Hasbro - Super Cluedo
Es war Inspektor Klein mit der Pistole im Garten... - Hasbro - Super Cluedo Brettspiel

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Produkttyp: Hasbro Brettspiele

Neuester Testbericht: ... aber später. Wie lange genau das Spiel dauert ist immer sehr unterschiedlich und kommt natürlich auch auf die Spieleranzahl an und darauf... mehr

Es war Inspektor Klein mit der Pistole im Garten...
Hasbro - Super Cluedo

swerlich

Name des Mitglieds: swerlich

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Hasbro - Super Cluedo

Datum: 27.10.08, geändert am 08.02.10 (379 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: kurzweilig, nett aufgemacht

Nachteile: man braucht viele Mitspieler, damit es interessant ist

In unserem allherbstlichen Dänemark Urlaub mit Freunden, ist es Tradition, dass allabendlich fleissig gespielt wird. Unser Standardspiel dabei ist eigentlich "Die Siedler von Catan". In diesem Jahr wollten wir allerdings einmal etwas Neues ausprobieren und so hat jemand Super Cluedo mitgebracht.

Bei Cluedo geht es darum durch gutes Kombinieren einen Mord aufzuklären. Super Cluedo unterscheidet sich zum normalen Cluedo insofern, dass es mehr Tatorte und mehr Personen gibt, die mitspielen.

Ein Graf wurde in der Halle seines Schlosses ermordet aufgefunden. Die Halle ist lediglich der Fundort. Der Tatort ist einer der verschiedenen Räume und muss ebenso ermittelt werden wie die Tatwaffe und der Täter.

Als Tatort kommen folgende Orte in Frage: Der Wintergarten, die Küche, der Salon, das Billardzimmer, die Bibliothek, der Springbrunnen, der Pavillon, der Garten, das Arbeitszimmer, die Stallungen. 10 Personen befinden sich in der Villa und jeder kann der Mörder gewesen sein. Außerdem gibt es folgende Tatwaffen, die als Mordinstrument in Frage kommen können: Das Seil, Gift, Dolch, Pistole, Heizungsrohr und Rohrzange.

Für jedes Tatwerkzeug, jeden Tatort und jede Person gibt es eine Spielkarte
Es werden zunächst 3 Stapel gebildet: 1. Tatverdächtige, 2. Tatwaffen, 3. Tatorte

Jeder Stapel wird in sich gut durchgemischt und von jedem Stapel eine Karte verdeckt in die Mordakte gelegt. Die restlichen Karten werden unter den Mitspielern verteilt. Jeder Mitspieler bekommt nun auch noch einen mit allen Namen usw. vorbereiteten Zettel, auf dem er sich Notizen machen kann. Jeder Mitspieler kann sich nun schon einmal seine eigenen Karten anschauen und so jeweils verschiedene Möglichkeiten des Tathergangs ausschließen, denn die Karte, die man selbst auf der Hand hat, kann ja nun mal nicht in der Mordakte liegen. Sobald sich jeder seine Karten soweit notiert hat, beginnt das Spiel. Es wird reihum gewürfelt und die jeweile Spielfigur, die man sich vorher ausgesucht hat, kann auf dem Spielfeld jeweils in Quer- oder Längsrichtung entsprechend der gewürfelten Zahl vorziehen, um

a) entweder zu spionieren oder
b) einen Verdacht zu äußern

a) Spionieren kann man indem man mit seiner Figur auf ein Feld mit einer Lupe vorzieht. In dem Moment kann man einen Mitspieler aufforden, einem eine beliebige Karte aus dem eigenen Vorrat zu zeigen. Man macht sich dann erneut Notizen dazu. Wenn man noch Augen übrig hat, kann man den Spielzug noch weiterführen. Ansonsten ist die nächste Person an der Reihe.

Einen Verdacht äußern kann man, indem man mit der gewürfelten Zahl an einen der möglichen Tatorte gelangt. Man äußert dann quasi wie folgt den Verdacht: Frau Weiß hat den Mord mit dem Dolch in der Küche begangen. Die von Frau Weiß dargestellte Spielfigur und das Mordinstrument werden dann in die Küche geholt und im Uhrzeigersinn von Würfelnden müssen die Spieler überprüfen, ob sie anhand ihrer Karten diesen Verdacht widerlegen können, d.h., ob sie eine dieser Karten auf der Hand halten. Sie müssen sie dann dem Spieler verdeckt zeigen, der den Verdacht geäußert hat. Danach ist der nächste an der Reihe. Im Laufe des Spiels wird es einem dann durch geschicktes Spionieren und geschickt geäußerte Verdächtigungen und gutes Kombinieren gelingen, den Fall zu lösen.

Das Spiel kann mit 3-10 Personen gespielt werden, wobei man sagen muss, dass es deutlich am interessantesten ist, je mehr Personen mitspielen, da man bei nur 3 Mitspielern, schon selbst so viele Karten auf der Hand hat und dadurch schon sehr viel ausschliessen kann, dass das Spiel einfach nicht so viel Reiz hat.

Das Spiel wird ab 8 Jahren empfohlen und ich denke, dass dieses Alter auch unbedingt notwendig ist, da man sich doch sehr viel notieren muss und auch recht viel Kombinationsgabe erforderlich ist. Spieldauer soll so zwischen 45 und 60 Minuten liegen, was auch je nach Spielerzahl durchaus realistisch ist.

Mein Lieblingsspiel wird dieses Spiel wohl eher nicht, aber ab und an lasse ich mir das dann auch mal gefallen. Die Kinder, die mit uns im Urlaub waren, hatten jedenfalls nach ein paar Tagen Üben immer mehr Spass an dem Spiel und haben es ausgiebig gespielt. Sie waren alle zwischen 8 und 11 Jahren alt. Also scheint es für diese Altersklasse durchaus gut geeignet.

Da dieses Spiel nicht mir selbst gehört, weiß ich leider nicht, was es gekostet hat, allerdings haben meine recherchen im Internet Preise zwischen 22,- Euro plus Versand bei ebay und 40,- Euro plus Versand bei Amazon ergeben.

Fazit: ab und an mal okay