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Produkttyp: Ravensburger Brettspiele
Neuester Testbericht: ... ---------- Die Qualität der Spielutensilien kann ich durchweg als sehr gut bezeichnen. Die Legeplatten sind durch ihre Dicke von etwa 2mm... mehr
Quips von Ravensburger
Ravensburger - Quips

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Produkt:
Ravensburger - Quips
Datum: 26.09.01, geändert am 26.09.01 (434 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: macht Spaß, Lernerfolg
Nachteile: keine
Farblernspiel... klingt langweilig, oder? Eigentlich ist für Kinder fast alles was mit Lernen zu tun hat langweilig, aber eben nur fast. Wie bei allem im Leben ist auch, oder gerade, beim die Darreichungsform das Wichtigste.
Spielen macht Spaß! Und spielend lernen ist somit das beste, was Kindern und Eltern passieren kann. Das ist eigentlich ein fieser Trick, die Kinder merken gar nicht ,dass sie etwas lernen – was bin ich doch gemein.
Worum geht es nun bei diesem Lernspiel?
Ok, packen wir den Karton mal aus.
Vier Bildtafeln mit bunten Motiven sind darin. Die Tafeln sind 18 x 24,5 cm groß und....Hey! Die sind ja kaputt! So was, wer hat denn in die bunten Bildern die Löcher hineingestanzt?
Das soll doch so sein, was sollten wir den sonst mit den 84 bunten Holzspielsteinen anfangen? 84...so viele sind das in unserem Spiel aber schon lange nicht mehr. Ein paar hat der Staubsauger gefressen, ein paar sind im Sandkuchen verbacken worden und sicher sind auch einige im Bermudadreieck der Spieltruhe verschwunden.
Es gibt also jedemenge Spielsteine in 6 verschiedenen Farben ( rot, blau, gelb, orange, grün und pink), dann finden wir 2 Würfel – einen mit den Farben und einen mit Zählpunkten von 1 – 3 . Wieso nur bis 3 ? Nun die Kleinen sind mit dem schnellen Erfassen von Mengen über drei überfordert und weil so ein Spiel ja Spaß machen soll und nicht frustrieren geht der Würfel nur bis drei, weil der trotzdem 6 Seiten hat ist jede Zahl 2 x drauf. Zu guter Letzt ist ein kleiner Plastikbeutel mit Zuziehschnur und natürlich die mehrsprachige Anleitung drin.
Wer sich nach der Beschreibung noch immer nichts darunter vorstellen kann – ein Bild gibt es unter : http://www.ravensburger.de/produkte/db/spiele.html ?24398
Spielen wir mal eine Runde?
Lena nimmt wie immer das Bild mit den Papierdrachen, Toni die Szene mit Haus und Garten, ich nehme die Teddys mit den Farbtuben und D
u bekommst die Wiese.
Jeder füllt nun die Löcher in seinem Bild mit den dazugehörigen Farbsteinen. Wenn wir alle fertig sind kommen die Spielsteine von den Bildern in den blauen Beutel – der wird geschüttelt *raschelklapper* und nun kann es mit dem Würfeln losgehen.
Der Kleinste darf anfangen. Lena nimmt den Zahlenwürfel in die Hände und schmeißt ihn in den leeren Kartondeckel. Eine Zwei hat sie gewürfelt, sie darf in den Beutel greifen (nicht Schauen!) und zwei Steine herausholen. Die Schwierigkeit dabei ist, dass sie nur einmal greifen darf und die richtigen Menge herausholen muss. Das ist bei den Kleinsten nicht ganz einfach und muss geübt werden. Tastsinn und Feinmotorik werden dabei trainiert, ganz nebenbei. Dann werden die beiden Steine in die leeren Stellen des Bildes gesetzt – natürlich in der richtigen farblichen Zuordnung. Es ist gut, dass die „Leerstellen“ im Bild etwas eingelassen sind, so fliegen die Steine nicht gleich durcheinander, wenn die Mäuse im Eifer des Gefechtes aus Versehen gegen die Tafeln stoßen. Wir würfeln reihum, gewonnen hat wer als erster alle leeren Stellen gefüllt hat. Gegen Ende wird das immer schwieriger, wenn Dir nur noch ein blauer Stein fehlt und Du jedes Mal beim Hineingreifen einen pinken ziehst kommt irgendwann der Verdacht auf jemand hätte Deinen letzten Stein in böser Absicht versteckt....
Wozu brauchen wir den Farbenwürfel? Gute Frage :-)
Den Farbenwürfel braucht man für eine andere Spielvariante (davon gibt es einige) – hierbei werden die Steine nicht im Beutel versteckt, sondern offen auf den Tisch gelegt. Gewürfelt wird dann mit beiden Würfel und wer dann z.B. eine 3 und grün würfelt darf sich die entsprechende Anzahl der grünen Spielsteine nehmen und auf der Bildtafel plazieren.
Das sind nur 2 Möglichkeiten Quips zu spielen, in der Anleitung stehen 4 Varianten – meine Kinder haben sich ein halbes Duzend eigene Spiele damit ausgedacht. Am
interessantesten fand ich das Spiel wo „Ich-sehe-was-was-Du-nicht-siehst“ und Quips miteinander kombiniert werden. Das spielt man dann ohne Würfel – Toni sucht sich einen Gegenstand in einer der 6 Farben und Lena muss raten. Errät sie es beim ersten mal darf sie 3 Steine der Farbe haben, bei 2 Mal 2 Steine und 1 Stein beim letzten Mal. Wenn sie es nicht schafft guckt sie in die Röhre.
Quips kann man lt. Karton von 3 ½ bis 7 Jahren mit 2 – 4 Kindern spielen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass auch Kleinere ganz gern Quips spielen, dann muss natürlich immer ein Erwachsener dabei bleiben – damit nicht ausprobiert wird, ob so bunte Steinchen nicht vielleicht doch wie Bonbons schmecken. Ab 7 Jahren wird es den Kindern wirklich zu langweilig. Was die Anzahl der Spieler angeht bin ich mit der Angabe auch nicht ganz einverstanden. Lena hat es auch allein gespielt und gemeinsam haben wir auch schon zu 8 davor gesessen. Dann teilen sich 2 eine Karte und würfeln eben abwechselnd. Je nach Spielvariante und Spielerzahl dauert es nur 5 – 20 Minuten eine Runde Quips zu spielen. Da kommt oft die Bitte: „Noch eiiiin mal Mama, büttttäää!“
Zu guter Letzt:
Ich kann Quips uneingeschränkt empfehlen, weil
- es den Kindern Spaß macht
- die Kinder dabei lernen
- die Kreativität nicht eingeschränkt wird
- es verschiedene Spielvarianten gibt
- es Qualitätsprodukt aus gutem Hause ist und man notfalls auch fehlende Teile nachbestellen kann ( unter http://www.ravensburger.de/produkte/db/spiele.html ?24398 und dann „Produktsupport“)
- es sogar meine Kinder einigermaßen unbeschadet überstanden hat und nun von mir weiterverschenkt werden kann
Das ist glaube ich Grund genug ein Spiel zu empfehlen, oder?
Viel Spaß mit den Teppichratten wüscht Euch,
Katz
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Fazit:
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- Da haben nicht nur die Kinder Spaß...
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