therapiert dieser Spieler einen. Weiters gibt es auch ein paar Felder in denen man Fintenkleckse deuten soll, dazu bekommt man 3 versch... mehr

Psycho-Tricks für Freunde
Hasbro - Therapy

TurboFranky

Name des Mitglieds: TurboFranky

Produkt:

Hasbro - Therapy

Datum: 08.07.02, geändert am 08.07.02 (334 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: spannend, lehrreich

Nachteile: keine

Das (heutige) Leben ist kompliziert und überfordert uns manchmal. Der ein oder andere kriegt dabei einen seelischen „Schlag weg“ und bräuchte eigentlich professionelle Hilfe. Hand auf Herz: Gehören wir nicht alle irgendwo auf die Couch eines Seelendoktors? Wer es herausfinden will, der sollte mal „Therapy“ (deutsch: Therapie) spielen. Bei diesem Spiel kann man viel über sich selbst und andere erfahren, denn das Spiel aus dem Hause MB dreht sich um Psychologie. Am meisten Spaß macht „Therapy“ in einer Gruppe von Leuten, die man gut kennt. „Der ganze Lebenslauf der menschlichen Psyche in einem packenden Spiel“, verspricht die Kiste, in der „Therapy“ zu kaufen ist. Meiner Meinung nach geht‘s vielleicht nicht ganz soweit, aber man(n) lernt wirklich viel. Ganz witzig und unterhaltsam.

MEIN WEG AUF DIE COUCH
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Ein verregneter Grillabend bei Freunden in München. Zu vorgerückter Stunde hatten wir uns alles erzählt, was man bei solchen Gelegenheiten zwischen Steak und Kartoffelsalat austauscht. Bevor Langeweile aufkommen konnte, packte die Gastgeberin „Therapy“ auf den Tisch. In unserem Fall spielten wir dann mehrere Stunden mit zwei Pärchen und zwei Singles. Und hatten dabei eine Menge Spaß. Ob an „Therapy“ tatsächlich Freundschaften zerbrechen können (das behaupten manche), möchte ich bezweifeln. Doch das Spiel macht unheimlich Spaß und kitzelt viel aus den Teilnehmern heraus. So ist es spannend, wenn Fragen gestellt werden wie „Wer am Tisch würde am ehesten Gast in einer TV-Game-Show sein wollen?“ oder „Welcher Mitspieler ist der sensibelste?“. Mich hat der Ausgang mancher Fragerunde an diesem Abend überrascht – deshalb möchte ich Euch „Therapy“ empfehlen.

DAS SPIEL UND WIE’S GEHT
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„Therapy“ ist für drei bis sech
s Spieler ausgelegt. Das Würfelspiel besteht aus einem Spielbrett, diversen Stapeln Karten und Spielsteinen, auf denen am Ende sechs bunte Stifte eingesteckt sein müssen. Das Spielbrett ist in sechs farbige Zonen (für jeden Mitspieler eine) mit je sieben „Ereignisfeldern“ aufgeteilt. Jedes Feld löst ein Ereignis aus, bei dem man einem der begehrten Stifte näher kommen kann. Wer alle Stifte gesammelt hat und durchs Ziel zieht, hat gewonnen.

WISSENSFRAGEN
Wer würfelt, landet meist auf einem Feld, das psychologisches Wissen abfragt. Und zwar aus den Bereichen „Die Stillzeit“, „Die kindweit“, „Die Jugend“, „Die Reife“, „Das Alter“ und „Das andere Ich“.
Wissensfragen lauten zum Beispiel „Wie viele enge Freunde hat ein Erwachsener im Durchschnitt? - a) 2, b) 5, c) 10 (Die richtige Antwort ist übrigens „b“). Oder „Mann oder Frau: Wer heiratet wahrscheinlich früher nach dem Tod des Ehegatten?“ (Antwort: Der Mann. Frauen warten im Durchschnitt 3,5 Jahre, Männer 1,7 Jahre). Wer eine Wissensfrage richtig beantwortet, bekommt einen bunten Stift.
THERAPIEFRAGEN
Therapiefragen werden entweder zwischen zwei Spielern oder als „Gruppentherapie“ beantwortet. Hierbei geht es darum, einen anderen Spieler richtig einzuschätzen. Fragen lauten beispielsweise: „Sage mit, in Punkten von eins bis zehn, wie leicht Du Dich in Schuldgefühle verstrickst“. Der jeweilige „Therapeut“ schreibt die Antwort auf einen Zettel, dann antwortet der „Patient“. Bei Übereinstimmung der Zahlen kommt man dem Spielziel wieder ein Stück näher.
PHANTASIEFRAGEN
Mitgeliefert wird ein Heft mit 36 Tintenklecksen. Auf Karten steht, was die meisten Menschen in diesen Klecksen zu erkennen glauben. (z.B. a) zwei Katzen, b) ein Wasserballett, c) einen saftigen Hamburger, d) ein Kürbisgesicht. Landet ein Spieler auf einem Phantasie
feld, muss er eine derartige Aufgabe lösen. Liegt er richtig – gibt’s einen Stift.
PSYCHPOSE-ZENTRUM
Eine „Klapsmühle“ liegt in der Mitte des Spielfeldes. In sie kann man durch entsprechende Felder geraten (ähnlich wie in das „Gefängnis“ bei Monopoly). Raus hilft dann nur noch eine „Gruppentherapie“.

MEIN FAZIT:
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„Therapy vermittelt quasi „durch die Hintertür“ eine Menge psychologisches Wissen. Das kann unheimlich viel Spaß machen, vor allem wenn man dabei die ein oder andere unbekannte Seite seiner Mitspieler kennenlernt. Ich kann das Spiel empfehlen.

"Therapy" kostet ca. 40 Euro.

Fazit: